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Seine farbenfrohen Inneneinrichtungen sind legendär: Möbel, Stoffe und Tapeten mit floralen Mustern gehörten ebenso zu seinem Schaffen wie verschiedene Wohnhausanlagen. Der östereichisch-schwedische Architekt Josef Frank wäre am 15. Juli 125 Jahre alt geworden.
Die Begeisterung über den spielbaren Google Doodle zum 30. Geburtstag von "Pac-Man" hat volkswirtschaftliche Auswirkungen: Ein US-Blog hat errechnet, dass fast fünf Millionen Arbeitsstunden verzockt wurden. Ein Ende ist nicht in Sicht: "Pac-Man" bleibt bei Google.
Frieren muss nicht sein: Mit dem richtigen Zubehör trotzt das Handy den Minusgraden - und kümmert sich um die Gesundheit seines Besitzers. stern.de zeigt Apps und Gadgets für den Winter.
Gioachino Rossini ist das bekannteste Schaltjahres-Geburtstagskind. Auch Google hat das erkannt und gestaltet ein Doodle für den Komponisten. Viele andere sind mit dem besonderen Geburtsdatum allerdings unzufrieden.
Im Laufe seines Lebens hat Friedensreich Hundertwasser viele Länder bereist, viele Sprachen gelernt. Dabei hat ihn immer sein Miniaturmalkasten begleitet - so konnte Hundertwasser bei jeder Gelegenheit malen. Google ehrt den Künstler, der heute 83 Jahre alt geworden wäre, mit einem Doodle.
Doodle God und das Spiel mit den vier Elementen: Unglaubliche 15 Millionen Gamer haben sich bereits das kreative Game besorgt. Doch wo göttliche Mächte walten, ist auch der Teufel nicht fern. In Doodle Devil geht der Spieler auf die Dunkle Seite und bringt die sieben Todsünden auf die Erde. Ein Mensch und ein Apfel reichen dafür völlig aus. Doodle God setzt die göttliche Schöpfung in einem iPhone-Spiel um. Der Spieler bekommt vier grundlegende Elemente gereicht - Wasser, Erde, Feuer und Wind -, die sich immer wieder neu kombinieren lassen. Nach und nach entstehen durch eine solche Kombination knapp 250 neue Elemente. Das ist ein Riesenspaß, diese Elemente zu entdecken, sodass am Ende UFOs, Laser, Musik-CDs und Hochhäuser entstehen. Bei regelmäßigen kostenlosen Updates wird das Spiel immer wieder erweitert und um neue Elemente erweitert. Das reicht den Doodle-God-süchtigen Spielern aber längst nicht mehr aus. Und so bieten die erfolgsverwöhnten Entwickler nun ein zweites Game mit der gleichen Grundidee an - Doodle Devil. Doodle Devil ist das Pendant zu Doodle God. Dieses Mal ist allerdings der Teufel dran. Er braucht nur zwei Elemente, um das Inferno loszutreten, die sieben Todsünden über die Welt zu bringen und Dämonen und anderes Ungetier auf die Erde zu holen. Klarer Fall: Das Ziel ist es hier nicht unbedingt, die Welt aufzubauen. Im Gegenteil: Sie muss ins Verderben gestürzt werden. Am Anfang stehen der Mensch und ein Apfel. Werden diese beiden Elemente aufeinander gezogen, so entstehen die Sünde und Sex. Und schon kann das muntere Elemente-Erzeugen beginnen. Sex und Sünde ergeben so etwa Lust. Nach und nach entdeckt der Spieler den Tod, das Inferno, die Seele, den Dämonen, das Licht und den Himmel. Es gibt Stolz und Krieg, Leid und Leben, Männer und Frauen, Freundschaft und Werwölfe. Insgesamt bringt es das Spiel auf 107 Elemente in 11 verschiedenen Gruppen. Die Entwickler kündigen schon jetzt an, dass es in zukünftigen Updates noch mehr neue Elemente geben wird. Somit nimmt der Spaß auch beim Doodle Devil kein Ende mehr. Und das für 79 Cents. Nicht übel. Wie schon bei Doodle God, so kommt es auch hier irgendwann zum Punkt, an dem der Spieler aus eigener Kraft keine neuen Elemente mehr finden