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Auslandsüberweisung: Die günstige Alternative

Die meisten Banken werben mit kostenlosen beziehungsweise günstigen Auslandsüberweisungen. Viele der Anbieter verstecken hohe Gebühren in versteckten Wechselkursaufschlägen - ohne, dass der Kunde davon etwas erfährt. Unternehmen wie TransferWise helfen, hohe Kosten für internationale Zahlungen zu vermeiden, indem sie den tatsächlichen Wechselkurs nutzen und alle Kosten transparent ausweisen.


Dieser Artikel erklärt die folgenden Punkte: 

  • Kosten und Gebühren für die Auslandsüberweisung
  • Wechselkurs
  • Alternative Anbieter
  • Dauer
  • Sicherheit
  • Kostenstruktur
  • AWV-Meldepflicht
  • Überweisung zurückholen 

Auslandsüberweisung Kosten 

Überweisungen ins EU-Ausland per SEPA-Überweisung sind in der Regel kostenlos, denn die Banken dürfen für diese Zahlungen nicht mehr als die Gebühren für eine normale Überweisung verlangen. 

Kostenpflichtig wird eine Überweisung dann, wenn es sich um einen Währungsumtausch handelt. Bei diesen Zahlungen gilt es, einige Punkte zu beachten. Bei Banken ist ein grenzüberschreitender Zahlungsvorgang in der Regel mit hohen Gebühren verbunden, die in einem Wechselkurs versteckt sind, der nicht dem tatsächlichen Wechselkurs entspricht (das ist nicht der Fall bei TransferWise - Hier finden Sie eine genaue Auflistung aller Kosten).

Vorab-Gebühr: Wie hoch die Überweisungsgebühren ausfallen, hängt von der Art der Überweisung, dem Anbieter und dem Empfängerland ab. Gebühren können sowohl von der Bank des Absenders als auch von der Bank des Empfängers erhoben werden. Bei Online-Überweisungen erheben Banken häufig eine Gebühr von 1 bis 2 Prozent des Überweisungsbetrages, beziehungsweise einen Mindestbetrag in Höhe von 10 Euro. Bei jeder Auslandsüberweisung fallen SWIFT-Gebühren an. Der SWIFT-Code ist auch besser bekannt als BIC-Code und dient als Ersatz für die Bankleitzahl. Der SWIFT-Code teilt der ausführenden Bank mit, in welchem Land sich die Bank des Zahlungsempfängers befindet. Mit der Angabe des BIC-Codes wurden Zahlungen ins Ausland vereinheitlicht. Überweisungen mit dem BIC-Code ins Ausland funktionieren genau wie normale Überweisungen. 

Die Kunden, die Geld ins Ausland überweisen und dabei nicht auf eine SEPA-Überweisung zurückgreifen können, sind nicht vor hohen Kosten geschützt. Banken können für eine SWIFT-Überweisung zwischen 1 und 5 Prozent des Überweisungsbetrages als Gebühr verlangen. Einige Banken berechnen zudem Kontoführungsgebühren, Kosten für eingehende Überweisungen und eine Fremdkostenpauschale. Ein ausführlicher Anbietervergleich ist nur dann möglich, wenn bekannt ist, wer die Überweisungsgebühren übernimmt, welche Vorab-Gebühren tatsächlich anfallen und welcher Wechselkurs und die damit verbundenen Gebühren berechnet werden. 

Ein weiterer wichtiger Faktor für einen Anbietervergleich ist auch, ob Zwischenbanken an der Zahlungsausführung beteiligt sind. Eine entsprechende involvierte Zwischenbank wirkt sich auf die Höhe der Kosten für eine Überweisung aus. Obwohl der englische Begriff SWIFT für schnell oder zügig steht, werden jedoch nur die wenigsten Auslandsüberweisungen wirklich schnell durchgeführt. Das SWIFT-System steht auch für eine Vernetzung von Banken weltweit, um den internationalen Zahlungsverkehr zu vereinheitlichen. Manche Banken sind groß genug, um Filialen in vielen Ländern zu unterhalten. Die meisten sind jedoch auf die Einschaltung von Zwischenbanken angewiesen, da die Kosten für ein weltweites Filialnetz zu hoch wären. Und genau diese Zwischenschaltung erhöht die Kosten und verlangsamt gleichzeitig die Ausführung von Auslandsüberweisungen.

