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KW 37/2004: Gibt es (zumindest theoretisch) eine bessere politische Ordnung als die Demokratie? (Stefan Lengfeld, Koblenz)

Kommunismus? Anarchie? Sozialismus? Oder gar wieder Monarchie? Die Leser schickten interessante Gedankengänge zu der Frage.

Lassmiranda Dennsiwillja, Springfield   Kommunismus ist theoretisch die beste Lösung für alle, doch praktisch nicht umsetzbar, da die Menschen zu machtgierig sind. Das Problem bei unserer Mehr-Parteien-Demokratie ist, dass sie sich gegenseitig im Weg stehen. Die Gestztesideen sind eigentlich gut, doch dann kommt der Vertreter von dem Verband, die Opposition und schon ist der Grundgedanke von dem neuen Gesetz zerstört. Ein sozialer Diktator, der das Volk, als erste Priorität sieht und nur deren Wohlbefinden für wichtig hält, wäre die beste Lösung. Leider auch nicht umsetzbar, da Machtgier der Menschen. Außerdem wissen doch alle, dass man es nie allen recht machen kann! wie man es auch macht, man macht es falsch! Deswegen halte ich unsere Demokratie am Besten, auch wenn die Veränderungen gebrauchen könnte! Das Entscheidende bei einer solchen Demokratie ist aber, dass das Volk wählt! Unsere Vorfahren sind auf die Straße gegangen, um für die Rechte, die wir heute besitzen, zu kämpfen. Wie viele Mens! chen haben bei Revolutionen ihr Leben gelassen? Wenn man sieht wie hoch die Wahlbeteiligung ist, muss man sich doch fragen, ob sie nicht umsonst gestorben sind! Viva la Democritia           Tony.Müller@EMCT.CH Urtenen/Bern   Demokratie?? wie bei allen Lebenwesen die in einer Gemeinschaft zusammen leben braucht es eine gewisse Verantwortung und eine Rangordnung! Wenn jedoch; Respekt,Vertrauen und Ehrlichkeit fehlt so ist es wie heute bei uns Menschen im Jahre 2004 plus, dass Korruption und Begünstigungen aufkommen und das ganze Gebilde ob Demokratie , Komunismus und auch Diktatur in sich zusammen fallen und wie Krebsgeschüre dann wieder aufleben...für eine nächste Generation...und der Mensch lernt nur die nächsten 60 Jahre aus der Vergangenheit und fällt dann wieder zurück ins Chaos... Es gibt erst dann eine neue gültige Ordnung / Form wenn die Nein und Ja Sager sich an einen Tisch setzen, und die Probleme ausdiskutieren und Lösungen erarbeiten und ein Gemisch aus, Schweizer Demokratie, Komunismus , Diktaur und aus dem Christentum,Judentum,Islam und der anderen grossen Weltreligionen das positive aus diesen Lehren entnehmen dann könnte es gelingen dass die Menschen zur Einsicht kommen und eine Überlebenschance haben..ABER DIE WELT KANN JA AUCH GUT WEITER LEBEN "OHNE MENSCHEN"..... ALSO BRAUCHT DIE MENSCHHEIT eine Demokratie mit Diktatorischen PUNKTEN... denn viele Menschen haben wohl ein Hirn aber wissen es nicht richtig zu gebrauchen! somit müssen andere die Entscheide treffen wie in einer Herde Schafe,Wölfe und oder wie bei unseren Verwanten den Menschenaffen Aber solange es Neider gibt und der Respekt,die Achtung und das vertrauen zum Partner fehlt solange werden sich die Menschen bekämpfen und dann mal zu Grunde gehen aus eigenem Verschulden... Ich wünschte den Menschen eine Gute Zukunft aber das wäre ein Geschenk das die Menschen in ihrer geistigen Beschränktheit ja gar nicht erkennen werden..denn was nichts kostet das ist nichts WERT... so weden noch einige Hunderte von Jahren die Menschen sich "kaputt" machen bis auch der letzte ausgerottet sein wird...und dann sendet Gott vielleicht eine modifizierte Version die es dann besser machen können.. Ich verbleibe mit den besten Wünschen für eine Gute Zukunft mit Respekt,Achtung,Vertrauen und jeder wische vor seiner eigenen Türe dann wird die Welt sauber uns Lebenswert sein!!!         Lina, Karlsruhe   Sozialismus           Bargmann Carsten   Das kommt darauf an, wie man Demokratie definiert. Definiert man sie nur nach den griechischen Worten Demos Kratos, also das Vok regiert, so kann man sicherlich keine "selbstgerechtere" Regierungsform erkennen. Definiert man sie allerdings nach den real existierenden "Demokratien" so kann man durchaus eine Menge Verbesserungspotential erkennen, da die derzeitigen Demokratien mehr eine Art Lobbykratie sind. Das Problem ist aber dahingehend nicht die Ideologie, sondern die Natur des Menschen, sollte sich der Mensch weiterentwicklen in ein Wesen, ohne Egoismus, selbstzerstörerischen Tendenzen, Egomanie und Gier, so wäre als nächster Schritt der oft fehltinterpretierte und mit dem sowjetischen System gleichgesetzte "Kommunismus" realisierbar. Allerdings wäre nach einem weiteren Evolutionsschub in Richtung Selbsterkenntnis und gegenseitiger Rücksicht sogar die Anarchie möglich.           Michael, Flensburg   Ja, eine Diktatur mit einem Machthaber an der Spitze, der ernsthaft und aus voller Überzeugung für das Wohlergehen des Volkes und das Wohlergehen des Einzelnen handelt. Parteipolitische Querelen, die die Handlungsfähigkeit eines Staates behindern, sind Vergangenheit. (vgl. Deutschland) Wirtschaftlicher Aufschwung und Wohlstand für alle sind die Folge. (vgl. VAE/Dubai) Das Problem an diesem System ist der entsprechende Machthaber. Solange Menschen durch Macht massiv in ihrem Charakter zu ihrem Nachteil verändert werden, ist ein solches System in der Praxis nicht realisierbar. Ich glaube nicht, daß sich der Mensch in seinen grundsätzlichen Verhaltensmustern ändern wird, daher ist eine solche 'gute' Diktatur Utopie. "Demokratie ist eine furchbar schlechte Regierungsform, aber ich kenne keine bessere!" W. Churchill           Sven Prüfer, Hamburg   Es gibt bestimmt mehrere bessere Theorien. Aber selbst die beste Theorie scheidert am Egoismus der Menschen. Egal welche Staatsform existiert sie wird muß immer gesteuert werden. Das setzt vorraus das Menschen Macht bekommen die sie ausnutzen können (und werden). Momentan sehe ich in der Demokratie das kleinste Übel.... Sven E. Prüfer           F. Baumgardt, Kassel   Gibt es ein besseres politisches System als DIE Demokratie? Wahrscheinlich nicht, weil die Demokratie die einzige Staatsform ist, bei der jeder Mensch gleiches Recht besitzt. Gibt es ein besseres politisches System als UNSERE Demokratie? Mit Sicherheit! Das wäre eine Demokratie in der Demokraten leben, d.h. Menschen die durch ihre ERZIEHUNG / BILDUNG in die Lage versetzt werden, politische Entscheidungen unabhängig von der "öffentlichen MEINUNG" zu treffen.           Steffen Koßack, Markkleeberg   Selbstverständlich gibt es diese! Schauen sie sich doch einmal "Raumschiff Enterprise" an. Dort funktioniert es ja auch. Leider sind die Menschen heute noch nicht so weit, dieses Prinziep zu leben. So lange es negative Gefühle gibt, und wir diese nicht kontrollieren können, so lange werden wir nicht so friedvoll leben können. Ich fürchte fast, es wird tatsächlich erst eine Bedrohung von "Außen" (gemeint ist der Weltraum) kommen müssen, um die Menschheit zu einen. Schade, denn so entgehen uns die schönen Seiten am Leben. Es gibt genug Arbeit für alle. Wenn diese vernünftig verteilt würde, hätte jeder viel mehr Zeit für Angenehmes. Keiner versteht, dass alte Menschen immer länger arbeiten sollen, wenn unsere Jungen Leute arbeitslos sind. Keiner versteht es, wenn Manager für den buchstäblichen "Mist", den sie gebaut haben, auch noch Abfindungen in Millionenhöhe bekommen. Keiner versteht es, wenn es verschiedene Steuern für verschiedene Schichten gibt. Ein Steuersatz für alle wäre gerecht. Was bedeudet denn Demokratie. Hier zu Lande doch nur, dass jeder sagen kann was er denkt. Es interessiert nur keinen. Politiker sind die von uns gewählten Vertreter, welche unseren Willen durchsetzen sollen. Ich sehe dies nicht. Diese Leute leben doch alle am real Life vorbei. Keiner von denen weiss doch, wie es in den unteren Schichten aussieht. Mann müsste alle Politiker einmal nur ein halbes Jahr mit einem "normalen Gehalt" eines Arbeiters auskommen lassen... Nun ja, dass wird wohl nicht passieren :) davor werden sich diese Herren wohl hüten. Fazit: Demokratie ist nicht das Mass der Dinge. Sie ist nur eine Stufe auf dem Weg der Entwicklung! Leider scheint sich die Menscheit nur äußerst träge zu entwickeln, ja manchmal glaubt man sogar, ein wenig zurück. Schliesslich hatten wir den Kapitalismus schon. Vielleicht stimmt ja doch, was wir einst in der Schule lernten, dass die Entwicklung der drei K also Krise, Krieg, Konjunktur, gesetzmäßig sind. Wenn ja, dann gnade uns Gott, denn die Krise haben wir gerade und die Konjunktur wird wohl, bei den Kriegen und Waffen heut zu Tage, keiner mehr erleben. Freundliche Grüße Steffen Koßack           Herbert, Lünen   Ich denke, die Demokratie* ist nach wie vor die zweitbeste aller Staatsformen, trotz aller Unzulänglichkeiten. Die Beste ist leider immer noch nicht erfunden worden...;-) *Sofern sie den Namen Demokratie noch verdient und nicht nur noch als Karikatur ihrerselbst erscheint, wie in den USA mit durchnittlich 30% Wahlbeteiligung.           Robert, Mainz   Klar... Kommunismus ist ja nicht so schlecht wie man meint....nur eben praktisch nicht umsetzbar...alles gehört jedem....schöne Idee....leider mit normalen Menschen nicht umsetzbar. Auch Diktatur wäre bestimmt nicht so schlecht wenn man einen "vernünftigen" Diktator hätte...schliesslich würden so nicht immer so "halbgare" Lösungen entstehen und man könnte als Staatschef auch mal Entscheidungen treffen die eine Regierung die von Stimmen abhängig ist nicht treffen würde, weil sie sonst nicht wiedergewählt werden würde, obwohl diese Entscheidung auf lange Sicht gesehen besser wäre.. Das Problem ist nur, dass es warscheinlich keinen Menschen gibt der so eine Aufgabe erfüllen könnte da schliesslich alle Allein-Herscher von ihrer Macht korrumpiert werden und letzten Endes nur ihre eigenen Interessen und nicht die einer Nation verfolgen. Ich glaube, dass Demokratie unter realen Bedingungen das Beste ist, weil man die Macht verteilt und es nicht ohne weiteres möglich wichtige Entscheidungen zu treffen ohne sich mit einer Vielzahl von Leuten zu einigen. Das was am Ende rauskommt ist vielleicht nicht immer ideal aber wenigstens kann man relativ sicher sein, dass kein grösserer Schrott dabei rauskommt... Schliesslich hofft man ja auch, dass mehr als 50% aller Menschen, in mehr als 50% aller Fälle die richtige bzw. eine annehmbare Entscheidung treffen.. Wenigstens stelle ich mir das so vor.

