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Erst Elektrozaun, dann Pool Corona-Lockdown zieht Wildtiere an – tollpatschiger Puma streift durch Vorgärten

Sehen Sie im Video: Corona-Lockdown zieht Wildtiere an – tollpatschiger Puma streift durch Vorgärten.




In Chile locken die durch einen Corona-Lockdown weiterhin leeren Straßen immer öfter Wildtiere in die Städte. Bereits ein halbes Dutzend Mal mussten Behörden etwa Pumas einfangen, die auf der Suche nach Nahrung aus den nahe gelegenen Bergen gekommen waren, wie hier im Großraum Santiago. Dieses Tier soll sich zuvor beim Überklettern eines Elektrozauns verletzt haben und in einen Pool gefallen sein. Staatliche Veterinäre stellten und narkotisierten den Puma. Polizisten lieferten Amtshilfe - in voller Sicherheitsmontur. Die Katze wurde zu einer tierärztlichen Untersuchung in den städtischen Zoo gebracht. Dort soll sie auch aufgepäppelt werden, bevor sie wieder in die freie Wildbahn entlassen wird. Auch eine bereits seit Jahrzehnten anhaltende Dürre hat das Nahrungsangebot der Tiere kleiner werden lassen. Pumas sind in nahezu allen Lebensräumen zu finden. Die Katzenart ist in ganz Nord-, Mittel- und Südamerika verbreitet.
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Im Großraum Santiago haben Veterinäre einen Puma narkotisiert. Bereits ein halbes Dutzend Mal mussten chilenische Behörden Berglöwen einfangen, die auf der Suche nach Nahrung aus den nahegelegenen Bergen gekommen waren.

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