Kein Rauch mehr über Block 3

21. März 2011, 09:10 Uhr

Die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist trotz aller Bemühungen wieder kritisch. Teile des Geländes mussten evakuiert werden. Die Ereignisse im Liveticker.

+++ 11.55 Uhr: Zunächst keine neue Rauchentwicklung in Block 3 +++

Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet unter Berufung auf Japans Atomsicherheitsbehörde, es steige kein Rauch mehr aus Block 3 auf.

+++ 10.03 Uhr: Japan verbietet Milchlieferung aus Fukushima +++

Die japanische Regierung zieht Konsequenzen aus Warnungen über wahrscheinlich erhöhte Strahlenwerte in Lebensmitteln aus den verseuchten Gebieten. Sie verbietet die Lieferungen von Frischmilch aus der Präfektur Fukushima sowie von Spinat aus mehreren angrenzenden Bezirken.

+++ 9.27 Uhr: Japan kann Kosten stemmen +++

Japan kann die enormen Kosten für den Wiederaufbau der durch das Jahrhundertbeben zerstörten Infrastruktur nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's stemmen. "Die japanische Regierung hat die finanzielle Kraft und Kreditwürdigkeit, um mit der Katastrophe fertig zu werden", sagt Moody's-Experte Thomas Byrne am Montag. Die Kosten dürften doppelt so hoch ausfallen wie nach dem schweren Erdbeben von Kobe 1995. Experten schätzen den Schaden auf mehr als 170 Milliarden Euro. Die Regierung hat bereits einen Nachtragshaushalt angekündigt, der zu einem Großteil über neue Schulden finanziert werden dürfte.

+++09:08: AKW Fukushima teilweise evakuiert+++

Teile des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind evakuiert worden. Die Arbeiter, die sich in der Nähe des Reaktors 3 befunden haben, seien in Sicherheit gebracht worden, weil grauer Rauch aus dem Reaktorgebäude aufsteige, teilte der Betreiber Tepco mit. In den Brennelementen dieses Reaktors befindet sich hochgefährliches Plutonium.

+++05:30: Reaktoren 5 und 6 wieder am Stromnetz+++

Japans Atombehörde bestätigt, dass die Reaktorblöcke fünf und sechs wieder ans Stromnetz angeschlossen wurden. Der Druck in Reaktor drei steigt wieder. Japans Gesundheitsminister warnt Anwohner im Gebiet des AKW Fukushima davor, Leitungswasser zu trinken. Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Tokio, Messungen in Iitate hätten Werte von 965 Becquerel Jod pro Liter Leitungswasser ergeben. Der Grenzwert liege aber bei 300 Becquerel, heißt es auf der Website des Dorfes Iitate, das innerhalb der 30-Kilometer Zone um das AKW Fukushima liegt.

+++01:24: Kühlung mit Wasserwerfern wird fortgesetzt+++

Die Einsatzkräfte im Atomkraftwerk Fukushima haben die Kühlung von beschädigten Reaktoren mit Wasserwerfern fortgesetzt. Die Feuerwehrmänner und Soldaten der japanischen Streitkräfte besprühten die Reaktorblöcke drei und vier mit Meerwasser. 350.000 Menschen harren noch in Notunterkünften aus. Zehntausende verbrachten eine weitere Nacht in bitterer Kälte und Regen.

+++00.20 Uhr: Wieder Erdbeben in Region Fukushima+++

Ein weiteres Erdbeben hat am frühen Montagmorgen (Ortszeit) die Präfektur Fukushima im Nordosten von Japan erschüttert. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, hatte es eine Stärke von 4,7. Angaben zu Verletzten oder Schäden gab es nicht. Demnach war das Beben auch in unmittelbarer Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins zu spüren.

+++19:56 Uhr: Lebensmittel bereiten Sorge+++

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA sorgt sich um radioaktiv verseuchte Lebensmittel aus der Region um das Atomkraftwerk Fukushima Eins. Nach den der UN-Behörde in Wien vorliegenden Messungen japanischer Behörden liegen vor allem die Werte von radioaktivem Jod 131 in Milch und Blattgemüse teils weit über der für den Verzehr geeigneten Norm. Die Situation im halb zerstörten Atomkraftwerk selbst hat sich nach Einschätzung der UN-Behörde leicht zum Positiven verändert.