Denis, Balingen   Dem Demokratischen Pinzip eigen ist die Tatsache das eine Situation ohne klare Mehrheit , und somit Handlungsunfähigkeit auftreten kann. Um dies zu umgehen müsste eine Komponente , wie z.B. zeitlich abhängiges Rotationsprinzip der Parteien eingeführt werden (Wie EU Rat), sodas wieder eine handlungsfähige Mehrheit gebildet wird. Nur, einen Namen für dieses Prinzip habe ich nicht..           Hamburg   Anarchie :-)           S. Schmidt, Saarbrücken   Sollte mit Demokratie unser System gemeint sein dann ja. Zum Beispiel eine Demokratie in der Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienst kein passives Wahlrecht besitzen.           Wundersam, Gerd, Münchhausen   Sehr geehrte Herrschaften, eine Demokratie ist ohne Zweifel die beste Gesellschaftsordnung, wenn sie funktioniert. Sie ist wie ein Floß, schwer und träge zu steuern, aber sie schwimmt immer im Strome, mit dem auch jeder tote Fisch schwimmt. Der Strom ist das Problem. Unsere Scheindemokratie ist nicht mehr nur die Diktatur der DM, sondern sie ist die Diktatur des Euros. Das Geld wird sich in dieser sogenannten Demokratie in zunehmendem Maße in wenigen Händen konzentrieren, während die Masse des Volkes und der Völker völlig verarmt, entrechtet und versklavt wird. Die Demokratie ist seid Schröder, der in Einheit und Eintracht mit der Opposition regiert nicht mehr existent. Eine Demokratie in Eintracht mit der Opposition kann letztlich nicht besser enden als jede Diktatur. Seid Schröder wird nur noch das Kapital vertreten, das gemeine Volk hat keine Vertreter mehr in den Parlamenten und in den Regierungen, wenn man von wenigen Abgeordneten absieht. Deshalb wird es in Deutschland jetzt überall Denkzettelwahlen geben, denen irgendwann ein gravierender Umbruch folgt. Die künftigen Jahrzehnte werden von schrecklichen Auseinandersetzungen zwischen einer winzigen Minderheit Reicher und einer riesigen Masse Armer geprägt sein. Diese Zeit wird unerwartet und schneller über uns hereinbrechen als jeder ahnt.           Jan, Düsseldorf   Klar ne Diktatur unter meiner Führung !           Dimitrios Bogiatzoules, 86937 Scheuring   Klar! Nämlich eine Demokratie die jedem ein Stimmrecht gibt (das bedeutet Demokratie) aber auch jeden verpflichtet sich politisch zu engangieren. Wahlprognosen wäre verboten, da Sie den Wähler medial beeinflussen und jeder Stimmzettel würde 3 Fragen zur aktuellen politischen Lage beinhalten um die ahnungslosen Wähler auszuschließen. Außerdem würden nur noch Direktmandate existieren um die Parteimacht einzudämmen. Naja, schön getreumt oder?           Dominik Elverfeldt, Freiburg   Aber natürlich! Die beste politische Ordnung ist eine gute Diktatur. Nur bleibt diese nicht über Generationen gut.           Matz F. Buchholz, Bochum   Theoretisch gesehen schon. Wenn der Mensch den Wert an Besitztum nicht mehr, oder zumindest nicht mehr so stark anerkennen würde, währe ein System von Nehmen und Geben, meiner Meinung nach, das Beste. So währe außerdem auch noch das Problem der Arbeitslosigkeit und des Diebstahls beseitigt bzw. nicht mehr problematisch. Aber da der Mensch, Mensch ist, vergesst was ich geschrieben habe... ;-)           Thomas Fröhlich, Ingolstadt   Ich denke nicht, dass es grundsätzlich eine bessere form der politischen ordnung, als die demokratie geben kann. denn jeder mensch, egal ob reich oder arm, mann oder frau, dumm oder klug, faul oder fleißig, hat ein recht auf mitbestimmung. oder sollte dies zumindest haben. allerdings ist die frage berechtigt, was die beste demokratische ordnung ist. ich persönlich halte z.b. die repräsentative demokratie, wie in der brd praktiziert, nicht für das optimale modell. allerdings ist es auch nicht der schlechteste kompromiss, vor allem in einem so großen land wie deutschland.           Wolfgang Karrer, Donaueschingen   Nein!           Theo Reticus, Polis   Theoretisch kann man den größten Scheiß erfinden. Praktisch kommt es wohl irgendwie darauf an, für wen. Der Parteiboss findet die Parteiherrschaft gut. Der Adelige mag die Aristokratie besonders. Der Mafioso sieht die Mafia gern mächtig. Der Bürokrat ist sicher, dass die "Verwaltung" das Beste ist, was einem passieren kann. Der Führer hielt sich selbst für den Größten und das Größte. Nur das arme Volk hätte so gerne Demokratie.           Klaus Brandt, Bremen   Eine Mischung aus Sozialismus und Soziale Marktwirtschaft.               Ich finde die Eingeschränkte Monarchie am besten. Weil man einen König nicht durch einen Bundespräsidenten ersetzen kann. Allerdings sollte der König nicht Jahr für Jahr Millionen ausgeben dürfen, wie zum beispiel in England.König sollte die Aufgabe haben,die Moral im Lande zu schützen. Doch darf das Prlament was den Monarchen in die Schranken weist Natürlci nicht fehlen und die Staatsgewallt sollte immmernoch vom Volke Ausgehen.           Werner Meyer Düsseldorf   die Monarchie ist besser.Die Adligen haben immer darauf geachtet,dass es Ihrem Ländchen gut ging,dann waren die Steuereinnahmen höher,der Wert stieg und die Verteidigungskraft war höher. Nur kranke Könige habe ihrem eigenen Besitz geschadet.Allerdings ein Menschenleben war nichts wert.Die einfachen Bürger wurden oft verheizt.Aber die USA machen das ja genauso(obwohl die USA sicherlich auch nicht als Demokratie bezeichnet werden kann).           Möller, München   Rein theoretisch ja. Visionen sollten möglich sein. Die Fragen der Werte kommen in unserem Lande zu kurz. Wenn ein Teil einer Bevölkerung für immer an den Rand der Gesellschaft gedrückt wird, stimmt die Wertigkeit nicht mehr. Möchte man mittelfristig mit einer noch höheren Kriminalitätsrate leben? Möchte man noch mehr Obdachlose in diesem Land? Soll noch weiter in den Unternehmen rationalisiert werden, so dass noch mehr Arbeitnehmer überflüssig werden? Möchte man die Alten in den Altersheimen nur noch verwahren, weil angeblich kein Geld mehr da ist? Fakt ist doch, dass der Arbeitnehmer seit Jahrzehnten in ein Zwangssystem/Sozialsystem einzahlt und am Ende, wenn er Pech hat, trotz Friedenszeiten, keine Leistung erhält weil Politiker nicht fähig waren, die Gelder mündelsicher zu verwalten. Gehört dies zur Demokratie o. ist dies bereits Enteignung? Ich meine letzteres. Mit demokratischem Verständnis hat dieses Verteilen von unten nach oben nichts mehr zu tun. Vielleicht ist diese unsere Demokratie noch reformierbar. Hoffentlich.           Regina, Düsseldorf   Ich denke nicht - sonst hätten Könige mehr zu sagen und Diktatoren wären nicht so unbeliebt.

Elisabeth (Erdenbürgerin mit Heimatrecht im Himmel)   Am sinnvollsten wäre für mich eine Theokratie nach den Masstäben der Bibel - aber man dürfte nichts Unnötiges dazufügen und auch nichts Wesentliches weglassen. Für mich ist die Bibel die "Gebrauchsanweisung" für den Menschen. Wenn man die wenigen Grundsätze aus diesem Buch anwenden würde, gäbe es daneben noch ganz viel Freiheit für die Kreativität des Einzelnen. Leider schafft es der Mensch nicht aus eigener Kraft, sich so zu verhalten - und darum bräuchte jeder einzelne eine persönliche Herzen- beziehung zum Gott der Bibel. Womit wir ebenfalls bei der Theokratie wären...           Rumpelstilzchen auf A5004   Na klar die klingonische....           René B., Berlin   Eigentlich nicht, aber die Pseudodemokratie hier in Deutschlad ist nicht mehr zu ertragen... Die sogenannten Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst, beziehen Ihre Führungskräfte aus ihrer eigenen Inzucht und sind komplett Lobbygesteuert. Faktisch leben wir in einer Industriediktatur. Die Bevölkerung ist systematisch zu bildzeitungslesenden und desinteressierten Kindern erzogen worden. Man sollte Voljährigkeit uns Wahlrecht erst nach bestehen einer Art "Reifeprüfung" erteilen, welche regelmäßig zu wiederholen ist und das Werkzeug der Volksabstimmung für alle wichtigen Entscheidungen einführen (EU, NATO, Kernenergie ...). Vielleicht hat die Demokratie dann eine Chance zu besthen. Nur so wie es jetzt läuft, hat es mit Demokratie nichts zu tun und mit dieser verdummten Bevölkerung ein neues 1933 ist nicht mehr weit ... Gruß René           MARLENE AUS FÜRTH/ODW.   HABE ZWEI FRAGEN WIE ERNÄHRT SICH EIN BAUM??? WAS SIND LEBEWESEN????????         Theo, Köln   Darüber habe ich mir auch schon einmal Gedanken gemacht. Natürlich rein theoretisch (wie mein Name schon sagt *g*) würde ich die Monarchie favorisieren. Voraussetzung dafür wäre aber, dass der Monarch ein herzensguter Mensch sein müsste, der auch noch genug Durchsetzungsvermögen an den Tag legen kann, einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, Geschäftssinn u.s.w. hat. (spätestens bei Gerechtigkeitssinn und Geschäftssinn prallen Welten augfeinander!!!) Da aber die Natur des Menschen offensichtlich darin liegt, andere übers Ohr zu hauen, je höher diese in unserer Gesellschaft angesiedelt sind (ist ja in der Demokratie auch so *g*)bleibt so etwas eben reine Theorie......           Baumann Hamburg   Ja, ein weiser Diktator.       Cyber-Basti, Trittau   Die Frage suggeriert, dass die Ordnung der Demokratie eine gute (vielleicht die Beste) ist. Würde man alle Menschen fragen, würde man das gesamte Spektrum an Antworten bekommen. Da die meisten Menschen auf der Welt garnicht wissen was Demokratie ist, erübrigt sich (praktisch und theoretisch) also auch eine quantitative Auswertung der Antworten. Die Frage ist somit nur eine philosophische Spielerei einer Minderheit. Kurz : Die Antwort ist irrelevant           Amrozi B. Hamburg   Ja, es ist zweifelsfrei die Scharia!           N. Marazzi, Zürich   Nein, sofern in der Verfassung genügend Checks and Balances eingebaut sind, um Einseitigkeiten oder Vernachlässigung von Minderheitsanliegen zu verhindern, und sofern Solidarität mit den Schwächern Axiom ist.           B. Wagner, Lauf   Nur eine unpolitische: Theokratie!           Seemann, Nürnberg   Ich denke es war Aristoteles der im etwa gesagt hat, dass eine gute Alleinherrschaft (Diktatur/Monarchie) die Beste Staatsform ist. In diesen totalitären Systemen kann das Staatsoberhaupt schneller auf die Belange der Bürger eingehen, da Entscheidungen nicht durch unzählige Gremien und Ausschüsse muss, wie das in einer Demokratie der Fall ist. Da jedoch die Gefahr des Missbrauchs sehr groß ist, wird sich in der westlichen Welt niemand freiwillig einem solchen System unterwerfen.           Andreas Ohlendorf, Isernhagen   Theoretisch wäre die Anarchie der Demokratie vorzuziehen. Der Begriff leitet sich IMHO vom griechischen "an archos", d.h., "ohne Herrschaft" ab. Gemeint ist eine Form des Zusammenlebens, in dem sich die Grenzen des eigenen Handelns ausschliesslich aus dem Freiheitsanspruch der Mitmenschen definieren - d.h., ich kann theoretisch tun, was mir beliebt, solange ich durch meine Handlungen keinen Anderen in seiner freien Entfaltung behindere. Wie gesagt - eine sehr theoretische Möglichkeit, setzt dies doch ein sehr ausgeprägtes Sozialbewusstsein voraus....           