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Glauben: Eine Religion im Visier

Sie morden im Namen Allahs. Sie fordern den Tod der Ungläubigen. Seit den Anschlägen in Amerika bewegt viele die Frage, wie gefährlich Muslime sind. Fundamentalisten haben sie in Verruf gebracht.

Sie sind weit über eine Milliarde Menschen. Sie leben in Kasachstan wie in Kreuzberg, in Tansania wie in der Türkei, am Roten Meer wie im Hindukusch, in Bradford in Großbritannien wie in Bangladesch in Südostasien.

Sie werden regiert von Diktatoren wie dem Iraker Saddam Hussein oder Demokraten wie dem Türken Bülent Ecevit, von Monarchen wie König Abdullah von Jordanien oder Revolutionären wie Muammar Al-Gaddafi in Libyen, von Militärs wie dem pakistanischen General Pervez Musharraf, von Frauen wie der indonesischen Megawati Sukarnoputri oder von Gotteskriegern wie Mullah Omar in Afghanistan.

Zu ihnen gehören so unterschiedliche Menschen wie der französische Fußballstar Zinedine Zidane oder der deutsche Grüne Cem Özdemir, der britische Schriftsteller Salman Rushdie oder das ehemalige Foto-Model Iman aus Somalia, der Pop-Star Tarkan aus der Türkei oder der Boxer Muhammad Ali aus den USA, die deutsche Society-Säule Begum Inaara, der zypriotische Couturier Hussein Chalayan oder der britische Sänger Cat Stevens alias Yusuf Islam.

Keine gemeinsame Sprache

Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, sie haben nicht dieselbe Hautfarbe. Sie sind Sunniten, Schiiten, Sufis, Ismailiten, Alewiten, Wahhabiten, Salafiten. Es gibt traditionelle Muslime, marxistische, fanatische, mystische und solche, die gar nicht an Gott glauben. Nichts eint sie, außer dies: Sie selbst oder wenigstens ihre Eltern und Großeltern streben danach, die fünf Säulen des Islam zu erfüllen: das Glaubensbekenntnis "Schahada", das fünfmal täglich geforderte Gebet "Salat", das Fasten "Saum" im Monat Ramadan, die Entrichtung der Armenspende "Zakat" sowie, einmal im Leben, die Pilgerfahrt nach Mekka, den "Hadsch". Und die meisten von ihnen glauben an die göttlichen Verkündigungen, die dem vermutlich 570 geborenen Araber Mohammed 40-jährig in Mekka im heutigen Saudi-Arabien zuteil wurden und erst endeten mit seinem Tod am 8. Juni 632.

Viele allerdings fühlen sich einfach nur der Kultur zugehörig, die seine Lehre geprägt hat und die geschrieben steht im Koran, der heiligen "Mutter aller Bücher", dem für die Gläubigen endgültigen und bis in alle Ewigkeit vollkommenen Wort Gottes. Denn so wie sich für die Christen Gott in Jesus verkörpert, so verkörpert Gott sich für die Muslime im Koran.

Mohammed dagegen, Karawanenführer von Beruf und zutiefst verstört durch seine Berufung, ist Menschensohn, nicht Gottes Kind. Nicht er wendet sich im Koran an die Menschen, sondern der Allerhöchste selbst. Das Buch der Bücher durchdringt sämtliche Bereiche des Daseins und regelt die Dinge des Lebens: die richtige Art, ein Tier zu schlachten, ebenso wie den Wucherzins oder den "Dschihad". Dieser ist ein Konzept, das Kampf für den Glauben bedeutet, aber auch das Ringen mit sich selbst im Streben nach Vollkommenheit.

Stets wird die "Schahada" auf Arabisch gesprochen

"La ilaha illa 'llah, Muhammadun rasulu 'llah" - "Es gibt keinen Gott außer Gott, Mohammed ist der Gesandte Gottes": Allen Muslimen, auch den ungläubigsten unter ihnen, ist das Glaubensbekenntnis vertraut. Wo auch immer sie leben, was auch immer ihre Muttersprache ist, ob Urdu oder Türkisch, ob Farsi oder Peul, stets wird die so genannte "Schahada" auf Arabisch gesprochen, in der Sprache des Propheten Mohammed. Manchen wird es gleich nach ihrer Geburt von ihren Vätern ins Ohr geflüstert, manche leiern es nur gelangweilt im Religionsunterricht herunter. Manche richten sich daran auf, die meisten wünschen sich, diese Worte vor ihrem Tod aussprechen zu können.