Wechselkurs 

Die höchsten Kosten verursacht der Wechselkurs. Wie hoch die Gebühren ausfallen, hängt davon ab, welchen Wechselkurs die ausführende Bank anbietet. Leider teilen viele Banken ihren Kunden nicht mit, zu welchem Wechselkurs die Gebührenumrechnung erfolgt. Um den Wechselkurs kommt jedoch niemand herum, denn er bestimmt den Wert der Währung eines Landes, und dieser wiederum spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Wirtschaft eines Landes. Sie bestimmt unter anderem, wie hoch die Kaufkraft im Ausland ist. Für den Außenhandel ist der Wert einer Währung noch wichtiger, denn er bestimmt über die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Preise für Dienstleistungen und Waren werden durch den Wechselkurs festgelegt, die wiederum die Preise für Import- und Export bestimmen. Marktschwankungen beeinflussen den Wert einer Währung, deren Kurs sich nach unten oder oben bewegen kann. Insgesamt ist der Währungsmarkt, auch als Forex-Markt bezeichnet, sehr volatil, also lebhaft, da die Kurse ständig in Bewegung sind. 

Um den Wert einer Währung zu bestimmen, muss diese einer zweiten Währung gegenübergestellt werden. Wechselkurse werden von den weltweiten Finanzmärkten festgelegt. Hier entscheiden Angebot und Nachfrage über den Wert einer Währung. Abhängig davon, welcher Wechselkurs berechnet wird, kann sowohl der Ankaufskurs als auch der Verkaufskurs unfair ausfallen. Der Kurs, der bei Google zu finden ist, wird als Devisenmittelkurs bezeichnet. Es handelt sich um den Mittelkurs zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs an den weltweiten Finanzmärkten. Dieser Mittelkurs wird als echter Wechselkurs bezeichnet, da er durch Angebot und Nachfrage auf den weltweiten Finanzmärkten zustande kommt. Obwohl die meisten Banken ihre günstigen Wechselkurse anpreisen, verschweigen sie jedoch gerne, dass meistens eben nicht der faire Devisenmittelkurs berechnet wird, sondern, dass der Wechselkurs zu ihren Gunsten angepasst wird, da Banken höhere beziehungsweise eigene Wechselkurse ihrer eigenen Zahlsysteme berechnen. Dies bedeutet, dass der von den Banken berechnete Wechselkurs höhere Umtauschgebühren verursacht als der Devisenmittelkurs. 

Im Gegensatz zu den Banken und anderen Dienstleistern berechnet TransferWise den Devisenmittelkurs, der auch bei Google zu finden ist. Sowohl bei einmaligen als auch bei regelmäßigen Zahlungen kann sich der unfaire Wechselkurs der Banken deutlich bemerkbar machen. TransferWise ist so bis zu fünfmal günstiger als Banken und andere Anbieter. Die günstigen Gebühren und der Devisenmittelkurs sind deshalb möglich, weil TransferWise geringe Fixkosten hat und eine clevere Technologie entwickelt hat und für die Breite zugänglich gemacht hat. Die so eingesparten Kosten für eine Überweisung gibt TransferWise direkt an seine Kunden weiter.

Beispiel: 

Überweisung von 1.000 EUR >GBP 

Der Wechselkurs bei Google ist 0,8778. Der angebotene Wechselkurs liegt dagegen bei 0,8319. Das würde bedeuten, dass der Bankkunde 45,90 GBP aufgrund eines schlechten Wechselkurses verlieren könnte (877,8 GBP - 831,90 GBP), zusätzlich zu der Vorab-Gebühr der Überweisung.

