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Alfred Hitchcock hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können: Der erste Film, an den der Meister Hand angelegt hat, galt Jahrzehnte lang als verschollen - jetzt ist er plötzlich aufgetaucht.
Er konnte mit den Ängsten seines Publikums spielen wie kein zweiter Regisseur: Auch 30 Jahre nach seinem Tod gilt Alfred Hitchcock als unerreichter Meister seines Fachs.
Ron Galella gilt als einer der ersten Paparazzi der Showbiz-Geschichte. Eine Ausstellung in Berlin ehrt nun seine Schmerzfreiheit. Wortwörtlich.
Einer der frühesten Filme des britischen Regie-Großmeisters Alfred Hitchcock ist in Neuseeland wiederentdeckt worden.
Bis zum 24. September können sich Besucher des Pariser Centre Pompidou ein Bild davon machen, wie sich Alfred Hitchcock von der bildenden Kunst hat inspirieren lassen.
Die Briten feiern das Thronjubiläum von Queen Elizabeth II.: Seit 60 Jahren lieben sie eine Königin, die als herzlos gilt. Warum? Weil sie eine unerschütterliche moralische Instanz ist.
Die Karriere von Irving Penn begann mit einem Titelfoto für die Zeitschrift "Vogue". Später holte er berühmte Persönlichkeiten wie etwa Marlene Dietrich, Alfred Hitchcock oder Ingmar Bergman vor die Linse. Im Alter von 92 Jahren ist der amerikanische Fotograf nun gestorben.
Mal kein Film von Alfred Hitchcock - sondern einer über ihn: In der Reihe "Legenden" erzählt die ARD an diesem Montag um 21 Uhr von seinem komödiantischen Talent, seinen Problemen mit Frauen - und davon, wie ängstlich der Meister der Spannung war. Der TV-Tipp von stern-Redakteur Alexander Kühn.
Selten war der Deutsche Fernsehpreis so langweilig. Für einen der wenigen witzigen Höhepunkte sorgte Oliver Pocher - doch seine Seitenhiebe auf die ARD wurden herausgeschnitten.
Ganz Deutschland ist im Papst-Fieber. Als Willkommensgruß hier ein paar göttliche Comic-Vorstellungen. Der aktuelle Kirchenfürst Benedikt ist auf Tournee durch seine alte Heimat. Er versucht, seine verlorenen Schafe wieder in die Kirchen zu locken. Als Willkommensgeschenk stelle ich ein paar Comics vor, die sich in irgendeiner Form mit Glauben, Gott und Kirche beschäftigen ? und in den meisten Fällen sicher nicht den Segen der Kirche erhalten. Natürlich steht an erster Stelle: Jesus In meiner Kindheit war die Bibel für mich ein tolles Abenteuerbuch. Mein Gott, was haben die Leute vor mehr als 2000 Jahren alles erlebt. Bizarre Storys um Mord und Totschlag, Betrug, Rache und Katastrophen: Als hätten Roland Emmerich, Alfred Hitchcock und Lars von Trier ihre Hände im Spiel gehabt. Während Teil eins ("Das alte Testament") hauptsächlich Angst vor der Gottesgewalt macht, war die Fortsetzung ("Das neue Testament") eher auf auf Nächstenliebe und Verzeihen ausgerichtet. Einer der größten Helden der Geschichte eroberte die Bühnen der Welt: Jesus Christus. Und wie einen Superhelden inszeniert Siku, bekannt für seine Version der Bibel (aber auch für seine Mitarbeit an "Judge Dredd"!) Christus. Er hat aus der Erlösergeschichte einen spannenden Comic gemacht. Und trotz der ungwohnten Umgebung und des an Mangas angelehnten Stil geht Siku sehr sorgfälltig bei der Umesetzung der Vorlage um. Offensichtlich half ihm sein Theologie-Studium bei seiner Arbeit. Siku schafft es, der bekannten Geschichte um Jesus neue Aspekte abzugewinnen. Er nimmt sich die Freiheit, zwischen