HOME

Bahnchaos und Verletzte: Sturm "Elon" hat Deutschland fest im Griff

Deutschland steht ein stürmisches Wochenende bevor. "Elon" fegt bereits über das Land hinweg und hat zahlreiche Schäden angerichtet. Tief "Felix" wird folgen. Die Ereignisse des Tages im Rückblick.

Deutschland steht ein ungemütliches Wochenende bevor: Zwei Orkantiefs sorgen für stürmisches und nasses Wetter. Die Temperaturen können bis auf 15 Grad steigen, um am Sonntag wieder auf winterliche Werte zu fallen. Für die Nordseeküste gilt eine Sturmflutwarnung.

Klicken Sie in die Grafik oben und zoomen Sie mit der Maus auf Mitteleuropa, um die Bewegungen der Sturmtiefs (in Echtzeit) zu sehen. (Quelle: earth.nullschool.net/)

+++ 19.17 Uhr: Hamburger Fischmarkt ist überschwemmt +++

Eine Sturmflut hat den Hamburger Fischmarkt überschwemmt. An der Fischauktionshalle schwappt das Wasser der Elbe über die Hafenkante, der angrenzende Parkplatz ist geflutet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erwartet in St. Pauli am frühen Abend einen Wasserstand von bis zu 2 Metern über dem Mittleren Hochwasser.

Das Wasser steigt: die Hamburger Fischauktionshalle

Wasser, wohin man schaut: Die Hamburger Fischauktionshalle

+++ 18.25 Uhr: "Elon" wirbelt auch Merkels Terminplan durcheinander +++

Den Sturm hat offenbar auch die Reisepläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestört. Eigentlich war für die CDU-Vorsitzende an diesem Freitagabend um 18 Uhr beim Neujahrsempfang der Hamburger CDU-Fraktion ein Fototermin geplant. Doch der Termin verzögerte sich. Weil der Hamburger Flughafen wegen des Sturms gesperrt war, wollte Merkel ausnahmsweise mit der Bahn fahren. Da inzwischen aber auch die Bahnstrecke wegen des Unwetters nicht befahren werden konnte, musste sie ihre Dienstlimousine nehmen.

+++ 18.05 Uhr: Die wichtigsten Bahn-Strecken sind wieder frei +++

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, ist die Strecke Hamburg-Bremen wieder frei. Zwischen Hamburg und Hannover und zwischen Berlin und Hamburg ist wieder eines von zwei Gleisen befahrbar. Reisende müssen jedoch weiter mit Verspätungen rechnen.

+++ 17.40 Uhr: Warnungen für Westen und Süden verschärft +++

Wetterdienste haben ihre Warnungen vor den Sturmfolgen im Westen und Süden des Landes verschärft. An der Südseite eines heranziehenden Randtiefs würden die Luftdruckgegensätze so groß, dass es im Südosten verbreitet zu Sturm- und schweren Sturmböen, in den Mittelgebirgen auch zu Orkanböen kommen dürfte. Möglicherweise wird sich diese Lage in der Nacht noch verschlimmern, so dass auch im Flachland Orkanböen denkbar sind, im Mittelgebirge sind dann Orkanböen bis zu 140 Stundenkilometern zu erwarten. Insgesamt erweist sich Sturm "Elno" in dieser Phase stärker als erwartet, schätzt Wetter online die Situation ein. Somit seien auch im Westen und Südwesten nennenswerte Sturmschäden zu erwarten. Für München wurde die Unwetterwarnung bereits erhöht.

+++ 17.27 Uhr: Kölner Domplatte gesperrt +++

Auf Bitten der Dombauhütte ist die Domplatte in Köln gesperrt. Dadurch soll vermieden werden, dass Passanten während des Sturms möglicherweise von herabfallenden Steinen getroffen werden.

