Die Ruhe nach dem Sturm

18. Juni 2013, 16:00 Uhr

Tränengas hängt in der Luft, Polizisten jagen Demonstranten, Wasserwerfer fegen Barrikaden weg - erschreckende Bilder aus der Türkei. Und am Tag danach herrscht trügerische Ruhe auf den Plätzen.

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Die Proteste gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seine Regierung haben sich von Istanbul aus auf weite Teile des Landes ausgebreitet. In der türkischen Hauptstadt Ankara versammeln sich die Demonstranten auf dem Kizilay-Platz, in der Kennedy-Straße und im Güven-Park. Allein am Wochenende wurden hier nach Angaben des türkischen Innenministeriums 23 Menschen festgenommen. Erdogan verteidigte die Polizei, die wiederholt mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen ist. "Die Polizei hat eine beispiellos demokratische Haltung bewiesen und den Demokratie-Test erfolgreich bestanden", sagte Erdogan vor Abgeordneten seiner regierenden konservativen AKP im Parlament.

Ankara am Sonntag: Die Polizei setzt Tränengas ein, um die Demonstranten zu vertreiben. Einige Vermummte versuchten, die Tränengaspatronen zurückzuwerfen - andere ergreifen die Flucht.

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