Wilhelm, Wabern   Jedes System krankt an der menschlichen Unzulänglichkeit. Es wird immer machtgierige, geldgeile Vertreter der Spezies Mensch geben, die rücksichtslos jedes System nutzen und es damit auch ruinieren. Monarchien, Diktaturen, Kommunistische Systeme sind bisher zerstört worden und die Demokratie, die sich bisher als das erfolgreichste System erwiesen hat, wird auch zerstört werden ( ist es bereits in Ansätzen, da es in Wirklichkeit keine echten Demokratien gibt- Beispiel Volksbefragung ).           tom, sachsen   wie wäre es denn mit einer oligarchie einiger moralisch einwandfreien menschen?? oder aber eine demokratie, in der die volksvertreter keine juristen, sondern menschen mit gesundem menschenverstand sind?? auf jeden fall ist die demokratie, wie sie jetzt praktiziert wird nicht mehr lange haltbar (oder als "herrschaft des volkes" überhaupt nicht mehr existent). »Demokratie ist eine Regierungsform, die die Anordnungen einiger Korrupter durch die Beschlüsse vieler Inkompetenter ersetzt.« G. B. Shaw so schlimm würde ich das allerdings nicht sehen ... aber fast (siehe radon-diskussion)           Spieß 42549 Velbert   Eigentlich nicht,wenn man Demokratie verwirklicht und keinen Bürokratenstaat, der uns als Demokratie verkauft wird           Elmar, Wadern   Nein und zugleich Ja! Jede politische Ordnung ist nur so gut wie die Menschen in dem jeweiligen System (Korruption, Gier, usw.). Hierzu kann sich jeder seine eigenen beispiele suchen.           Florian Graenzer   entweder eine diktatur mit einem guten weisen Mann an der spitze oder ein kapitalistisch gefuehrter Kommunissmus           Prof. Dr. Henrich von Lielienfeld, Freisingen   Ich darf Ihnen sagen, dass es eine solche gibt. Die Demokratie ist doch, wie wir alle wissen nicht perfekt. Umgesetzt wird nicht das, was wissenschaftlichen Erkenntnissen wohl das beste für ein Land wäre sondern das, was die Mehrheit fordert. Dies ist nicht immer zum Wohle des Landes. Man denke hier beispielsweise an den Währungsreform nach der Wende. Es ist doch so, dass die Wissenschaft in unserem Land zu wenig Macht besitzt. Eine entscheidende Herrschaft der Wissenschaft ist zumindest theoretisch eine optimale Staatsform.           Dieter Jakobs Elias-Eller Str.10   Ja die gibt es:Nämlich eine echte!! und keine Scheindemokratie wie wir sie haben           Apo, Bonn   Eine Anarchie in der die menschen durch Bildung so weit wie möglich gefördert und aufgeklärt werden. Die heutige demokratie ist doch lediglich eine verkappte Oligarchie der Kapitalisten           Mark, Saarbrücken   Leider gibt es ja wenig praktische Erfahrungen mit politischen Ordnungen, denn seien wir ehrlich, letztendlich siegt immer noch der stärkere der, der den meisten Druck ausüben kann. Da hat sich seit der Steinzeit, Bezeichnung hin oder her, nicht wirklich viel geändert. Wir sind halt nur zivilisierter geworden!           Alexa, Wiesbaden   Es gibt keine bessere politische Ordnung als die offene Gesellschaft, in der die unterschiedlichen Meinungen, Unterschiede und Interessen offen ausgetragen werden können, nach gemeinsamen, gerechten Kompromissen gesucht und politische Macht durch den Rechtsstaat beschränkt und durch Wahlen nur auf Zeit verliehen wird. Demokratie und Freiheit verlangen nur eben auch viel Verantwortung und Gemeinsinn von Bürgern wie Politikern und daran mangelt es in der Umsetzung hin und wieder. Aber das rechtfertigt keine Forderung nach einem Systemwechsel.           Krämer, Steinheim   ja, eine verantwortungsvolle christlich begründete monarchie wäre auch in der heutigen zeit besser als eine orientierungslose, korrupte "demokratie"! MfG           Horst, Gelsenkirchen   Sicher, die vollständige Autonomie jedes einzelnen - dann kann jeder über sich bestimmen. Nur wird dies wohl in einem ziemlichen Chaos enden, da sich eher der Stärkere durchsetzt - bis man sich einigt, wieder gemeinsam zu bestimmen, wer bestimmt....               Ja die Theologie!           Johannes Kimmel, Würzburg   Theoretisch - ja. Praktisch - nein. Cicero hat sie in seinem staatstheoretischen Werk "de re publica" beschrieben: die Herrschaft der Besten und Weisen. Einziges Kriterium der Herrschaft wäre demnach die Qualifikation, das Verständnis für Strukturen und Zusammenhänge und nicht zuletzt die Fähigkeit, diese zu erklären. Die Probleme: - Die Auswahl der "Besten" dürfte bei einem großen Volk kaum einstimmig möglich sein - Die Kontrollfunktionen sind, sofern überhaupt vorhanden, stark eingeschränkt Die Konsequenz: Demokratie ist praktisch, nicht theoretisch mit das Beste. Von allem etwas, ein bisschen Weisheit, ein bisschen Ignoranz, ein bisschen Ahnung, das gibt einen für jeden grade so akzeptablen Durchschnitt, in dem man sich irgendwo wiederfinden kann.           Student, Osnabrück   Der wohlwollende Diktator. (Quelle: Dozent Schimmelpfennig, Uni Osnabrück, Vorlesung Finanzwissenschaften) Kann man sich aber wirklich nur theoretisch vorstellen.           Rita Bremm-Heffels, 03172 Guben Kaltenborner Str. 1 B   Hallo ...Wenn man eine " Totale ORDNUNG" möchte sollte man vielleicht die Diktatur wählen. In dieser werden die Regeln radikal bestimmt und durchgesetzt. Ansonsten ist die Demokratie schon eine erstrebenswerte Staatsform ..die aber auch nicht ohne gewisse Grenzen auskommt. Demokratie, in dem Verständnis von Einzelnen, dass ein jeder ALLES tun und lassen kann ohne Konsequenzen tragen zu müssen kann nicht richtig sein. ERGO: Demokratie ja...doch man muß auch damit umgehen können, sie so zu sagen erlernen. Und dies ist keine Sache die über Nacht passiert ... Am Beispiel der neuen Bundesländer in denen ich nun 11 Jahre lebe sehe ich: Nach jahrelanger Diktatur, die jedoch mit gleichzeitiger " Kuschelversorgung rundum" verbunden war, fällt hier vielen auch nach all den Jahren der Umstieg auf Demokratie wie sie in den alten Bundesländern gelebt wurde sehr schwer. Freie Entscheidungen, Wohlstand, Reisen JA ------doch auch gleichzeitig die allgegenwärtige " Haftung" des Staates als eine Art Übervater. Ich vergleiche dies oft mit Jugendlichen die aus dem Elternhaus ausziehen( weil die Alten immer dazwischen quatschen und verbieten ) doch wenn ihnen dann der rauhe Wind der Selbstversorgung um die Nase weht, die Teller und die Unterhosen sich stapeln....dann wären Mama und Papa mal wieder ganz willkommen. Freundliche Grüße Rita Bremm-Heffels

M.Tolzmann, Hamburg   Die Frage impliziert bereits, dass die Demokratie eines der besten politischen Systeme darstellt - und dies ist eine rein willkürliche Behauptung. Nach Macchiavelli gibt es ohnehin nur drei Systeme: Die Alleinherrschaft (z.B. Monarchie, Diktatur), die Herrschaft weniger (Oligarchie, Feudalsystem) und die Herrschaft aller/der meisten (Demokratie, Kommunismus). Dabei weist jedes System Schwächen und Stärken auf. Eine Monarchie hat den klaren Vorteil extrem kurzer Entscheidungswege, was sich besonders in Krisenzeiten bewährt hat. Auf der anderen Seite besteht natürlich ständig die Gefahr, dass der Monarch (wissentlich oder unwissentlich) falsche Entscheidungen treffen könnte. Daraus folgt, dass nicht das System der Monarchie per Definition gut oder schlecht ist, sondern dass so ein Land entweder einen guten oder schlechten Monarchen hat. Wenn wir uns unter diesem Aspekt mal die aktuellen Demokratien ansehen, sieht man, dass diese von Wahlbetrug über Korruption bis hin zur persönlichen Unfähigkeit eine breite Palette an negativen Eigenschaften besitzen - und ich spreche hier nicht von irgendwelchen Bananenrepubliken sondern von der sogenannten westlichen Zivilisation. Fazit: Nicht die Art des politischen Systems ist ausschlaggebend, sondern was die Herrschenden und Beherrschten daraus machen.           Hanna, Düsseldorf   Das habe ich mich immer schon im Geschichtsunterricht gefragt. Es gibt jedenfalls weitaus schlechtere und ich bin sehr dankbar, dass ich - derzeit -nicht in einer Diktatur leben muss!           Almoril, Bad Camberg   Die Demokratie ist wohl die höchste politische Entwicklungsstufe, wenn man das Recht auf Mitbestimmung (Wahlen) ausüben darf. In Deutschland ist dies aber nur eingeschränkt möglich, da individuelle politische Entscheidungen über eine Volksabstimmung (noch) nicht gewährt werden. Eine Anarchie ist mit Sicherheit kein erstrebenswertes Ziel, da der Mensch auf ein soziales Umfeld angewiesen ist und nur mit gemeinsamer geistiger und körperlicher Kraft große Ziele erreichen kann.           E. Weisenauer, Mainz   Gibt es eine bessere Gesellschaftform als eine Demokratie? Zuerst einmal zu mir: Ich bin ein einfacher Mann aus dem Volke der einer Arbeiter- und Handwerkerfamilie entstammt, brav Lehre gemacht und Wehrdienst abgeleistet hat und nicht die höheren Weihen eines Studiums oder einer erfolgreichen Laufbahn in der freien Wirtschaft erhalten hat. Mögen mir gelehrtere und ehrenwertere Herrschaften daher eventuelle Fehler in Wortwahl, Logik und Rechtschreibung verzeihen. Der Plebejer is nu mal etwas einfacher strukturiert und reagiert auch eher reflexartig, gelle! Zur Frage: Ja! und zwar eine Demokratie die diesen Namen verdient,in einem souveränen* und selbstbewussten Deutschland, statt einer "Parteiendemokratur" (Das Wort hab ich am Stammtisch gehört...), die vom Konkurrenzdenken, Bürokratiefilz und Egoismus geprägt ist (...und die im TiVi). Eine Demokratie die von einem souveränen und selbstbewussten Volk gestaltet und geleitet wird. Mit einer VERFASSUNG die vom DEUTSCHEN VOLK bestimmt wird (so wie es von den Vätern des Grundgesetzes vorgesehen wurde) statt einem "Grundgesetz", das nur als Übergangslösung gedacht war. Ein Staat in dem Politiker DIENER des VOLKES sind und nicht Lobbyisten, die keine Zeit für Ihre eigentliche Aufgabe haben, nämlich den DIENST am VOLKE, weil Sie Beraterverträge haben oder Aufsichtsratsposten besetzen. Zur Erinnerung: Minister bedeutet im lateinischen DIENER (gemeint ist Diener an VOLK UND STAAT und nichts anderes). Aber es gilt wohl: Wes Brot ich ess des Lied ich sing. Was wohl besser schmeckt? Volksbrot oder Lobby-Kuchen? Eieiei so viele Verpflichtungen und Abhängigkeiten... Das Deutsche Volk ist der einzige Souverän in Deutschland und sollte vom "politischen Stand" endlich ernst genommen werden. Denn es kocht, gärt und brodelt im Volk auch wenn das von unseren Überfliegern nicht ernst genommen wird. "Der Pöbel isses gewohnt Kröten zu schlucken warum sollte sich das plötzlich ändern? HARHARHAR!!!" Äusserungen wie "Es gibt viele Laternen am Straßenrand..." (ist nicht von mir.) sind vielleicht nur in Wut dahergesagt aber wer weiß das schon so genau. Und ob Bundeswehr und Polizei im Fall des Falles bereit sind auf das eigene Volk zu sch......? Ick wees nich Ick wees nich. (Is alles nich von mir - Reinster Stammtisch - aber man hört ja nu so einiges heutzutage, nä! ) Die Bezahlung dieser Politischen Klasse nach Leistung für das VOLK sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das VOLK muß unfähige und falsch besetzte Staatsdiener unbürokratisch "entsorgen" (nochmal der Stammtisch) können, so daß nicht die Gefahr besteht solche Herrschaften plötzlich in Brüssel wiederzusehen wo sie womöglich noch mehr Schaden anrichten als vorher - Verhözdbend nochmal!!! Eine solche Demokratie ist auch in der Lage Grenzen aufzuzeigen und kann radikale Spinner abfedern, egal ob politische oder fast noch schlimmer: religiöse ! Eine solche Demokratie kann Ihrer Jugend Werte vermitteln wie Anstand, Ehrlichkeit (auch Fleiß, da warn wir früher mal bekannt für), Selbstachtung, Toleranz, gesunden Stolz, Patriotismus und nicht zuletzt Respekt auch für die EIGENEN AHNEN ! In weitere Einzelheiten möcht ich mich hier nicht ergehen. Nur eins noch: Ein solcher Staat würde sich nicht zum Auffangbecken für alles Elend der Welt machen lassen (und wieder der Stammtisch! Und dabei trink ich kaum Alkohol!). Zuviel VOLK? und dann auch noch Deutsch? Noch sind die Gedanken frei - nicht wahr?. *Honi soit qui mal y pense!           