+++ 17:44 Uhr: Panzer sollen bei Trümmerräumung in Fukushima helfen +++

Panzer der japanischen Streitkräfte sollen am Montag helfen, Trümmer auf dem Gelände des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima aus dem Weg zu räumen. Dies berichteten japanische Medien unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Tokio. Die dicke Metallhülle der Panzer werde die Soldaten vor der gefährlichen Strahlung schützen, berichtete der Fernsehsender NHK. Mit montierten Bulldozerschaufeln sollen die verstrahlten Trümmer aus dem Weg geräumt werden, um den Helfern den Zugang zu den Reaktorblocks zu erleichtern.

+++ 16:57 Uhr: Keine erhöhte Strahlung bei Japan-Rückkehrern +++

Bei Rückkehrern aus Japan sind auf Deutschlands größtem Airport bisher keine überhöhten Strahlenwerte gemessen worden. Dies berichtete am Sonntag der Sprecher des hessischen Umweltministeriums, Thorsten Neels. Insgesamt haben sich auf dem Frankfurter Flughafen am Freitag und Samstag 14 aus Japan ankommende Passagiere untersuchen lassen. "Es ist ein freiwilliges Angebot", betonte Neels. Rückkehrern sollen damit Ängste genommen werden. Hessen handelt mit dem Angebot in Frankfurt auf Empfehlung des Bundesumweltministeriums. Auch die Lufthansa hat bei ihren aus Japan ankommenden Maschinen in Frankfurt und München keine besondere Strahlenbelastung festgestellt. "Bisher waren alle Wischproben ohne Befund", sagte LH-Sprecher Peter Schneckenleitner am Sonntag in Frankfurt.

+++ 16:09 Uhr: Nissan nimmt Produktion nach Erdbeben in Japan wieder auf +++

Der japanische Autohersteller Nissan will in der kommenden Woche den Betrieb im von Erdbeben, Tsunami und Atomsorgen gebeutelten Japan wieder anlaufen lassen. Die Herstellung von Ersatzteilen und von Teilen für die Fertigung im Ausland werde am Montag in fünf Fabriken wiederaufgenommen, teilte das Unternehmen zum Wochenschluss mit. Die Fahrzeugproduktion soll demnach am Donnerstag beginnen. Nissan fertigt 22 Prozent seiner Fahrzeuge in Japan. Die US-Bank Goldman Sachs hatte errechnet, dass der Produktionsstopp Nissan jede Tag umgerechnet etwa 17,5 Millionen Euro kostet. Wegen der verheerenden Naturkatastrophen in Japan hatten etliche Konzerne die Produktion teilweise einstellen müssen. Neben Nissan sind auch die Konkurrenten Toyota und Honda betroffen.

+++ 15:14 Uhr: Temperatur in allen Abklingbecken unter 100 Grad +++

Die Temperatur in allen Abklingbecken im havarierten Atomkraftwerk Fukushima erreichte nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag Werte von unter 100 Grad.

+++ 14:44 Uhr: Spinat mit hoch radioaktiven Substanzen entdeckt +++

In der japanischen Präfektur Tochigi ist Spinat mit hoch radioaktiven Substanzen entdeckt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag. Auch in der Provinz Gunma, nördlich von Tokio, wurde nach Angaben der Agentur Jiji Press verstrahlter Spinat gefunden. Sie Präfektur Tochigi liegt nördlich von Tokio, die Provinzhauptstadt Utsuomiya ist nur 100 Kilometer von der japanischen Metropole entfernt. Wie hoch der Spinat belastet ist, wurde nicht gesagt.

+++ 14:32 Uhr: Ministerpräsident Kan am Montag nach Fukushima +++

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan wird am Montag die Region nahe des havarierten Atomkraftwerkes Fukushima besuchen. Das berichtete am Sonntag die Nachrichtenagentur Kyodo.

+++ 14:07 Uhr: Reaktor 3 wird wieder mit Wasser besprüht +++

Rettungsmannschaften haben am späten Sonntagabend (Ortszeit) erneut Wasser auf den Reaktorblock 3 des Kernkraftwerkes Fukushima Eins gesprüht. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Dieser Reaktor ist wegen seiner MOX-Brennelemente besonders gefährlich. In dem Reaktorbehälter war am Sonntagmorgen der Druck wieder gestiegen, obwohl der Block bis Sonntag früh 13 Stunden lang unter dem Beschuss von Wasserwerfern stand. Die in Block 3 verwendeten Brennelemente sind gefährlich, weil es sich dabei um Plutonium-Uran-Mischoxide (MOX) handelt. Plutonium ist ein hoch giftiger Stoff.

