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Auch 33 Jahre nach dem Attentat auf Siegfried Buback ist weiter unklar, wer den Generalbundesanwalt erschossen hat. Der neue Prozess gegen Ex-Terroristin Verena Becker wird daran nichts ändern.
Mit Spannung wurde erwartet, was die Ex-RAF-Terroristin Verena Becker im Prozess um den Buback-Mord aussagen würde - doch sie enttäuscht. Und am Ende ihres Vortrags vor Gericht sind mehr Fragen offen als zuvor.
Wer erschoss Siegfried Buback? Darüber wird seit September 2010 vor Gericht verhandelt. Überraschend will nun die Hauptangeklagte, Verena Becker, nach beharrlichem Schweigen aussagen.
Wer hat 1977 Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen? Die Verhaftung Verena Beckers könnte neues Licht in den RAF-Mord bringen. Das wäre nicht zuletzt Bubacks Sohn zu verdanken.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat Verena Becker zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Die ehemalige RAF-Terroristin habe die Entscheidung zu dem Anschlag auf Siegfried Buback "mit bestimmt".
Vor mehr als 30 Jahren verübten RAF-Terroristen den Anschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback, nun kommt es erneut zu einem Prozess. Die ehemalige Terroristin Verena Becker muss sich wegen Mordes verantworten. Lange nach Ende der RAF wird es damit in Stuttgart-Stammheim wieder einen Terrorprozess geben.
War Ex-RAF-Terroristin Verena Becker an der Ermordung von Siegfried Buback beteiligt? Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe geht davon aus und hat die 57-Jährige nun angeklagt. Richter des Bundesgerichtshof werteten ihre Beteiligung an der Tat hingegen als Beihilfe.
Ist Siegfried Buback von einer Frau erschossen worden? Die Bundesanwaltschaft hält Zeugen für wenig glaubwürdig, die eine Täterin gesehen haben wollen. Dabei hatte die Behörde schon 1979 Belege, die die Aussagen teilweise bestätigen.
Haben die Ermittler 1977 nach dem RAF-Attentat auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback schlampig gearbeitet? Nach stern-Recherchen wurden damals Zeugenaussagen offenbar falsch protokolliert. Nach der Verhaftung der Ex-RAF-Terroristin Verena Becker bekommen die Aussagen neues Gewicht.
Beim Prozess gegen Verena Becker soll es eigentlich um die Frage gehen, ob die ehemalige RAF-Terroristin 1977 an dem Mord an dem damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback beteiligt war. Stattdessen liefert sich der Buback-Sohn Michael ein deftiges Wortgefecht mit dem Bundesanwalt um ein altes Motorrad.
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