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Das hatte sich angedeutet: Um für Ruhe beim taumelnden Hamburger SV zu sorgen, hat sich der Club mit sofortiger Wirkung von Boss Bernd Hoffmann getrennt. Ein Politiker übernimmt kommisarisch den Vorsitz beim HSV.
Die Lage beim Hamburger SV eskaliert. Nach dem Aus für den Clubchef Bernd Hoffmann und Armin Vehs angekündigter Trennung zum Sommer geht es hoch her. Die Aufsichtsratsmitglieder Erhardt und Hunke sind anonym bedroht worden. Eine Gruppe von Vereinsmitgliedern versucht derweil, den Sturz des Aufsichtsrats herbeizuführen.
Die Top-Kandidaten für den Sportchef-Posten beim Hamburger SV haben ihre Visitenkarten abgegeben, jetzt wägt der Aufsichtsrat Vor- und Nachteile ab.
Der Hamburger SV fährt eine Doppelstrategie: Eigentlich will sich der Fußball-Bundesligist bei der Suche nach einem neuen Sportchef keinen Schnellschuss leisten und einen Volltreffer landen, andererseits darf er sich keine Zeit nehmen.
Nach dem 2:4-Debakel gegen Mainz 05 folgte gleich die nächste Hiobsbotschaft: HSV-Boss Bernd Hoffmann muss seinen Hut nehmen. Mit 7:5 Stimmen des Aufsichtsrats verfehlten Hoffmann und Vorstandskollegin Katja Kraus die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. Ein Nachfolger wird bereits heiß gehandelt.
Rund 2000 Fans kamen zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hamburger SV. Mit viel Wut, Frust und Ärger wurden Vorstand und Aufsichtsrat für die Ausbootung von Sportchef Dietmar Beiersdorfer attackiert. Zwischendurch forderten die Anhänger sogar lautstark den Rücktritt von Clubchef Bernd Hoffmann.
Der mögliche Einzug in die Europa League wäre für den Hamburger SV vermutlich ein Verlustgeschäft. Das hat die "Hamburger Morgenpost" errechnet.
Der Erste wird nicht der Letzte sein: Mit dem Abschied von Torhüter Rost läutet der Verein eine neue Ära beim Hamburger SV ein. Trochowski zieht es nach Spanien, auch Guerrero und Elia sind nicht mehr unverkäuflich. Zé Roberto und Petric dagegen will der HSV halten.
Jetzt steht es fest: Trainer Armin Veh verlässt den Hamburger SV im Sommer. Zwei Tage nach der angekündigten Trennung von Vorstandschef Bernd Hoffmann und dessen Kollegin Katja Kraus hat Veh jetzt ebenfalls genug von den Querelen im Verein.
Und jährlich grüßt der neue Coach: Diesmal soll Armin Veh das Ruder beim Hamburger SV herumreißen. Der HSV hat einen starken Kader, für den ganz großen Wurf wird es aber wohl wieder nicht reichen.
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