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Der polnische Präsident Lech Kaczynski ist bei einem Flugzeugabsturz über der russischen Stadt Smolensk ums Leben gekommen. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Jaroslaw lenkte er lange die Geschicke des Staates - und vertrat dabei hartnäckig konservative Werte.
Nach dem Flugzeugabsturz und dem Tod von Polens Präsident Lech Kaczynski laufen in Smolensk die Bergungsarbeiten - und die Ermittlungen zur Unglücksursache. Klar scheint: Der Pilot ignorierte mehrere Warnungen.
Alle 96 Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben, unter ihnen der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski. Jetzt räumt Polen die Hauptverantwortung für das Unglück von Smolensk ein. Die Besatzung der Maschine sei "eine Gefahr für die Flugsicherheit gewesen".
Hunderttausende Polen pilgern zur Trauerfeier für Präsident Lech Kaczynski in Warschau. Dort wollen sie Abschied nehmen von ihrem Staatsoberhaupt, dessen Frau Maria und den 94 anderen Opfern des Flugzeugabsturzes vor einer Woche in Russland.
Der Ausbruch des Vulkans unter dem isländischen Eyjafjalla-Gletscher legt den europäischen Luftverkehr lahm. Die aktuellen Entwicklungen im stern.de-Live-Ticker.
Lech Kaczynski ist wieder in der Heimat. Die polnische Flagge umhüllt seinen Sarg. Am Flughafen trauert die Familie, die Staatsspitze ringt um Fassung. Nur seine Mutter weiß von nichts.
Der Streit um ein vor dem polnischen Präsidentenpalast stehendes großes Holzkreuz zur Erinnerung an den bei einem Flugzeugunglück gestorbenen Staatschef Lech Kaczynski spitzt sich zu: Am Dienstagabend demonstrierten in Warschau getrennt von Holzbarrikaden und einer Polizeikette sowohl Gegner als auch Befürworter des Kreuzes.
Die erste Runde brachte keine Entscheidung, nun geht's in die Stichwahl: Rund 30 Millionen Polen sind aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu bestimmen: Sie haben die Wahl zwischen Jaroslaw Kaczynski, Zwillingsbruder des tödlich verunglückten Lech, und Parlamentschef Bronislaw Komorowski. Umfragen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Neue Erkenntnisse zur Absturzursache der Maschine des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski: Laut eines Untersuchungsberichts hielten sich im Cockpit kurz vor dem Unglück "unbefugte Personen" auf. Dennoch gebe es keine Hinweise auf ein Attentat, heißt es. Die Piloten tragen aber angeblich eine Mitschuld.
Grzegorz Pietruczuk ist schon einmal mit dem verstorbenen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski geflogen - und verweigerte den Landebefehl. Der "Georgien-Pilot" erzählt stern.de von seiner Freundschaft zu seinem Kameraden Arkadiusz Protasiuk, dem Ungücks-Piloten.
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