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4. Bundeskanzler der BRD

Mit dem Satz "Mehr Demokratie wagen" aus seiner Regierungserklärung ist Willy Brandt in die Geschichte eingegangen. Als Herbert Frahm geboren, ging Brandt nach der Machtergreifung Hitlers in den Untergrund nach Oslo und gab sich selbst den Kampfnamen Willy Brandt, den er nicht wieder ablegte. In Oslo war er als regimekritischer Journalist tätig und wurde in Folge dessen 1938 von den Nationalsozialisten ausgebürgert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war Brandt SPD-Abgeordneter im ersten deutschen Bundestag und 1969 erster sozialdemokratischer Bundeskanzler der Bundesrepublik. Willy Brandt betrieb eine Politik der Aussöhnung mit den östlichen Nachbarn. Nicht unumstritten war sein Kniefall von Warschau 1970 bei der Kranzniederlegung am "Ehrenmal der Helden des Ghettos". International indes fand diese Geste große Anerkennung, was Brandt 1972 den Friedensnobelpreis einbrachte. 1974 trat Willy Brandt wegen der "Guillaume-Affäre" zurück. Günther Guillaume war ein DDR-Spion, der in den engsten Kreis von Willy Brandt vordringen konnte. Auch nach seinem Rücktritt engagierte sich Brandt weiterhin für Frieden und Menschenrechte. Er starb 1992 in der Nähe von Bonn.

Politik
Politik
Greenpeace demonstriert auf SPD-Zentrale gegen Kohlepolitik

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Montag auf dem Dach der SPD-Zentrale in Berlin gegen die Kohlepolitik der Partei protestiert.

Mittagskommentar Schlag 12
Mittagskommentar Schlag 12
Die Wowereit-Nachfolge - drei Zwerge für ein Hallelujah

Morgen wird ausgezählt, wen die SPD-Basis als Regierenden Bürgermeister haben will. Die schlechte Nachricht: Es wird einer der drei Bewerber. Die gute: Die Stadt wird auch das überleben.

Schlag 12 - der Mittagskommentar aus Berlin
Schlag 12 - der Mittagskommentar aus Berlin
Warum Merz Merkel gefährlich werden kann

Er war der wirtschaftliche Kopf der CDU. Nun referierte Friedrich Merz vor einer Parteikommission. Der Auftritt zeigt, wie die CDU unter Angela Merkel verödet.

Nachrichten-Ticker
Trauer um Schriftsteller Siegfried Lenz

Kulturbetrieb und Politik in Deutschland trauern um einen großen Schriftsteller: Siegfried Lenz ist im Alter von 88 Jahren gestorben, wie sein Verlag Hoffmann und Campe in Hamburg mitteilte.

Kultur
Kultur
Schriftsteller Siegfried Lenz gestorben

Siegfried Lenz, einer der großen Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur, ist tot. Lenz starb am Dienstag im Alter von 88 Jahren im Kreise der Familie, wie der Verlag Hoffmann und Campe mitteilte.

Trauer um den Schriftsteller
Trauer um den Schriftsteller
Siegfried Lenz ist tot

Mit dem Roman "Deutschstunde" schuf Siegfried Lenz einen Welterfolg. Jetzt ist der große Nachkriegsschriftsteller im Alter von 88 Jahren in Hamburg gestorben.

Vermächtnis-Debatte
Vermächtnis-Debatte
Wem gehört Helmut Kohl?

Wie dachte Helmut Kohl über politische Weggefährten? Zum Teil ziemlich ätzend, wie jetzt veröffentlichte Zitate belegen. Dabei ist der Umgang mit dem Nachlass des Altkanzlers ohnehin schwierig.

Ara Güler - seine Bilder von 1950 bis 2005
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Das Auge Istanbuls

Ara Güler hat mit seiner Leica die ganze Welt bereist. Doch keine Stadt hat der Fotograf so sehr im liebevollen Blick wie seine Heimat Istanbul.

Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen
Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen
Gabriel faltet die Genossen klein

Die SPD ist darin geübt, miserable Wahlergebnisse schönzureden. Genau das hat Sigmar Gabriel diesmal nicht getan. Der Thüringer Landesverband muss sich warm anziehen.

Auf der Hollywoodschaukel mit ... Eva Högl
Auf der Hollywoodschaukel mit ... Eva Högl
Plötzlich gab es wieder - Deutschland

Im Turbotempo steuerten BRD und DDR im Sommer 1990 auf die Einheit zu - was Eva Högl, heute SPD-Fraktionsvize, beunruhigte. Ein Gespräch über Kohl, Brandt, Lafontaine und das holländische Leiden.

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Willy Brandt auf Wikipedia

Willy Brandt war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1957 bis 1966 Regierender Bürgermeister von Berlin, von 1966 bis 1969 Bundesaußenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers sowie von 1969 bis 1974 vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit den osteuropäischen Staaten ausgerichtet war, erhielt er am 10. Dezember 1971 den Friedensnobelpreis. Von 1964 bis 1987 war Brandt Vorsitzender der SPD, von ...

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