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Gerade in kleinen Betrieben sind nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern viele Stellen offen.
Erst kürzlich hieß es, die Arbeitslosigkeit unter Älteren steigt drastisch. Doch Arbeitsmarktforscher sagen nun voraus, dass die Job-Chancen für Ältere stark steigen werden.
Experten sind überrascht: Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland stärker gesunken, als ihre Prognosen erwarten ließen. Offenbar haben die Ökonomen die Zähigkeit deutscher Unternehmer unterschätzt.
Nur noch jeder zweite junge Arbeitnehmer erhält einen unbefristeten Vertrag. Mit ihrer Personalpolitik treiben die Arbeitgeber eine ganze Generation in prekäre Jobs und schaden dem Arbeitsmarkt.
Die Unternehmen in Deutschland halten neue Mitarbeiter immer häufiger hin: Einem Zeitungsbericht zufolge erhält jeder zweite Firmenneuling nur noch einen befristeten Arbeitsvertrag. Laut DGB sind vor allem junge Menschen zunehmend gezwungen, "ihre Familienplanung am nächsten Job auszurichten".
Schon jetzt ist fast jeder zweite Arbeitsvertrag befristet. Doch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen reicht das offenbar nicht. Sie will die Liberalisierung im Arbeitsmarkt vorantreiben und Kurzzeit-Jobs weiter ausbauen.
Die Krise wird den Arbeitsmarkt Experten zufolge weniger hart treffen als bisher erwartet: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat seine Prognosen zur Arbeitslosigkeit deutlich gesenkt. Vor allem der Osten bleibe verschont.
In Sachen Altersarmut kündigen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ein deutliches Ost-West-Gefälle an: Westdeutsche, ältere Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen laufen eine wesentlich größere Gefahr unter Altersarmut leiden zu müssen als ältere Arbeitslose in Ostdeutschland.
Die Frühjahrszahlen sind noch mau, langfristig aber sieht es auf dem Arbeitsmarkt richtig gut aus. Sogar Vollbeschäftigung halten Ökonomen für realistisch. Ein Blick in die gar nicht so ferne Zukunft.
Die Suche nach neuen Jobs für arbeitslos gewordene Schlecker-Mitarbeiter wird einem Bericht zufolge nach Ansicht von Arbeitsmarktforschern auch durch die vergleichsweise hohe Bezahlung bei der Pleite gegangenen Drogeriemarktkette erschwert.
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