+++ 13:04 Uhr: Radioaktiv belastete Bohnen in Taiwan entdeckt +++

In Taiwan sind radioaktiv belastete Dicke Bohnen aus Japan aufgetaucht. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete am Sonntag unter Verweis auf die taiwanesische Atombehörde, die Belastung liege aber deutlich unter den in Taiwan zugelassenen Werten. Die Bohnen, die einem Sprecher der Atombehörde zufolge aus der japanischen Präfektur Kagoshima stammen, seien am Freitag aus der Präfektur Chiba nach Taipeh verschickt und am Samstag getestet worden.

+++ 12:58 Uhr: Fukushima Reaktor 5 und 6 stabil +++

Die Reaktorblöcke 5 und 6 der havarierten Atomanlage Fukushima Eins werden wieder gekühlt und sind in einer stabilen Lage ("cold shutdown"). Das teilten am Sonntag die Behörden nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo mit. Die Kühlung für beide Reaktorblöcke konnte von den Rettungsmannschaften wieder in Gang gesetzt werden. Zuvor war eine Notstromleitung zu dem Kernkraftwerk gelegt worden. Bei einem sogenannten "cold shutdown" wird der ausgeschaltete Reaktor wieder ausreichend gekühlt. Die Temperatur des Kühlwassers liegt unter 100 Grad Celsius und ist damit zunächst so niedrig, dass keine Gefahr mehr droht.

+++ 12:39 Uhr: Wasser wird in Abklingbecken von Reaktor 2 gepumpt +++

Rettungskräfte haben am Sonntag Meerwasser in das Abklingbecken des Reaktorblocks 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins gepumpt. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Zuvor war der Reaktor an das Notstromnetz angeschlossen worden. Mit dem Netz werden die Pumpen zur Wasserkühlung des Meilers mit Strom versorgt.

+++ 12:34 Uhr: Keine Reisewarnung für Japan +++

Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht trotz der Dreifach-Katastrophe in Japan keine allgemeine Reisewarnung für das Land aus. Reisende sollten jedoch davon ausgehen, dass sowohl die Arbeiten an den Reaktoren von Fukushima wie auch die durch Erdbeben und Tsunami verwüsteten Regionen nur schwer zu erreichen seien. Das erklärte die UN-Organisation auf einer am Wochenende dazu neu eingerichteten Webseite.

+++ 12:22 Uhr: Situation bei Reaktor 6 stabil +++

Der Reaktorblock 6 der havarierten Atomanlage Fukushima Eins ist in einer stabilen Lage ("cold shutdown"). Das berichtete am Sonntag die Nachrichtenagentur Kyodo. Bei einem sogenannten "cold shutdown" funktioniert die Kühlung des abgeschalteten Atommeilers wieder. Die Temperatur des Kühlwassers liegt unter 100 Grad Celsius und ist damit zunächst so niedrig, dass keine Gefahr mehr droht

+++ 10:10 Uhr: 80-Jährige und Schüler aus Trümmern gerettet +++

Die japanischen Rettungskräfte haben am Sonntag im Katastrophengebiet eine 80-jährige Frau und ihren 16 Jahre alten Enkel aus Trümmern gerettet. Die beiden hätten sich von Joghurt und anderen Dingen, die in einem Kühlschrank des zerstörten Hauses lagen, ernährt, berichtete NHK. Von dem Jungen heißt es, er habe sich auf den Trümmern des Daches befunden und nach Hilfe gerufen. Ein Suchtrupp der Einsatzkräfte habe ihn in den Trümmern entdeckt. Beide Überlebenden wurden mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus ausgeflogen.

+++ 8:43 Uhr: Fortschritte im Kampf gegen Super-GAU +++

Die japanische Regierung spricht von Fortschritten im Kampf gegen einen Super-GAU am Reaktor 3 des Atomkraftwerkes Fukushima. Entscheidungen über mögliche Einschränkungen beim Verkauf und dem Verzehr von Farmprodukten will die Regierung nach eigenen Angaben spätestens am Montag treffen.

+++ 07:50 Uhr: Einsatzkräfte halten Druck in Reaktor 3 stabil +++

Die Einsatzkräfte am havarierten Kernkraftwerk Fukushima Eins konnten den Druck in Reaktor 3 stabilisieren. Das teilte die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tepco am Sonntag mit. Nach diesen Informationen soll zunächst kein Druck aus dem beschädigten Reaktor abgelassen werden. Block 3 war bis Sonntagfrüh 13 Stunden lang mit Wasser beschossen worden.