Hilger, Hans; WHV   Ist das, was wir haben überhaupt eine Demokratie? Oder nur eine Parteiendemokratie?, wo innerlich totalitär strukturierte Parteien eine Hofstaat bilden?, wo sie sich konsequent in der Macht abwechseln, aber verbunden - auch mit dem Reichtum der Macht, aber nicht mit dem Volk?           Doc Martin Timberland   The world is like a village. A village in which there are a bunch of really intelligent people (about 2 %). Only 15 percent of all the men, women and children in that village possess an IQ superior to 85. The remaining 83 percent predominantly think that intelligence doesn’t really matter that much in life. Naturally, the "2 percenters” would be the best leaders for the village and sure enough, every Chief of town had always been a "2 percenter”. But at one moment in history, when the 15% of "intelligent” people got out of balance diminished in numbers, a fateful decision was to be made. Henceforth, democracy shall govern all aspects of life and law. Never again, a minority would impose their will. The 2 percenters realized quickly how this would be the surest way to make the worst and most unsubstantiated decisions for the future. However, due to the lack of support of the "middle class of intelligence” the elite thinkers were eventually voted into silence.           Ulrich Jürschke, Neukirchen   Die Frage setzt implizit voraus, das die Demokratie die beste politische Ordnung ist. Dies ist richtig, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Allerdings fehlt auch der Beweis dafür. Vielleicht, aber nur vielleicht, die beste die wir kennen, mit Sicherheit die Beste die wir erlebt haben. Stellt sich nur die Frage, erleben wir tatsächlich Demokratie? -Oder anders, ist das, was wir als Demokratie bezeichnen tatsächlich Demokratie oder bilden wir uns dies nur ein? Verwirrt? ->Ich auch ;-).           Heinz Däppen, Soleure, Schweiz   Nein es gibt keine bessere Staatsform, die Demokratie in welcher der Souverän das Volk ist und das letzte Wort hat, ist einziger Garant für die Volksrechte. Allerdings darf sich die Demokratie nicht am Delegieren der Verantwortung an Volksvertreter erschöpfen. Demokratie fordert ein politisches Milizsystem, also mindestens die Bereitschaft sich in der Freizeit auf kommunaler oder regionaler Ebene einige Jahre einzubringen, z.B. in einer Kommission. Dem Schutz von Minderheiten ist grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Ein Zweikammersystem in dem die eine Kammer nach Bevölkerungsdichte und die andere nach Etnien oder nach geografischen Kriterien bestellt wird, bürgen dafür. Ein Initiativrecht und Referendumsrecht der Bevölkerung sind bewährte Möglichkeiten selbstherrliche Politiker sofort und nicht nur nach der Wahlperiode zu stoppen. 50 Einwohner haben letztendlich der ganz Schweiz verständlich gemacht welche Folgen eine Erweiterung des Gotthardt Strassen Tunnels für das Bergtal hat und das Volk hat gegen die Meinung der Spitzenpolitiker mit einer Volksinitiative ein Verbot, neue Strassen durch die Alpen zu bauen, in die Verfassung geschrieben. Der Verkehrsminister konnte dann nur noch per Helikopter seinen EU Kollegen das Problem im! engen Tal erklären. Nun bauen die Schweizer die Bahn auf ihre Kosten aus, für den Nord/Süd Transportbedarf der EU mit einem 30 und 50 km langen Basistunnel! Sämtlich Sitze werden nach Wahlproporz verteilt. Das bedeutet, dass ausschliesslich in einer grossen Koalition regiert wird. Die Schweiz kennt deshalb diese krassen links und rechts Rutsche nicht. In der Koalition muss Konsenspolitik betrieben werden, was heisst, dass immer der kleinst möglich Nenner zur Lösung wird! Diese politische System bewährt sich in der Schweiz seit über 150 Jahren bestens und ist der grösst möglich Einbezug der Bürger in die Politik. Das Land ist dadurch stabil und berechenbar. Was sich auch in Europaweit sehr schlimmen Zeiten als Überlebenstrategie bewährt hat. Das kleine Detail. Die Entwerfer der Schweizer Demokratie haben sich in ihrer Entwicklungsphase im 19 Jhdt nach dem Wiener Kongress an der Amerikanischen Demokratie orientiert. 26 verbündete Kleinststaaten (Eidgenossen) wurden zu einem Bundesstaat gemacht. Da waren 1000 Ängste zu überwinden und der Minderheitenschutz elementar. Das System ist sehr ausgeklügelt und vielleicht deshalb nicht so ! recht Europa kompatibel.           Willms, Mannheim   Genau das fragen sich in diesen Tagen wohl Tausende in Deutschland. Wir sehen und fühlen jetzt die Grenzen der Demokratie. Auch ich wünschte mir eine Lichtgestalt, die nicht eigene Interessen vor denen des Staates/Volkes setzt, sondern dafür sorgt, dass alle gleich viel Arbeit und damit Brot haben, damit nicht Neid die Menschen spaltet. Ein System, das alle nährt und alle zufrieden sind, das gibt es nur im Paradies.           Ronald van damme   Ja natürlich, wählt mich zum König von Deutschland....           dankert kiel   das haben wir doch schon in platons staat gelesen - was für ne dumme frage!!!           M. Knoche, Solingen   Auch praktisch besteht jederzeit die Möglichkeit, sich freiwillig auf der Basis der Anarchie zu organisieren, friedlich und mit Respekt für seine Mitmenschen. Es gibt viele Beispiele in der Geschichte der Menschheit, wo dieses Systenm funktioniert hat.           Jan Petersen, Shanghai/P.R.China   Die Demokratie nach unserem Verstaendnis als das Mass aller Dinge anzusehen, halte ich fuer falsch. Das im Westen existierende Demokratieverstaendnis, genauso wie die von der Bush-Regierung unreflektiert geforderte Demokratisierung der Welt ohne Beruecksichtung lokaler oder regionaler Umstaende trifft regelmaessig zu kurz. Ein Land wie China zum Beispiel mit knappen 1.3 Mrd. Einwohnern, einer starken Wohlstandspolarisierung in den wenigen Ballungszentren wie Peking, Shanghai und Kanton, sowie seinen massiven ethnischen, kulturellen und religioesen Unterschieden, wuerde im Falle einer Zwangsdemokratisierung im Chaos versinken. Jede politische Grundordnung hat prinzipiell seine Daseinsberechtigung und auch wenn demokratische Verhaeltnisse ein durchaus anzustrebender Zustand sind, so ist die Demokratie noch lange nicht automatisch das Mittel der Wahl.           Söhnke, Brasilien   klar, wenn man der einzige mensch in einem (beliebigen) system ist.           B. Werner, Reichenbach   Ich glaube es nicht, denn auch alle anderen Staatsformen haben ihre Tücken und sind dchon einmal mehr oder weniger gescheitert. Oder konnte man unter einer Diktatur demonstrieren und gegen den Staat wettern ohne behelligt zu werden? Oder lebten in einer Monarchie alle gleich gut oder schlecht?           T.Thomas, Dieburg   Ihre Frage ist falsch. Demokratie ist keine politische Ordnung. Leider hat es der Staat verpasst seinen Bürgern zu zeigen,was Demokratie ist. Zu viele staatliche Reglementierungen wurden aufgebaut, damit wir steuerlichen Vasallen ruhig gestellt werden.Der Staat hat verhindert,das demokratische Bürger aufwachsen. Jetzt regen sie sich über eine zu geringe Wahlbeteiligung auf. Was für ein Hohn! Wo waren sie und haben uns gefragt, ob wir die EU wollen ? Unter dem Motto " Wir machen alle gleich außer uns selbst " kann es nicht funktionieren. Politiker legen die Demokratie einseitig aus, wie es gerade aktuell passt.Hätten wir wirkliche , gelebte Demokratie, brauchten wir nicht über andere Formen nachdenken, auch nicht theoretisch. Mfg. T.Thomas           Kopf, Potsdam   Ja, Sozialdemokratie in der Form des Sozialismus           Heinz Vinzenz, München   Davon sind viele Menschen in den östlichen Bundesländern mittlerweile doch überzeugt: Vorher im Sozialismus war es besser!           Tommy, Karlsfeld   Ja Anarchie. Aber echt nur in der Theorie(wenn alle Menschen friedlich wären)           Silosis,Nähe Cottbus   Die Frage müsste eigentlich lauten "...als die gegenwärtige Demokratie" - dann lautet die Antwort "Ja" ...und wenn theoretisch - dann auch praktisch ( sofern man sie - eine bessere - will ) Silosis           Heinisch, Biessenhofen   praktizierter Kommunismus wenn es tatsächlich funktionieren würde, allen gehört alles jeder ist gleich, Klassenlose Gesellschaft aber leider funktioniert das nicht, nicht zu verwechseln mit Sozialismus wie er im Ostblock praktiziert wurde.           Gerhard Schröder   Klar, die Diktatur des Proletariats!           Eberhard Holstein, Berlin   Besser aus Sicht des Herrschers ist der Absolutismus, besser aus Sicht der ökonomischen Gesamteffizienz ist für aufgeklärte Völker die Demokratie, besser aus Sicht der Spiritualität ist eine gute Religion, besser aus Sicht des Fanatikers ist der theokratische Absolutismus... Sozialistische Systeme bleiben stets im Mittelmass.           Scholz,Rheine   1)Alle Staatsordnungen sind zunächts theoretisch. 2)Warscheinlich ist die parlamentarische Demokratie gemeint. 3)Die beste Staatsform ist die Anarchie. Die dazu nötigen Menschen müssen nur noch geboren werden. 4)Da das nicht passieren wird, weis ich auch nich mehr weiter, Ende Punkt.           Scholz,Rheine   1)Alle Staasordnungen sind zunächts theoretisch, 2)Warscheinlöich iost die parlamentarische Demokratie gemeint. 3)           Scholz,Rheine   1)Alle Staasordnungen sind zunächts theoretisch 2)           morten laengsby, wuppertal   grundsätzlich nein - aber es gibt verschiedene möglichkeiten einer volksherrschaft, neben den pseudo-demokratischen spielarten des parlamentarismus auch die sog. rätedemokratie od. basisdemokratie. diese erweist sich als ur-demokratisch, aber nicht akzeptabel für die herrschende, besitzende klasse, so daß sie keine anwendung finden wird.          Hannah, Frankfurt   Gegenfrage ! ... gibt es auch "praktisch" eine bessere ???           Niedlich Westerholt   Na klar, Monarchie unter meiner Führung.           Daniel, Frankfurt   Klar ... Karl Marx hat sie beschrieben !!! Nur haben die dummen Politiker, das ganze etwas zu egoistisch ausgelegt ... was daraus geworden ist, sieht man, wenn man Richtung Osten schaut !!! Deshalb ... her mit der Gen-Manipulation, schaltet das Egoismus-Gen aus, führt den Marxismus wieder ein, und alle Leben Glücklich und zufrieden !!! ... oder doch nicht !?           Mayer, Köln   Wie ich froh währe, wenn ich diese westliche "Zivilisation" nie kennen gelernt hätte. Schade, dass die Mauer weg ist die uns von diesem geschützt hat. Wir, die im Osten auwgewachsen sind verblöden nur hier. Oder meine Sie, das Ihre WESTLICHE Zivilisation besser ist? Aber Ihr aus dem Westen sind meistens doch so eingeschränkt, und denkt ihr seit was besseres. Wie glücklich sind die Menschen die diese Zivilisation nie kennen gelernt haben! Wir bereuen, dass sehr!