Welche Alternativanbieter gibt es? 

  • Transfer-Anbieter: z.B. Ria Geldtransfer, Western Union
  • Online-Banken wie die DKB oder ING DiBa
  • Andere Anbieter wie z.B. PayPal 

Eine weitere Alternative für den Versand von Geld ins Ausland ist der Anbieter TransferWise. Gegründet im Jahr 2011, hat sich das Unternehmen in der Branche schnell einen Namen gemacht und namhafte Investoren wie beispielsweise Richard Branson haben in das Unternehmen investiert. Einer der Mitgründer ist Taavet Hinrikus. Er wurde beim Internettelefonie-Anbieter Skype als erster Mitarbeiter eingestellt und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Technologie-Branche. Mittlerweile vertrauen mehr als vier Millionen Menschen auf TransferWise, um Geld in über 45 Währungen zu versenden und zu empfangen. Aber wie schafft es TransferWise so viel günstiger als andere Anbieter zu sein? 

Das TransferWise Prinzip: TransferWise unterhält Konten in der ganzen Welt, immer mit den jeweiligen Lokalwährungen. In Deutschland zahlt ein Kunde den Überweisungsbetrag in Euro auf ein lokales Konto ein. Im Empfängerland wird das Geld ebenfalls von einem lokalen TransferWise-Konto auf das Empfängerkonto überwiesen in der lokalen Währung. Mit dieser Methode verlässt das eingezahlte Geld für die Überweisung rechtlich gesehen nicht das Land. Es erfolgt also keine grenzüberschreitende Zahlung. 

Aus diesem Grund ist TransferWise in der Lage, deutlich günstigere Gebühren als Banken anzubieten und den Währungsumtausch zum Devisenmittelkurs auszuführen. Es fallen keine internationalen Gebühren an und die Einschaltung von Zwischenbanken, mit denen viele Kreditinstitute arbeiten, entfällt vollständig. Denn genau diese Zwischenbanken erhöhen die versteckten Gebühren und Aufschläge für die Ausführung der Auslandsüberweisung deutlich, da auch sie eine Pauschalgebühr erheben.

Geld ins Ausland überweisen: So geht's

1. Konto einrichten und Überweisung erstellen
Die Kontoeinrichtung über die Homepage von TransferWise dauert nur wenige Minuten. Die einzelnen Schritte sind selbsterklärend, die Kunden werden sicher durch das Menü geführt. 

Sobald der Kunde den Betrag und die gewünschte Währung eingibt, wird der voraussichtliche Ankunftstermin im Empfängerland und die anfallende Gebühr angezeigt. Erst wenn der Kunde diese Angaben bestätigt, wird die Überweisung ausgelöst.

2. Mit Profil wird der zweite Schritt übersprungen.
Im Nutzerprofil sind alle für die Ausführung der Überweisung relevanten Daten hinterlegt. Daher ist der zweite Schritt nur für Nutzer, die noch kein Profil bei TransferWise haben, notwendig. Sie müssen alle relevanten Daten in die vorgesehenen Felder eingeben. 

3. Auswahl des Empfängers
In der Regel sind Versender und Empfänger nicht identisch. Der Empfänger braucht kein Konto bei TransferWise. Dieses kann bei jeder beliebigen Bank oder einem Dienstleister bestehen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Überweisung an sich selbst zu tätigen. 

4. Bestätigung
Im vierten Schritt wird die Transaktion bestätigt. Es besteht die Möglichkeit, eine Referenz bzw. Verwendungszweck anzugeben. 

5. Geld einzahlen
TranferWise bietet mehrere Möglichkeiten für eine Einzahlung wie Lastschrift, Banküberweisung und Kartenzahlung. Eine Bargeldeinzahlung ist nicht möglich. Die Abbuchung erfolgt nicht automatisch, sondern durch Einzahlung des Versenders auf das angegebene TransferWise-Konto. Der Kunde wird zwei Mal per E-Mail benachrichtigt: bei Geldeingang und Geldauszahlung an den Empfänger. 