+++ 06:12 Uhr: Wind verschont Tokio +++

Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde dürfte Tokio am Sonntag weiterhin von der aus dem Atomkraftwerk Fukushima austretenden Radioaktivität weitgehend verschont bleiben. Für die Region um den Reaktor sagte sie gleichzeitig Nieselregen voraus.

+++ 05:15 Uhr: Druck in Reaktor 3 steigt wieder +++

Im Anschluss an einen massiven Einsatz von Wasserwerfern am Block 3 des Atomkraftwerks Fukushima ist der Druck im Reaktorkern wieder gestiegen. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete am Sonntag unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde, es würden zügig Maßnahmen eingeleitet, um den Druck zu verringern. Zuvor war dieser Reaktor 13 Stunden lang unter Wasser gesetzt worden, um das Abklingbecken für abgebrannte Kernelemente zu füllen. Die in Block 3 verwendeten Brennelemente sind besonders gefährlich, weil es sich dabei um Plutonium-Uran-Mischoxide (MOX) handelt.

+++ 04:50 Uhr: Radioaktiver Staub in Tokio entdeckt +++

Im Großraum Tokio sind nach Angaben der Regierung radioaktiver Staub und Partikel gefunden worden. Risiken für die Gesundheit bestünden nicht.

+++ 03:16 Uhr: Polizei rechnet in einer Präfektur mit 15.000 Toten +++

Die Polizei rechnet allein in der Präfektur Miyagi mit mehr als 15.000 Toten durch das verheerende Erdbeben und den Tsunami, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. Die bestätigte Zahl der Todesopfer wird derzeit mit knapp 7000 angegeben. 10.700 Menschen werden vermisst.

+++ 01:51 Uhr: Temperatur in zwei Reaktoren "fast wieder normal" +++

Die Temperaturen in den Reaktorblöcken 5 und 6 sind offenbar fast wieder auf normalem Niveau. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima, Tepco.

+++22:53 Uhr: Feuerwehreinsatz beendet+++

Die Feuerwehrleute im japanischen Krisen-Atomkraftwerk Fukushima Eins beenden nach rund 13 Stunden ihren Einsatz. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Abend berichtet, hörten sie damit auf, mit Spezialfahrzeugen Tonnen von Meerwasser auf Reaktor 3 und 4 zu spritzen. Unterdessen soll die Temperatur im Kühlbecken von Block 6 gesunken sein. Am Sonntag soll einer der schwer beschädigten Reaktoren wieder mit Strom versorgt werden. Kraftwerksbetreiber Tepco will versuchen, zunächst Reaktor 2 wieder an die Stromversorgung anzuschließen, wie Kyodo berichtet. Bevor es dazu kommt, sollen die Kühl-Anlagen des Meilers noch überprüft werden.

+++18:23 Uhr: IEAE macht Hoffnung+++

Der Eintritt der schlimmstmöglichsten Katastrophe in Fukushima wird nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA mit jedem Tag unwahrscheinlicher. "Die Dinge entwickeln sich in die richtige Richtung", sagt der IAEA-Experte Graham Andrewin Wien. Man könne nun die Wiederherstellung der Stromzufuhr zu den Reaktoren und die Bemühungen um die Kühlung beobachten. Damit reduziere sich das Risiko in Fukushima Tag für Tag.

+++ 15:22 Uhr: Deutsche Bergungsspezialisten kommen aus Japan zurück +++

Deutsche Bergungsspezialisten sollen am Samstag aus Japan zurückkehren. Die 41 Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) werden gegen 21 Uhr auf dem Flughafen Frankfurt landen, teilte das THW in Bonn mit. Die Helfer hatten seit Montag in der Präfektur Miyagi nach Verschütteten gesucht. Sie hatten ihren Einsatz abgebrochen, weil es praktisch keine Chance mehr auf Überlebende gab. An Bord der Maschine sind auch 21 Rettungskräfte aus der Schweiz, zwölf Rettungshunde und 20 Zivilisten, darunter fünf Deutsche.

+++ 15:07 Uhr: Deutschland ergreift Schutzmaßnahmen gegen Strahlung aus Japan +++

Zum Schutz vor radioaktiver Strahlung aus Japan ergreift Deutschland eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen. Wegen der verheerenden Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima sei zwar nicht mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Bevölkerung zu rechnen, teilte das Umweltministerium am Samstag mit. Da aber eine radioaktive Belastung der Außenhülle von Flugzeugen aus Japan möglich sei, würden Vorbereitungen zur Messung und gegebenenfalls einer Dekontamination der Maschinen getroffen. Das Ministerium bereite eine Eilverordnung zur Festlegung von Grenzwerten für Flugzeuge vor. Zudem würden Importgüter wie Fahrzeuge und Unterhaltungselektronik, die aus Japan nach Deutschland kämen, stichprobenartig bei der Einfuhr auf Radioaktivität überprüft, erklärte das Ministerium weiter. Entsprechende Anweisungen seien vom Bundesfinanzministerium an den Zoll ergangen. Zum Schutz von Schiffspersonal empfehle die Strahlenschutzkommission Schiffen, die Nähe des Standortes Fukushima zu meiden und möglichst großräumig zu umfahren.