Schmidt, Erfurt   Sozialismus, in dem die Würde des Menschen zählt           Schmidt, Erfurt   Sozialismus, in dem die Würde des Menschen zählt           Markus Dippold, Forchheim   Gegenfrage: Welche Demokratie? Es gibt viele Länder, die sich einer demokratischen Ordnung rühmen. Aber es dürfte keine zwei Länder geben, in denen diese Demokratie auch identisch ist. So gesehen gibt es sehr viele unterschiedliche Ausprägungen der Demokratie. Was die beste politische Ordnung ist, hängt wohl auch von der politischen Gesinnung eines jedes Einzelnen ab. Hier dürfte es sehr viele verschiedene Ansichten geben. Ich halte es mit Winston Churchill. Er meinte sinngemäß: "Demokratie ist eine schlechte Staatsform; aber sie ist von allen schlechten Staatsformen, die ich kenne, noch die beste!"           Adler Horst   Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform die wir kennen, aber die beste die wir haben.           Mimi, Berlin   Tja, wenn man sich so überlegt, wer sich so alles als "demokratisch" bezeichnet....Wie war das denn mit der "Deutschen Demokratischen Republik"? Und wie ist das mit den USA, deren Bürger wahrscheinlich zu einem Großteil glauben, im demokratischsten aller Nationen zu leben? Mit einem Präsidenten an der Spitze, der schon durch Pfusch und Wahlbetrug and die Macht gekommen ist..... Und die BRD - ist die demokratisch? Wo es zunehmend Beschränkung von Pressefreiheit gibt? (siehe Kohls Stasi-Akten....) Nee, sicher auch nicht. Ich würde mal so sagen: Demokatie ist sicher die beste - aber auch die schwierigste - Staatsform. Kaum ein Land kann von sich behaupten, wirklich demokratisch zu sein!           Carsten Iltis, Paderborn   Die Frage nach der Güte eines politischen Systems ist eine quasi-religiöse. Wieso sollten sonst immer wieder zig arme Geister nach einer Neuauflage des Deutschen Reiches schreien oder Geburtstage von Verbrechern wie Hess oder Hitler feiern? Aber es gibt, zumindest theoretisch mit Sicherheit ein besseres System als die Demokratie. Das Problem ist nur der Faktor Mensch... und damit stellt sich die Frage: wollen wir ein absolut gerechtes, faires und solidarisches System? Dann müssen wir auf Dynamik, Innovation und Individualität verzichten. Oder andererseits, wenn wir ein Innovatives System wollen, wird die Sicherheit und Solidarität abspecken müssen... etc etc. Kurz um: man kann an den Perimetern drehen, aber ob ein System besser oder schlechter ist, liegt immer im Auge des Betrachters.           Silverhair,NL   Erst einmal muß man sagen das es keinen Staat gibt der eine Demokratie hat. Deutschland hat zb. eine parlamentarische Demokratie - man könnte auch dagen eine Oligarchie - in der eine Minderheit die Macht usorpiert hat und sie zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzt! Solange also nirgendwo eine Demokratie existiert - fehlen uns einfach die Möglichkeiten zu beurteilen ob sie besser oder schlechter als etwas anderes ist! Diktaturen sind es sicherlich nicht - da in ihnen der einzelne so wenig Rechte hat - das er sich automatisch dagegen auflehnt, Kommunismus und ähnliche Staatsformen machen den gleichen Fehler durch pauschales Gleichmachen aller - was auch nicht der menschlichen Natur entspricht und zu Widerstand dagegen führt! Aristokratien - und Oligarchien bzw. parlamentarische Demokratien neigen dazu das einige wenige sich für Besser(wisser) halten als alle anderen - was auch zu Widerstand führt - und wohl langfristig keine stabile Basis bildet! Also kann man nur hoffen das es irgendwann mal gelingt eine Demokratie auszuprobieren - damit wir ihre Vorteile mal wirklich testen können! Bis dahin wird die Frage wohl nicht entscheidbar sein!           Jürgen Oelschlegel   Dort, wo eine moralisch akzeptable Persönlichkeit mit einer reifen politischen Konzeption und integrer Zielsetzung auf demokratischem Weg an die Staatsspitze gelangt, wird das Erreichen dieser integren Zielsetzung und damit die allgemeine Verbesserung der Lebensverhältnisse wahrscheinlicher sein als in einer Demokratie, insbesondere einer mit knappen, häufig wechselnden Mehrheiten.           Deepak, Köln   Feudalsystem...*lol*           Nico Wycisk, Leipzig   Ja, diese Alternative hat den Namen Sozialismus!           Edgar Nowak, Osnabrück   Nein!           Joachim Kieferle, Erdmannhausen   Die Demokratie basiert auf der Annahme , daß eine Kräftegleichgewicht der Legislative, Executive und Justiz gelingt und hierdurch die gegeneseitige Überwachung zum Wohle aller führt. Die Volksvertreter unterliegen jedoch nur sehr bedingt der Kontrolle durch die Judikative - nur wo ein Kläger ist, ist auch ein Richter. Das grundsätzliche Problem der Überwachung politischer und verwalterischer Tätiugkeiten haben heute zumeist die Medien übernommen. Meiner Meinung nach benötigen wir ein basisdemokratisches Kontrollinstrument für die Politik und Administartive ind Form einer Art "Aufsichtsrat" begonnen auf komunaler Ebene bis hin zur Bundespolitik, der eine Änderung der Politik nicht nur alle 4-5 Jahre ermöglicht und gravierende und teure Fehlentscheidungen bereits im Keim aufdecken kann. Zur Bestätigung halte ich Volksreferenden nach Schweizer Vorbild für eine gangbare Umsetzung dieser Form der "Basisdemokratie".           Emsheimer@Hansenet.de   Ja, die Aristrokatie, so einfach.           Platon, Athen   Theoretisch ist die Demokratie die rational am besten begründbare politische Ordnung. Da das verhalten der menschen aber stärker von ihren Emotionen bestimmt ist, als von vernünftigen gedanken, gibt es zumindest stabilere politische Ordnungen: Matriarchat, Mafia, Anarchie! Religion, Kapital, Korruption. Also wählen gehen!           Christian Dewald, Muenchen,   Demokratie ist ein Produkt des Verstandes, deswegen genauso begrenzt wie dieser. Die Natur glaubt nicht an Demokratie, noch Religionen, noch Unternehmungen, auch Gott scheint nichts von Demokratie zu halten. Vorstellbar ist eine Merritokratie. Wer Verdienste, oder besondere Faehigkeiten aufweisen kann, mag in eine reduzierte Regierung berufen werden.           Andreas Brand, Marienberg   Ja gibt es. Ein König der sein Volk liebt. Wie diese Liebe aussieht und woher die Kraft kommt, sei hier dahingestellt.           timo jakobi, Petershagen   Eine durchaus interessante Frage, aber sehr subjektiv geprägt. Vielen mögen da in Richtung des vollendeten Kommunismus denken, der ja die vollkommene Entfaltung des Individuums beinhaltet. Wettbewerb und Leistungsdruck, zwei Komponenten die in der heutigen Gesellschaft immer schwerwiegender werden, fielen weg. Nach dem Modell hätte Jedermann Arbeit und Lohn und Brot... Aber das ist in der Demokratie ja keinesfalls anders. Modelle sind einwandfrei geplant. Arbeitslosigkeit, Kourrption, Wirtschaftsschwächen - wer fasst das schon in sein System ein? In einer Monarchie würden alle Entscheidungen blitzeschnelle gefasst, theoretisch hätte da auch jeder alles, was man so braucht. Das System alleine machts also nicht unbedingt aus.           Norbert Metzer in 41063 Mönchengladbach   Nein, gibt es eigentlich nicht. Nur, findet Demokratie immer weniger statt, denn sie wird von Politikern immer mehr nur noch gespielt und nicht mehr gelebt.Was ist eine Mehrheit wert, wenn nur 25 von 100 Stimmen dazu verhelfen können??? Schein-Demokratie wird von Regierung und Opposition produziert, weil Schein wichtiger geworden ist als Sein. Gute Nacht Demokratie (Volk)!           Frank   Demokratie lebt von Beteiligung und von informierten Entscheidungen. Gleichzeitig laufen langfristige Probleme (Umwelt, Sozialsysteme) den kurzfristigen Interessen der Wähler davon. Gelingt es nicht, die langfristigen Interessen der Menschheit mit den kurzfristigen "Gelüsten" der Wähler in Einklang zu bringen, ist die Frage nach der optimalen Staatsform schierer Luxus. Dann wird uns angesichts knapper Kassen, verschärfter Armut und Klimakollaps nur noch eine zentrale, autoritäre Regierung weiterhelfen. Leider. Die Trends sind abzusehen, doch reagieren möchte niemand. Ein Kanzler Schröder, der verhältnisweise marginale Reförmchen durchsetzen will, kann dies nur unter Inkaufnehmen seiner Abwahl tun. Zusätzlich scheinen Unternehmen in den reifen Demokratien besser organisiert zu sein und ihre Interessen schneller und direkter durchsetzen zu können als der Wähler. Interessanterweise ist es ein totalitäres Regime wie China,das sich dem Diktat des Wirtschaftswac! hstums entgegenstellt, trotz der Gier nach Reichtum, um negative soziale Konsequenzen zu vermeiden. Ein bei uns wohl undenkbarer Vorgang.           Wilhelm Ludwig, Homburg   Theoretisch betrachtet, ist die Königsmonarchie der Demokratie sicher überlegen. Der entscheidende Grund liegt darin, dass das Land der dingliche Besitz des Monarchen ist. Diesen Besitz zu schützen, seinen Wert zu mehren und zu bewahren ist deshalb sein ureigenstes Interesse, denn er will ihn ja intakt in der Familie weitergeben. In der Demokratie dagegen sind zur Bewahrung des Landes provisorische Eliten bestellt, die vom Vierjahrestakt des Pöbelgeschmacks abhängen. Um sich an der Macht zu erhalten, werden sie also das Land nicht hegen und bewahren, sondern immer aufs neue plündern und hypothekarisch beleihen, damit sie die gerade eben davon profitierende Mehrheit des Pöbels erfreuen können. Die Privilegierung und Überversorgung der Rentner und Beamten in Deutschland, besonders die skandalöse Beschenkung der DDR-Rentner, die niemals Beiträge gezahlt haben, mit hohen Renten auf Pump und durch Enteignung der Produktiven im Lande ist ein schlagendes Beispiel für diesen Nachteil des demokratischen Mechanismus. Ein König hingegen wird Land in treue Hand als Lehen geben, und wie der Herr im biblischen Gleichnis vom Weinberg wird er verlangen, dass dessen Wert steigt. Das alte Recht ist beiderseits verpflichtend, auch der König schuldet dem Lehnsmann Schutz und Treue. Innerhalb der demokratischen Systeme ist mit Nietzsche die griechische Polis als den heutigen Massendemokratie überlegen anzusprechen. Hier wird, um den Besten zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten und der Kultur zur Erhöhung zu verhelfen, der Kreis der Entscheidungsberechtigten wirksam eingeschränkt; die Haltung von Sklaven, die den Kultivierten die Alltagslasten abnehmen, woraufhin diese dann ihre Zeit ganz den Künsten und der Wissenschaft widmen können, ist freilich Voraussetzung dafür. Weder Nietzsche noch etwa Sokrates oder Platon hatten indes mit dieser Tatsache moralische Probleme. Es kommt ihnen grundsätzlich darauf an, dass höchste Verfeinerung und damit herausragendste Kulturleistungen überhaupt erreicht werden können, und hinter dieses Ziel hat der Gedanke der Gleichheit zurückzutreten. Er würde ihnen zu Folge letztlich nur allgemeines Mittelmaß hervorbringen. Jeder Fernsehteilnehmer findet für diesen degenerativen Prozess täglich Beleg genug - der Massengeschmack ist ! nur zur Hervorbringung des Abscheulichen qualifiziert.           XXX, YYYY   Bei dem momentanen Enwticklungsstand der Menschen sicher nicht, ist Gewaltenteilung ein Muss. Es ist sicher auch noch ein Unterscheid, ob eine Demokratie die Interessen einer Schicht eines Landes besonders begünstigt, oder die einer/mehrerer Besatungsma(e)cht(e).           Derek Carson   aber sicherlich! die pure Demokratie, die allen Bürgern eines gewissen Alters eine Wahlberechtigung erteilt, leidet stark unter der fehlenden politischen und ökonomischen Bildung der meisten Menschen, die nicht imstande sind, eine gute politische Entscheidung zu treffen. Ausserdem können Politiker ihre Unterstützung erkaufen, indem sie staatliche Zahlungen an ihnen zugeneigten Bevölkerungsgruppen arrangieren. Die Begründer der amerikanischen Republik haben diese Problematik vorausgesehen, und deswegen die Wahlberechtigung nur Landbesitzern ermöglicht. Die Begründer haben schlußgefolgert, daß diese Sparte der Bevölkerung ihre Station im Leben zumeist erarbeitet hätten, würden also das Wahlrecht verdienen, und damit gewissenhafter umgehen als die meisten anderen Bürgern. Die Idee ist nichts neues, die Frage ist nur wie sie an unsere heutige Gesellschaft angepasst werden könnte. Ich wäre dafür, daß nur diejenigen, die zumindest zwei leibliche Kinder habe! n, die keine staatliche Unterstützungsgelder beziehen, und die vollzeitig imlande leben, wählen dürfen. Aber bessere Modelle sind sicherlich denkbar.

