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Tamilische Rebellen haben überraschend einen Luftangriff auf die Hauptstadt von Sri Lanka, Colombo, geflogen. Dabei wurden 38 Menschen verletzt. Der Angriff ist ungewöhnlich, da die Regierung jüngst beteuert hatte, die Rebellen in einem Gebiet im Nordosten eingeziegelt zu haben.
Nach der Tragödie eines langen Bürgerkriegs atmet das ehemalige Ceylon auf. Mit seinen goldgelben Stränden meldet sich die Insel zurück in die ersten Liga der Urlaubsparadiese.
In Sri Lanka haben zwei Kampfflugzeuge der Tamilen-Rebellen die Hauptstadt Colombo angegriffen.
An Sri Lankas Südküste finden sich zwei Arten von Stelzenfischern. Die einen angeln Makrelen, die anderen Touristen. Beim Besuch vor Ort lernt man viel über die Wechselwirkung von Tradition und Vermarktung.
Undurchsichtige Lage in Sri Lanka: Während der Präsident des Landes das Ende des Bürgerkrieges verkündet, bestreiten Sprecher der tamilischen Rebellen vehement, dass ihr Anführer getötet worden sei. Eine unabhängiger Beleg für den Tod Velupillai Prabhakarans fehlt bisher.
Nach 26 Jahren scheint der Bürgerkrieg auf Sri Lanka endgültig beendet: Nach Armeeangaben ist der Anführer der tamilischen Rebellen, Velupillai Prabhakaran, auf der Flucht getötet worden. Die Befreiungstiger der LTTE hatten bereits am Sonntag ihren Kampf für einen eigenen Staat aufgegeben.
Im Norden Sri Lankas ist es erneut zu heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und tamilischen Rebellen gekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden 52 Zivilisten getötet, 80 Menschen sind zum Teil schwer verletzt. Offenbar werden bei der Militär-Operation auch Streubomben eingesetzt.
Der srilankische Präsident Mahinda Rajapaksa hat nach 25 Jahren Bürgerkrieg den Sieg der Regierungstruppen über die tamilischen Rebellen verkündet. Die Aufständischen seien militärisch besiegt, sagte der Präsident. Bereits zuvor hatte die Regierung in Colombo erklärt, der Krieg solle noch an diesem Wochenende beendet werden.
Im Meer vor Sumatra hat sich eines der heftigsten Erdbeben der Geschichte ereignet. Die Behörden gaben Tsunamiwarnungen für Indonesien, Sri Lanka und die thailändische Insel Phuket aus. Von Toten und Verletzten ist noch nichts bekannt.
Eine mit umgerechnet sechs Euro-Cent festgelegte Strafe für eine Prostituierte hat in Sri Lanka für Verwunderung gesorgt.
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Colombo hat Anuradhapura nach über 600 Jahren als Hauptstadt von Sri Lanka abgelöst. Es liegt an der Westküste der Insel auf Höhe des 7. Breiten- und des 80. Längengrades. Die günstige Lage auf einer Halbinsel und ein geschützter Naturhafen machten das ehemals kleine Fischerdorf zu einem begehrten Handelshafen für die Gewürzinsel. Nach der Unabhängigkeit 1948 wurde die Stadt auch politisches Zentrum der Insel.