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Der französische Außenminister Bernard Kouchner hat den Angehörigen der Loveparade-Opfer von Duisburg seine Anteilnahme ausgesprochen.
Nach der Veröffentlichung eines Rücktrittsschreibens hat der französische Außenminister Bernard Kouchner Präsident Nicolas Sarkozy seine Loyalität versichert.
Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner hat sich einem Pressebericht zufolge in einem Rücktrittsschreiben über "Demütigungen" durch die Berater von Präsident Nicolas Sarkozy beklagt.
Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner will offenbar seine langjährige Lebenspartnerin Christine Ockrent heiraten.
Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner will den Fall der im Iran zum Tode durch Steinigung verurteilten Sakine Mohammadi Aschtiani zu einem "persönlichen Anliegen" machen.
Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner hat wegen der verschärften Regierungspolitik gegenüber den Roma nach eigenen Worten über einen Rücktritt nachgedacht.
Nach den blutigen Unruhen in Kirgistan wird Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) Ende der Woche gemeinsam mit seinem französischen Kollegen Bernard Kouchner in das Land reisen.
Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wurde am Donnerstag im Palast in Kabul bei einer Zeremonie Hamid Karsai für eine zweite Amtszeit vereidigt. An den Feierlichkeiten nehmen unter anderem Bundesaußenminister Guido Westerwelle, US-Außenministerin Hillary Clinton, der britische Außenminister David Miliband und sein französischer Amtskollege Bernard Kouchner teil.
... (das alte Frankreich) hab ich heute im französischen Parlament, der Assemblée Nationale, gesehen. Mit dabei: die Garde Républicaine, menschliche Brieftauben und ein Bernard Kouchner, der "seine Ehre verteidigt ". "Bitte stecken Sie sich ihren Pressepin an, wir sind da sehr strikt", sagt einer der Bewacher der Vorräume in der Assemblée Nationale und zwinkert uns etwa zehn Journalistenschülern zu. Wir folgen seinen Anweisungen, trotten dann in den Salle des Quatre Colonnes . Da streunen auch einige der Abgeordneten herum, geben zwischendurch den anwesenden Journalisten Interviews - zum Thema droit d'amendement , loi de l'audio-visuel etc. "Ecartez-vous", (Gehen Sie zur Seite) werden sie da jäh unterbrochen, "la Garde Républicaine arrive!" Und rund 20 Nationalgardisten, in blau-rot-goldenem Prunk, mit Hüten und Säbeln, marschieren lautstark durch den Saal. "Ca sert à quoi?" (Wozu ist das denn gut?) frage ich einen der Bewacher, als die Jungs sich im Saal nebenan aufpostieren. "A rien", (Zu nichts) antwortet der geradeheraus. Das gehöre eben zum Protokoll, mehr nicht. Um von dem auch ja nichts zu verpassen, stellen wir uns wenig später hinter die Soldaten der alten Schule. Ich frage den Trommler neben mir, ob ihm sein Job Spaß mache: "Ja", antwortet der begeistert, "schließlich machen wir viel Musik, sind im (Präsidentenpalast) Elysées , dem Senat und der Assemblée bei offiziellen Empfängen." Und das viele Warten störe ihn nicht, frage ich weiter? Nein, schmunzelt er nur, das gehöre eben zum Job. Seine Geduld hätte ich auch gerne, denn 20 Minuten müssen wir noch das "Kranichbein machen", wie die Franzosen zu sagen pflegen (für "Beine in den Bauch stehen"). Dann geht sie los, die mindestens zehnsekündige Empfangszeremonie für den Parlamentsvorsitzenden Bernard Accoyer ... Davon ist auch mein Kolleeesche Fabien begeistert ... Sobald die Jungs sich zurückgezogen haben, traben wir zur Tribune hoch, von wo aus wir den "questions d'actualité" zuhören, bei der die Regierung sich Fragen aus dem Abgeordneten-Publikum stellen muss. Auf rote Samtsitze geflezt sind die Parlamentarier im "Hémicycle" (Halbkreis) verteilt, die Regierungshühner haben das Privileg der ersten Stange, die am nähesten am Vorsitzenden ist. Der sitzt ein halbes Stockwerk höher, zu seinem Podest führen links und rechts braune Holztreppen. Zwischen Accoyers Hochsitz und Rachida Dati, Christine Lagarde etc. ist aber noch eine Stuhlreihe: die der Parlaments-Brieftauben. Denn während der gesamten (natürlich höchstspannenden!) Diskussion schreiben sich die Abgeordneten ständig kleine, weiße Briefchen. Deren Auslieferung übernehmen die Brieftauben: ein halbes Dutzend Männer und Frauen im schwarzen Anzug/ Kostüm mit weißem Hemd und weißer Fliege. Wäre dem anders, würde die Sitzung wohl komplett im Chaos verlaufen - Letzteres beschränkt sich so auf laute Zwischen- und Buhrufe und eine Murmel-Geräuschkulisse. Die stirbt plötzlich ab, als der Chef der französischen Diplomatie das Wort ergreift - um sich gegen Anschuldigungen im Buch "Le monde selon K." zu verteidigen, das heute in Frankreich erschienen ist. Pierre Péan behauptet darin unter anderem, Bernard Kouchner habe seinen politischen Einfluss geltend gemacht, um die Regierungen des Kongos und Gabuns dazu zu bringen, Rechnungen bei Firmen zu begleichen, für die er vorher gearbeitet habe. "Ich war immer auf der Seite der Opfer", verteidigt sich der Mitgründer von Médecin sans frontières . "Zu keinem Zeitpunkt habe ich meine ministeriellen Funktionen missbraucht." Und der französische Außenminister und Minister für Europäische Angelegenheiten fügt hinzu, der Autor wolle ihn als Personifizierung der "Contre-Idée de la France" darstellen. Eine Andeutung auf die Salengro-Affäre der dreißiger Jahre, wie mir Walid ins Ohr flüstert. Dieser Abgeordnete hatte sich im November 1936 das Leben genommen, weil die rechtsradikale Zeitung Gringoire eine verbale Hetzjagd auf ihn veranstaltete. Der Vergleich mit der K.-Affäre hinke jedoch, meint Claude Bartholone, Abgeordneter von Seine-Saint-Denis, später, zurück im Salles des quatres colonnes: "Pierre Péan hat selbst gesagt, es solle ihm jemand einen einzigen Satz zeigen, der sich darauf beziehe!" L.
Die Serben wollen in die EU und müssen dafür gesuchte Kriegsverbrecher ausliefern. Mit Radovan Karadzic ist nun einer von ihnen gefasst. Doch der Weg in die Union ist noch weit - wie Brüssel signalisiert. Zudem fordern deutsche Politiker, einen entscheidenden Nachbarstaat nicht zu übersehen.
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Bernard Kouchner ist ein französischer Politiker und Arzt. Er ist Mitgründer von Médecins sans Frontières (MSF, Ärzte ohne Grenzen), Médecins du Monde (MDM, Ärzte der Welt) und seit dem 18. Mai 2007 französischer Außenminister und Minister für Europäische Angelegenheiten in der Regierung von François Fillon. In der zweiten Jahreshälfte 2008 war er außerdem Präsident des Rats der Europäischen Union.
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