6. Empfänger erhält den Überweisungsbetrag
Sobald der Einzahler alle Pflichtangaben ausgefüllt und bestätigt hat, wird die Überweisung ausgelöst und der Empfänger erhält das Geld in der Regel innerhalb eines Werktages im Zielland. 

Die nachstehenden Empfängerangaben sind Beispiele von Angaben, die bei einer Auslandsüberweisung notwendig sein können. Welche dieser Angaben zu verwenden sind, hängt vom Empfängerland und der gewählten Währung ab. Weitere Angaben sind der Name und die Anschrift des Empfängers und meistens auch der Überweisungsgrund. 


Auslands-ÜberweisungWährungBenötigte Angaben
Überweisung nach PolenPLN (Polnischer Zloty)IBAN: SWIFT/BIC
Überweisung nach EnglandGBP (Pfund)IBAN : SWIFT/BIC
Überweisung nach RusslandRUB (Russischer Rubel)Empfängerregion, lokale Kontonummer des Empfängers (20 Zeichen), Bank-Code des Empfängers (9 Zeichen)
Überweisung nach AustralienAUD (Australischer Dollar)Kontonummer des Empfängers (5-9 Zeichen), BSB des Empfängers (6 Zeichen)
Überweisung nach ChinaCNY (Chinesische Yuan)UnionPay Card Number des Empfängers (17-19 Zeichen)
Überweisung nach USAUSD (Dollar)Electronic; Check Routing Number des Empfängers, Account Number des Empfängers (Länge variiert, nur Ziffern)
Überweisung nach KanadaCAD (Kanadischer Dollar)Recipient Transit Number (5 Zeichen), Account Number (mindestens Zeichen), Recipient Institution Number (3 Zeichen)
Geldtransfer DeutschlandEURIBAN

Dauer Auslandsüberweisung 

Wie lange die Ausführung einer Auslandsüberweisung dauert, hängt vom Land ab, in dem der Empfänger seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat und von der Art der Überweisung. Banken sind dazu verpflichtet, SEPA-Überweisungen ins EU-Ausland innerhalb eines Bankwerktages auszuführen. Eine weitere Variante ist die Überweisung in Länder innerhalb des EU-Währungsraums, die nicht SEPA-Mitglied sind. Diese Überweisungen werden als echte Auslandsüberweisungen angesehen und dürfen daher bis zu vier Bankwerktage in Anspruch nehmen. Die Regelung betreffend SEPA-Überweisungen sind in § 675 BGB niedergeschrieben. Bei diesen Überweisungen unterscheidet der Gesetzgeber jedoch zwischen Online-Überweisungen und dem klassischen Überweisungsträger in Papierform. Wer sich für letzteren Überweisungsweg entscheidet, muss mit einer Dauer von zwei Bankwerktagen rechnen. Auslandsüberweisungen in Fremdwährungsländer dauern zwischen drei und sieben Tagen. 

TransferWise führt Auslandsüberweisungen in der Regel innerhalb von einem Werktag, maximal jedoch zwei Werktagen durch.

Sicherheit bei Auslandsüberweisungen 

Banken müssen gesetzliche Vorschriften hinsichtlich Liquidität, der Eigenkapitalhöhe und der Depotführung erfüllen. Um den Schutz der Anleger und Kunden zu garantieren, unterliegen Kreditinstitute umfangreichen Meldepflichten. Das Unternehmensvermögen ist auf sogenannten segregierten Konten getrennt vom Kundenvermögen zu verwalten. Diese Vorschrift bedeutet, dass die Kundengelder auch im Fall einer Insolvenz der Bank im Eigentum der Kunden und Anleger bleiben. In Deutschland werden die Kreditinstitute durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Daher ist das Vertrauen der Menschen in die Dienstleistungen von Banken groß.  Die Abwicklung von Auslandsüberweisungen über TransferWise ist genauso sicher wie bei einer Bank, da auch dieser Dienstleister der Kontrolle durch eine staatliche Aufsichtsbehörde untersteht. Als britisches Unternehmen untersteht TransferWise der Kontrolle britischen FCA. Diese Abkürzung steht für Financial Conduct Authority. Die Vorschriften der britischen Finanzaufsichtsbehörde gelten neben denen der deutschen BaFin als die strengsten weltweit. 

