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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der wichtigste Gradmesser für die Leistung einer Volkswirtschaft. Es enthält den Wert aller erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen, die beispielsweise in einem Quartal oder Jahr innerhalb der Landesgrenzen produziert wurden.
Die anhaltende Eurokrise hat der deutschen Wirtschaft zum Ende des vergangenen Jahres einen leichten Dämpfer verpasst. Das Bruttoinlandsprodukt sank im vierten Quartal leicht. Experten gehen davon aus, dass es im Frühjahr wieder besser aussieht.
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 um 3,0 Prozent gewachsen.
Die Schuldenkrise drückt, die Regierung senkt ihre Prognosen, doch den Verbrauchern ist's egal: Dank des privaten Konsums ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal des Jahres trotz aller Unkenrufe kräftig gewachsen. Die Warnung, dass es nicht so bleibt, folgt auf dem Fuß.
Der Euro-Rettungsschirm kann nur erweitert werden, wenn auch die Slowakei zustimmt. Doch das ärmste Land der EU sieht nicht ein, für die Rettung der reicheren Griechen gerade zu stehen.
Das Volk macht Druck, die EU macht Druck der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou wird zwischen den Fronten zerrieben. Nun denkt er über seinen Rücktritt nach.
Hohe Inflation, das Wachstum kommt zum Erliegen: Die EU-Kommission attestiert der kränkelnden Eurozone miese Werte und verschlechtert ihre Prognose. Ausnahme ist Deutschland.
Schlechte Nachrichten für die deutsche Wirtschaft: Nach einem fulminanten Jahresstart schwächelte sie im zweiten Quartal und wuchs fast nicht mehr. Grund dafür sind die Euro-Schuldenkrise und eine schwache US-Konjunktur.
Mitten in der Eurokrise kommen ausnahmsweise mal gute Nachrichten aus dem Finanzministerium: Jüngsten Berechnungen zufolge fällt die Staatsverschuldung 2011 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts rückt immer näher.
Es ist das langsamste Wachstum seit 2009: Für Analysten völlig unerwartet hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal deutlich an Schwung verloren und wuchs gerade einmal um 0,1 Prozent. Auch in den übrigen Euro-Ländern stagniert die wirtschaftliche Entwicklung nahezu.
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