Tunis

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In Tunesien kommt es seit Montag zu schweren Regenfällen und Überschwemmungen. Foto: Zhou Haojin/XinHua/dpa

Unwetter Vier Tote bei Überschwemmungen in Tunesien

Ungewöhnlich starke Regenfälle im Mittelmeerraum sorgen für Chaos in Tunesien - und teils lebensgefährliche Zustände. Zwei deutsche Urlauber werden nur mit Glück aus den Wassermassen gerettet.
Überschwemmte Straßen in La Goulette nahe Tunis

Mindestens vier Tote bei starken Überschwemmungen in Tunesien

Bei außergewöhnlichen Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Tunesien Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die Regionen Monastir und Nabeul im Osten des Landes sowie die Umgebung der Hauptstadt Tunis, wie der Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Die Regionen verzeichneten demnach die stärksten Januar-Regenfälle seit mindestens 75 Jahren. So fielen in der Stadt Sajada in wenigen Stunden 250 Liter Regen pro Quadratmeter.
Das Gebäude des IStGH in Den Haag

In Berlin festgenommener libyscher Milizenführer erscheint vor Haager Strafgerichtshof

Ein im Juli in Berlin festgenommener libyscher Milizenführer ist am Mittwoch erstmals vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) erschienen. Chaled al-Hischri saß regungslos in einer dunkelblauen Jacke und einem hellblauen Hemd im Gerichtssaal und bestätigte den drei Richterinnen seinen Namen und sein Geburtsdatum. Al-Hischri ist der erste Beschuldigte, der im Rahmen des IStGH-Verfahrens zu den Geschehnissen in Libyen seit 2011 vor dem Gerichtshof erscheint.
Chaima Issa (M.) Anfang November in Nabeul

Aktivistin bei Protesten gegen Freiheitbeschränkungen in Tunesien festgenommen

Einen Tag nach ihrer Verurteilung wegen angeblicher Verschwörung gegen den Staat ist die prominente tunesische Aktivistin Chaima Issa während einer Demonstration gegen Freiheitbeschränkungen in Tunis festgenommen worden. "Wie liefen gerade im Protestmarsch, als eine Gruppe von Polizisten in Zivil sie packte und in ein Fahrzeug schob", sagte Issas Anwalt Samir Dilou der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Hunderte Menschen demonstrierten in der tunesischen Hauptstadt gegen die Einschränkung von Freiheiten durch die tunesische Regierung.
Neugierig

Neugierig

Kühe fressen sich in der Stadt Tebourba, etwa 30 Kilometer westlich von Tunis, an Granatäpfeln satt.