kann. Dann kommt die Hilfe zum Einsatz. Alle drei Minuten darf der Spieler einen neuen Glühbirnen-Tipp abrufen und nutzen. Dabei ist es möglich, sich ein neues Element beim Namen nennen zu lassen - etwa "Mörder". Anschließend kann man versuchen, die dazu passenden Elemente zu finden. Einfacher ist es, die "Doppel-Glühbirne"als Tipp zu nutzen. Dann öffnet das Spiel zwei Gruppen und gibt damit bekannt, dass es hier zwei Elemente gibt, die miteinander reagieren. Man muss dann nur noch ausprobieren, welche das sind. Auf diese Weise lässt sich das Spiel problemlos knacken, auch wenn man nicht der beste Denker ist. Dabei ist nur etwas Geduld gefragt. Fazit: Doodle Devil erfindet das Rad nicht neu. Das Spiel entspricht Doodle God - nur auf "der anderen Seite". Wer wie ich süchtig nach Doodle God ist, wird die Gelegenheit begrüßen, dass sich nun endlich noch mehr Elemente (er)finden und kombinieren lassen. Das gefällt mir sehr gut. Auch die Idee, nun ein wenig Destruktivität walten zu lassen, kommt bei mir gut an. Schade finde ich nur, dass sich einige Elemente in Doodle Devil wiederfinden, die man schon aus Doodle God her kennt. Lava, Tabak, Samen: Das stört mich irgendwie, dass ich hier auf alte Bekannte stoße. Aber 15 Millionen Gamer können sich nicht irren. Doodle God ist ein tierisch gutes Spiel. Und Doodle Devil steht dem Original in nichts nach. Bei dem Preis kann eh niemand meckern. ( Carsten Scheibe ) Doodle Devil 1.0 Anbieter: JoyBits / Avallon Alliance Größe: 19,4 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Nach einem Haufen bunter Punkte folgt nun graue Tristesse: Googles Logo auf der Suchseite hat sich zwei Mal in Folge so verändert, dass das Web sich fragt: Was will uns das Unternehmen damit sagen? Im Laufe des Tages soll das Rätsel aufgelöst werden.
Die iPhone-Spiele Doodle God und Doodle Devil haben sich bereits 25 Millionen Mal verkauft - und das zu Recht. Die bewährte Spielidee wird nun 1:1 auch von der dritten App der Reihe wieder aufgenommen: Doodle Farm ist erschienen. Dieses Mal ist es die Aufgabe des Spielers, die nackte, leblose Erde mit tierischem Leben zu füllen. Nach und nach müssen 135 Tierarten erschaffen werden. Das ist echt einmal etwas ganz anderes. In den beiden Spielen Doodle God und Doodle Devil musste der iPhone-Anwender mit den Elementen jonglieren. Vier Elemente bekam der Spieler zum Start anvertraut. Diese mussten durch geschickte Kombination immer wieder zu neuen Elementen vermehrt werden. Im Klassiker startete der Anwender so mit Erde, Wasser, Luft und Feuer - und landete am Ende einer langen Kombinationsreise bei UFOs, Schnapps und Dampfbooten. Nun ist der dritte Teil der Serie erschienen - Doodle Farm. Das Spiel ist ein Muss für alle Gamer, die bereits die beiden ersten Spiele gemeistert haben und nun nach neuen Herausforderungen dürsten. Die Vorgeschichte bringt es an den Tag. Der Spieler ist ein Alien, der Gott dabei hilft, die leeren Planeten im All mit Leben zu versehen. Ausgerechnet über der Erde stürzt das Raumschiff ab. Heraus purzeln nur vier Lebewesen, darunter ein Wurm, ein Fisch, ein Ei und ein Nagetier. Diese vier Tiararten stammen aus vier Kategorien. Im Spiel kann der Anwender immer zwei Kategorien zur gleichen Zeit öffnen und bekommt dann die Icons der Tierarten zu sehen, die zu diesen Kategorien gehören. Zieht man zwei Icons übereinander, so reagieren sie animiert miteinander und "erzeugen" eine neue Tierart. Oder es passiert gar nichts, das ist genauso gut möglich. Wie die Tiere