+++ 16.57 Uhr: Sturm beeinträchtigt Bahnverkehr massiv +++

Tausende Zugreisende bekommen derzeit die Folgen des Sturms "Elon" zu spüren. Umgestürzte Bäume blockieren drei Hauptrouten der Bahn. Die Fernstrecken Hamburg-Hannover, Hamburg-Berlin und Hamburg-Bremen sind gesperrt, teilt die Bahn mit - zunächst voraussichtlich bis 18 Uhr. Damit ist auch die ICE-Linie über Kassel nach Frankfurt und München unterbrochen. "Züge aus dem Süden kommen zurzeit nicht weiter als bis Hannover, Züge aus dem Norden nur bis Bremen und Züge aus dem Süden über Leipzig nur bis Berlin", sagte ein Bahnsprecher. Im Regionalverkehr sind die Abschnitte Lübeck-Kiel, Kiel-Flensburg, Kiel-Rendsburg und Ludwigslust-Schwerin nicht befahrbar. Grund der Ausfälle sind vor allem Schäden an Oberleitungen durch umgestürzte Bäume - vor allem im Raum Lüneburg. Die Bahn arbeitet daran, die Strecken wieder frei zu bekommen.

Auf ihrer Homepage gibt die Bahn ständig aktuelle Verkehrsmeldungen.

+++ 16.30 Uhr: Kurze Zwischenbilanz: Mehrere Verletzte, Bahnverkehr gestört, erhebliche Schäden +++

Eine erste Zwischenbilanz am Auftakttag des Sturm-Wochenendes in Deutschland: Vor allem im Norden des Landes hat Sturm "Elon" erhebliche Schäden verursacht, es gab mehrere Verletzte. Auch der Bahnverkehr ist im Norden erheblich gestört. Die ICE- und IC-Trassen Berlin-Hamburg, Hamburg-Bremen und Hamburg-Hannover sind wegen entwurzelter Bäume, Blitzeinschlägen und beschädigter Oberleitungen gesperrt. Dies gilt laut Bahn zunächst bis 18 Uhr. Auch im Nahverkehr Richtung Schleswig-Holstein geht auf vielen Strecken nichts. Tausende Reisende sind betroffen. Auch viele Fähren fahren nicht.

Unter den Verletzten sind zwei Hamburger Schulkinder, die im Krankenhaus behandelt werden. Ein weiteres Kind erlitt einen Schock, als ein Baum nach einer Windböe auf den Schulhof gestürzt war. Von einer Grundschule im brandenburgischen Prenzlau wehte der Sturm das Dach weg, keiner der 300 Schüler wurden verletzt. Sachsen-Anhalt war ebenfalls stark vom Sturm betroffen. Auf dem Brocken wurde die bisher schnellste Orkanböe mit 160 Stundenkilometern gemessen. Der Sturm hat auch den Skibetrieb an der Zugspitze gestoppt.

+++ 16.12 Uhr: Im Süden kommt zum Sturm noch Schnee +++

+++ 16 Uhr: Nasse Füße auf dem Fischmarkt? +++

Die Sturmflut in der Elbe wird für Sonntagfrüh erwartet. Die Behörden schließen nicht aus, dass das Hochwasser den berühmten Fischmarkt beeinträchtigen könnte.

+++ 15.57 Uhr: Frachter vor Kiel in Not +++

Wegen des Sturms mit Orkanböen ist der Nord-Ostsee-Kanal derzeit gesperrt. Vor Kiel ist ein Schiff zudem zeitweise in Not geraten. Inzwischen haben zwei Schlepper den Frachter "Scanlark" am Haken, berichten die "Kieler Nachrichten". Sie kämpfen mit der aufgepeitschten See, die auch das Einholen des Ankers behindert. Bis zum Abend soll der Havarist aber in den Kieler Ostuferhafen gebracht worden sein.

+++ 15.41 Uhr: Bahn hat rund um Hamburg Probleme +++

Eingestellt ist der Zugverkehr derzeit laut Bahn auch noch auf den Regionalbahn-Strecken von Kiel nach Flensburg, Rendsburg und Lübeck.

