Ein Mann mit schwerer Jugend, der Aufstieg in die Spitzenpolitik war ihm nicht in die Wiege gelegt. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs Sigmar Gabriel gegen seinen Willen beim Vater auf, der ein überzeugter Nazi gewesen war. Noch auf dem Gymnasium trat Gabriel der SPD bei, machte dort schnell Karriere. 15 Jahre saß er im niedersächsischen Landtag, wo er 1999 das Amt des Ministerpräsidenten übernahm, das er später an Christian Wulff (CDU) verlor. Gabriel hatte danach einen politischen Job, über den seine Gegner noch heute spotten. Er war Beauftragter für Popkultur und Popdiskurs, kurz: Popbeauftragter der SPD. Das trug ihm den Spitznamen Siggi Pop ein. Profil gewann er erst wieder als Bundesumweltminister der Großen Koalition. Nach der verheerenden Wahlniederlage 2009 wurde er SPD-Chef - und versucht seitdem, Agenda-Befürworter und -Gegner unter den Genossen zu versöhnen.
Ein Vierteljahr vor der Bundestagswahl ist die SPD nach einer Forsa-Umfrage in der Wählergunst erneut auf ihr Jahrestief gefallen.
Es müssen dramatische Tage gewesen sein: Kurz vor der Niedersachsen-Wahl im Januar wollte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hinschmeißen. Parteichef Gabriel musste mit Engelszungen auf ihn einreden.
Die Zahl der Nichtwähler steigt und steigt. Warum? Weil die Politik so miserabel performt, sagt Hans Peter Schütz. Falsch! Uns geht es zu gut, meint Lutz Kinkel. Ein Schlagabtausch.
Der nach einem Sturz im Krankenhaus liegende FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle will bald wieder im Wahlkampf angreifen.
Die SPD hält die jüngsten Differenzen zwischen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel für ausgeräumt. "Es hat gerumst", sagt Generalsekretärin Andrea Nahles, am Montag in Berlin.
Nach den diversen Sprüngen in Fettnäpfchen des Kanzlerkandidaten und dem Zwist zwischen Steinbrück und SPD-Chef Gabriel sollte es auf den Parteikonvent inhaltlich um Familie und Arbeit gehen.
Ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel belastet den Wahlkampf der SPD. Vor einem Parteikonvent in Berlin unterstellte Steinbrück Gabriel indirekt mangelnde Loyalität.
Ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel belastet den Wahlkampf der SPD. Vor einem Parteikonvent in Berlin unterstellte Steinbrück Gabriel indirekt mangelnde Loyalität.
Nichts läuft für Steinbrück rund, weder mit der Partei noch mit den potentiellen Wählern. Deswegen musste seine Gattin Gertrud ran. Es war bewegend - und die Botschaft klar: Der Stone hat ein Herz.
Die SPD ist knapp hundert Tage vor der Bundestagswahl auf ihrem Parteikonvent in Berlin auf Wahlkampfkurs gegangen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Atomkraft Dresden Gabriel Gerhard Integration Menschenkette Migration Nahles Nordrhein-Westfalen Parteitag Sarrazin Schröder Sponsoring Thilo Sarrazin Wahlkampf Weimers Woche
Andrea Nahles Angela Merkel Christian Wulff Claudia Roth Frank-Walter Steinmeier Franz Müntefering Gerhard Schröder Gregor Gysi Guido Westerwelle Hannelore Kraft Horst Seehofer Joachim Gauck Jürgen Trittin Kurt Beck Peer Steinbrück Philipp Rösler Rainer Brüderle Renate Künast Volker Kauder Wolfgang Schäuble

Sigmar Gabriel ist ein deutscher Politiker. Er ist seit dem 22. November 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1999 bis 2003 war Gabriel Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.
10:56 Brasiliens Regierung entsendet Spezialeinheiten in Protest-Städte
09:29 Zahl der Flüchtlinge steigt auf mehr als 45 Millionen
07:53 Syriens Opposition will Assad stürzen - notfalls mit Gewalt
07:49 Taliban zu heimlichen Treffen in Norwegen
07:27 Stiller Protest in Istanbul
19:49 Russland steht beim G8-Gipfel schützend vor Assad
19:45 USA und Taliban wollen über Frieden in Afghanistan reden