miteinander reagieren, das folgt oft genug einer inneren Logik. Aus einem Hund und einer Katze kann man so etwa einen Tiger machen. Und aus einer Ente und Fischen entsteht ein Pinguin. Freilich: Bis der eigene Kosmos in Doodle Farm mit Grashüpfern, Maulwürfen, Ratten, Schnabeltieren, Spatzen, Schmetterlingen und Ameisen bevölkert ist, vergeht schon eine gewisse Zeit. Die App hilft auf zwei Weisen beim Knobeln. So gibt es den beliebten Tipp, der immer nur nach einer gewissen Wartezeit aufgerufen werden kann. Er öffnet zwei Kategorien und zeigt somit auf, dass es wenigstens eine neue, mögliche Kombination unter den nun eingeblendeten Tieren gibt. Oder er benennt eine neue Tierart beim Namen und fordert den Spieler damit auf, gezielt nach der dazu passenden Icon-Kombination zu suchen. Neu ist, dass die Rahmenlinien der Tiericons deutliche Hinweise zur möglichen Verwendung dieser Tierarten geben. Eine dunkle Linie weist darauf hin, dass diese Tierart durchaus noch für eine weitere, zurzeit noch unbekannte Kombination zu gebrauchen ist. Eine graue Linie erklärt: Mit dieser Tierart ist nix mehr los, sie kann nicht mehr dabei helfen, weitere Arten entstehen zu lassen. Und eine gestrichelte Linie zeigt, dass zu dieser Tierart erst noch eine weitere Tierart erzeugt werden muss, bevor hier eine neue Reaktion erfolgen kann. Dieses Rahmenkonstrukt hilft ungemein beim Spielen. Wer es aber mehr Hardcore haben möchte, kann dieses Tippsystem auch ausschalten. Lustige Sprüche und Links in die Wikipedia-Datenbank mit Infos zu allen Tierarten runden die App ab. Fazit: Doodle Farm macht Laune - und das von der ersten Sekunde an. Wer die Vorgänger geliebt hat, der hat auch mit diesem 79-Cents-Spiel seinen Spaß. Zu erwarten ist, dass die russischen Entwickler aus St. Petersburg auch hier neue Tierarten und Aufgaben über kostenlose Updates nachpflegen werden, sodass die Spieler lange etwas von ihrer App-Investition haben. Schade ist, dass es sich bei der App nicht um eine Universal-App handelt. Auch eine Mac-Version fehlt noch schmerzlichst. ( Carsten Scheibe ) Doodle Farm 1.0 Anbieter: JoyBits Größe: 16 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Hinweis : Viele Apps werden von ihren Entwicklern verschenkt - aber nur für ganz kurze Zeit. Welche Apps das sind, zeigt Allemeineapps.de . Ab sofort werden hier nicht nur iPhone- und iPad-Apps berücksichtigt, sondern auch Mac-Apps.
Angry Birds hat es für Kohle gemacht, Cut the Rope hingegen umsonst: Viele bekannte Spielehersteller bieten eine eigene Weihnachtsversion ihrer Bestseller an. Nun ist auch von Doodle Jump eine Christmas-Edition erschienen. Sie schickt den grünen Nasenbär auf den Weg zum Nordpol - und kassiert noch einmal 79 Cents ab. Wir schauen, ob sich das auch lohnt. Doodle Jump ist sicherlich DAS Spiel, das auf jedem iPhone oder iPod touch installiert ist - sicherlich sind hier bereits mehrere Millionen Games verkauft worden. Lima Sky hat mit der schrägen handgezeichneten Doodle-Grafik einen Trend ausgelöst, der zig Dutzend Doodle-Spiele anderer Hersteller inspiriert hat. Und das Hochhüpfen in einem niemals endenden Plattform-Parcours hat ebenfalls zahlreiche Nachahmer gefunden, zuletzt Sir Lovealot, BirdStrike und Mega Jump. Der besondere Clou ist, dass sich das Spiel über kostenlose Updates immer wieder um neue Ideen, Kulissen und Monster erweitert. Wer einmal 0,79 Euro ausgegeben hat, kann sich also immer wieder neu mit frischem Spielgut versorgen. Doch die Anbieter der großen Spiele wissen, dass sie