Egal ob sie für diese Botschaft empfänglich sind oder nicht, vernommen haben sie sämtliche Muslime auf Erden. Ebenso wie die Feststellung "Allahu akbar", "Gott ist groß", die vor und nach jedem Gebet ausgesprochen wird. "Allahu akbar": Das ist zugleich jener gewaltige Schrei, tausendfach gehört aus den Kehlen derer, die sich erniedrigt und beleidigt fühlen von Kabul bis Köln. Der Schlachtruf, vor dem der Westen mit all seinen Errungenschaften und Reichtümern und trotz seiner Militärmacht nicht erst seit dem Massenmord in New York erzittert, sondern seit der schiitischen Revolution 1979 im Iran.

Als der Fundamentalismus die Weltbühne betrat

Damals betrat der politische Fundamentalismus erstmals die Weltbühne, in Gestalt des grimmigen Geistlichen Ayatollah Khomeini, zunächst unter Applaus des so genannten Abendlandes. Im Morgenland ersetzte der "Heilige des 20. Jahrhunderts" (so der damalige amerikanische UN-Botschafter Andrew Young) die Despotie des vom Westen erst hochgerüsteten und dann fallen gelassenen Schahs Reza Pahlewi durch die Diktatur des Einen, des Einzigen, des Allmächtigen, durch "ein Sammelsurium von so konfusen wie irrationalen Tendenzen, die unter dem Deckmantel einer Rückkehr zu den frommen Ahnen einen Rückschritt zu einer toten Vergangenheit predigt", wie der zutiefst gläubige ägyptische Richter Muhammad Said al-Ashmawy schreibt. Für die Fundamentalisten gilt: Nicht der Islam soll modern sein, sondern die Moderne soll islamisch werden. Und was islamisch ist, bestimmen allein sie.

"Es gibt keinen Humor, es gibt kein Gelächter, es gibt keinen Spaß im Islam", befand der Schiit Khomeini. Und untersagte, den sunnitischen Taliban in Afghanistan gleich, das Schachspiel, die Lotterie, das Ballett, den Tanz, die darstellende Kunst, die Oper, das gemeinsame Schwimmen von Männern und Frauen. Tausende wurden verhaftet, gefoltert, liquidiert, weil "Hinrichtungen im Islam ein Segen Gottes sind", so der Ayatollah. Daran nahm der Westen keinen Anstoß, so wie er ja auch noch nie Anstoß genommen hat an den Hinrichtungen in der Petro-Monarchie Saudi-Arabien, einer der verschlossensten und theokratischsten Diktaturen der Welt.

Erst als im November iranische Studenten die amerikanische Botschaft in Teheran besetzten, Autobomben explodierten und schließlich der Schriftsteller Salman Rushdie wegen eines angeblich gotteslästerlichen Buchs ermordet werden sollte - erst da war klar, dass im Iran Menschen an der Macht waren, die sich nicht an die Spielregeln des Völkerrechts oder der zwischenstaatlichen Beziehungen hielten. Sie hielten sich an überhaupt gar nichts außer an die Welt, so wie Khomeini sie sah. Und der sah sie so: "Es gibt Dinge, die unrein sind. Urin, Exkremente, Sperma, Hunde, Schweine, Ungläubige." Die Ungläubigen aber - das waren wir.

"Dschihad gegen McWorld"

Khomeinis Revolution war der Beginn von "Dschihad gegen McWorld", wie es zwei Jahrzehnte später der amerikanische Politologe Benjamin Barber formulierte. Der Ayatollah erkannte im Westen keine Zivilisation, er sah eine einzige Dreckhalde. Zugleich war seine Vision des einst kosmopolitischen Islam, der riesige Reiche erobert und noch 1918 beim Ende des letzten Kalifats, des Osmanischen Reichs von Bukarest bis Bagdad, weder positiv noch konstruktiv. Er baute nicht auf, er lehnte ab, verweigerte, hasste. Alles, worauf das Abendland stolz ist - Demokratie, Menschenrechte, Gewaltenteilung, individuelle Freiheit, Bürgerrechte - ekelte ihn an. Nur eins begehrte er von den unreinen Ungläubigen: ihre Technologie, und besonders ihre Waffen. Und er machte Schule.

Im islamischen Kulturkreis, der fast ausschließlich in der Dritten Welt liegt und geplagt ist von diskreditierten Regimes, Landflucht, Korruption, Arbeitslosigkeit und Überbevölkerung (rund 40 Prozent der arabischen Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt), verbreitete sich seine Ideologie der Revolte und Verneinung des Westens nicht nur bei entwurzelten Slumbewohnern, sondern auch bei überqualifizierten und unterbeschäftigten Akademikern.