den überlieferten Passagen immer wieder Gespräche und Situationen einzubinden, die den handelnden Akteuren noch mehr Tiefe verleihen. Resultat: Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, die Geschichte von Jesus Christus zu lesen - und dabei noch etwas über Moral, Ethik, Mut und das Leben zu lernen. "Jesus" wird vielleicht keine Pflichtlektüre für den Konfirmantenunterricht, könnte aber die Lust auf die Heilige Schrift neu entfachen. " Jesus " von Siku Ehapa Verlag 19,99 Euro Genesis Einen ganz anderen Weg beschreitet Robert Crumb . Der Guru des Underground-Comics hat sich gleich das ganz große Werk vorgenommen: Die Entstehung der Erde, des Menschen und des ganzen Rest. Allein das Format des fantastischen Buchs wirkt, als müsste der Band in der obersten Schublade von Hotelzimmer-Nachttischen liegen. Auch Crumb gelingt es, dem Alten Testament durch seine Darstellungen neue Facetten abzugewinnen. Der Crumb-typische Strich sorgt für eine ganz besondere Lese-Atmosphäre. Allein die Begleittexte und Sprechblasen sind in einer Form platziert, die ihnen besonderes, fast sakrales Gewicht verleihen. Bei ihm wirken die Vertreibung aus dem Paradies, der Bau der Arche, die Moses-Geschichte so intensiv, dass man sich fast wie ein Zaungast fühlt. Nur auf den ersten Blick wirken seinen Charaktere überzeichnet. Lässt man sich auf seinen Stil ein, haben Joseph, Moses und Co. eine unglaubliche Tiefe erhalten. Und gerade durch den ein wenig schrägen Stil schafft es Crumb, den Staub von der Story zu schütteln und in die heutige Zeit zu transferieren. Und am Ende von "Genesis" ist klar, dass man gerade die größte Geschichte aller Zeiten gelesen hat. " Genesis " von Robert Crumb Carlsen Verlag 29,90 Euro Das Dritte Testament Nach zwei Bänden, die sich sehr treu an den Vorlagen orientiert haben, nun ein Band, der einen ganz anderen Blick auf die Entstehung der Christenheit wirft. Was wäre, wenn es noch ein weiteres Testament gegeben hätte? Alex Alice, Xavier Dorison und Robin Recht haben versucht, der bekannten Geschichte noch ein Kapitel hinzuzufügen. Die Hauptrolle in ihrer Story spielt Julius Publius Vindex, ein Schlächter im Namen Roms. 30 Jahre nach der Kreuzigung, lässt er jeden Christus-Anhänger hinrichten, der seinen Weg kreuzt. Doch dann wird er selbst Opfer einer Intriege und muss um sein Leben fürchten. Im Arbeitslager, in dem er gemeinsam mit Christen schuften muss, erfährt er von einer Prophezeihung - und sein Leben ändert sich. Mehr darf an dieser Stelle nicht verraten werden, die Geschichte bietet noch die eine oder andere Überraschung. "Das Dritte Testament" ist eine spannende Story um Glaube, Hoffnung und Vergebung - und sie bietet genügend Action-Elemente, um auch jüngere Leser zu begeistern. " Das Dritte Testament - Julius I " von Alixe Alice, Xavier Dorison und Robin Recht Carlsen Verlag 14,90 Euro Die Abenteuer von Blake und Mortimer - DerFluch der Dreissig Silberlinge Lange, bevor Indiana Jones die Kulturbühne betrat, holten Francis Blake und Professor Mortimer die Archäologie aus der verstaubenten Ecke. Erdacht wurden die ersten Abenteuer von E. P. Jacobs , inzwischen haben sich mehrere andere Autoren und Zeichner an den beiden Comic-Helden versucht. Der neue Band "Der Fluch der dreissig Silberlinge" stammt von Jean Van Hamme, René Sterne und Chantal De Spiegeleer. Und trotz der neuen Besetzung