die Lizenz zum Gelddrucken haben. Als erster hat der Entwickler von Angry Birds eine eigene gebührenpflichtige Halloween-Edition auf den Markt gebracht - mit neuen Leveln. Diese Version wurde längst zu einer Seasons-Version umgebaut, die zu besonderen Feiertagen immer wieder frische Levelpacks anbietet. Von Cut the Rope gibt es eine kostenlose Weihnachts-Version. Und nun liegt auch Doodle Jump Christmas vor - ein ganz neues Doodle-Jump-Spiel, das allerdings für 79 Cents neu eingekauft werden muss. Doodle Jump Christmas entspricht 1:1 dem Originalspiel. Es bringt nur ein völlig neues Spielfeld mit. Der grüne Nasenbär ist hier unterwegs zum weihnachtlichen Nordpol. Wer das Spielprinzip noch nicht kennt: Der Doodle-Nasenbär muss im Spielfeld von unten nach oben hüpfen und dabei endlos viele Plattformen erklimmen. Die schräge Spielfigur hüpft dabei - boing, boing - von ganz allein. Der Anwender kann durch Neigen des iPhones den Doodle nach rechts oder links springen lassen - und so genau steuern, auf welcher Plattform er landet. Das Spiel ist sofort vorbei, sobald der Doodle eine Plattform verpasst und nach unten abschmiert, sodass er den Sichtbereich des Spielfeldes verlässt. Dann bleibt dem frustrierten Spieler nur noch ein Eintrag in der Highscoreliste. Unterwegs lassen sich aber viele Gimmicks durch Berührung aktivieren, die den Flug nach oben drastisch beschleunigen. Da gibt es etwa Sprungfedern. Und sogar eine richtige Rakete, in die die Spielfigur steigen kann. Brüchige Plattformen und andere Fallen behindern den Weg nach oben. Gefährlich ist der grüne Grinch, der ab und zu im Level auftaucht - und dessen Berührung tödlich ist. Er lässt sich zum Glück mit einem schnellen Fingerzeig abschießen. Doodle Jump bietet eine schöne Retina-Grafik und absolut schräge Soundeffekte - auch in der Weihnachtsversion. Eine Highscore-Liste hält die eigenen Punktezahlen fest. Wer möchte, kann hier auch den Score der Freunde aus dem Game Center ablesen oder eine weltweit geführte Highscore-Liste einsehen. Fazit: Das normale Doodle Jump wurde ja über die letzten Monate immer wieder um neue kostenlose Kulissen erweitert. So konnte der Spieler zuletzt auch die Kulissen Grusel, Unterwasser, Fußball, Weltraum, Dschungel, Winter und Halloween laden. Doodle Jump Christmas ist nichts anderes als eine weitere Kulisse, die nun aber ausgelagert und separat verkauft wurde. Viele Anwender fragen sich, warum diese Kulisse nicht auch als reguläres Update im normalen Spiel erschienen ist. Die Antwort: Lima Sky will Geld verdienen. Und das ist auch völlig legitim. Die 0,79 Euro, die man für die Christmas-Edition ausgeben muss, empfinde ich als nett gemeintes Trinkgeld und als finanzielle Anerkennung für die vielen Updates, die bislang umsonst verfügbar waren. Ich denke auch, dass diese Christmas-Version wie bei Angry Birds bald zu einer allgemeinen Holiday-Version umgebaut wird, die dann zu besonderen Festtagen wie Valentinstag oder Halloween neue Kulissen anbietet. Vier Sterne statt fünf gibt's dieses Mal nur, weil so rein gar keine neue Ideen angeboten wird. Da hätten sich die Entwickler wenigstens eine fette Überraschung einfallen lassen können. ( Carsten Scheibe ) Doodle Jump Christmas Special 1.0 Anbieter: Lima Sky Größe: 17,2 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Unser Tipp : Jeden Tag werden viele coole Apps nur für kurze Zeit verschenkt, bevor man wieder Geld für sie bezahlen muss. Möchten Sie diese App-Schnäppchen nicht verpassen, schauen Sie HIER vorbei.
