ThyssenKrupp

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Indien könnte künftig eine wichtige Rolle für Deutschland und Kanzler Friedrich Merz spielen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Diplomatie Was Kanzler Merz in Indien vorhat

Der deutsche Kanzler geht bei der Asien-Diplomatie neue Wege. Das Ziel seiner ersten größeren Reise auf den größten Kontinent der Welt ist eine Überraschung.
Plakat mit Modi (l.) und Merz in Ahmedabad

Merz will bei Reise nach Indien Abhängigkeit des Landes von Russland verringern

Bei seiner bevorstehenden Reise nach Indien verfolgt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das Ziel, das bevölkerungsstärkste Land der Erde wirtschaftlich wie auch sicherheitspolitisch näher an Europa zu binden. Indien suche derzeit nach Kooperationspartnern im Bereich Sicherheit und Rüstung, hieß es am Samstag aus Regierungskreisen in Berlin. "Dies bietet Chancen, die indische Abhängigkeit von Russland in diesem Bereich zu verringern."
Thyssenkrupp-Konzernzentrale in Essen

Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein

Trotz eines "herausfordernden Marktumfelds" sieht sich der Industriekonzern Thyssenkrupp aktuell auf Kurs, erwartet für das kommende Geschäftsjahr im Zuge seiner kostspieligen Restrukturierung aber einen Verlust in Millionenhöhe. Erwartet werde 2025/2026 ein Minus zwischen 400 und 800 Millionen Euro, teilte der Konzern am Dienstag in Essen mit. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 vermeldete Thyssenkrupp indes ein vom U-Boot-Geschäft angetriebenes Auftragsplus - und einen Gewinn. 
TKMS-Chef Oliver Burkhard läutet die Handelsglocke

U-Bootbauer TKMS nach Abspaltung von Thyssenkrupp in MDax aufgenommen

Der U-Bootbauer TKMS ist am Donnerstag in den MDax aufgenommen worden. Die ehemalige Marinesparte von Thyssenkrupp hatte im Oktober einen erfolgreichen Börsenstart hingelegt, nachdem der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp sie abgespalten und an die Börse gebracht hatte. Der MDax bildet die Entwicklung der 50 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland hinter den 40 Dax-Konzernen ab.