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Cronologie: Bus-Unfälle in Europa seit 1982

12. September 1982 in der Schweiz:

In Pfäffikon im Kanton Zürich wird ein Bus an einem Bahnübergang von einen Zug erfasst. Die Schrankenwärterin hatte die Bedienungstasten verwechselt. 39 Mitglieder eines Sport- vereins aus Schönaich in Baden-Württemberg werden getötet.

25. Juli 1983 in Russland:

Bei Orel im Westen des Landes kommt ein Bus aus Bernkastel durch überhöhte Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und stürzt in einen Fluss. Zehn Deutsche sterben.

7. August 1991 in Österreich:

Unterwegs in der Steiermark versagen die Bremsen eines ungarischen Reisebusses. Die traurige Bilanz: 15 Tote und 28 Verletzte.

Dreistes Manöver: Instant Karma: Dieser ungeduldige Fahrer überholt das falsche Fahrzeug

24. Juli 1992 in der Schweiz:

Bei der Fahrt über den Nufenen-Pass im Tessin stürzt, vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit, ein Berliner Reisebus in die Tiefe. Acht deutsche Touristen sterben, 40 werden verletzt.

19. August 1992 in Spanien:

Überhöhte Geschwindigkeit ist auch die Ursache für ein schweres Busunglück auf der Autobahn Barcelona - Valencia. 46 Tote sind zu beklagen.

6. September 1992 in Deutschland:

Bei Donaueschingen prallt ein Reisebus nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw gegen eine Leitplanke der Autobahn und wird aufgeschlitzt. 21 Passagiere sterben, 32 werden schwer verletzt.

26. September 1992 in Ungarn:

Auf einem Bahnübergang in Agard südwestlich von Budapest wird ein Bus von einer 80 Tonnen schweren Lok zerquetscht. Der Busfahrer hatte das rote Warnlicht übersehen. 16 Urlauber aus Bayern werden getötet, drei Insassen überleben, unter ihnen der Fahrer.

5. September 1993 in Deutschland:

Bei Magdeburg schleudert ein mit deutschen und türkischen Reisenden besetzter Bus auf die Mittelleitplanke der Autobahn und wird teilweise aufgeschlitzt. Vier Fahrgäste sterben.

24. Januar 1994 in Deutschland:

Auf der Autobahn München - Salzburg rutscht ein mit Skifahrern besetzter Reisebus eine Böschung hinunter und kippt um. Sechs Insassen kommen ums Leben, 14 werden schwer verletzt.

2. Mai 1994 in Polen:

In der Nähe von Danzig rast ein Linienbus gegen einen Baum. 33 Tote sind zu beklagen.

14. Juni 1994 in Deutschland:

In Südhessen durchbricht ein Holzlaster die Mittelleitplanke der Autobahn und kollidiert mit einem Bus. Sechs Menschen sterben.

6. Dezember 1995 in Österreich:

Bei St. Gilgen wird ein Doppeldeckbus aus Bayern von einem Auto gerammt und stürzt in den eiskalten Wolfgangsee. Neun Ausflügler und der angetrunkene Autofahrer kommen ums Leben.

28. Februar 1996 in Spanien:

Nahe dem andalusischen Bailen verbrennen nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw 29 Menschen in einem Reisebus.

2. Juni 1996 in Deutschland:

In Niederbayern stürzt ein Bus beim Überholen eines Traktors eine Böschung hinunter. 45 Busgäste werden verletzt.

8. April 1997 in Deutschland:

Bei Nossen fährt ein Reisebus in ein Stauende auf der Autobahn Dresden - Halle. Zwei Menschen sind tot, 70 verletzt.

25. November 1997 in der Türkei:

Bei Denizli prallt ein türkischer Bus frontal gegen ein Auto. 14 Menschen sterben, darunter acht deutsche Urlauber.

24. Januar 1999 in Österreich:

Nahe Graz gerät ein Bus ins Schleudern und stürzt eine Böschung hinunter. 18 Menschen sind tot.

27. Juli 1999 in Deutschland:

Auch in Thüringen stürzt ein Reisebus über eine Böschung. Drei Insassen kommen ums Leben.

30. November 1999 in Österreich:

In Brandenburg prallt ein voll besetzter Schulbus gegen einen Baum. Vier Kinder und der Fahrer werden getötet, 22 Schüler verletzt.

31. Januar 2000 in der Türkei:

Bei drei Busunfällen an einem einzigen Tag sterben 29 Menschen, allein 19 beim schwersten Unfall bei Antalya.

29. Februar 2000 in Deutschland:

In Thüringen prallt ein Lkw auf einer Bundesstraße in das Heck eines mit 70 Schülern besetzten Busses. 30 von ihnen werden verletzt.

13. Mai 2000 in Bosnien-Herzegowina:

Von einer Brücke bei Kakanj stürzt ein Bus in den Fluss Bosna. 42 moslemische Pilger werden getötet.

27. Juni 2000 in Deutschland:

In Mecklenburg-Vorpommern stößt ein Lkw, dessen Fahrer die Vorfahrt missachtet hatte, auf einen Schulbus. 32 Schüler und der Busfahrer werden verletzt.

