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Der "Spiegel" braucht einen neuen Chefredakteur: Claus Kleber, der Nachrichtenmann des ZDF, ist im Gespräch. Für Hörfunk und Fernsehen war er Korrespondent in Washington, dem "heute journal" hat er eine neue Lockerheit verpasst. Nur als Autor ist er bisher nicht auffällig geworden.
Das ZDF hat erstmals aus seinem 30 Millionen Euro teuren Nachrichtenstudio gesendet. Während Anchorman Claus Kleber im Gespräch mit stern.de voller Vorfreude von der "grünen Hölle" spricht, hat RTL-Kollege Peter Kloeppel nur ein müdes Lächeln für die Nachrichten-Offensive der Konkurrenz übrig. Von Katharina Miklis
Im "Nachgespräch" mit Moderator Kleber gab's Klartext von CSU-Chef Seehofer. Im geheimen ZDF-Archiv haben wir weitere "Nachgespräche" entdeckt - mit Lafontaine, Merkel und Rösler. Sehen Sie selbst.
Claus Kleber hat dem "Spiegel" einen Korb gegeben. Er bleibt beim ZDF. Für seine "work-life-balance" ist das wohl richtig, blamiert ist das Magazin. Was sich beim Sturz von Stefan Aust schon andeutete, setzt sich nun fort: Im "wichtigsten Print-Magazin" (Kleber) sind wahre Experten der Personalpolitik am Werk.
Das ZDF-«heute journal» hat am Montagabend ein Interview der besonderen Art mit CSU-Chef Horst Seehofer gezeigt. Denn gesendet wurde auch das Nachgespräch zwischen Moderator Claus Kleber und dem bayerischen Politiker, der dann auf einmal Klartext redete.
Die bisherige Kritik am neuen ZDF-Nachrichtenstudio ging am Kern der Sache vorbei: Der Sender behandelt den Konsumenten von oben herab und hält ihn schlicht für tumb. Die hochmoderne Verpackung kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der Zuschauer Info-Häppchen aus Schnabeltassen verabreicht bekommt.
Claus Kleber wird nun doch nicht Chefredakteur des "Spiegel", sondern bleibt beim ZDF in Mainz. Er macht, was er wirklich will. Und pfeift auf einen der wichtigsten Jobs des deutschen Journalismus.
Mit aller Macht und furchtbar verkrampft will das ZDF seine Nachrichtensendungen amerikanisieren. Immer ganz flockig sein - das geht nicht mit jedem der bisher braven News-Angestellten gut.
Der verweigerte Rücktritt Husni Mubaraks ist eine zynische Farce. Er nimmt mehr Tote in Kauf. Seine Botschaft: Ich will Ägypten in Flammen sehen. Jetzt muss das Militär ihn stürzen.
Seine Ziele für das "Heute-Journal" fand Claus Kleber, Chef der ZDF-Nachrichtensendung, in New York. Ein bestimmter Laden im Viertel SoHo spricht genau das Publikum an, das Kleber sich für seine Sendung vorstellt.
In zwei Wochen, am 2. Januar 2008, feiert die Hauptnachrichtensendung der ARD 30. Geburtstag. Kein Grund zum Jubeln allerdings für die "Tagesthemen"-Crew. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag von stern.de gelten "heute Journal"-Moderatoren für weitaus kompetenter.
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