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Es beginnt so gut - Kanzler Willy Brandt will die Versöhnung mit Polen und "mehr Demokratie wagen". Doch dann platzt der Traum vom ewigen Wachstum. Das Jahrzehnt der Krisen führt die Republik in die Bewährungsprobe. 2009 wird das Modell Deutschland 60. Der stern startete 2008 eine erfolgreiche Serie - von der Währungsreform bis zur Finanzkrise. Im dritten Teil: die Siebziger.
Vierzig Jahre nach dem Kniefall des damaligen deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt hat Bundespräsident Christian Wulff am Dienstag in Warschau der historischen Geste gedacht.
Es ist Halbzeit im Bundestagswahlkampf 2009. Halt, welcher Wahlkampf? Was die Parteien bisher an Überzeugungsarbeit gezeigt haben, ist eine Frechheit. Der SPD sind Argumente, Kraft und Wille ausgegangen, die CDU hat keine Lust. Im Fußball gibt es dafür einen Fachbegriff: Armut gegen Elend.
Einchecken zur Fehlersuche: Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg haben sich am Dienstag die ersten Passagiere zum Abflug bereit gemacht - allerdings nur zur Probe. Beim so genannten Komparsentag sollten die Abläufe auf dem künftigen Willy-Brandt-Airport getestet und Schwachstellen entdeckt werden.
Raus aus den Hinterzimmern, rein ins Leben, und der Kandidat wird künftig gewählt - holla die Waldfee, die SPD will ihren Laden mal richtig umkrempeln. Aber vielleicht profitiert im Wesentlichen nur einer davon.
Der künftige Hauptstadtflughafen in Schönefeld bei Berlin wird nach dem früheren Bundeskanzler und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt benannt.
Unter dem gelben Wagen: Die SPD hat derart dramatisch verloren, dass sie ihre 23 Prozent erstmal verdauen muss. Die Parteilinken wagten am Sonntag keinen Aufstand. Noch nicht.
Wann endlich beginnt die heiße Phase des Wahlkampfs? Am 15. September, spotten sie bei der CDU. Denn dann fährt Merkel wie einst Adenauer mit dem Zug durch die Republik. Willy Brandt hat das auch mal gemacht - und dabei nicht nur Wahlkampf veranstaltet.
Es war schon fast beängstigend: Über Monate hinweg blieb es in der SPD ruhig. Doch jetzt treibt die Partei wieder ihren Lieblingssport - Linke prügeln Rechte und umgekehrt. Dabei hilft ein neugegründeter Rebellentrupp mit dem provokanten Namen "Sozialdemokraten in der SPD". Mit dabei: ein Ex-Minister.
Er spielt die Schwierigen, die Verzweifelten. Die mit den Abgründen. Und das macht Matthias Brandt, Willy Brandts Sohn, so gut, dass er zu Deutschlands meistbeschäftigten Schauspielern gehört.
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Willy Brandt war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1957 bis 1966 Regierender Bürgermeister von Berlin, von 1966 bis 1969 Bundesaußenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers sowie von 1969 bis 1974 vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit den osteuropäischen Staaten ausgerichtet war, erhielt er am 10. Dezember 1971 den Friedensnobelpreis. Von 1964 bis 1987 war Brandt Vorsitzender der SPD, von ...