1. Juli 2000 in Deutschland:

In der Kurve einer Autobahnausfahrt bei Dresden stürzt ein Reisebus aus Bielefeld um. Zwei Fahrgäste sterben.

6. Juli 2000 in Spanien:

In der Nähe von Soria stößt ein Bus mit einem Viehtransporter zusammen. Das kostet 21 Schülern und sieben Erwachsenen das Leben.

21. August 2000 in Österreich:

Auf der Autobahn Salzburg - Wien wird ein doppelstöckiger Reisebus aus Gütersloh in einer Baustelle von einem Lastwagen frontal gerammt. Acht Jugendliche sterben auf dem Weg in den Urlaub nach Ungarn.

24. August 2000 in Frankreich:

In der Nähe von Annecy stößt ein Reisebus aus Sachsen mit einem Auto zusammen. Nach einem Ausflug waren die Urlauber auf dem Rückweg zu ihrem Hotel in der Schweiz. Fünf Touristen werden getötet, 15 verletzt.

3. Januar 2001 in Spanien:

Im Südosten kollidiert ein voll besetzter Kleinbus mit einem Zug. Zwölf Erntearbeiter aus Ecuador kommen ums Leben.

20. April 2001 in Deutschland:

Bei Bibelried prallt ein mit Bosniern besetzter Bus auf einen Lkw an einem Stauende auf der Autobahn Würzburg - Nürnberg. Ein Mensch ist tot, 21 werden verletzt.

30. Oktober 2001 in Deutschland:

Bei Schwäbisch Hall prallt ein Bus ungebremst auf einen Lastwagen. Der Busfahrer wird getötet, 23 Insassen werden schwer verletzt.

8. März 2003 in Tschechien:

Bei Nazidla in Südböhmen stürzt ein Reisebus einen Abhang hinunter. 19 tschechische Touristen sterben.

13. April 2003 in Griechenland:

In der Nähe von Larissa fallen schwere Holzplatten von einem Lastwagen auf einen Bus. 21 Schüler im Alter von 15 Jahren verlieren ihr Leben.

8. Mai 2003 in Ungarn:

Auf einem unbeschränkten Bahnübergang bei Siófok am Plattensee kommt ein deutscher Reisebus bei einem Rangiermanöver auf den Schienen zum Stehen, wird von einem Schnellzug erfasst, in zwei Teile zerrissen und mitgeschleift. Der Fahrer wollte den Anschluss an die beiden anderen Busse des Unternehmens nicht verlieren. 33 Urlauber werden in den Tod gerissen.

17. Mai 2003 in Frankreich:

Auf der Autobahn nördlich von Lyon durchbricht ein doppelstöckiger Reisebus aus Deutschland in einer Kurve die Leitplanke und stürzt eine Böschung hinunter. 28 deutsche Urlauber werden getötet, 46 verletzt. Die ermittelnden Behörden schließen nicht aus, dass der Fahrer kurz zuvor am Steuer eingeschlafen ist. Fest steht, dass der Bus mit mehr als 110 Stundenkilometern auf regennasser Fahrbahn unterwegs war. Bei späteren Untersuchungen wird ein schlechter technischer Zustand des Fahrzeugs festgestellt.

19. Mai 2003 in Deutschland:

Bei Preetz in Schleswig-Holstein rutscht ein dänischer Doppeldecker mit Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren auf dem Weg von einem Vergnügungspark bei Lübeck ins heimische Århus von der nassen Fahrbahn einen Abhang hinunter. 20 Fahrgäste werden verletzt.

6. Juni 2003 in Deutschland:

Auf einer Autobahn bei Hamburg werden 21 Kinder bei einem Auffahrunfall verletzt, der Fahrer ihres Busses erleidet schwere Verletzungen. Die 47 Fünftklässler waren auf Klassenreise von der Ostsee zurück ins niedersächsische Salzhausen unterwegs.

7. Juni 2003 in Italien:

Nahe Vicenza prallt ein deutscher Bus mit Reisenden aus Deutschland und Moldawien gegen die Leitplanke eines Tunnels. Der Fahrer gibt an, wegen eines Hustenanfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren zu haben. Sechs Menschen, darunter ein Kind, sterben, 38 werden zum Teil schwer verletzt.

7. Juni 2003 in der Türkei:

Bei Erzincan fährt ein türkischer Bus gegen ein Tunnelportal. Es sind keinerlei Bremsspuren vorhanden. 27 Menschen sind tot, darunter auch der Fahrer. Die Behörden vermuten, dass der Fahrer eingeschlafen ist.

18. Juni 2003 in Deutschland:

Bei Beelitz in Brandenburg prallt an einem Stauende auf der Autobahn ein Lkw auf einen Bus. 35 Businsassen werden verletzt, zehn davon schwer. Der Lkw-Fahrer ist tot.

2. Juli 2003 in Deutschland:

Bei Backnang in Baden-Württemberg stoßen ein Bus und ein Lkw zusammen. 15 Schüler werden leicht, der Busfahrer schwer verletzt.

