HOME

Lost Places: Lost in Dogs - Hunde an vergessenen Orten

Zwischen Spinnweben, Staub und rostigem Metall: Hunde verwandeln die Lost Places in Bühnen des Geschehens. Das findet auch Jarmila Eckardt: Sie zaubert mit der Lebendigkeit der Tiere neues Leben in die vergessenen Orte Europas.

Von Gesa Holz

Urbexlove - "Hinterhofromantik beim Hundebesitzer, solche einzigartigen Lost Places sind überall zu finden."

Urbexlove - "Hinterhofromantik beim Hundebesitzer, solche einzigartigen Lost Places sind überall zu finden."

Wenn es zwei Dinge gibt, die Jarmila Eckardt liebt, dann sind es Hunde und Reisen. Sie reist jedoch nicht gern mit anderen. Nein, nur mit einem reist sie gerne: Raffi, ihr Hund, ist ihr treuer Begleiter. Zusammen mit ihm erkundet sie die verlassenen Orte Europas. Dabei stellt sie vor allem eins fest: Lost Places strahlen Leere und Trostlosigkeit aus, verbindet man sie jedoch mit einem Hauch Lebendigkeit, erscheinen die Orte wie eine Bühne. Die junge Fotografin macht sich zur Mission die vergessenen Orte wieder zum Leben zu erwecken und dabei den Charakter der herrlichen Lebewesen bildhaft wiederzugeben.

Vom Angsthund zum Traumhund

Begonnen hat alles mit einer Leidenschaft für das Fotografieren - insbesondere das Fotografieren von Stadthunden. Stimmungsvolle Portraitbilder auf denen man selten Action sieht. Dann legt sie sich einen eigenen Hund zu: Raffinski, ein Hund der vom Angsthund einer Tötungsstation zum Traumbegleiter wird. Die Fotografin möchte jeden Meilenstein mit ihm festhalten, jeden Schritt in seinem neuen Leben dokumentieren. Beide lieben die Natur, beide lieben die frische Luft, beide sind immer für ein Abenteuer zu haben. Zu finden sind sie abseits des Troubles, auf ruhigen Wanderwegen, hoch in den Bergen. 

Immer größer wird ihre Begeisterung dafür, Tiere wie Raffi in Szene zu setzen. Ganz besonders, als ein befreundeter Fotograf sie auf ihr erstes Lost Places Abenteuer schickt. Erfurt, mit dem Hund einer Freundin - lost in the city. Ihr Interesse ist geweckt. "Verlassene Orte sind reizvoll. Ich arbeite dort nach dem Grundsatz: Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints", erzählt die Fotografin. Für sie liegt es nahe, bei ihren ersten Lost Place Abenteuern Hunde und Orte zu vereinen. Sie fotografiert die Tiere dort, wo man sie nicht erwartet. "Die Hunde machen die Orte wieder lebendig und die Orte heben ihre einzigartige Schönheit hervor", sagt sie. 

Fotografie zur Unterstützung von Problemhunden

Eckardt arbeitet dabei ausschließlich mit natürlichem Licht – gar nicht so leicht mit tierischen Modellen. Dabei ist ihre Grundidee: durch ihre Leidenschaft zur Fotografie einen Beitrag zur Finanzierung von Resozialisierungsplätzen von sogenannten Problemhunden zu ermöglichen. Solche Hunde, wie auch ihr Raffi. Projekte, wie die der schwierigen Felle, sind unterstützenswert, findet die Fotografin. Im Hintergrund arbeitet sie jedes Jahr an einem Stadthundekalender, dessen gesamter Erlös schwierigen Hunden aus ihrer Region zukommt. So ist auch für das kommende Jahr ein Kalender zum Thema "Lost in Dogs" geplant, der auf der Website zu erwerben sein wird.

Auch für die Zukunft plant die junge Fotografin weitere Lost Places in Europa zu bereisten. Frankreich, Italien, vielleicht auch Island. So lange Eckhardt und Raffi Höhenluft und gutes Essen schnuppern, ist den beiden kein Weg zu weit.  

Jarmila Eckardt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunde an den vergessenen Orten Europas zu fotografieren - für einen guten Zweck!

Jarmila Eckardt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunde an den vergessenen Orten Europas zu fotografieren - für einen guten Zweck!

Weitere Bilder von Jarmila Echardt finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity

gho
Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?