Einen bunteren politischen Lebenslauf kann kaum ein deutscher Politiker vorweisen. Matthias Platzeck, geboren 1953, engagierte sich zu DDR-Zeiten bei den Umweltaktivisten, war Minister der Regierung Hans Modrow, wechselte 1995 zur SPD, die ihn zehn Jahre später als Nachfolger von Franz Müntefering zum Parteichef gewählt hat. Sein Ergebnis: 99,4 Prozent - besser schnitt nur der legendäre Kurt Schumacher ab. Wegen gesundheitlicher Probleme gab er das Amt jedoch bald wieder ab. Seit 2002 ist Platzeck Ministerpräsident von Brandenburg, zunächst koalierte er mit der CDU, aktuell mit der Linkspartei. Im Nebenberuf ist Platzeck Aufsichtsratschef der Dauerbaustelle BER, des neuen Berliner Großflughafens. Er hat sein politisches Schicksal mit dem Gelingen des Projekts verknüpft.
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Er hat seine Zukunft mit dem Schicksal des Pannenflughafens Berlin-Brandenburg verknüpft - und erhält Rückendeckung im eigenen Land. Ministerpräsident Matthias Platzeck übersteht das Vertrauensvotum.
Viermal wurde die Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg verschoben. Wann er nun endgültig eröffnet wird, steht noch in den Sternen. Doch auf eines ist Verlass: die steigenden Kosten.
Selbst nach Agenda-Maßstäben hätte die Partei schon vor zig Jahren in Rente gehen können. Ist sie aber nicht. Nun feiert sie ihren 150. Geburtstag. stern.de nimmt Sie mit auf eine Zeitreise.
Im Ringen um die Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens hat Airport-Chef Hartmut Mehdorn Rückendeckung vom Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck (SPD) erhalten.
Der Verkehrsminister bestreitet jede Schuld an der Krise des stockenden Airport-Baus in der Hauptstadt. Interne Protokolle sollen jedoch zeigen, dass Peter Ramsauer mehr wusste, als er zugibt.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck will als neuer Aufsichtsratschef die Wende im Berliner Flughafendebakel schaffen. Unklar ist, ob Flughafenchef Rainer Schwarz abgelöst wird.
Großes Chaos, kaum Lösungsansätze, dafür markige Worte: Nach Klaus Wowereit stellt nun der brandenburgische Regierungschef die Vertrauensfrage. Matthias Platzeck will das BER-Debakel lösen.
Günther Jauch wollte die "Flughafen-Versager" vorladen. Auf Klaus Wowereit wartete er vergeblich. Nur Matthias Platzeck kam. Neue Erkenntnisse? Fehlanzeige.
Konsequenzen im Debakel um den geplanten Haupstadtflughafen: Klaus Wowereit tritt als Chef des Aufsichtsrats zurück. Nachfolger Matthias Platzeck will im Landtag die Vertrauensfrage stellen.
Das Chaos um den neuen Großflughafen für Berlin und Brandenburg setzt ihn schwer unter Druck. Jetzt gibt es auch in einer Dienstwagenaffäre peinliche Fragen an Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck.
Mit überwältigender Mehrheit ist Matthias Platzeck zum Vorsitzenden der SPD gewählt worden. Bisher hatten nur Willy Brandt und Kurt Schumacher eine so hohe Zustimmung erhalten. Platzeck forderte die SPD zur Geschlossenheit und zum Zupacken auf.
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Matthias Platzeck ist ein deutscher Politiker. Er ist seit dem 26. Juni 2002 Ministerpräsident des Landes Brandenburg und war vom 15. November 2005 bis zum 10. April 2006 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).