Heinz Walter, Oberhausen   Es gibt eine wesentlich bessere Staatsform als Demokratie. Nämlich die Diktatur des Kapitalismus, wir Reichen, die mit dem dicken Bankkonto sollten die Regierungsgewalt übernehmen, Gewerkschaften und andere Wohlfahrtsverbände auf den Mond schießen und das Land wieder auf Vordermann bringen. Mit freundlichen Grüßen, Heinz Walter           Martin Herbel, Zirndorf   Nein!           Elke Peterssen, Kornwestheim   Demokratie ist die Herrschaft der Idioten! Solange es Menschen gibt, die Hitler für einen großen Staatsmann halten, und darüber mußmaßen, ob "Ostdeutschland" zur Bundesrepublik gehört, ist die Demokratie ein Witz. Wer nicht über ein Mindestmaß an politischer und allgemeiner Bildung verfügt, sollte nicht wählen dürfen ...           Eleonore Klassert, Hanau   Nein, es gibt keine Alternative zur Demokratie!           philipp, olpe   klar die anarchie (zumindest theoretisch)          Dominik Zorn, Tokyo   Bereits von antiken Philosophen und Staatstheoretikern wurde die Demokratie als "aggresive Staatsform" eingestuft. Eine aggressive Staatsform ist dabei eine solche, bei der wenige Macht über viele ausüben können. Es gibt alternative theoretische Formen, wie z.B. den Sozialismus, welche jedoch (wie die Geschichte zeigt) in der Praxis nicht umzusetzen sind. Ein Problem der Demokratie ist, dass sie auf mündige, d.h. kritische und gut informierte, Bürger angewiesen ist, welche in der realen Welt jedoch nur zum Teil zur Verfügung stehen. Meiner Meinung nach ist die Demokratie jedoch deshalb so erfolgreich, weil sie am ehesten dem Drang der Bevölkerung zur Mitbestimmung nachkommt (wenngleich dies auch nur in extrem eingschränktem Masse der Fall ist). Die Qualität einer Demokratie steht und fällt mit dem Bildungsniveau und der Fähigkeit zur Kritik innerhalb der Bevölkerung. Dieses Problem wurde beispielsweise in der Antike durch die Bildung von Ältestenräten umgangen, da davon auszugehen war, dass diese o.g. Eigenschaften besitzen würden.           Hans J. Tilch. Plochingen   Ja, eine "qualifizierte Demokratie", bei der eine Stimmgewichtung nach Bildungs- und Wissensstand - immer aktuell überprüft in einem Online-Test in der Wahlkabine, einem ausgefuchsten und mit statistischen Methoden arbeitendne SUPER "IQ"-Test abgefragt wird, der ALLE Lebens- und Wissensbereiche berücksichtigt - und bei der ("qualifizierten Demokratie" nämlich) auch die Nicht-abgegebenen Stimmen (Nichtwähler eben) gezählt werden, und zwar in der Form, daß ein direkter Einfluß dieses Anteils auf die Anzahl der im Parlament Sitzenden gegeben ist. Hohe Wahlbeteiligung, volles Parlament - niedere - leeres und entsprechend preiswertes - weg mit den Hinterbänklern.           Beate, Erfurt   Selbst die Demokratie ist doch nur Theorie. Früher hielten im Osten die Leute die Klappe wegen der Stasi, heute, um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Wenn jeder frei seine Meinung äußern könnte bzw. würde, gäbe es noch mehr Arbeitslose. Narrenfreiheit und Demokratie hat doch nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Vielleicht gibt es die wahre Demokratie erst im Himmel.....           Thomas F. Müller; Horn-Bad Meinberg   Wenn sich alles Gottes guter Herrschaft in Jesus Christus (Keinem Menschen wie z.B. dem Papst)unterordnet, wird es wahren Frieden und wahre Gerechtigkeit geben. Bis dahin ist unsere Demokratie, allerdings mit mehr direkter Bürgerbeteiligung wie in der Schweiz, ganz o.k.        Volkes Stimme, Deutschland   Demokratie heißt "Volksherrschaft". Diese hat es bisher noch niemals auf der Erde gegeben, am wenigsten bei uns. Es sind und waren immer Parteibonzen, die das Sagen hatten und das Volk unterdrückten! - Beispiele: Wer will Gentechnik? - Nur die, die davon profitieren, sei es direkt oder indirekt. Und trotzdem wird sie scheibchenweise eingeführt! - Oder: Naturheilverfahren werden nicht von den Kassen bezahlt, obwohl die Mehrheit der Menschen dafür ist! - Oder: Ein einfaches und gerechtes Steuersystem wird nicht eingeführt, obwohl alle davon reden! - Fazit: Wir leben nur in einer "Scheindemokratie"!           BORIS,KROATIEN   UNTER MENSCHLISHER FUHRUNG GIBT ES KEINE STABILE "POLITISCHE" ORDNUNG. ES IST DURCH DIE GESCHICHTE BEWIESEN WORDEN. WIR SIND (HEUTE) NICHT PROGRESIVER GEWORDEN, NUR STARKER.           Meier, Stuttgart   Da ist zuerst die Frage was ist BESSER? Und besser für wen? Eine Diktatur wie z.B in der ehemaligen DDR oder in Nordkorea hat sicherlich Vorteile für die herrschende Klasse. Man muss das ziemlich wahscheinliche Ende aber überleben oder rechtzeitig in ein sicheres Land fliehen wie z.B. Idi Amin, der Kinderschlächter, der seine letzten Jahre in Saus und Brau in Saudi Arabien verlebte. Ansonsten ist die Demokratie unschlagbar, weil eben alle Menschen die Möglichkeit haben an der politischen Entscheidungsfindung teilzunehmen. dadurch können nur schwer Unterdrückung und Ausbeutung grösserer Bevölkerungsanteile entstehen, die dann wiederum gewaltätig sich durchsetzen wollen. Ein überlegenes System könnte ich mir nur in einem absoluten Superrechner vorstellen, der in der Lage ist ALLE aber auch wirklich alle Auswirkungen seines Tuns auf alle Beteiligten und die Umwelt und die Natur zu erfassen und zu optimieren. Aber alleine die Programmierung dieses Hirns würde alle bisherigen Vorstellungen sprengen. Aber dafür wäre man vor Lobbyarbeit und korrupten Politikern gefeiht. Da dies Zukunftsmusik bleiben wird, werden wir wohl mit der Demokratie weiterleben. Es gäbe aber noch eine wesentlich Optimierung des Systems. Man müsste schlaue Leute als Politker berufen und nicht solche Dosen-Maut-Rechtschreibungs-Pfeifen wie unsere bisherigen "Volksvertreter". Ein Trittin weniger, eine Stolpe abgesetzt und ein Eichel im nicht verdienten Ruhestand würde das System erheblich effektiver machen.           Ursula Jaenisch, Quebec,Canada   Da in einer Demokratie jeder noch so uninformierte und ungebildete Buerger das gleiche Recht bei Wahlen hat wie sein Nachbar der weiss worum es geht, bin ich der Meinung es m u s s etwas besseres als diese geben!           Hauke Finger, Hannover   Die Macht sollte vom Volk ausgehen, nicht jedoch von den Parteien und den Medien. Daher: Besser aufklären und mehr Demokratie wagen. Dann klappts auch mit dem Wähler.           Wurzel, Hessen   Die Fagestellung ist falsch! Eine (gute) Demokratie wie die Schweiz kann man doch wohl nicht mit Müll wie George-B.-country vergleichen.           Dirk, Dortmund   Alles andere als politisch korrekt: Eine Demokratie muss immer auch damit leben, dass dem Willen von "dummen Massen" nachgegeben werden muss, die durch geschickte Redner oder Medieneinfluss in die falsche Richtung gelenkt werden (Beispiel: Auch Hitler wurde anfangs demokratisch gewählt..) Zumindest theoretisch wäre eine Oligarchie der "Besten" insgesamt für Staat und Volk besser. Diese "Besten" müssten aber völlig uneigennützig handeln, in allen Belangen bestens gebildet und charakterlich übermenschlich gefestigt sein. Daher scheitert dieses Modell schon an der Praxis. In der Realität ist es also für die Menschen eines Staates am besten, wenn sie in einer Demokratie ihr eigenes Wohl vor Augen haben.           Paul Schwarz, 55606 Oberhausen   Es gibt wohl theoretisch keine bessere politische Ordnung als die Demokratie. Aber wie so oft, kommt es auch hierbei darauf an, was man draus macht. Das sture Beharren unserer deutschen Politiker auf ihren Rechten, die Ihnen die repräsentative Demokratie unseres Staates zubilligt, ist lange nicht mehr zeitgemäß. In Zeiten des europäischen Zusammenwachsens und der Aufgabe staatlicher Souveränität in vielen Bereichen (siehe EURO, Europaverfassung)ist es unabdingbar notwendig, das Volk direkt zu befragen. Soweit geht die Prokura, die wir unseren Volksvertretern nach deren Meinung erteilt haben, eben nicht. Und wer die direkte Volksabstimmung über solche Themen verweigert, wie Schröder und Fischer, der gehört nicht an die Spitze dieses Staates. Früher wollten Sozialdemokraten einmal ausweislich eines Wahlplkates "mehr Demokratie wagen". Heute haben sie Angst vor'm Volk. Aber das Volk nicht vor Ihnen. Wer nicht so will, wie wir, wird abgewählt, oder wie Gorbatschow es sagte, den bestraft das Leben.           Herbert Cassier 29328 Fassberg   Nein, es gibt nichts besseres als die Demokratie.Trotz einiger Unzulänglich-keiten,ist die Demokratie die beste aller Staatsformen.Auch die von vielen befürwortete Basisdemokratie kann nicht besser funktionieren ,denn eine indivi-duelle Gerechtigkeit gibt es nicht.           Marlene Engel, Bielefeld   Ja! Seit wann weiß die Mehrheit, was gut für sie ist? Die Mehrheit der Menschen, das lehrt uns die Geschichte, war, ist und bleibt vermutlich ignorant oder zumindest dumm. Eine Herrschaft - ob sie nun von Machtbesessenen Despoten oder von einer Horde Idioten ausgeht - ist zumindest nichts für mich. Ich präferiere die Anarchie. Nicht das, was man uns glauben machen will, was das ist, sondern das, was es wirklich ist - ich empfehle da nachzulesen. M.E.           Peter Carstiuc,85609 Aschheim   Leider nein - denn in der Demokratie dürfen die Dummen wählen,sich vermehren und Auto fahren.           Peter Müller, Berlin   Ein Problem bei der Demokratie: Während man in einem kleinen Dorf vielleicht alle, die sich zur Wahl aufstellen lassen, persönlich kennt und die Person wählen kann, von der man sich tatsächlich am besten vertreten fühlt, kennt man bei landesweiten Wahlen die Personen nicht. Somit sind die Medien, die Wahlkampagnen und das dazu zur Verfügung stehende Geld entscheidend. Dadurch haben meistens nur "höhergestellte" Personen eine Chance gewählt zu werden. Diese werden dann aber kaum mehr als Vertreter des Volks empfunden, sondern als die, die "von oben" bestimmen. Wenn für den Ausgang von Wahlen sowieso äussere Faktoren wie Geld usw. mehr entscheidend sind, als die eigentliche Person, kann man sich fragen, ob es nicht besser und einfacher wäre, wenn beispielsweise Parlamentssitze ganz simpel verlost würden. So wären keine teuren Wahlkämpfe nötig und jeder hätte die gleiche Chance, einen Sitz zu bekommen, egal ob kleiner Angestellter, Hausfrau, Penner am Bahnhof oder milliardenschwerer Unternehmer. Ausserdem wäre Betrug deutlich schwieriger, da eine zentrale Verlosung im Stile einer Lottozahlenziehung einfacher zu überwachen wäre als die Stimmauszählung in tausenden von Wahllokalen. Es müsste nur sichergestellt werden, dass das zu "wählende" Gremium genügend gross ist, damit Zufallsfaktoren eine möglichst kleine Auswirkung haben. Letztendlich würde ein Parlament so viel mehr aus der "normalen Bevölkerung" zusammengesetzt, als es bei Wahlen der Fall wäre und das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik könnte gesteigert werden.           Hoffmann Brunhilde Bad Homburg   Auch wenn ich die Demokratie befürworte, so sollte es vielleicht mal mit dem Matriarchat versucht werden, denn Frauen sind die Lösung, nicht das Problem! Trotz Demokratie und obwohl das Volk, von dem ja in einer Demokratie alle Macht ausgehen sollte, gegen Kriege sind, gibt es immer wieder Kriege. Obwohl die Hälfte der Menschen weiblichen Geschlechts sind, sind sie bisher nicht gleichberechtigt an der Macht beteiligt. Über Jahrhunderte haben fast nur Männer Politik gemacht; jetzt lasst es mal die Frauen versuchen.           Flo   Na zumindestens theoretisch ist der Kommunismus doch sehr viel besser, oder? Aber praktisch klappts ja wohl leider nicht.