+++ 15.32 Uhr: Wetterdienste erwarten schweren Sturm in den Alpen +++

Der schwere Sturm hat seinen Weg in den Südosten der Republik fortgesetzt. Zur Erinnerung: Auch wenn nach den ersten Böen, Regenfällen und Gewittern mancherorts etwas Ruhe eingekehrt ist, ist der Sturm längst nicht vorbei. Eine Sturmflutwarnung gilt im Norden noch bis 19 Uhr, in den Alpen werden am Abend schwere Sturmböen erwartet.

+++ 15.26 Uhr: SyltTV: Die Nordsee-Insel zwischen "Elon" und "Felix"

+++ 15.13 Uhr: "Elon" hat den Süden erreicht +++

+++ 14.47 Uhr: "Christian" sorgt für Sturm-Nachschub +++

Stürme und Orkane halten Deutschland auch in den naächsten Tagen noch fest im Griff. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist frühestens Ende der kommenden Woche mit einer Wetterberuhigung zu rechnen. Ursache dafür ist ein gigantisches Zentraltief über Island mit Namen "Christian", das immer wieder kleinere Tiefdruckgebiete nach Europa schickt.

+++ 14.45 Uhr: Sicher ist sicher +++

+++ 14.31 Uhr: U-Bahnen in Hamburg mit Verspätungen +++

+++ 14.24 Uhr: Nordbahn stellt Verkehr ein +++

+++ 14.19 Uhr: Erste Bilanz der Polizei Lübeck +++

Die Polizei in Lübeck und Ostholstein ist bislang 100 Einsatze gefahren. Zumeist waren auf der Fahrbahn liegende Bäume der Einsatzgrund. Aber auch von Häusern gefallene Dachziegel und umgekippte Schilder waren aus der Bevölkerung gemeldet worden. In zwei Fällen wurden in Lübeck Altkleidercontainer gegen Autos geweht. In Stockelsdorf wurde eine Glasscheibe in einem Bushaltestellenhäuschen durch den Wind herausgedrückt und in Heiligenhafen fiel ein Kastanienbaum auf ein Hausdach. Zu größeren Einsätzen kam es bisher nicht.

+++ 14.11 Uhr: Schuldach in Uckermark abgedeckt +++

Der heftige Sturm hat in Brandenburg das Dach einer Grundschule schwer beschädigt. Die Schule in Prenzlau in der Uckermark musste evakuiert werden, wie die Polizei mitteilt. Eine Polizeisprecherin sagte: "Alle Schüler sind unverletzt aus dem Gebäude gebracht worden." Feuerwehr, Polizei und das Ordnungsamt seien im Einsatz.

+++ 14.06 Uhr: Vom Winde verweht +++

+++ 13:37 Uhr: Mann filmt Blitzeinschlag in Hamburger Fernsehturm +++

+++ 13.28 Uhr: Stürmische Zeiten in Schleswig-Holstein +++

+++ 13.09 Uhr: Schulkinder in Hamburg schwer verletzt +++

Auf dem Schulhof einer Schule im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld ist ein Baum wegen den Sturms umgestürzt. Fünf Kinder wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Behörden warnen nicht nur angesichts dieses Vorfalls, vor allem im Norden wann immer möglich Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

+++ 13.01 Uhr: Der DWD erläutert den Verlauf der Stürme +++

+++ 12.40 Uhr: Aufräumen zwischen den Sturmattacken +++

Mancherorts kann zwischen zwei Sturmattacken schon ein wenig aufgeräumt werden. In Flensburg ist die Feuerwehr bereits damit beschäftigt, entwurzelte Bäume und abgerissene Zweige zu beseitigen. Das nächste Sturmtief ist allerdings schon im Anzug.

+++ 12.07 Uhr: Sturm bremst die Fähren aus +++

"Elon" führt zu Fahrausfällen an der Nordseeküste. Die Fähren zwischen Cuxhaven und Helgoland fahren derzeit nicht. Einschränkungen gibt es auf der Strecke nach Norderney. Die Fähren nach Bokrum, Juist, Baltrum und Langeoog fahren vorerst noch. Veränderte Fahrzeiten gelten auch im Fährverkehr nach Wangerooge.

