Gorch Fock

Artikel zu: Gorch Fock

Hoher Besuch an Bord

Hoher Besuch an Bord

Anlässlich der "Sail Bremerhaven" besuchen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender das Segel-Schulschiff "Gorch Fock".
"Gorch Fock" während der Generalsanierung 2019

Urteil in Prozess um Betrugsaffäre bei früherer "Gorch Fock"-Werft rechtskräftig

Das Urteil gegen einen ehemaligen Unternehmensvorstand in einem Prozess um die Korruptions- und Betrugsaffäre bei der mit der Generalsanierung des Marineschulschiffs "Gorch Fock" betrauten ehemaligen Elsflether Werft ist rechtskräftig geworden. Der zu vier Jahren Haft verurteilte 56-Jährige zog seine Revision gegen das im Oktober gegen ihn verhängte Urteil zurück, wie das Landgericht Oldenburg am Montag mitteilte. Damit muss sich der Bundesgerichtshof nicht weiter damit befassen.
Nach Millionen-Sanierung: Rückkehr der "Gorch Fock": Segelschulschiff feierlich in Kiel empfangen

Nach Millionen-Sanierung Rückkehr der "Gorch Fock": Segelschulschiff feierlich in Kiel empfangen

Sehen Sie im Video: Kiel freut sich über den Rückkehr der "Gorch Fock".




Nach fast sechs Jahren Sanierung hat die Bremer Lürssen-Werft der deutschen Marine das Segelschulschiff "Gorch Fock" übergeben. Am Montag lief das runderneuerte Boot in seinen Heimathafen Kiel ein. Dort wurde es feierlich empfangen. Mit an Bord waren Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach. Die Marine bildet auf dem Schiff ihre Offiziersanwärterinnen und -anwärter im seemännischen Handwerk aus. Zuerst werden Schiff und Besatzung in eine vierwöchige Ausbildungsphase starten, größtenteils auf der Ostsee. Am Jahresende geht es dann Richtung Kanarische Inseln. Die Lürssen-Werft hatte seit 2019 an dem Schiff gebaut. Die Instandsetzung des 1958 gebauten Großseglers hatte im Dezember 2015 begonnen. Die Kosten überstiegen rasch die geplanten 10 Millionen Euro und erreichten schließlich 135, weil viel mehr erneuert werden musste als erwartet. Das Schiff reihte sich damit in eine lange Reihe von Militärprojekten ein, die den Kostenrahmen deutlich sprengten. Hinzu kamen weitere Schwierigkeiten und massive Verzögerungen. Die ermittelt Justiz wegen Korruptions- und Untreueverdachts rund um die Sanierungsarbeiten durch die ursprünglich damit beauftragte Werft.