Das Hauptrechenzentrum von TransferWise befindet sich in Frankfurt am Main. Damit unterliegt der Dienstleister den strengen europäischen Datenschutzrichtlinien. Ferner bestehen eine Zwei-Faktor-Zertifizierung sowie eine Link-Verschlüsselung, um die Sicherheit der Datenübermittlung zusätzlich zu erhöhen. TransferWise ist außerdem TÜV-zertifiziert. Untersucht wurden vom TÜV die Bereiche Onlinesicherheit und Kundenzufriedenheit. Benotet wurde der Dienstleister mit der Note 1,6. Bei Fragen und Problemen steht ein deutschsprachiges Kundenservice-Team per E-Mail oder Telefon zur Verfügung. 

Inzwischen vertrauen vier Millionen Kunden auf den Service von TransferWise. Wer einmal oder regelmäßig Überweisungen ins Ausland zu tätigen hat, sollte sich für TransferWise als alternativen Anbieter zu Banken entscheiden, denn die wesentlich günstigere Kosten- und Gebührenstruktur spart schon bei der ersten Überweisung viel Geld.

Kostenstruktur bei Auslandsüberweisungen 

OUR
Der Absender der Zahlung trägt die Kosten für die Transaktion und zahlt diese per Vorkasse. Die Gebühren werden separat ausgewiesen und berechnet. Der Empfänger der Zahlung erhält den vollen Überweisungsbetrag. 

SHARE
Sender und Empfänger teilen sich die Kosten der Transaktion. Der Sender zahlt die Gebühren bei seiner Hausbank, der Empfänger übernimmt die Kosten für die Überweisung, die vom Zahlungsbetrag abgezogen werden. 

BEN
Bei dieser Option trägt der Empfänger alle Kosten der Zahlung, die vom Überweisungsbetrag abgezogen werden. 

Die meisten Kunden entscheiden sich für die Option OUR, da mit dieser Auslandsüberweisung der komplette Überweisungsbetrag beim Kunden ankommt.

AWV Meldepflicht 

Alle Kontoinhaber, die Überweisungen ins Ausland tätigen und von dort Überweisungen erhalten, bekommen einen Kontoauszug mit dem Hinweis zur AWV Meldepflicht, wobei die Hotline der Bundesbank mit der Nummer 0800 1234-11 gleich mit angegeben ist. Diese Meldepflicht an die Bundesbank geht über die Zusammenfassung ausländischer Umsätze hinaus und dient statistischen Zwecken. Gesetzesgrundlage ist § 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) in Verbindung mit §§ 67 ff. Außenwirtschaftsverordnung (AWV). Betroffen sind natürliche und juristische Personen mit Wohn- und Firmensitz in Deutschland. Die Meldung muss bis zum siebten Kalendertag des Folgemonats der geleisteten Zahlung erfolgen. Meldepflichtig sind alle Kontoeingänge und Kontoabgänge, die Überweisungen und Zahlungen ab einem Betrag von 12.500 Euro oder einen entsprechenden Gegenwert ins Ausland betreffen. Sind mehrere Zahlungen einer Person unterhalb der Summe von 12.500 Euro betroffen, entfällt die Meldepflicht. Der Begriff Zahlung fasst Barzahlungen, Zahlungen über Lastschrift, Auslandsüberweisungen in Euro oder Fremdwährungen, Schecks, Wechsel sowie Aufrechnungen und Verrechnungen zusammen. Seit dem 01.09.2013 erfolgt die elektronische Meldung über das Meldeportal der AMS. Die Meldedaten werden kurzfristig gespeichert, eine Weiterleitung an das zuständige Finanzamt erfolgt nicht. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss bis zu 30.000 Euro.