+++ 15:05 Uhr: Frankreich fliegt Landsleute aus Japan aus +++

Frankreich hat seit Donnerstag knapp tausend seiner Landsleute aus Japan ausgeflogen. Regierungsflugzeuge hätten die insgesamt 977 Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten zunächst nach Südkorea transportiert, berichtete das Außenministerium in Paris am Samstag. In Sonderflügen würden sie nun in ihre Heimat gebracht. Die französische Botschaft hatte alle Landsleute, die keine dringenden Gründe zum Bleiben hätten, zum vorläufigen Verlassen Tokios aufgefordert. Die Behörden schätzen die Zahl der in Japan lebenden Franzosen auf 10.000, davon 7000 im Großraum Tokio.

+++ 14:42 Uhr: Kaum radioaktives Jod in Tokios Trinkwasser +++

Im Trinkwasser von Tokio sind nach Angaben der Regierung geringe Mengen von radioaktivem Jod nachgewiesen worden. Die Radioaktivität sei mit 1,5 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden, verglichen mit einem zulässigen Höchstwert von 300 Becquerel pro Kg für Lebensmittel.

+++ 13:10 Uhr: Japan stoppt Verkauf von Nahrung aus AKW-Nähe +++

Japan stoppt nach Angaben der IAEA den Verkauf von Lebensmittelprodukten aus der Präfektur Fukushima. Radioaktives Jod in der Nahrung könnte kurzfristig die menschliche Gesundheit gefährden, heißt es.

+++ 12:47 Uhr: Spuren von radioaktivem Jod in Tokios Trinkwasser +++

Gut eine Woche nach dem Atomunfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins haben die Behörden im Leitungswasser der Hauptstadt Tokio erhöhte Werte von Radioaktivität nachgewiesen. Es handele sich Spuren von radioaktivem Jod, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Vertreter des Wissenschaftsministeriums am Samstag. Ungewöhnlich hohe Werte von radioaktivem Jod seien zudem im Trinkwasser der zentraljapanischen Präfekturen Gunma, Tochigi, Saitama, Chiba und Niigata festgestellt worden. Allerdings lägen die Werte in allen Fällen deutlich unter dem zulässigen Grenzwert, sagte der Ministeriumsvertreter, der nicht genannt werden wollte. Der Kontakt mit radiaktivem Jod kann zu einem erhöhten Krebsrisiko führen. Der Stoff lagert sich insbesondere in der Schilddrüse ein. Die japanischen Behörden hatte zuvor mitgeteilt, dass sie über den Grenzwerten liegende Strahlungswerte in Milch und Spinat gemessen haben, der aus Gebieten um das Unglückskraftwerk Fukushima Eins stammt. Demnach stellt dies aber keine unmittelbare Gefahr für den Menschen dar.

+++ 11:01 Uhr: Tokio wird von einem Nachbeben erschüttert +++

Ein erneutes Nachbeben erschüttert die Erdbebenregion im Nordosten Japans. Auch Tokio ist betroffen, Gebäude wanken. Japanische Medien geben die Stärke zunächst mit 6,1 an. Das Epizentrum im Meer nahe der Ostküste Japans lag etwa 142 Kilometer nordöstlich von Tokio und 98 Kilometer südlich der Päfektur Fukushima. Ein Tsunami werde nicht befürchtet.

+++ 09:56 Uhr: Stromleitung zum Reaktorblock 2 steht +++

Ein Stromkabel ist nach tagelangen Arbeiten mit dem Reaktorblock 2 des Kernkraftwerks Fukushima verbunden worden. Dies berichtet die japanische Atomaufsicht. Es sei aber noch kein Strom durch das Kabel geleitet worden. Mit der Leitung soll das Kühlsystem des Reaktors wieder gestartet werden, um eine Kernschmelze im großen Stil zu verhindern.