3. August 2003 in der slowakischen Republik:

In der Nähe von Gelnica setzt sich ein führerloser Reisebus in Bewegung, dessen Fahrer ausgestiegen war, um einen Motorschaden zu beheben. Der Bus stürzt einen Abhang hinunter. Elf Teilnehmer einer Wallfahrt sterben, 25 werden verletzt.

6. August 2003 in Frankreich:

Nahe Clermont-Ferrand kommt ein Reisebus ins Schleudern, nachdem er einem entgegen kommenden Fahrzeug ausweichen musste, und rutscht in einen Graben. 23 Touristen aus dem Sauerland werden verletzt.

22. August 2003 in Deutschland:

Bei Dewitz in Mecklenburg-Vorpommern muss ein Reisebus auf der Fahrt zu einem Ausflugsdampfer an die deutsch-polnische Grenze in einer schmalen Kurve einem entgegen kommenden Kleinlaster ausweichen. Er kippt um. 20 Insassen, unter ihnen der Fahrer, werden verletzt.

24. August 2003 in Deutschland:

Bei Weißenfels kommt ein Reisebus von der Autobahn ab, stürzt eine Böschung hinunter und kippt um. Die Urlauber waren unterwegs nach Kiel, von wo aus sie eine Ostsee-Kreuzfahrt unternehmen wollten. Vier Frauen im Alter zwischen 17 und 74 Jahren sowie ein 16-Jähriger - alle aus Bayern - kommen ums Leben, 18 weitere Fahrgäste und der Busfahrer werden schwer verletzt.

24. August 2003 in Frankreich:

In der Nähe von Blois im Loire-Tal kollidiert ein Reisebus, der aus Spanien kommt, mit einem Auto und kommt in einem Straßengraben auf der Seite zum Liegen. Einer der Insassen - größtenteils Portugiesen - stirbt, 27 sind teilweise schwer verletzt.

24. August 2003 in der Türkei:

Bei Amasya prallt ein Bus mit 30 Gästen einer Hochzeitsgesellschaft gegen eine Stützmauer am Straßenrand. Vermutlich haben die Bremsen versagt. 19 Menschen kommen ums Leben, darunter ein Kind, acht Insassen werden verletzt.

13. September 2003 in Deutschland:

Auf der A 4 bei Dresden brennt ein mit 46 Fahrgästen aus Polen voll besetzter Reisebus. Ein Mann verletzt sich schwer, als er in Panik über ein Geländer springt. Das Feuer brach auf Grund eines technischen Defekts im hinteren Teil des Busses aus. Der Fahrer steuerte den Bus noch auf den nächsten Parkplatz.

15. September 2003 in Deutschland:

In der Nähe von Gütersloh stößt ein Linienbus, in dem 13 Jugendliche und zwei Erwachsene sitzen, frontal mit einem Auto zusammen. Beide Fahrzeuge fangen Feuer. Der Busfahrer stirbt, der Autofahrer wird lebensgefährlich, die Fahrgäste werden leicht verletzt.

27. September 2003 in Deutschland:

Auf der A 14 bei Magdeburg kommt ein Reisebus von der Fahrbahn ab und prallt auf einen Pkw, der auf dem Standstreifen steht. Zwei Frauen und ein achtjähriges Kind sterben, allesamt Insassen des Pkw.

4. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der A 61 in der Nähe von Zotzenheim in Rheinland-Pfalz kommt ein Reisebus von der Fahrbahn ab, rast über einen Acker, einen Hang hinab auf eine andere Straße, wo er schließlich zum Stehen kommt. 24 der Businsassen, größtenteils Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, werden zum Teil schwer verletzt, darunter auch der Fahrer. Sie hatten das Oktoberfest in München besucht und waren um 3.30 Uhr nachts kurz vor ihrem Heimatort Bad Sobernheim.

4. Oktober 2003 in Tschechien:

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe von Sedmihorky in Tschechien wird ein Kleinbus aus dem sächsischen Pirna von einem langsam fahrenden Nahverkehrszug von der Straße gerissen. Von den mehr als 20 Businsassen wird einer getötet, fünf werden schwer verletzt.

18. Oktober 2003 in Ungarn:

Auf der Nordseite des Plattensees fährt ein Reisebus auf einen Linienbus auf. 24 ungarische Busreisende werden verletzt.

18. Oktober 2003 in Deutschland:

Auf der B 470 bei Bad Windsheim gerät ein Pkw-Fahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stößt dort frontal mit einem fast vollbesetzten Reisebus zusammen. Die Busgäste waren auf der Rückfahrt von einer Weinreise nach Unterfranken. Der Autofahrer stirbt, 15 Businsassen werden teilweise schwer verletzt.

18. Oktober 2003 in der Türkei:

Auf dem Weg vom Ferienort Kusadasi zum Flughafen gerät ein Bus ins Schleudern und überschlägt sich. Eine deutsche Touristin wird dabei getötet, 13 weitere deutsche Urlauber sowie der Fahrer werden verletzt.

19. Oktober 2003 in der Türkei:

Auf einer Autobahn bei Istanbul stößt ein Reisebus mit einem Lkw zusammen, der in der falschen Richtung unterwegs war. Mindestens elf Menschen sterben.

ADAC

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