jk, Berlin   Nein, ich glaube, die Menschen wissen am besten, was sie brauchen.           Wilfried Engl, Ottersberg   Natürlich! Die persönliche Verantwortung für das Wohl des Nächsten ohne Ausnahme. Die persönliche Verantwortung des Einzelnen sich selbst gegenüber, das zu leben, was ihn glücklich macht, ohne die Freiheit eines anderen zu verletzen! Die ethische Verpflichtung für alle, jeden mit seinen persönlichen Gefühlen ernstzunehmen und nach einer Lösung zu suchen, die keinen Kompromiss, sondern einer Synthese darstellt, bei der keiner der Verlierer ist!           Conny B. aus Aachen   Solange Neid, Hass, Intoleranz, Egoismus, Ignoranz, Unwissenheit, fehlende Bildung und archaisch-primitive Verhaltensweisen den größten Teil der Bevölkerung antreiben, fragt man sich, ob es eine wirklich so gute Idee ist, "alle Macht dem Volke zu übergeben = Demokratie" (was ohnehin in dieser Form nirgends absolut praktiziert wird. Denkbar wäre doch tatsächlich eine kleine Gruppe von führenden Politikern, denen man aufgrund ihrer nachweislichen Kompetenz und weiser, vorausschauender Handlungen voller Vertrauen alle Macht und Verantwortung übergeben würde. Klein heißt: 100, 50, 10 - oder sogar nur einen. Es gibt poitive Beispiele in der neueren Geschichte (z.B. Singapur). Über eine Diktatur der Vernunft und der lohnt es sich sichelich nachzudenken. Ich persönlich träume diesen Traum, dass ein tatsächlich und wahrhaftig kluger, menschlicher Mensch allen anderen,           Sabine Richter, 65760 Eschborn   es gibt 3 Grundformen der Staatsführung laut Plato. Die beste ist ein gütiger Herscher und die schlechteste ein grausamer Diktator. Also ist die zweitbeste Form der Staatsführung die Demokratie. Allerdings sicherer wie die beste Form.           Al-Abidin, Frankfurt/M.   Ja, eine Mischung aus Kapitalismus und Kommunismus, unter Berücksichtigung des Leistungswillens und der Beachtung der Menschenwürde!         Milan, Kölle   Bei Demokratie kann auch ganz schöne Scheisse rauskommen. wenn man mal in die USA guckt, sieht man ja, was aus ner Demokratie werden kann. Ich denke, das Beste wäre eine Alleinherrschaft, wo der Herrscher aber ausnahmsweise mal Rücksicht auf sein Volk nimmt und sich nicht die Taschen vollschlägt. Dann hätten ewige Diskussionen im Bundestag ein Ende (es sei denn er diskutiert vorm Spiegel) und ausserdem würde der Staat eine ganze Menge Geld sparen für überhöhte Diäten und Büroausstattung für Herrn Eichel (97.000€). Und das ganze Geld was gespart wird, könnte der Alleinherrscher für sinnvolle Dinge ausgeben. Zum Beispiel Alk & Frauen. Ach übrigens, ich wäre dann der Alleinherrscher.           Tobias Neitz/Madrid   Die Lehre des Karl Marx. Sie lässt sich aber nicht verwirklichen da sie am Menschen selbst scheitert           Andreas Schweikardt, Altbach   Ja, in der jetzigen Demokratie dürfen nicht alle Menschen eines Landes abstimmen. Kinder haben kein Stimmrecht, ihre Eltern sollten sie bei der Wahl vertreten dürfen.           Atze, Ausland   Ich denke, daß es Phasen oder Entwicklungsstufen gibt, in denen die Demokratie nicht notwendigerweise die ideale Regierungsform ist. Als Beispiel möchte ich Entwicklungsländer anführen, die in Korruptionssumpf, Armut, Mißwirtschaft und Kriminalität versinken und in denen das Leben für die Mehrheit der Bevölkerung unerträglich geworden ist. Hier sehnt man sich nach einer starken Hand, jedoch nicht im Sinne eines diktatorisch oder faschistisch geführten Staates, sondern im Sinne eines Staates, der ohne lange Entscheidungswege und Bürokratie die richtigen Dinge zum Wohle des Volkes auf den Weg bringt. Beispiel hierfür ist Singapur, das sicher nur auf dem Papier eine Demokratie darstellt, jedoch von einer Dynastie geleitet wird, die enormen Wohlstand und Fortschritt für das Volk geschaffen hat. Hier handelt es sich aber um einen Einzelfall. In den allermeisten Fällen wird die Macht mißbraucht.           Blaubär, Atlantis   Es gibt eine bessere politische Ordnung. Nicht erschrecken, jetzt kommt's: Anarchie. Die Anarchie bedeutet nämlich keinesfalls Mord und Totschlag, wie es in den Köpfen der allermeissten herumspukt, sondern laut Definition nur das Fehlen einer herrschenden Klasse. Es gibt und gab in der Geschichte einige Beispiele, dass Anarchie durchaus funktioniert, wie etwa damals die Indianer Nordamerikas, die, wenn sie gegen andere Stämme zogen, niemals Krieg bis zum letzten geführt haben. Das kam erst als die Weissen ihnen das Land wegnahmen. Oder die Machnow-Bewegung der 20er Jahre in der Ukraine, die dann nach 10 Jahren von Stalins Tuppen niederkartätscht wurde. Vorher belieferten die Machnowizi z.B. die Ukraine mit ihren gigantischen Ernteüberschüssen, was dort eine Hungersnot zu vermeiden half. Anarchie funktioniert aber nur bei relativ überschaubaren Kulturen (Populationen) mit geringer fachlicher Spezialisierung, wie z.B bäuerliche Kulturen. Ein Problem birgt allerdings auch diese politische Richtung. Wie mit Straftätern umgehen? Einsperren widerliefe der anarchistischen Idee, andererseits kann man Straftäter aber nicht gewähren lassen. Fest steht, dass anarchisch strukturierte Gesellschaften am wenigsten zu Gewalt und Missgunst neigen, weil nichts und niemand von oben herab die Massen steuert. Anarchie stellt jedenfalls eine überlegenswerte Alternative zu "Demokratie & Marktwirtschaft (Finanzfaschismus) dar, denn auch sie kann modern strukturiert und zeitgemäss angepasst werden           Feise, aus dem Tal der Ahnungslosen   Besser ist immer relativ zu den herschenden Maßstäben zu deuten. Im Sinne von 'mehr im Einklang mit der Natur'gab und gibt es bessere Gesellschaftsorganisationen (Naturvölker). Im Sinne von gerechtere Verteilung von Gütern und Resourcen, sind bisher alle Versuche am Menschen selbst gescheitert. Sollte es ein bessere Gesellschaftsform geben, dann, so glaube ich, wird die Gesellschaftsevolution schon dafür sorgen, daß diese sich durchsetzt - früher oder später.           matze kalthoff, billerbeck   klar, da gibt's ne Menge bessere politische Ordnungen als die Demokratie. Allerdings funktionieren die nur theoretisch und da auch nur mit einem optimierten Menschenbild. Solang wir, als Individuen, persönliche Ziele und eigene Pläne verfolgen wird es bei einem kapitalistischen und egozentrischen Weltbild bleiben. Und in einem solchen scheint mir die Demokratie am sinnvollsten. Allerdings funktioniert die natürlich nur sehr schleppend, da immer alles ausdiskutiert werden muss. Sollten wir es schaffen die verbale und schriftliche Kommunikation durch ein schnelleres Modell zu ersetzen würde evtl. auch die Demokratie so wirken als ob sie funktioniert. ;)           Robert Hasse, Wiesbaden   Ich glaube, ja. Da unsere "Demokratien" derzeit zu Lobbyisten-Gesellschaften verkommen (Öl, Waffen, Pharma...), gibt es garantiert bessere Formen. Ich kann mir vorstellen, dass es Besseres geben kann als Krieg-gebierende Gesellschafts-Monster, in denen die Wahrheit versteckt, verbogen, verleugnet wird, nur um wirtschaftliche Interessen durchzudrücken. Mir schwebt immer noch eine Gesellschafts-Form vor, in der sich Politiker nicht gegenseitig Fehler vorwerfen und rhetorisch bombardieren, sondern aktiv an die Lösung der Probleme herangehen. Parteiübergreifend. In Diskussionen auf Argumente eingehend, in Team-Arbeit an Lösungen arbeitend, nicht wortverdrehend, beschimpfend, entehrend... Daher kommt die (aber vor allem meine) Politik-Verdrossenheit.           lecker nürnberg   was besseres als die demokratie ? keine ahnung. jedenfalls würde es doch schon sehr viel besser sein, wenn wir von der "lobby-kratie" wegkämen und das volk wirklich wieder herrschen lassen würden. so wies bei uns derzeit läuft, hats mit demokratie im ursprünglichen sinne ja leider wenig zu tun. und wenn die politiker dann auch noch die einführung von plebiszitären elementen ablehnen, wissen wir spätestens dann, dass es nur noch um besitzstandswahrung geht.           blub, freiburg   klar: eine art kommunistische demokratie, nur dass das wohl immer an einigen menschen scheitern wird, die gleicher sein wollen als ander, oder die meinen sie wären etwas besseres           Elke Kasten-Lauber, Viersen   Theoretisch die sogenannte "Theokratie" (von altgriechisch 'theos'[Gott]und 'krateo'[herrschen]; ist eine Herrschaftsform, bei der die Staatsgewalt allein religiös legitimiert und von einer GÖTTLICH (ergo einem Gott) erwählten Person, einer Priesterschaft oder sakralen Institution auf der Grundlage religiöser Prinzipien ausgeübt wird. Der Iran hält sich beispielsweise für einen Gottesstaat; der Vatikan ist eine Theokratie und betrachtet man Bushs Aussagen, "von Gott erwählt zu sein", herrscht demnach auch in den USA derzeit statt Demokratie eine Theokratie (wer zum Zynismus neigt, möge dies auch als Diktatur bezeichnen). Das Problem ist allerdings: Was sagt Gott dazu? Geht er überhaupt wählen? Könnte Gott in der Tat besser regieren als der Homo Sapiens? Und da es Tausende von Göttern gibt, sind auch in der Theokratie mit Schmiergeldern und Bestechungsaffären zu rechnen. Von daher: Die beste Politik ist wohl jene, die sich nicht für Politik hält.           Oliver aus Zülpich   Meine Antwort ist strenggenommen in Bezug auf die Frage nicht korrekt, aber ich denke man kann sie durchaus gelten lassen: - Die Anarchie - Nach dem Wörterbuch: "...ein Zustand, in dem alle Herrschaft von Menschen über Menschen aufgehoben ist." Bei freiwilliger Kooperation der Menschen mit Sicherheit die angenehmste "Staatsform"...zumindestens theoretisch!           Lampe, Hamburg   Es gibt keine bessere als Demokratie, allerdings gibt es kein Land der Erde, das wirkliche Demokratie im usprünglichen und begrifflichen Sinne betreibt (oder doch?). Eine parlamentarische Demokratie ist jedenfalls keine echte Demokratie.           Schlaui Schlaumann aus Schlaudorf   Ganz klar. Es gibt in diversen Bereichen viel bessere politische Ordnungen als die Demokratie. z.B. die Diktatur hat zwar sehr grosse Nachteile, aber auch Vorteile gegenüber der Demokratie.           Wolram Kroll, Frankfurt   Ja, während wie im Augenblick die Demokratieen der Welt im Nebel stochert, und niemand so richtig weiß,wo es hingeht,ist die Theokratie, die Herrschaft Gottes durch seinen Repräsentanten, Jesus Christus, die einzigste Hoffnung für die verzweifelte Menschheit.           M.S.   Winston Churchill hat gesagt: "Die Demokratie ist die denkbar schlechteste Regierungsform; mit Ausnahme aller anderen, die wir ausprobiert haben." Aber es wird nicht beschritten, dass eine Entwicklungsdiktatur für rückständige Länder zumindest vorübergehend sinnvoll sein kann. Taiwan ist ein gutes Beispiel dafür, das sich nach Jahren zur Demokratie gewandelt hat.           Tobias, nahe Frankfurt am Main   Selbstverständlich gibt es eine bessere politische Ordnung als die Demokratie: eine Ordnung, in der die Macht nur von den wirklich Fähigsten ausgeübt wird, die sich dann auch nicht um solchen hinderlichen Kram wie Gewaltenteilung oder Plebiszite scheren müssen. Theoretisch existierte Korruption auch nicht, wenn man voraussetzen könnte, dass die Fähigsten, also diejenigen mit dem größten Verstand, auch eine Moral besitzen, die sie an der Korruption hindert. Diese Idee ließe sich jetzt noch um einiges detaillierter betrachten, aber grundsätzlich gilt (für mich) sogar: Es gibt zig bessere politische Ordnungen als die Demokratie, nur wurden sie einfach noch nicht entdeckt oder einfach verworfen.