+++ 09.45 Uhr: Löcher im Dach sollen Explosionen vorbeugen +++

Öffnungen im Dach der Reaktoren 5 und 6 sollen weiteren Explosionen im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins vorbeugen. Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA in Wien haben Arbeiter Löcher in die Dächer der beiden Gebäude eingebracht, um die Ansammlung von Wasserstoff zu verhindern. Die Explosionen in anderen Reaktoren seien vermutlich durch Wasserstoff ausgelöst worden, heißt es auf der Homepage der IAEA.

Die Situation in den Reaktoren 5 und 6 war jedoch bereits als stabil eingeschätzt worden. Die Abklingbecken dort werden nach IAEA-Angaben mit Notstrom aus Dieselgeneratoren des Reaktors 6 gekühlt. Zuletzt hatte die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag gemeldet, dass die Temperatur im Abklingbecken von Block 5 sinkt. In den Reaktoren 2, 3 und 4 sei am Freitag noch aufsteigender Rauch beobachtet worden, heißt es weiter.

+++ 09:04 Uhr: Nur noch wenige Deutsche in Tokio +++

Die meisten Deutschen haben die japanische Hauptstadt und ihre Umgebung wohl verlassen. Der überwiegende Teil ist nach Einschätzung der deutschen Botschaft in Japan nach Westjapan oder ins Ausland gereist. Im Großraum Tokio blieben vor allem die, die dort familiär verwurzelt seien oder das Land schon lange und gut kennen. "Ich schätze, dass sich weniger als Tausend deutsche Staatsbürger noch in ganz Ostjapan aufhalten", sagte ein Botschaftssprecher in Japan. Im Ballungsgebiet Tokio-Yokohama hielten sich bis zum Erdbeben etwa 3500 Deutsche auf.

+++ 08:32 Uhr: Spinat und Milch aus Fukushima verstrahlt +++

Spinat aus der Umgebung des defekten Atomkraftwerks Fukushima Eins in Japan ist radioaktiv verstrahlt. In den Pflanzen seien hohe Strahlenwerte festgestellt worden, erklärte ein Regierungsbeamter nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo. Neben Spinat ist auch Milch aus der vom Atomunfall betroffenen japanischen Provinz Fukushima verstrahlt. Das teilte Regierungssprecher Yukio Edano in Tokio mit. Die Strahlenwerte überschritten die zulässigen Höchstgrenzen. Eine akute Gesundheitsgefährdung sei aber derzeit nicht zu erwarten. Wer ein Jahr lang von der belasteten Milch trinken und den ebenfalls verstrahlten Spinat essen würde, erleide eine Strahlendosis von der Stärke einer Röntgenuntersuchung, erläuterte Edano. Auch in der Provinz Ibaraki, südlich von Fukushima, sei belasteter Spinat entdeckt worden.

+++ 08:18 Uhr: Mehr Kühlwasser in Reaktor 3 +++

Am Reaktor 3 des stark beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Eins ist nach Angaben der japanischen Regierung eine Verbesserung zu beobachten. "Wir glauben derzeit, dass sich die Situation stabilisiert hat", sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Kühlaktionen von außen hätten eine Wirkung gehabt. Es sei mehr Wasser in Reaktor 3 festgestellt worden.

+++ 07:54 Uhr: Deutsche Betonpumpe soll Reaktor kühlen +++

Ein weiteres Spezialfahrzeug zur Kühlung ist auf dem Weg zum schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Eins. Wie der Fernsehsender NHK am Samstag berichtete, könne die Maschine Wasser aus sehr großer Höhe versprühen. Das Fahrzeug sei in Deutschland gebaut worden und pumpe normalerweise flüssigen Beton. Ein ähnliches Modell sei bereits beim Atomunglück in Tschernobyl eingesetzt worden.

+++ 07:36 Uhr: Gemeinden mit Leichen überfordert +++

Die Gemeinden in den japanischen Unglücksgebieten haben nach dem Erdbeben und Tsunami ein riesiges Problem mit den vielen Toten. Einem Bericht der Zeitung Yomiuri zufolge sind die Krematorien schlicht überfordert. In den betroffenen Präfekturen werde nun sogar überlegt, die Toten zu beerdigen, was in Japan sonst nicht üblich ist. Die Regel sind Feuerbestattungen. Beerdigungen ohne vorherige Einäscherung machten nur 0,04 Prozent aus, hieß es.

Auch die provisorisch errichteten Leichenhallen reichten bei weitem nicht aus, schreibt das Blatt weiter. Außerdem mangele es an Eis zur Kühlung der Toten und auch Leichensäcke fehlen viel zu oft. In einigen Gemeinden reihen sich die Toten in Sporthallen aneinander. Etliche sind nur mit Decken umhüllt. Früher oder später drohten erhebliche Hygieneprobleme, zitiert die Zeitung die Behörden.

