Darfur

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Flüchtlinge im Sudan stehen für Essen an

UN-Bericht: Sieben von zehn Menschen im Bürgerkriegsland Sudan leben in Armut

Sieben von zehn Menschen im Sudan leben UN-Angaben zufolge heute in Armut - und damit beinahe doppelt so viele wie vor Beginn des Bürgerkriegs vor drei Jahren. "Vor dem Krieg lebten vermutlich etwa 38 Prozent der Menschen in Armut, heute schätzen wir diesen Anteil auf etwa 70 Prozent", sagte Luca Renda, der Sudan-Vertreter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. 
Flüchtlingslager im Sudan

Mindestens 64 Tote bei Angriff auf Krankenhaus im Sudan - 13 Opfer sind Kinder

Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus im Sudan sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 64 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien 13 Kinder, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Samstag im Onlinedienst X mit. Die RSF-Miliz machte die sudanesische Armee für den Angriff verantwortlich. Diese beteuerte hingegen, sich in ihrem Krieg gegen die RSF an internationale Regeln und Gesetze zu halten.
Flüchtlingslager im Sudan

UNO: Vorgehen der RSF-Miliz im Sudan weist "Merkmale eines Völkermords" auf

Die paramilitärische RSF-Miliz im Sudan hat einer Untersuchung der UNO zufolge bei der Eroberung der Stadt Al-Faschir "Merkmale eines Völkermords" erfüllt. Bei ihrer Offensive auf die Provinzhauptstadt in der Region Darfur Ende Oktober habe die Miliz "drei Tage des absoluten Grauens" verursacht, für das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten, erklärte die UN-Untersuchungsmission für den Sudan am Donnerstag. Die RSF-Miliz kämpft seit April 2023 gegen die sudanesische Armee um Kontrolle in dem Land.