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SPD-Fraktion fordert Rücknahme des Zulassungsstops für Integrationskurse

Die Kritik am teilweisen Stopp der Integrationskurse für Migrantinnen und Migranten reißt nicht ab. Die SPD-Bundestagsfraktion forderte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu auf, den verhängten Zulassungsstopp rasch zurückzunehmen: "Davon sind insbesondere auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine betroffen, das wäre integrations-, gesellschafts- und arbeitsmarktpolitisch eine falsche Entscheidung", sagte der innenpolitische Sprecher Sebastian Fiedler der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch.
Geflüchtete in einem Sprachkurs

Studie: Hälfte der Ukraine-Geflüchteten in Arbeit - aber strukturelle Grenzen

Die Hälfte der zu Beginn vor dem Krieg aus der Ukraine Geflüchteten hat Arbeit in Deutschland gefunden - trotzdem liegt das Beschäftigungsniveau unter dem tatsächlichen Potenzial. Dabei geraten die Betroffenen zudem rasch an strukturelle Grenzen, vor allem Frauen, wie eine am Dienstag vorgestellte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. Das betrifft unter anderem die Art der Berufe und den Lohn.
Studie: Beschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit

Studie: Tarifbeschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit als für mehr Geld

Bei einer Wahlmöglichkeit im Tarifvertrag entscheiden sich die Beschäftigten einer Studie zufolge eher für eine zeitliche Entlastung als für einen höheren Verdienst. Besonders häufig wählten Frauen diese Option, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag mitteilte. Auch Beschäftigte in Betrieben, "die ein belastendes Arbeitsklima haben oder wenig für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun", entscheiden sich demnach überdurchschnittlich häufig dafür.
Migranten bei Sprachkurs in Berlin

Migrationsexperte: Deutschland bei Integration von Flüchtlingen weit vorne

Der Migrationsexperte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei der Bundesagentur für Arbeit, Herbert Brücker, hat zehn Jahre nach der großen Flüchtlingsbewegung eine positive Bilanz gezogen. "Wir liegen, zusammen mit Norwegen, recht weit vorn - und wesentlich besser als Dänemark, Niederlande und Italien", sagte Brücker dem "Handelsblatt". Besser hätte Deutschland noch sein können, wenn es nicht den Fehler gemacht hätte, Geflüchtete überdurchschnittlich auf strukturschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zu verteilen.