Guatemala

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Guatemaltekische Soldaten im Gefängnis Renovación I

Guatemala: Präsident ruft nach Tötung von Polizisten Notstand aus

Nach der Tötung von acht Polizisten in Guatemala durch kriminelle Banden hat der Präsident des Landes einen 30-tägigen Notstand ausgerufen. Die Maßnahme helfe im Kampf gegen Bandenkriminalität in dem zentralamerikanischen Land, erklärte Guatemalas Präsident Bernardo Arévalo am Sonntagabend (Ortszeit). Der Notstand setzt das Versammlungsrecht außer Kraft und erlaubt Festnahmen und Vernehmungen ohne richterliche Anordnung.
Foto handout del ministerio de Interior de Guatemala donde se ve el traslado de pandilleros a la cárcel de máxima seguridad Reno

Bandenmitglieder nehmen in Gefängnissen in Guatemala mehr als 40 Wärter als Geiseln

Wegen der Verlegung von Bandenchefs in ein Hochsicherheitsgefängnis haben inhaftierte Bandenmitglieder in mehreren Haftanstalten in Guatemala mehr als 40 Gefängniswärter als Geiseln genommen. Bislang gebe es bei den Gefängnisaufständen keine Toten oder Verletzten, erklärte Innenminister Marco Antonio Villeda am Samstag (Ortszeit). Er schloss aus, für eine Freilassung der Geiseln mit den Häftlingen in Verhandlungen zu treten.
Nahe Guatemala-Stadt gefundene Leichen

Zwölf Leichen am Stadtrand von Guatemala-Stadt entdeckt

Ermittler haben am Stadtrand von Guatemala-Stadt zwölf Leichen entdeckt. Die Toten wurden in einem bewaldeten Gebiet gefunden, in dem kriminelle Banden häufig die Leichen ihrer Opfer ablegen, wie die Feuerwehr am Sonntag (Ortszeit) mitteilte.