+++ 12.03 Uhr: U-Bahnstrecke in Hamburg unterbrochen +++

+++ 11.35 Uhr: Bahnstrecken im Norden unterbrochen +++

Die Bahnstrecke Kiel-Flensburg ist gesperrt. Zwischen Eckernförde und Sörup sind zwei Bäume auf das Gleis gestürzt. Als Ersatz werden Busse eingesetzt. Eine Sperrung der Fernzugstrecke Oldenburg-Bremen ist wieder aufgehoben worden. Die Bahn informiert über aktuelle Verkehrsmeldungen auf ihrer Homepage.

Fahrzeuge mit Gefahrgut oder leeren Anhängern, Wohnmobile und Wohngespanne dürfen derzeit den Hindenburgdamm zur Insel Sylt nicht passieren.

+++ 11.26 Uhr: "Elon" bringt Wettermix +++

Starkregen und Hagel wechseln sich derzeit auf Amrum mit Blitz und Donner ab, berichtet stern-Reporter Thomas Krause, der sich gerade auf der Insel aufhält. Böige Winde machen den Menschen zu schaffen. Starkregen und Gewitter haben inzwischen auch Hamburg erreicht.

+++ 11.07 Uhr: Wetterforscher: Orkane und milde Luft typisch +++

Schwere Stürme und Orkane sind im Januar nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nichts Ungewöhnliches. "Das ist sogar recht typisch, weil die Temperaturunterschiede zwischen den Polen und den Tropen dann am größten sind - und die werden ausgeglichen", sagt ein DWD-Meteorologe in Offenbach. Die Folge: Es entstehen starke Tiefdruckgebiete, die auf ihrer Vorderseite warme Luft von der Äquatorregion zu den Polen schieben und dabei Deutschland streifen. Deswegen wird es bei Sturmwetter auch so warm. Auf ihrer Rückseite zieht dann kalte Luft nach, es folgt ein Temperatursturz. "Wir können das aktuell an Tief 'Felix' beobachten", so der Meteorologe. Das Tief sorgt am Wochenende nicht nur für Sturm, sondern auch für bis zu 17 Grad im Südosten Bayerns. Sobald das Tief abzieht, fallen die Temperaturen ab Sonntag wieder auf winterliche Werte nahe dem Gefrierpunkt.

+++ 10.16 Uhr: Schottland misst Windrekorde +++

In Teilen Schottlands sind Windgeschwindigkeiten von mehr als 181 Kilometer in der Stunde gemessen worden. Mancherorts wurden zuletzt 1962 ähnliche Werte gemessen.

+++ 10.05 Uhr: Schulen in Schottland bleiben geschlossen +++

Wegen des Sturms bleiben in Schottland etliche Schulen und Kindergärten geschlossen. Einige Straßen und Brücken sind gesperrt, der Fährverkehr ist eingesperrt.

+++ 10 Uhr: Land unter auch in Dänemark +++

+++10 Uhr: Bewohner berichten von ersten Schäden +++

+++ 9.55 Uhr: Sturm kappt Stromversorgung in Schottland +++

In Schottland sind 70.000 Menschen vor allem in den Highlands und auf den Inseln von der Stormversorgung abgeschnitten. Teile des Zugverkehrs sind lahmgelegt. Windböen erreichen an mehreren Orten Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern.

+++ 8.00 Uhr: Warnstufe rot +++

+++ 7.39 Uhr: "Elon" in der Übersicht +++

+++ 7.00 Uhr: Orkanböen im Harz +++

Während das Sturmtief "Elon" die friesischen Nordseeinseln Amrum, Sylt, Helgoland und Borkum erreicht, fegt der Sturm gleichzeitig bereits spürbar über die Höhenlagen des Harz. Dort sind Windgeschwindigkeiten von 151 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Bis zum Nachmittag gilt im Harz eine Unwetterwarnung vor extremen Orkanböen.

dho/DPA/Reuters/AFP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(