Mit Stand vom Samstag sind bisher 7197 Tote offiziell registriert worden. Knapp 11 000 Menschen werden noch vermisst.

+++ 06:37 Uhr: Temperatur in Block 5 sinkt +++

Zumindest von einem der Reaktoren im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins gibt es gute Nachrichten: In Block 5 sinkt die Temperatur im Abklingbecken für abgebrannte Brennstäbe, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag unter Berufung auf den AKW-Betreiber Tepco meldete. Jedoch haben Reaktor 5 und 6 bisher auch die wenigsten Sorgen bereitet, da beide mit Notstro, aus Dieselgeneratoren versorgt wurden.

Zumindest am Reaktor 6 sei es gelungen, neben dem bestehenden Notstromdiesel eine Stromleitung zu installieren. Das habe Betreiber Tepco berichtet. Zudem sei es bei Block 5 gelungen, eine bestehende Kühlpumpe wieder zum Laufen zu bringen. Beide Blöcke seien also mehr und mehr unter Kontrolle.

Die IAEA hatte für beide Abklingbecken mit Stand vom Donnerstag eine Temperatur von gut 60 Grad Celsius angegeben. Normal sind Werte unter 25 Grad. Zum Vergleich: Das Becken in Reaktor 4 erreichte bereits am Sonntag 84 Grad, bevor die Messgeräte ausfielen.

+++ 05:37 Uhr: Feuerwehrleute werden abgelöst +++

Eine zweite Gruppe Feuerwehrleute ist auf dem Weg zum Atomkraftwerk, um ihre Kollegen bei dem gefährlichen Kühleinsatz an den Reaktoren abzulösen. Das meldete der Fernsehsender NHK am Samstag. Das zweite Kontingent stamme ebenfalls aus Tokio und sei 100 Mann stark. Die erste Gruppe besteht aus 139 Kollegen und war am Donnerstag vor dem AKW in Stellung gegangen.

Der Wechsel geschehe, um die ersten Feuerwehrleute nicht noch stärker der radioaktiven Strahlung auszusetzen, zitierte NHK die Behörden. Die Gruppe Nummer eins hatte mit einem Spezialfahrzeug aus 22 Metern Höhe Tonnen von Wasser auf Reaktor 3 gesprüht, um für die dringend benötigte Kühlung der überhitzten Anlage zu sorgen.

Die neuen Kollegen sollten den Angaben zufolge noch am Samstag an dem AKW ankommen. Sie sind mit 14 Feuerwehrfahrzeugen unterwegs.

+++ 04:52 Uhr: Entlastungslöcher in Reaktorgebäude gebohrt +++

Um mögliche Wasserstoffexplosionen an den Reaktoren 5 und 6 des japanischen Atomkraftwerks Fukushima zu verhindern, hat die Betreiberfirma Löcher in die Dächer der Reaktorgebäude bohren lassen. Ingenieure hätten jeweils drei Löcher von drei bis 7,5 Zentimetern in die Dächer gebohrt, teilte ein Sprecher der Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco) am Samstag mit. An den Reaktoren 1, 2 und 3 hatten Wasserstoffexplosionen zum Teil erhebliche Schäden verursacht. In den Reaktoren 5 und 6 funktionierten die Kühlsysteme mit Hilfe eines Dieselgenerators auch nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März. Obwohl sie zum Zeitpunkt des Erdbebens abgestellt waren, wurde aber ein Druckanstieg im Inneren der Reaktoren registriert.

+++ 04:00 Uhr: Erster Teilerfolg bei Reaktorkühlung +++

Der AKW-Betreiber Tepco teilte mit, die Stromversorgung im Eingangsbereich des Atomkraftwerks sei wiederhergestellt worden. Dies sei ein wichtiger Schritt bei dem Versuch, die Kühlsysteme der Reaktoren bald möglichst bald wieder in Gang zu bringen.

In dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 soll an diesem Wochenende die Stromversorgung an allen sechs Reaktoren wieder in Gang gesetzt werden. An den Reaktoren 1, 2, 5 und 6 solle die Stromversorgung am Samstag wieder hergestellt werden, am Sonntag sollten die Reaktoren 3 und 4 wieder ans Stromnetz angeschlossen werden, teilte ein Vertreter der Behörde für Atomsicherheit mit.

