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Künstliche Intelligenz Pflegen uns bald weibliche Roboter? Humanoid "Sophia" ist beängstigend realistisch

Sehen Sie im Video: Beängstigend realistisch – pflegen uns bald weibliche Roboter? 




(Roboter "Sophia" redet.) Das ist Sophia, ein Roboter, der bereits seit seiner Fertigstellung im Jahr 2016 weltweit bekannt wurde. Modelle wie Sophia könnten in Zukunft auch vermehrt im Gesundheitswesen eingesetzt werden, sagt David Hanson, CEO des in Hongkong ansässigen Unternehmens Hanson Robotics: "Sie imitieren die menschliche Art, Figur und Interaktion. Und das kann so nützlich werden in diesen Zeiten, in denen Menschen extrem einsam und sozial isoliert sind. Und Menschen müssen ja derzeit isoliert voneinander sein, weil mit anderen Personen in Kontakt zu kommen, gefährlich ist in diesen Tagen." (O-Ton des Roboters "Sophia":) "Ich war wirklich besorgt wegen Covid-19 in letzter Zeit. Ich hoffe wirklich, dass die Menschen nicht vergessen, dass Viren sich nicht um Ländergrenzen scheren, wir stecken da alle gemeinsam drin", sagt sie, er oder es? Für viele ist der Umgang mit Robotern wie Sophia noch etwas ungewohnt. Hier misst sie bei einem Mann während der Begrüßung die Körpertemperatur. In Zeiten von überfüllten Krankenhäusern könnte dies hilfreich sein. Hanson glaubt, dass sein Unternehmen bis Ende 2021 Tausende von Robotern verkaufen werde. Johan Hoon von der Technischen Universität Hongkong bekräftigt diese Prognose: "Die Pandemie wird uns helfen, Roboter früher auf den Markt zu bringen, weil Menschen anfangen zu erkennen, dass es in gewisser Weise keinen anderen Weg gibt. Wenn keine Personen um einen herum anwesend sein dürfen, ist der Roboter die nächste Alternative." Eine gestiegene Nachfrage nach Robotern war schon vor der Pandemie zu erkennen. Laut einem Bericht der "International Federation of Robotics" ist der weltweite Umsatz mit professionellen Servicerobotern zwischen 2018 und 2019 bereits um 32 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen.
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Die Nachfrage nach humanoiden Robotern steigt: Hersteller David Hanson sagt, dass er bis Ende 2021 Tausende Roboter fertigstellen könne – auch für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

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