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Kein Bundespräsident wird bis heute so geliebt, keiner hat dieses Format, kaum einer ist Helmut Kohl so auf die Nerven gegangen. Herzlichen Glückwunsch zum 90sten, Richard von Weizsäcker.
Heute vor 25 Jahren gedachte der Bundestag des 40. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges. Die Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker wurde eine kleine Sensation - sie veränderte das Geschichtsbild der Deutschen.
Meryl Streep kam nach Berlin - und alle lagen ihr zu Füßen. Fans wie Journalisten wollten der Schauspielerin ihre Verehrung bekunden. Die größte Ehrung gab es für die Hollywood-Lady dann am Abend.
Im selbst bereiteten Morast sinkt Christian Wulff immer tiefer. Als moralische Führungsfigur taugt er nicht mehr. Sind Vorbilder nur eine romantische Vorstellung?
Zehn Tage vor der Bundestagswahl mahnt Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Parteien zur Ehrlichkeit. Im neuen stern sagt er: "Ich weiß nicht, wo bei unserer gegenwärtigen Krise Platz sein soll für Steuererleichterungen."
Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist von der polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" zum "Mann des Jahres" gewählt worden.
"Der Islam gehört zu Deutschland". Hat das Grünen-Chefin Roth gesagt? Nein, Bundespräsident Wulff. Er hielt eine erstaunliche Rede zur Deutschen Einheit - und war liberaler als Ex-Konkurrent Gauck.
Stolperstart, unangemessene Einmischung in Sachen Sarrazin, Inhaltslosigkeit: Es hagelt Kritik an Bundespräsident Wulff. Angemessen ist sie nicht - viele müssen sich erst noch an ihn gewöhnen.
Dass die FDP nach der Wahl nicht mehr an der Regierung in NRW beteiligt sein wird, ist ziemlich sicher. Wem die Liberalen die Schuld dafür geben, auch. Außerdem: Wie Annette Schavan ihr Profil stärken will und wann sich Grünen und Linke zum Showdown treffen.
Guido Westerwelle gibt der "Bravo" ein Interview, Karl-Theodor zu Guttenberg liefert eine Quizfrage für ein Radio-Gewinnspiel und Peter Ramsauer rettet alte Verkehrsschilder. Gibt es nichts Wichtigeres zu tun?
Was darf ein Politiker und was nicht? Die Maßstäbe dafür hat Christian Wulff vor zwölf Jahren selbst gesetzt. Nähme er sie ernst, müsste er gehen.
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Richard Karl Freiherr von Weizsäcker ist ein deutscher Politiker. Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.