Doodle God kam aus dem Nichts: Laut eigener Aussage haben die Entwickler des Spiels 3 Millionen Kopien in nur zwei Wochen verkauft. Uns wundert es nicht: Doodle God bringt wieder einmal eine völlig neue Spielidee aufs iPhone. Sie regt zum Knobeln, Nachdenken und Ausprobieren an - auf der Jagd nach 140 verschollenen Elementen. Eine Warnung vorweg: Doodle God macht trotz des nicht besonders gut gewählten Namens (hat nix mit Doodle Jump zu tun) sofort süchtig. Das ungewöhnliche Spiel mit der völlig neuen Idee lässt sich nach dem ersten Start auf Stunden hinaus nicht mehr aus der Hand legen. Passend zu sphärischer Göttermusik stellt Doodle God zunächst nur vier simple Elemente zur Verfügung - Wasser, Feuer, Wind und Erde. Diese vier Elemente sind auch in vier unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Der Spieler spielt nun Gott und setzt eine ganz eigene Schöpfungsgeschichte in Gang. Zwei Elemente lassen sich mit dem Finger aufeinander ziehen. Hat man Glück, passiert etwas. Aus Wasser und Erde entsteht so etwa ein Sumpf. Aus Erde und Feuer wird Lava. Feuer und Wasser erzeugen Dampf. Nach und nach werden es immer mehr Elemente, die dem Spieler für seine Kombinationsversuche zur Verfügung stehen. Schon bald entsteht echtes Leben, im Sumpf recken die ersten Dinosaurier die Köpfe in die Luft, ein Ei wird gelegt, aus der Erde entspringt ein Stein, der wird zu Sand, aus Sand und einer der ersten Pflanzen wird eine Palme. Plankton, Bakterien, Pilze und Schmetterlinge entstehen und schließlich bevölkern Vögel, Fische, Schlangen und Echsen die junge Welt des Anwenders. Aus einer Schlange und Wasser kann man übrigens Gift zaubern. Es macht einen höllischen Spaß, sich aktiv mögliche und logisch wirkende Kombinationen auszudenken, um immer neue Elemente im Doodle God freizuspielen. Schon bald entsteht der erste Mensch und jetzt geht es erst richtig los. Aus einem Menschen und aus Metall werden Werkzeuge. Dann ist es auch schon nicht mehr weit und es entstehen das Rad, die Dampfmaschine, ein Haus, ein Boot oder eine Fabrik. Die Elektrizität wird erfunden, die Glühlampe auch - und wenn der Anwender einen Menschen auf einen anderen Menschen zieht, dann zieht auch der Sex in die Pixelwelt ein. Es kann aber auch viel schiefgehen in der Welt von Doodle God. Wer den Alkohol erfunden hat und Bier und Vodka erschaffen konnte, macht aus dem armen Menschen schnell einen Alkoholiker. Wer Lehm mit Leben erfüllt, erschafft einen Golem. Und dann sind da auch die Ghule, Vampire und Zombies nicht mehr weit. Und was passiert, wenn man einen Menschen auf einen Vampir zieht? Dann hat man zwei Vampire. Schade, dass der Knoblauch noch nicht entdeckt ist. Das Spiel geht sehr intelligent vor, sodass man sich viele neue Elemente wirklich logisch herleiten kann. Aus einem Baum und Werkzeug wird Holz. Aus Papier und einer Feder entsteht ein Buch. Metall ergibt mit dem Stein der Weisen kombiniert echtes Gold. Ein Mensch und Waffen fusionieren zu einem Jäger. Was passiert mit einem Jäger, wenn er einen Dinosaurier trifft? Man hat auf einmal einen toten Jäger. Haucht man dem dann wieder Leben ein, ensteht ein Zombie. Das Spiel legt nach und nach immer neue Kategorien an - etwa für Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Werkzeuge, Fortbewegungsmittel oder für böse Monster. 15 Kategorien gibt es in der neuen Version 1.1 erstmalig. Insgesamt sind 140 Elemente zu finden. Nach einem durchspielten Nachmittag bin ich nun bereits bei 113 gefundenen Elementen. Und es wird langsam knifflig. Zum Glück gibt es die "Hints". Eine leuchtende Glühbirne gibt bei einer Berührung einen Tipp. Dann öffnet die App etwa zwei Kategorien und verrät, dass es hier noch Elemente gibt, die miteinander kombiniert werden könnten. Oder sie enttarnt ein neues und bislang noch nicht gefundenes Element - und weckt den Kombinationseifer des Spielers, der nun herausfinden möchte, wie etwa Salpeter entstehen könnte. Die Entwickler haben schon jetzt bekannt gegeben, dass sie mit Feuereifer an neuen Erweiterungen arbeiten, sodass Doodle God auch dann nicht langweilig wird, wenn es einmal komplett durchgespielt ist. Das hoffe ich sehr, denn das Spiel hat Potenzial. Meine Kinder sind auch ganz süchtig und es ist schön zu sehen, dass sie mal richtig nachdenken anstatt immer einfach nur hirntot draufloszuballern. Mehr davon. Für 79 Cents ein Schnäppchenangebot. Und ein weiteres Beispiel dafür, dass die richtige Idee auf dem iPhone noch immer Millionenumsätze generieren kann. ( Carsten Scheibe ) Doodle God 1.1 Anbieter: JoyBits / Avallon Alliance Größe: 8,9 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe fühlt sich heute ganz schön göttlich. Schuld daran ist das Spiel "Doodle God", das eine völlig neue Idee transportiert. Schluss mit Gewalt, Jump & Run oder 3-gewinnt: Es gilt, eine ganze Welt zu erschaffen. In der Flash-Version ist das Spiel völlig kostenlos zu haben.
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