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Hamid Karsai gilt als treuer Verbündeter des Westens. Seine jüngsten Ausfälle zeigen nun: Der afghanische Präsident macht nur das, was er schon immer macht - seine Macht sichern.
Die für heute angesetzte Afghanistan-Konferenz ist eine Farce. Während das Land immer weiter im Krieg versinkt und die Taliban an Macht gewinnen, fordert Präsident Hamid Karsai neue Gelder und beschneidet die Demokratie.
Bei einem NATO-Luftangriff in Afghanistan sind nach Angaben von Staatschef Hamid Karsai acht Kinder getötet worden.
Eigentlich wäre 2014 Schluss für Hamid Karsai. Aber der afghanische Präsident will offenbar die Verfassung ändern, um an der Macht bleiben zu können. Damit hat die heute in Bonn beginnende Afghanistankonferenz einen weiteren Tagesordnungspunkt.
Einer der mächtigsten Männer in Südafghanistan ist tot: Der jüngere Bruder des Staatschefs Hamid Karsai wurde in Kandahar erschossen - offenbar von seinem eigenem Leibwächter. Die Taliban haben sich zu der Tat bekannt.
In seiner Antrittsrede für eine zweite fünfjährige Amtszeit hat der umstrittene afghanische Präsident Hamid Karsai eine Loja Dschirga zur Versöhnung mit den Taliban angekündigt. Die Große Ratsversammlung solle dazu dienen, Afghanistan nach 30 Jahren Krieg Frieden zu bringen.
Erst am Freitag hatte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen einen verantwortungsvollen Rückzug aus Afghanistan zugesagt. Nun fordert Präsident Hamid Karsai das Militärbündnis auf, seine Einsätze im Land zu beenden, und betont, dass die Toleranz der Afghanen zu Ende sei.
Die Bemühungen um einen Friedensprozess in Afghanistan haben neue Hoffnung erhalten. Präsident Hamid Karsai teilte mit, dass er kürzlich mit Vertretern von einer der drei größten afghanischen Aufständischen-Gruppen zusammengekommen sei.
Der US-Sondergesandte Marc Grossman ist am Samstag zu Gesprächen mit Afghanistans Präsident Hamid Karsai über die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban in Kabul eingetroffen.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat ein afghanischer Soldat französische Kameraden getötet und damit in Paris eine Debatte über einen vorzeitigen Truppenabzug ausgelöst.
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