Wolfgang Kubicki

Jede Partei braucht Marktschreier, der sich der Presse zur Verfügung stellen und in jede Talkshow gehen, die ihnen angeboten wird. Was bei der CDU, SPD und Linken beispielsweise von der Leyen, Lauter...

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Artikel zu: Wolfgang Kubicki

FDP-Vize Kubicki

Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen

FDP-Vize Wolfgang Kubicki will seine Partei im Fall seiner Wahl zum Parteichef personell und inhaltlich neu aufstellen. "Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat", sagte Kubicki im Berlin Playbook Podcast von des Portals Politico nach Angaben vom Dienstag. Wie lange er selbst an der Spitze bleiben will, ließ der 74-Jährige offen. 
Christian Dürr

Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef und unterstützt Kubicki

Der amtierende FDP-Chef Christian Dürr verzichtet auf seine geplante erneute Kandidatur für den Parteivorsitz beim Parteitag Ende Mai und unterstützt stattdessen Wolfgang Kubicki. "Herr Dürr wird nicht mehr kandidieren", bestätigte dessen Sprecherin am Sonntag. An der Kandidatur des 74-jährigen Kubicki scheiden sich allerdings die Geister: Er ist eines der bekanntesten verbleibenden Gesichter der Partei, steht jedoch kaum für den von vielen geforderten Neuanfang nach den vergangenen Wahlniederlagen.
Wolfgang Kubicki

Baden-Württembergs FDP-Chef fordert Debatte über neuen Parteinamen

Der Landeschef der FDP in Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, hat einen radikalen Neuanfang für seine Partei gefordert. Die FDP brauche "einen klaren Schnitt", sagte Rülke dem Portal The Pioneer. "Es darf hier keine Denkverbote geben. Bis hin zu einem neuen Parteinamen."

Jede Partei braucht Marktschreier, der sich der Presse zur Verfügung stellen und in jede Talkshow gehen, die ihnen angeboten wird. Was bei der CDU, SPD und Linken beispielsweise von der Leyen, Lauterbach und Wagenknecht sind, ist bei der FDP Wolfgang Kubicki. Er äußert sich zu allem und jedem. Er gehört zur Riege der älteren Haudegen, verteidigte Brüderles als sexistisch kritisiertes Verhalten gegenüber einer Journalistin und erstaunlicherweise etwa auch die hohen Honorare, die SPD-Mitglied Peer Steinbrück für Vorträge kassierte. Kubicki war immer Landespolitiker in Schleswig-Holstein, hat aber immer auch lautstark in der Bundes-FDP mitgemischt und gehört zu den sogenannten Meinungsmachern. So hat er sich 2000 z.B. für Guido Westerwelle als Bundes- und Fraktionsvorsitzenden eingesetzt, der Wolfgang Gerhardt nachfolgte. 2011 wandelte sich die Meinung Kubickis und er rief nach der Absetzung Westerwelles und verglich die damalige Situation der FDP mit der der DDR Ende der 1980er Jahre. Nach der Bundestagswahl 2013 hat er die Gelegenheit in der Parteispitze mitzumischen. Gemeinsam mit dem vergleichsweise jungen Christian Lindner hat er vier Jahre Zeit, eine neue FDP aufzubauen an den Erfolg, den er auf Landesebene in Schleswig-Holstein hat, anzuknüpfen. Ob ihm das gelingt bleibt abzuwarten.