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Im Dopingfall Alberto Contador gerät der Radsport-Weltverband schwer unter Beschuss: Einem spanischen Zeitungsbericht zufolge soll die UCI dem dreimaligen Toursieger diskret eine dreimonatige Sperre angeboten haben, um dem Star nicht zu schaden. Trifft das zu, hätte der Skandal eine neue Qualität.
Eine Spende von Lance Armstrong an den Radsport-Weltverband UCI sorgt für erneute Unruhe im Radsport. Der Amerikaner hat dem Verband vor einigen Jahren 100.000 Dollar überwiesen, Dopingspekulationen erhalten neue Nahrung.
Die Tour de France hat ihren ersten Dopingskandal. Zwar ist kein Fahrer positiv erwischt worden. Aber Pannen bei den Kontrollen erwecken den Eindruck, dass ein solcher positiver Fall um jeden Preis verhindert werden soll. Vor allem das Team Astana von Lance Armstrong scheint bevorzugt zu werden.
Dem kasachischen Rennstall von Superstar Lance Armstrong, Astana, droht der Lizenzentzug für die Tour de France. Die Geldgeber des Teams sind offensichtlich nicht bereit, die geforderte Garantiesumme zu zahlen. Armstrong plant bereits die Gründung eines neuen Rennstalls.
Lance Armstrong kann bei der Tour de France starten. Die Finanzprobleme seines kasachischen Teams Astana wurden bei einem Treffen mit den Sponsoren behoben. Eine Zeit lang sah es so aus, als müsste das Team von Andreas Klöden aufgeben.
Die ganze Nation lag ihm einst zu Füßen, jetzt bestätigte das höchste internationale Sportgericht (CAS): Jan Ullrich war ein Doper.
Spaniens Politiker können es nicht lassen. Nach der Doping-Sperre für Radstar Alberto Contador stimmt auch die Regierung in Madrid in den Chor der Empörten ein.
Der «Fall Contador» und kein Ende: Der spanische Radprofi gibt nicht auf. Alberto Contador will nach Ablauf der zweijährigen Dopingsperre seine Karriere fortsetzen und erwägt, das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) anzufechten.
Das harte CAS-Urteil gegen Alberto Contador spaltet den Radsport: Die Spanier verurteilen den Richterspruch, andere hoffen auf eine Signalwirkung. Contador selbst steht ganz anderen Problemen gegenüber - dem Rad-Star drohen Rückzahlungen in Höhe von zehn Millionen Euro.
Schlimmer hätte es für Alberto Contador nicht kommen können: Zwei Jahre Sperre, Tour- und Giro-Sieg weg, das Olympia-Aus und die Drohung einer Geldstrafe von mindestens 2,4 Millionen Euro.
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