Ein Senkrechtstarter der deutschen Politik. In Vietnam geboren, als Waise adoptiert und später von seinem Vater, einem Fluglehrer der Bundeswehr, allein großgezogen, trat Rösler mit 19 Jahren der FDP in Niedersachsen bei. In der Partei machte er rasch Karriere: 2000 war er Generalsekretär des Landesverbandes, drei Jahre später Landtagsabgeordneter, schließlich Landeswirtschaftsminister. 2009 wechselt er nach Berlin ins Kabinett Merkel und übernahm das Bundesgesundheitsministerium. Nach dem Sturz des liberalen Parteichefs Guido Westerwelle folgte ihm Rösler nach und versprach, endlich die Koalitionsabsprachen mit der Union umzusetzen: "Ab jetzt wird geliefert". "Geliefert" hat er dann zunächst nur den Sturz der FDP unter die Fünf-Prozent-Grenze, Generalsekretär Christian Lindner warf entnervt hin. Nun versucht Rösler gemeinsam mit FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle die Partei für den Bundestagswahlkampf fit zu machen. Rösler ist Bundeswirtschaftsminister, Vizekanzler und Vater von zwei kleinen Töchtern.
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Philipp Rösler will FDP-Chef bleiben. Aber wird er die Liberalen auch in die Bundestagswahl führen? Für eine Antwort sei es noch zu früh, sagt er. Aus gutem Grunde.
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Trotz des Wahlerfolgs der FDP in Niedersachsen steht Parteichef Philipp Rösler weiter unter Druck.
Die CDU ist stärkste Partei in Niedersachsen, doch SPD und Grüne entscheiden die Landtagswahl für sich. Sie holen ein Mandat mehr als die bisherige Regierungskoalition. Der Wahlabend zum Nachlesen.
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Der Bundeswirtschaftsminister äußert sich im Internet optimistisch in Sachen Konjunktur: Über den Online-Dienst Twitter erhöhte Philipp Rösler die Prognose für das laufende Jahr auf 0,5 Prozent.
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Nach dem Wahlerfolg der FDP in Niedersachsen bleibt Philipp Rösler an der Spitze der Partei.
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Philipp Rösler ist ein deutscher Politiker der FDP. Seit dem 18. Februar 2009 ist er Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.