stimmt die Chemie, der Charme bleibt erhalten. Aber zur Story: Wieder einmal versuchen Captain Franics Blake und sein Freund Professor Mortimer einen Urlaub zu planen, als plötzlich ihr Erzfeind Colonel Olrik auftaucht. War wohl nichts mit Ferien. Das Abenteuer führt Mortimer nach Griechenland. Dort trifft er auf Altnazis und erfährt von einer ganz besonderen Reliquie: Angeblich wurde eine der Silbermünzen gefunden, die als Bezahlung von Judas dienten. Das Problem der Münze: Sie bringt seinem Besitzer Pech. Natürlich ist die Story nicht ganz bibelfest. Aber was macht das schon, wenn man so viel Spaß beim Lesen hat. Eine herrliche Geschichte. Hoffentlich erbarmt sich endlich einmal ein Produzent und lässt die Abenteuer von Blake und Mortimer verfilmen. " Die Abenteuer von Blake und Mortimer - Der Fluch der dreissig Silberlinge " Von Jean Van Hamme, René Sterne und Chantal De Spiegeleer Carlsen Verlag 12,00 Euro Ein Vertrag mit Gott Abschließend ein Werk, dass eigentlich keiner großen Vorstellung mehr bedarf. Daher nur so viel: Mit "Ein Vertrag mit Gott" hat der große Will Eisner ein wunderbares Spätwerk geschaffen. Erstmals 1978 erschienen, liegt der Band als erster Teil einer umfangreichen Eisner-Trilogie in ausgewählten Bücherregalen. Es ist die Geschichte eines Mietshauses und Eisner erzählt eine Art Scrooge-Story. In seiner Jugend schließt Frimme Hersch einen Vertrag mit Gott: Wer Gutes tut, wird von Gott belohnt. Zeit seines Lebens ist er nett und hilfsbereit. Doch das Leben betrügt ihn, er verliert Frau und Kind. Natürlich gibt er Gott die Schuld an seiner Situation. Er verändert sich, wird hart zu sich selbst und zu anderen Menschen, schlimmer noch: Er verliert seinen Glauben. Als Besitzer eines Mietshauses nimmt er die Mieter aus, wird immer gieriger, sein Herz verhärtet sich. Dennoch versucht er alles, um einen neuen Vertrag mit Gott zu schließen. Er sucht sich Hilfe bei ein paar Geistlichen und lässt sich einen neuen Vertrag aufsetzen, damit er seinem Leben eine neue Richtung geben kann. Im Gegenzug schenkt er der Gemeinde das Mietshaus. Doch Gott lässt sich nicht betrügen: Hersch stirbt an Herzversagen. Aber das Leben in dem Haus geht weiter - und hier beginnt die eigentliche Geschichte. Man lernt die Bewohner kennen, nimmt an ihrem Leben teil. Es ist ein Panoptikum über den vielbeschriebenen "American way of Life". Einzelschicksale, die zusammengenommen die Seele von Amerika zeigen. "Ein Vertrag mit Gott" ist eines der Bücher, die in keiner Sammlung fehlen dürfen. " Ein Vertrag mit Gott " Will Eisner Carlsen Verlag 36,00 Euro
Ein großer Theaterregisseur und Autor ist tot: George Tabori starb nach kurzer Krankheit im Alter von 93 Jahren am Montag in Berlin. Er schrieb nicht nur Bühnenstücke, sondern auch Drehbücher für Alfred Hitchcock in Hollywood.
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Sir Alfred Joseph Hitchcock, KBE, war ein britischer Filmregisseur und Filmproduzent. 1939 übersiedelte er in die USA und nahm am 20. April 1955 zusätzlich die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Hitchcock gilt als einer der stilistisch einflussreichsten Spielfilmregisseure und etablierte die Begriffe Suspense und MacGuffin in der Filmwelt. Sein angestammtes Genre war der Thriller, charakteristisch seine Verbindung von Spannung mit Humor. Die wiederkehrenden Motive seiner Filme waren Angs...