An Block 2 ruhen nun alle Hoffnungen auf dem Anschluss des neuen Stromkabels. Es soll über Verteilerstation zunächst zum Reaktor 2 und später auch zu den übrigen Blöcken gelegt werden. Unklar ist bisher, ob die erheblichen Zerstörungen an den radioaktiv strahlenden Ruinen die Funktion des neuen Systems nicht unmöglich machen.

+++ 02:23 Uhr: Mann acht Tage nach Tsunami gerettet +++

Die gegen 02:20 (MEZ) gemeldete wundersame Rettung eines jungen Mannes acht Tage nach dem Tsunami, hat sich als falsch erwiesen. Die Nachrichtenagentur Kyodo hatte berichtet, Rettungskräfte hätten den Mann lebend aus den Trümmern geborgen. Er sei in der Stadt Kesennuma im Nordosten des Landes gefunden worden. Der Ort liegt in der Präfektur Miyagi, die von der Katastrophe besonders hart getroffen wurde und in der seit Tagen Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen.

Die Nachrichtenagentur hat zwei Stunden später die Meldung wieder zurückgezogen. Der Mann habe nicht über eine Woche in den Trümmern ausgeharrt. Er sei von einem Notaufnahmelager am Freitagmittag nach Hause zurückgekehrt, um dort aufzuräumen. Dort fanden die Retter ihn dann am Samstag. Er habe nicht sprechen können, hieß es zunächst.

Die Polizei nannte am Samstagmorgen (Ortszeit) 6911 offiziell registrierte Tote, wie Kyodo und der Fernsehsender NHK berichteten. Damit habe die Katastrophe mehr Menschen das Leben gekostet als das verheerende Erdbeben, das am 17. Januar 1995 die japanische Hafenstadt Kobe verwüstete. Damals starben mehr als 6400 Menschen.

NHK zufolge werden gut eine Woche nach der Naturkatastrophe noch immer 10.692 Menschen vermisst. Beim japanischen Außenministerium gingen auch Suchanfragen nach rund 500 vermissten Ausländern ein.

+++ 23 Uhr: Kühlung soll wieder in Gang gesetzt werden +++

Im Kampf gegen den Super-GAU in Japan setzen die Krisenmanager ihre Hoffnung auf dieses Wochenende: Nach der Bereitstellung einer Starkstromleitung zum Katastrophen-Atomkraftwerk Fukushima wollen sie an diesem Samstag versuchen, die reguläre Kühlung für die Reaktorblöcke 1 und 2 wieder in Gang zu setzen. Sollte das Erfolg haben könnten am Sonntag Blöcke 3 und 4 folgen, wie Hidehiko Nishiyama von der Atomsicherheitsbehörde (Nisa) am Freitag sagte.

+++21.20 Uhr: Druck in Reaktor 3 leicht gesunken +++

Nach dem massiven Wasserwerfereinsatz im Block 3 des AKW Fukushima ist der Druck in der Reaktorkammer nach angaben der Atomsicherheitsbehörde Nisa etwas gesunken. In den beiden anderen Blöcken aber, die nach dem Erdbeben vor einer Woche automatisch abgeschaltet wurden, zeigen aktuellen Werte eine leicht steigende Tendenz.

+++ 20.38 Uhr: Sakrophag wäre die letzte Möglichkeit +++

Ein Sarkophag um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima könnte Japan als letzte Möglichkeit vor einer massiven Strahlenverseuchung bewahren. Die Methode, die bereits 1986 in Tschernobyl eingesetzt wurde, sei ein letzter Ausweg, teilten Ingenieure des Betreibers Tepco mit. Derzeit werde aber alles daran gesetzt, einen Super-GAU durch die Kühlung der Reaktoren noch zu verhindern. Die Feuerwehr setzte erneut Wasserwerfer ein, um eine Kernschmelze im großen Stil doch noch zu verhindern. Die japanische Atombehörde stufte den Störfall der Reaktoren 1, 2 und 3 unterdessen auf die Kategorie 5 hoch - die gleiche Kategorie wie der schwere Störfall im US-AKW Three Mile Island in Harrisburg im Jahr 1979. In Tschernobyl war die höchste Stufe 7 erreicht worden.

+++18.35 Uhr: Stromkabel zu Reaktor 2 verlegt +++

Ingenieuren soll es gelungen sein, ein externes Stromkabel an den Reaktor 2 des AKW Fukushima zu legen. Das hat die Internationale Atomenergiebehörde mitgeteilt. Die Japaner planen den Stromanschluss, sobald das Besprühen mit Wasser beendet ist.

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