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Seit den Wahlen im März zieht sich die Regierungsbildung im Irak nun schon hin. Doch nun scheint eine Lösung in Sicht. Die Parteien einigten sich unter anderem darauf, dass der bisherige Ministerpräsident Nuri al-Maliki im Amt bleiben soll.
Die politische Krise zwischen führenden Vertretern der Sunniten und Schiiten im Irak scheint sich zu entspannen: Die neun Minister aus den Reihen der sunnitischen Irakija-Fraktion sollten nicht für abgesetzt erklärt werden, sonden würden als "beurlaubt" angesehen, sagte am Mittwoch Ali Mussawi, Berater von Regierungschef Nuri al-Maliki für Medienangelegenheiten.
Nach Abzug des US-Militärs aus dem Irak verschärfen sich die Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten. Ministerpräsident Nuri al Maliki drohte nun mit dem Ausschluss der Sunniten aus der Regierung.
Die Al-Irakija-Liste um Oppositionsführer Iyad Allawi hat sich bei den Parlamentswahlen im Irak knapp gegen Amtsinhaber Nuri al-Maliki und seine Rechtsstaat-Koalition durchgesetzt. Al-Maliki akzeptiert das Ergebnis nicht.
Nicht alle Stimmen der Parlamentswahlen im Irak sind ausgezählt. Der amtierende Regierungschef Nuri al-Maliki zweifelt an der Richtigkeit des Ergebnisses.
Granaten und Raketen explodierten, es gab Tote zu beklagen. Dennoch war die Parlamentswahl für viele Iraker ein "Festtag", wie Ministerpräsident al-Maliki feststellte. US-Präsident Obama zollte den Wählern Respekt, dass sie sich trotz aller Widrigkeiten nicht davon abhalten ließen, ihre Stimme abzugeben.
Grenzzwischenfall im Südirak: Iranische Soldaten sind auf das Gebiet des Nachbarlandes vorgedrungen und haben eine Ölquelle besetzt. Nach Militärangaben aus Bagdad haben die Eindriglinge die iranische Flagge gehisst und gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht.
Die Irakija-Partei hat nach sieben Wochen ihren Boykott der irakischen Regierung beendet.
Die Irakija-Partei hat nach sieben Wochen ihren Boykott der irakischen Regierung beendet.
Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat einen vollständigen Schuldenerlass für sein Land gefordert, dafür will er endlich die Sicherheitslage seines Landes verbessern. Ob es auch zu einer Aussöhnung mit den Sunniten reicht, ließ er offen.
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Nuri al-Maliki ist ein irakischer Politiker und der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Dawa-Partei. Seit April 2006 ist er irakischer Ministerpräsident. Sein vollständiger Name lautet Nuri Kamil Muhammed Hasan al-Maliki. Er selbst nennt sich Nuri Kamil al-Maliki. Früher verwendete er den Vornamen Dschawad.