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Bundespräsident

Den Sprung ins höchste Amt der Bundespublik schaffte Joachim Gauck erst im zweiten Anlauf. Nun ist er der 11. Präsident der Republik und der erste ohne Parteibuch. Zuvor war er als evangelisch-lutherischer Pastor tätig, Volkskammerabgeordneter für Bündnis 90, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und als Publizist. Gewählt wurde er am 18. März 2012. Zwei Jahre zuvor hatte er auf Vorschlag von SPD und Grünen schon einmal kandidiert, unterlag jedoch Christian Wulff. Schon damals hat er Stimmen aus fast allen Parteien bekommen. Zu DDR-Zeiten hat der gebürtige Rostocker nie ans "Rübermachen" gedacht. Sein Kommentar: "Meine Heimat liebte ich seriös, meinen Westen wie eine Geliebte." Gaucks Familienleben unterscheidet sich von dem seiner Amtsvorgänger. Verheiratet ist er mit Gerhild Gauck, hat mit ihr vier Kinder. Lebenspartnerin Gaucks ist seit 2000 aber die Journalistin Daniela Schadt. Politisch ordnet er sich als "liberalen Konservativen" ein und als "Liebhaber der Freiheit." Kanzlerin Merkel wollte ihn nicht als Präsidenten, Grüne und SPD und FDP setzten ihn durch.

Nachrichten-Ticker
NPD mit Maulkorb-Forderung gegen Schwesig gescheitert

Bundesminister dürfen sich im Wahlkampf abfällig über die NPD äußern - aber nur, wenn sie dies außerhalb ihrer amtlichen Funktion tun.

Bundesverfassungsgericht
Bundesverfassungsgericht
NPD scheitert mit Maulkorb-Klage gegen Schwesig

Erneute Schlappe für die NPD in Karlsruhe: Nachdem im Juni eine Klage gegen Joachim Gauch scheiterte, ist die Partei nun mit dem Versuch abgeblitzt, Manuela Schwesig einen Maulkorb zu verpassen.

Nachrichten-Ticker
Karlsruhe verkündet Urteil zu Minister-Kritik an NPD

Das Bundesverfassungsgericht verkündet heute sein Urteil zu der Frage, inwieweit sich Regierungsmitglieder kritisch über andere Parteien und deren Mitglieder äußern dürfen.

Die Köpfe hinter Pegida
Die Köpfe hinter Pegida
Wutbürger, die nicht reden wollen

Lutz Bachmann lockt mit seinen Pegida-Protesten Tausende auf die Straße. Dennoch, Interviews gibt er kaum. Auch andere Initiatoren halten sich bedeckt. Ihre Biografien sprechen hingegen für sich.

Nachrichten-Ticker
Niedersachsens Ex-Ministerpräsident Albrecht gestorben

Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) ist tot.

Politik
Politik
Brandanschlag: Grüne und Linke geben Union indirekte Mitschuld

Grüne und Linke geben Union und AfD eine indirekte Mitverantwortung für den Brandanschlag auf drei fast bezugsfertige Flüchtlingsunterkünfte im fränkischen Vorra.

"Pegida"-Aufmärsche
Innenminister verurteilen Anti-Islam-Demonstrationen

Immer mehr Menschen demonstrieren gegen eine angebliche "Islamisierung des Abendlandes". Die Innenminister wollen rechte Hintermänner demaskieren - aber auch die Sorgen der Bürger ernst nehmen.

Politik
Politik
Entsetzen nach Brandanschlag auf Flüchtling-Unterkünfte

Vermutlich Rechtsextreme haben im mittelfränkischen Vorra drei für Flüchtlinge vorgesehene Unterkünfte in Brand gesetzt. Die Ermittler entdeckten Brandbeschleuniger, an einer Wand fanden sich Hakenkreuzschmierereien und eine ausländerfeindliche Parole.

Ralph Giordano ist tot
Ralph Giordano ist tot
"Unser Land verliert einen leidenschaftlichen Demokraten"

Er war gefeierter Schriftsteller, preisgekrönter TV-Autor und gefragter intellektueller Kopf. Ralph Giordano ist mit 91 Jahren gestorben. Bundespräsident Gauck würdigte den jüdischen Publizisten.

Politik
Politik
Ramelow wird im zweiten Wahlgang Ministerpräsident

25 Jahre nach dem Mauerfall steht mit Bodo Ramelow in Thüringen erstmals ein Linke-Politiker an der Spitze eines Bundeslandes. Der Landtag in Erfurt stimmte für den historischen Machtwechsel zu Rot-Rot-Grün und wählte Ramelow zum Ministerpräsidenten.

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