Scheitern abendländischer Importe

Jahrzehnte des Herumexperimentierens mit abendländischen Importen vom Nationalismus bis zum Marxismus waren gescheitert. Jahrzehnte, in denen USA und UdSSR in den Ländern des Islam keine Menschen mit Sehnsüchten gesehen hatten, sondern Dominosteine im Kampf um die Vorherrschaft, hatten den Hass auf den Okzident vertieft, ging er doch einher mit dem eigenen Abstieg von imperialer Macht in die Kreisliga der Geschichte. Eine Minderheit unter den Muslimen war seither "überzeugt von der Überlegenheit ihrer Kultur und besessen von der Unterlegenheit ihrer Macht". So formulierte es Samuel Huntington in seinem provozierenden Buch "Kampf der Kulturen". Ihr religiöser Fundamentalismus wurde zur ersten originären Antwort der Dritten Welt auf die Probleme der Dritten Welt. Und die grauenvolle Vorstellung, Würde zu gewinnen durch die Vernichtung des eigenen und möglichst vieler anderer Menschenleben, fand erstaunlich viele Anhänger.

Seither geistert ein Gespenst durchs christliche Abendland, das Gespenst des einheitlichen, bedrohlichen, gewalttätigen Islam. Einer archaischen Religion der entrechteten Frauen, der Handabhacker, der Enthaupter, der mörderischen Märtyrer, geifernden Missionare und seiner diabolischen fünften Kolonne in Gestalt einer unsichtbaren fundamentalistischen Internationale mitten unter uns, bis hin nach Hamburg-Harburg. In dieser Horrorvision fällt den Muslimen die Rolle des Antichristen zu, wie einst den Juden, später den Kommunisten und zwischendurch den Freimaurern. In Vergessenheit geriet dabei, dass die ersten Opfer dieses Islams Muslime sind.

Simples Zerrbild des Orients

Dieses Zerrbild des Orients ist ähnlich simpel wie Osama bin Ladens Vorstellung vom Okzident: Im Reich des Großen Satan, in dem sich allenthalben halbnackte Frauen der Prostitution hingeben, herrsche nichts weiter als Egoismus, Materialismus, Kriminalität und Drogenrausch. Rastlos sind danach die Missionare der Dekadenz am Werke, um die Kreuzzüge des Mittelalters mit anderen Mitteln fortzusetzen. MTV, Madonna und Minirock sind die Waffen im Kampf gegen die islamische Welt. Und ebenso wie die Populisten im Westen verneinen auch die moslemischen Fundamentalisten die Vielfalt des Islam. Sie präsentieren ihre Religion als einheitliche und einzig gültige Eroberungsbewegung.

Spätestens seit dem 11. September erscheint der Islam nur noch als Verkörperung von Vernichtung und Tod. Die Alhambra in Granada, die Bibliothek von Bagdad, Tausendundeine Nacht, die Blaue Moschee von Istanbul, die Stadtmauern von Jerusalem, der Philosoph Ibn Ruschd, die Tänze der Derwische, der Dichter Omar Khayyam - sie liegen ebenso begraben unter den Trümmern des World Trade Center wie 6000 Unschuldige. Unschuldige, über die es doch im Koran heißt: "Wer einen umbringt, es so sei, als habe er alle Menschen umgebracht. Wer andererseits eines einzigen Menschen Leben rettet, sei angesehen, als habe er das Leben aller Menschen erhalten."

"Der Islam ist eine totalitäre Ideologie"

Aber weil dort auch geschrieben steht: "Wenn ihr im Kriege mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab, bis ihr eine große Niederlage unter ihnen angerichtet habt", behauptet jetzt zum Beispiel der britische "Daily Telegraph": "Der Islam ist eine Religion, die sämtliche Formen der Gewalt sanktioniert."

Und der gebürtige Muslim Ibn Warraq, der sich vom Glauben Allahs abgewandt hat, urteilt in der französischen Zeitschrift "Marianne": "Natürlich gibt es moderate Muslime; der Islam selbst hingegen ist nicht moderat. Der Islam ist eine totalitäre Ideologie."

Einen totalitären Anspruch haben aber sämtliche monotheistischen Religionen, und wie im Koran steht auch in der Bibel alles und das Gegenteil davon. "Gott wird die Völker, seine Verfolger auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern", oder: "Du sollt Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst."

"Islamismus ist ein Problem des Islam"

Den Islam, "das erste Opfer des Fundamentalismus in seiner Mitte", so Marwan Bishara, Dozent an der American University in Paris, auf die Mörder des 11. September zu reduzieren ist so, als würde man das Christentum reduzieren auf das Massaker an 8000 unbewaffneten Muslimen in Srebrenica während des Bosnienkriegs. Andererseits: Nun aus lauter politischer Korrektheit so zu tun, als habe der Islam gar nichts zu tun mit dem Fundamentalismus, ist so absurd, als würde man sagen: Die Inquisition hat nicht das Geringste mit dem Katholizismus zu tun oder die Unterstützung des Mords an Yitzhak Rabin durch einige Rabbis nichts mit dem Judentum. Natürlich ist es nun an der Zeit, dass "die moderaten Muslime aufstehen und sich zählen", wie Ibn Warraq fordert. Und der fromme Richter al-Ashmawy sagt: "Der Islamismus ist ein Problem des Islam. Islamische Gesellschaften haben ihn geboren, sie müssen auch mit ihm fertig werden."

