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Gysi und Lafontaine haben sich im Saarland beraten, Bundesgeschäftsführer Bartsch steht weiter unter Druck - und zwei Linken-Landesverbände eiern rum.
Er ist Ostdeutscher, gilt als pragmatisch und ist ein Gegner von Oskar Lafontaine. Die Ankündigung von Dietmar Bartsch, für den Parteivorsitz zu kandidieren, stellt die Linkspartei einmal mehr vor die Zerreißprobe. Fraktionschef Gregor Gysi und Lafontaine reagierten kühl.
Machtwort von Lothar Bisky: Der Linken-Chef hat Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch im Machtkampf mit Oskar Lafontaine den Rücken gestärkt. "Wir alle brauchen Oskar Lafontaine", sagte Bisky, "aber auch Dietmar Bartsch". Lafontaines Zukunftspläne sind unterdessen weiter offen.
Die Linkspartei und die SPD: ein schwieriges Verhältnis. Sigmar Gabriel geht jetzt auf die Linke zu und bietet Reformern in der Partei die SPD-Aufnahme an. Der stern traf den Chef-Genossen zum Gespräch mit dem Linken Dietmar Bartsch. Es gab jede Menge Komplimente.
Die Linke hat einen harten Machtkampf hinter - und eine ungewisse Zukunft vor sich. stern.de sprach mit Ulrich Maurer über Lafontaine, Bartsch und die rot-rot-güne Option in Nordrhein-Westfalen.
Oskar Lafontaine wird am Samstag an der Sitzung des Parteivorstandes der Linken in Berlin teilnehmen - und sich dort vermutlich zu seinen persönlichen Plänen äußern. Unterdessen wurde Dietmar Bartsch zum Fraktionsvize gewählt.
Nach stern.de-Informationen wird der Linken-Politiker Dietmar Bartsch an diesem Donnerstag zum stellvertretenden Chef der Bundestagsfraktion gewählt. Das bedeutet, dass sich Bartsch nach dem Machtkampf mit Oskar Lafontaine arrangiert hat.
Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Dietmar Bartsch, tritt zurück - und geriert sich als Opfer einer Intrige. Das ist er nicht.
Von Gysi als "illoyal" gebrandmarkt, das Verhältnis mit Lafontaine zerrüttet: Der Geschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, war zuletzt immer stärker unter Druck geraten. Jetzt zieht er die Konsequenzen aus dem parteiinternen Machtkampf - und bekommt sogleich politisches Asyl angeboten.
Von einer zielgerichteten geschlossenen Partei ist die Linke noch immer weit entfernt. Und wem wie Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch "Illoyalität" gegenüber der Parteiführung vorgeworfen wird, der muss gehen, meint stern.de-Autor Hans-Peter Schütz.
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