Uwe, Berlin   Ich denke nicht. Aber man muß da zwischen unserer Demokratie (representativ) und einer "echten" Demokratie unterscheiden. Wir also (rein theoretisch) über alle Dinge selbst entscheiden und uns dann aber auch der mehrheit beugen, dann kann kein anderes System besser sein. Das funktioniert aber in der realität nur in kleinen Gruppen.           Robert Huber, München   Nein, vorausgestzt es handelt sich wirklich um eine Demokratie, Volksherrschaft, aber wo bitte gibt es die Wirklich?           Marco Bischofberger, Diessenhofen ( Schweiz)   Ja. Eine gute Diktatur. Nur sind gute Diktatoren so schwer zu finden...           Peter, Berlin   Das kommt drauf an, was man unter Demokratie versteht. Zwischen einer Wahl alle 4 Jahre, von der man auch gern mal fernbleibt, und der aktiven Teilnahme an der Gestaltung der Gesellschaft liegen Welten.           Stumpe, Passau   Demokratie (von griech. demos "Volk" und kratein "herrschen") Es stellt sich jedoch die Frage, in wie weit das Volk wirklich die herrschende Rolle übernimmt... Sind es nicht viel mehr Wirtschaft und Armee die die neue Herrscherkaste bilden?           Bechtel, Lautenbach   Ja! Eine Monarchie mit einem König voller Liebe, Gerechtigkeit, Friede und Erbarmen für sein Volk: Das Königreich Gottes mit Jesus Christus als Herrn.           axel hohm, jakarta, indonesia   ja ich glaube schon...eine art vermischung von demokratie und diktatur. siehe singapore           Gorim, Rees   Das hängt meiner Meinung nach von den Menschen ab, die in dieser politischen Ordnung leben. Es gibt Menschen die sich den Vor und Nachteilen der Demokratie bewusst sind und mit diesen Leben. Zur Demokratie gehört auch Verantwortung zu tragen und das müssen die Menschen in ihr auch tun. Denn wer die Verantwortung nicht bewusst ist oder sie nicht tragen will, zerstrört damit die Demokratie und macht sie angreifbar für diejenigen, die sie ausnutzen wollen. Menschen, die keine Verantwortung tragen können oder wollen, sollten geführt werden. Dazu eignet sich eher die Herrschaft eines Einzelnen. Dieser darf dann allerdings nicht eigennützig sein und die Menschen unter sich ausbeuten. Es birgt also auch Gefahren sich führen zu lassen, denn wer kontrolliert dann den Entscheidungsträger? Eine dritte Variante wäre noch das Kollektiv, welche ja z.B. im Sozial, oder Kommunismus angestrebt wurde. Auch hierbei geht es wieder um Verantwortung des Einzelnen. Der Mensch ist (heute) auf sich selbst bezogen und sucht seinen eigenen Vorteil. Damit Schadet er aber dem Kollektiv. Denn im Kollektiv hat niemand einen Vorteil, wenngleich es (zumindest theoretisch) allen gut geht. Es ist also eine Frage der Menschen in welchem System sie am Besten leben. Ich finde dies sollten sie auch selbst entscheiden können. Es ist nicht richtig einem Land ein bestimmtes Sztem aufzuzwingen, auch wenn man es selbst für das Beste hält.           nikolaus; waldhausen   ja! die absolute anarchie! aber nicht die heutige, die den begriff besetzt hat, sondern die, die der duden beschreibt!           Wilfried Eilenstein Stuhr   Churchill soll in etwa gesagt haben:"Es gibt keine schlechtere Staatsform als die Demokratie, er kenne aber keine Bessere" Ich glaube so ist es tatsächlich.           Thomas Hölz, 65388 Schlangenbad   Eine echte Demokratie wäre schon gut. Wenn wir sie denn hätten. Was wir haben ist eine Pseudo-Demokratie in der Neoliberale aller Parteien den Gang in die Zweiklassengesellschaft beschleunigen. Dies sage ich als ehemaliger CDU-Wähler.           Giselle Borner, Potsdam   Ja: Die Theokratie!           Christian, Westergellersen   Jedes politische System ist so gut oder so schlecht, wie die Menschen in ihm. Das meint sowohl die Menschen die regieren wie die Menschen die regiert werden. Ob ein "verbrecherischer" Führer nun durch eine Wahl (Demokratie) an die Macht gekommen ist oder durch eine gewaltsame Übernahme (Diktatur) spielt keine Rolle, er wird seine Macht zu seinem Vorteil nutzen. In der Demokratie glauben die Beherrschten nur, sie hätten Kontrolle. --'tschuldigung, war noch nicht ganz fertig -- Also kann ein nichtgewählter Anführer ein Land gerecht und gut führen, wenn er seine Macht nicht ausnutzt. Firmenchefs werden auch nur selten von Ihren Angestellten gewählt. Sind also von einem politischen Standpunkt aus undemokratisch. Trotztem fühlen sich Angestellte und Arbeiter in manchen Firmen wohler als in anderen. Wahrscheinlich weil die Qualität des Chefs besser ist und seine Entscheidungen dem Wohl der Firma und der Belegschaft gelten und nicht nur seinen Interessen. Gleiches gilt auch für Familien. Wir müssen also mal ganz tief schauen und wirklich die Besten finden, die Führungspositionen in Familien, Firmen, Gewerkschaften und Regierungen gerecht besetzen würden.          Cora, Bielefeld   In der Physik, ist das immer eine Frage des Standortes. Wenn ich in einem Zug sitze, bewegt sich die Umgebung, Baum; Wenn ich vor einem Baum stehe, bewegt er sich nicht von der Stelle, oder auch doch, da die Erde sich dreht.-. So ist auch die Frage nach der Staatsform immer eine Frage des Standortes.In einem Urfolk werden nur wenige daran zweifeln, das der Stammesälteste die Weißheit hat, daß Folk zu führen. Das ist wenig demokratisch, aber erfolgreich. Die Demokratie ist für uns o.k.( der Standort passt)und sie passt in unsere Kultur. Leider ist sie durch den Kapitalismus verseucht, und damit nicht mehr echt, wir haben den Kapitalismus, und leider keine echte Demokratie. Daraus möchte ich ableiten, das es die beste Staatsform nicht geben kann, da diese eine Frage der Zeit, des Kapitals, der Bildung und des Standortes ist.           Lemming   Ich glaube, das, was die Anwort auf diese Frage erschwert, ist die Auslegung des _besser_. Für das Allgemeinwohl wäre meiner Meinung nach eine Aristokratie am erstrebenswertesten, da selbige, wenn von Gebildeten geführt, durchaus das Potential besäße Gutes zu schaffen. Allerdings wird sich unter jeder Form der politischen Ordnung jemand auf den Schlips getreten fühlen. Somit ist nicht das politische System gut bzw. schlecht, sondern die Menschen, die es umsetzten, machen es dazu. Selbst eine Diktatur kann sich positiv auf die Entwicklung bzw. den Fortbestand eines Landes auswirken (z.B.: die kommisarische Diktatur im römischen Reich), wenn sie nicht gerade von einem Despoten ausgeübt wird.               Ja. Theokratie.           Hans-Werner Lange, Regensburg   Die Demokratie hat folgende Schwächen: 1. Die Mehrheit hat nie recht, sie sagt immer, was vor 40 Jahren richtig war. 2. Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit. 3. Schwierige Sachverhalte können nur wenige Menschen beurteilen, deshalb ist das Mehrheitsvotum leicht zu manipulieren. 4. Immer wenn Wahlkampf ist, sind Demokratien nach allen Seiten und in allen Belangen schwach. Deshalb gibt es viele theoretische Regierungsformen, die viel besser sein könnten. Nur so einfach ist es leider nicht. Wir können nur Eigenschaften festlegen, die eine solche Form haben müßte, erfunden ist sie noch nicht. Eine wirklich gute Regierungsform müßte folgende Anforderungen erfüllen: 1. Nur die kompetentesten Fachleute dürften in die Regierung - keinesfalls Politiker wie sie in Demokratien üblich sind. 2. Es muß sicher gestellt werden, daß alle Ideen die Regierung erreichen und daß nur die jeweils objektiv Beste umgesetzt wird. 3. Der Staat muß sich jeglicher politischer und religiöser Ideologie entledigen und nur regeln, wo der direkt Betroffene sonst schutzlos ist - was alle Beteiligten wollen geht den Staat nichts an, auch wenn es andere nicht wollen oder für unsittlich oder gotteslästerlich halten. 4. Der Staat ist nur von Wert, wenn er jedem einzelnen Bürger einen Nutzen bringt, deshalb muß das abstrakte Gemeinwohl durch die Summe der Einzelwohle ersetzt werden. 5. Ein Staat, der die Schwachen nicht schützt hat kein Existenzrecht, die Starken können sich selbst schützen. 6. Jeder Gedanke muß zu Ende gedacht werden, das System muß das Abkürzen von Erwägungen durch Dogmen unterbinden. 7. Nationalstolz, Regionalinteressen, Klientelpolitik, öffentliche Ordnung, Hegemoniestreben usw. Alles das hat in einer idealen Regierungsform keinen Platz. Zusammengefaßt müßte eine Regierungsform die besser sein soll als Demokratie vor allem durch eine maximale Abwesenheit von Staatsmacht und Regierung, maximale Kompetenz und minimale Einflußnahme per System, durch ein großes soziales Herz bei gleichzeitig maximal wirtschaftlicher Effizienz geprägt sein.Das Problem ist nur: Der letzte, der das versucht hat, ist auch gescheitert. Der letzte war Jahwe. Sein Konzept: Ein abwesender Gott, 10 Gebote und Nächstenliebe. Erfolg: Jahrtausende von Krieg und Unterdrückung, Jesus am Kreuz, die Inquisition und die Kreuzzüge, Hexenverbrennung und physische und psychische Gewalt gegen Kinder, Alte und Kranke. Nicht sehr erfolgreich. Es sind also viele bessere Regierungsformen denkbar, ob je eine erfunden wird, die auch funktioniert steht in den Sternen.           Kurt Eisenmeier Schlitz   Erziehung der Menschen nicht zur Innovation von Technik, sondern zur Einsicht von sozialen Gesetzmäßigkeiten. Das könnten sein: Im Versorgungsleben kein Egoismus,sondern Brüderlichkeit. Die Wirtschaft ist für den anderen da. Kann funkktionieren, wenn offene Verhandlungen mit Abnehmern und Lieferern. Gleichheit im Zusammenleben. Nicht per Gesetz, durch soziale Einstellung. Anpassung im Austausch an den Schwächeren. Auf seinem Niveau mit ihm verkehren. Freiheit dort wo sie hingehört. Im Denken, Selbsterziehen, in Pädagogik, in Wissenschaft ( d.h.Unabhängigkeit von jeglicher Interessengruppe, Industrie, Staat usw. in Religion und Weltanschauung. Erkenntnis, daß nur ein gesundes Geistesleben einen gesunde Organismus schaffen kann.           Franz Herbig, Aalen   Klar, nämlich die Diktatur. Während sich Demokratien in Bezug der Regierungsqualität mehr um die Mitte bewegen, haben Diktaturen eine große Schwankungsbreite. Dies alleine ist aber noch die bloße Wahl des Grades der Risikobereitschaft. Hinzu kommt, dass bei der Masse der Regierenden in einer Demokratie (je direkter sie ist, desto extremer) immer stärker der Massenpsychologische Effekt hinzukommt, konform zu gehen und nicht die Initiative zu ergreifen, also mit anderen Worten bloß nicht die Verantwortung zu übernehmen, während dies einem Diktator viel eher möglich ist. Natürlich ist bei der Diktatur das Risiko höher, aber auch die Chancen viel größer. Geschichtlich betrachtet halten sich jedoch Demokratien und Diktaturen in ihrer "Qualität" etwa die Waage. Andere Staatsformen sind in etwa auf einer Skala dazwischen anzusetzen.           erhart mosnmann   ja theorethisch gibt es diese im kommunismus/sozialismus und in der anarchie, da aber die menschen nicht fähig sind sich so zu verhalten wie es dort nötig wäre fahren wir wohl so am besten!           Patrick, Remscheid   Tja, die Frage gleicht der Frage, ob es Gott gibt. Die Antwort variiert je nachdem wen man fragt. Die einen würden sagen: Ja klar, natürlich der Kummunismus (oder die Monachie). Sicher sagen sogar welche, das eine bestimmte Diktatur die beste war. Die anderen wiederrum sagen: Nein. Ich hoffe, ich errinnere mich richtig, aber irgendein deutscher Politiker sagte mal: "Die Demokratie ist die Beste der schlechten Regierungssysteme".           Moll Ludwigshafen   Nein, aber wir sollten endlich daran arbeiten, eine Demokratie in Deutschland zu haben. Momentan ist das bestenfalls eine Oligarchie der Macht- und Geldgeilen!           Martin   Den Gottesstaat...           Andy Fünfzig, Ahrweiler   Nein. Mit einem weisen Monarchen kann eine Generation gut leben. Seine Kinder sind meisst missraten. ( Max Strauss, Kim, Wilhelm)