Doch "nach Jahrhunderten der Größe erlebt die islamische Welt einen nicht enden wollenden freien Fall", schreibt der libanesische Schriftsteller Amin Maalouf. "Wie findet man aus der historischen Sackgasse heraus, wie kann man der islamischen Zivilisation den Platz geben, den sie verdient, wie sie befreien vom Komplex der Niederlage, der Mentalität des Niedergangs, dem Syndrom des ewig Angegriffenen, des ewig Erniedrigten, des ewig Verlierenden?"

Sicher nicht, "indem man auf fundamentalistischen Terror immer erst dann reagiert, wenn er an der eigenen Tür klopft", schreibt der türkische Bestseller-Autor Orhan Pamuk. Sicher nicht, indem man den Hidschab, den Schleier, "unseren gelben Stern", wie die Algerierin Khalida Messaoudi sagt, als Folklore abtut. Sicher nicht, indem man jede progressive und nicht-religiöse Bewegung in der Dritten und in der islamischen Welt torpediert, von Nehrus Blockfreiheit über Nassers Pan-Arabismus bis zu Arafats PLO, und zugleich die Militärdiktatur Pakistan aufrüstet, die Moslem-Brüder sponsert oder die Hamas unterstützt. Anschließend beklagt man sich, es gebe keine Aufklärung im Orient. Sicher nicht, indem man Ariel Sharon gewähren lässt, aber die Sanktionen gegen den Irak aufrecht erhält, unter denen alle leiden außer Saddam Hussein. Sicher nicht, indem man tatenlos zuschaut, wie algerische Fundamentalisten 80 000 Zivilisten abschlachten, und den Mördern auch noch Visa gewährt. So geschehen im Fall von Anouar Haddam, der vermutlich für einen Anschlag 1995 im Zentrum von Algier verantwortlich ist. 40 Menschen kamen dabei ums Leben. Der Täter tauchte anschließend in Washington auf.

Sicher nicht, indem man immer als Brandstifter und Feuerwehrmann zugleich auftritt. Das Jahr 1979, das mit der ersten fundamentalistischen Revolution der Moderne begonnen hatte, endete mit dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan. Und der Westen, allen voran die USA, dieses am wenigsten säkulare Land der westlichen Welt, verteilte drei Milliarden Dollar an militante Fundamentalisten aus aller Welt.

Böse Schiiten und gute Gotteskrieger

Nach ihrer Logik gab es damals böse Schiiten und gute Gotteskrieger, die in pittoresker Tracht wacker gegen den Kommunismus kämpften. Denn sie waren Sunniten wie die Saudis, die traditionellen Alliierten der Amerikaner. Dass die eine besonders kompromisslose und puritanische Variante des Islam pflegen, das so genannte Wahhabitentum (benannt nach dem Erneuerer Mohammed ibn Abd al-Wahhab, einem Proto-Taliban des 18. Jahrhunderts) wurde im Eifer des anti-bolschewistischen Gefechts übersehen.

Und sie inspirierten und finanzierten die Taliban, zwei Jahrzehnte später einen Staat zu schaffen, "gegen den sich der schiitische Gottesstaat Iran wie ein liberales Regime ausnimmt", so Merzi Haddad, Professor für islamische Geschichte in Paris. Im Afghanistan der Taliban, "einer Hybris, die ihre Entstehung dem missionarischen Eifer der Saudis, dem Zynismus der Pakistanis und dem Machiavellismus der Amerikaner verdankt", haben Frauen nur noch das Recht zu atmen. Dort ist das einzig gestattete öffentliche Schauspiel die Hinrichtung.

Doch die Taliban störten erst, als sie Osama bin Laden aufnahmen. Und der störte erst, als er Attentate auf US-Botschaften organisierte. So bleibt in der islamischen Welt das bittere Gefühl, dass niemand hinguckt, wenn Muslime Muslime ermorden.

"Wir sind nicht alle Amerikaner"

Darum schrieb der türkische Autor Nedim Gürsel nach den Anschlägen in den USA: "Wir sind nicht alle Amerikaner. Wie jeder normale Mensch teile ich die Trauer des amerikanischen Volkes. Aber auch andere haben den Kampf gegen den islamischen Terror mit dem Leben bezahlt. Als die Zahl der Opfer der Islamischen Heilsfront FIS schon längst in die Zehntausende ging, hat niemand je gesagt: Wir sind alle Algerier." Wir könnten es werden.

Stefanie Rosenkranz / print