Überweisung zurückholen 

Ein erteilter Überweisungsauftrag gilt gemäß Rechtsprechung als unwiderruflich. Bemerkt der Absender des Geldes eine fehlerhafte Überweisung, muss er den Empfänger kontaktieren und das Geld von ihm zurückfordern. Gemäß der 2003 eingeführten EU-Preisverordnung sind Banken nicht mehr für fehlerhafte Überweisungen ihrer Kunden verantwortlich. Mit dieser Preisverordnung wurden die Regeln für Auslandsüberweisungen sowie den inländischen und ausländischen Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Mit dieser Verordnung endete auch die Pflicht der Banken, die Angaben der Überweisung auf Richtigkeit zu überprüfen. Die Bankkunden sind also selbst für die korrekten Angaben in der Überweisung verantwortlich. Aus Kulanzgründen versuchen jedoch die meisten ausführenden Banken, die Überweisung zurückzuholen. Für fehlerhafte Überweisungen sieht der Gesetzgeber ausdrücklich keine Fristen vor. Im eigenen Interesse sollte der Absender des Geldes jedoch unverzüglich reagieren, sobald er seinen Fehler bemerkt hat. Der häufigste Fehler ist eine falsche Angabe der IBAN-Nummer. 

Aufpassen müssen die Geldversender jedoch bei fehlerhaften Überweisungen, bei denen das Empfängerkonto existiert oder im Betrugsfall. Einmal überwiesenes Geld an einen Betrüger im Ausland zurückzuholen, ist kompliziert. Grundsätzlich muss der Geldversender auch in diesem Fall die Gegenseite auffordern, das Geld zurückzuzahlen. Betrugsfälle sind rechtlich jedoch schwierig oder gar nicht zu verfolgen, da die Betrüger meistens nicht zu identifizieren sind. Steht der Betrüger fest, müsste der Betrogene im Land der Gegenseite prozessieren, was nicht nur teuer, sondern häufig auch aussichtslos ist. Daher sollte für Überweisungen ins Ausland immer die SEPA-Lastschrift verwendet werden, da die Möglichkeit besteht, die Zahlung innerhalb von acht Wochen zu stornieren. 

Die Stornierung derartiger Überweisungen im Eurowährungsraum muss innerhalb von einem Tag erfolgen, bei beleggebundenen Transaktionen innerhalb von zwei Tagen. Fremdwährungsüberweisungen im europäischen Währungsraum sind innerhalb von vier Tagen zurückzuziehen. Für Transaktionen außerhalb des europäischen Währungsraumes sind keine Fristen vorgesehen. Aber Achtung: Die zuvor genannten Fristen, beziehungsweise die nichtexistierenden Fristen, bedeuten nicht, dass der Versender das Geld automatisch auf sein Konto gutgeschrieben bekommt.

Fazit 

Auslandsüberweisungen, auch als internationale Zahlungen bezeichnet, können Kunden von Banken und vielen Online-Anbietern teuer zu stehen kommen. Intransparente Gebührenmodelle, versteckte Kosten und Wechselkurse, die nicht dem Devisenmittelkurs entsprechen, verteuern Zahlungen ins Ausland erheblich. Unbemerkt wandern täglich große Beträge auf die Konten der Anbieter. Es gibt viele Optionen für internationale Überweisungen. Hohe Kosten lassen sich jedoch nur vermeiden, wenn man sich für den tatsächlich günstigsten Anbieter entscheidet. TransferWise führt internationale Zahlungen bis zu fünfmal günstiger durch. Niedrige Betriebskosten, ein Peer-to-Peer-System mit Konten weltweit und der Devisenmittelkurs machen dieses günstige Angebot möglich. Hier geht es zu TransferWise.

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