Christian Wulff galt lange als Schwiegermutterschwarm. In einem Interview mit dem stern attestierte er sich einmal, dass ihm der "unbedingte Wille zur Macht" fehle - eine Aussage, die ihm viele Sympathiepunkte einbrachte. Doch dann brachte ihn der 500.000-Euro Hauskredit seines "väterlichen Freundes" Egon Geerkens in die Bredouille. Seitdem geht es in Schloss Bellevue hoch her: Sein Umgang mit immer neuen Vorwürfen, mit den Medien und sein ungeschickter Anruf bei Bild-Chefredakteur Kai Diekmann haben das Vertrauen in das Staatsoberhaupt und sein Amt nachhaltig erschüttert.
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Selten war die Kommentarlage der Zeitungen so einheitlich. Fast jedes Blatt von Flensburg bis zum Schwarzwald beurteilt Wulffs versuchten Eingriff in die Pressefreiheit. Fast jedes, bis auf eins.
Mitleid ist noch die mildeste Reaktion auf das TV-Interview von Christian Wulff. Die Kommentatoren der Zeitungen gehen mit dem Bundespräsidenten hart ins Gericht.
Es ist vollbracht: Die Bundesversammlung hat Christian Wulff im dritten Anlauf zum Bundespräsidenten gewählt. Der Sieg des Regierungskandidaten war am Ende doch noch deutlich.
Wieder einmal beschäftigte das Schicksal von Christian Wulff die ARD-Talkrunde am Sonntagabend. Doch was als Amigo-Diskussion geplant war, entpuppte sich doch wieder nur als das altbekannte Hauen und Stechen von Gegnern und Befürwortern eines Präsidenten-Rücktritts.
Mit Bettina Wulff an seiner Seite bewegt sich der Bundespräsident immer wieder gern auch auf dem gesellschaftlichen Parkett. Szenen einer Ehe.
Jeden Tag ein neues Detail: Bundespräsident Christian Wulff gerät wegen seiner Beziehungen zu vermögenden Unternehmern und eines Privatkredits immer weiter unter Druck. Die Chronik der Ereignisse.
In einer entscheidenden Umbruchsphase im Nahen Osten reist Bundespräsident Christian Wulff zu Gesprächen in die Golfregion. Dort macht er sich für Reformen und Investitionen im Wüstenstaat stark - in der Heimat interessiert das kaum. Ein Privatkredit eines guten Freundes ist das Gesprächsthema.
Was darf ein Politiker und was nicht? Die Maßstäbe dafür hat Christian Wulff vor zwölf Jahren selbst gesetzt. Nähme er sie ernst, müsste er gehen.
Wie ist die Wulff-Affäre zu beurteilen, welche Maßstäbe sind anzulegen? Ganz einfach: die gesetzlichen. Ein Überblick.
Neue Folge der Bussi-Bussi-Soap: Ein Filmbuddy soll 2007 für Wulff die Hotelkosten eines Sylt-Trips bezahlt - und das nachher verschleiert haben. Die SPD ist empört, die Staatsanwaltschaft alarmiert.
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Christian Wilhelm Walter Wulff ist ein deutscher Politiker. Seit dem 4. März 2003 ist er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.