Burkina Faso

Artikel zu: Burkina Faso

Kulturgüter aus Benin im Pariser Museum Quai Branly

Frankreich erleichtert Rückgabe von Beutekunst an ehemalige Kolonien

Etwa 90.000 Kunstgegenstände aus afrikanischen Ländern befinden sich in französischen Museen: Das Parlament in Paris hat mit einem am Donnerstag verabschiedeten Gesetz künftige Rückgaben von Beutekunst aus der Kolonialzeit erleichtert. Das Thema dürfte auch auf dem Afrika-Frankreich-Gipfel eine Rolle spielen, zu dem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag in Nairobi erwartet wird. 
Junta-Chef Traoré im Oktober 2022 in Ouagadougou

Junta-Chef: Menschen in Burkina Faso müssen Demokratie "vergessen"

Der Chef der in Burkina Faso regierenden Militärjunta hat die Bürger des westafrikanischen Landes aufgefordert, die Demokratie zu "vergessen". "Die Leute müssen die Frage der Demokratie vergessen, die Demokratie ist nichts für uns", sagte Hauptmann Ibrahim Traoré am Donnerstag in einem im Staatssender RTB ausgestrahlten Interview mit in- und ausländischen Journalisten. "Wir reden gar nicht erst von Wahlen", sagte er.
IStGH

Burkina Faso, Mali und Niger treten aus IStGH aus

Die von Militärs geführten westafrikanischen Staaten Burkina Faso, Mali und Niger treten aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) aus. Die drei Länder bezeichneten den IStGH mit Sitz in Den Haag in einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung als "Instrument neokolonialistischer Unterdrückung in den Händen des Imperialismus". Er habe sich als unfähig erwiesen, "nachgewiesene Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Aggressionsverbrechen" zu verfolgen.