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Ein Gebäude von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen

Israels Oberstes Gericht: NGOs dürfen vorerst in Palästinensergebieten bleiben

Wenige Tage vor seinem Inkrafttreten ist das von der israelischen Regierung verfügte Einsatzverbot für 37 internationale Hilfsorganisationen in den Palästinensergebieten vom Obersten Gericht des Landes ausgesetzt worden. Wie das Gericht in Jerusalem am Freitag mitteilte, wurde eine einstweilige Verfügung erlassen, mit der das eigentlich ab dem 1. März geltende Verbot ausgesetzt wird. Zu den inhaltlichen Fragen äußerte sich das Gericht jedoch nicht. 
Angespannte humanitäre Lage im Gazastreifen

Israelische Regierung entzieht 37 Hilfsorganisationen Lizenz für Einsatz im Gazastreifen

Inmitten der weiterhin angespannten humanitären Lage im Gazastreifen hat die israelische Regierung 37 internationalen Hilfsorganisationen die Zulassung für ihren Einsatz in dem Palästinensergebiet entzogen. Den 37 betroffenen NGOs sei "offiziell mitgeteilt worden, dass ihre Lizenzen zum 1. Januar 2026 widerrufen werden und sie ihre Aktivitäten bis zum 1. März 2026 einstellen müssen", erklärte das Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten am Donnerstag. Israel hatte den Schritt zuvor angekündigt und damit international Kritik auf sich gezogen.
Flüchtlingslager im Gazastreifen

37 Hilfsorganisationen droht Entzug der Lizenz für den Gazastreifen durch Israel

Israel droht 37 Hilfsorganisationen mit dem Entzug ihrer Lizenz für den Gazastreifen. Ein Sprecher des Ministeriums für Diaspora-Angelegenheiten  bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch diese Zahl und veröffentlichte die Liste der betroffenen Organisationen. Dazu zählen renommierte Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Care, World Vision, Oxfam oder der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC). Die EU und die UNO kritisierten das israelische Vorgehen scharf.