Neonazi-Gewalt seit dem 1. Januar 2007

17. Juli 2007, 11:44 Uhr

Wie zivilisiert ist Deutschland? In den vergangenen Monaten griffen Rechtsextreme immer wieder Andersdenkende, Ausländer und Juden brutal an. Die Polizei hielt sich zum Teil zurück. Eine Übersicht. Von Anton Maegerle

Demonstranten haben die Blutspuren der Opfer in Halberstadt markiert - dort attackierten Rechtsextreme am 9. Juni 2007 eine Theatergruppe©

JANUAR

Magdeburg / Sachsen-Anhalt
In Magdeburg wurden am 05. Januar zwei Studenten aus Israel und Jemen in einer Straßenbahn ausländerfeindlich beschimpft, geschlagen und mit einem Messer bedroht. Vier der Angreifer im Alter von 35 bis 46 Jahren wurden festgenommen. Ein weiterer Täter entkam.
Quelle: Spiegel online v. 07. Januar 2007

Sangerhausen / Sachsen-Anhalt
Am frühen Morgen des 06. Januar haben zwei szenebekannte Rechtsextremisten einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Sangerhausen verübt. Die 25 und 26 Jahre alten Männer warfen drei Molotowcocktails in ein Zimmer des Asylbewerberheimes. Die beiden festgenommenen Männer sind der Polizei bereits wegen rechtsextremer Delikte und Körperverletzung bekannt. Laut Ermittlungen kamen die beiden Tatverdächtigen von einer Feier bei dem bekannten Neonazi Enrico Marx in Sotterhausen.
Quelle: ddp v. 07. Januar 2007 / ddp v. 08. Januar 2007

Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen
Am Abend des 19. Januar lief ein Neonazi-Pärchen, ein 32-Jähriger und eine 26-Jährige, durch aus Recklinghausen. Sie schwenkten eine Deutschlandfahne und riefen NS-Parolen. Ein Passant erhielt einen Tritt gegen das Schienbein und zwei weitere Zeugen wurden mit Steinen beworfen.
Quelle: Marl Aktuell/Sonntagsblatt im Vest v. 22. Januar 2006

Bremen
Die Party einer antirassistischen Fangruppe von Werder-Bremen im Ostkurvensaal des Weser-Stadions wurde am 20. Januar von rund 20 Hooligans aus der Neonazi-Szene überfallen. Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen waren die Folge, zwei Personen mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter sollen Anhänger der Hooligantruppe "Standarte" sein, zu der auch Neonazis gerechnet werden.
Quelle: Taz Nord v. 22. Januar 2007 / Taz Nord v. 01. Februar 2007 / Weser Kurier v. 09. Februar 2007

Berlin
Drei Tatverdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren haben am 21. Januar in Karlshorst einen jungen Mann als "Zecke" beschimpft und mit Tritten und Schlägen angegriffen. Die Polizei sprach von einer "rechten Prügelattacke". Zwei der Täter waren der Polizei bereits wegen Gewalt- und Rohheitsdelikten bekannt.
Quelle: TAZ Berlin lokal v. 23. Januar 2007

Berlin
Der 18-jährige Berliner PDS-Bezirksverordnete Kirill Jermak wurde am 21. Januar von drei Männern der rechtsextremen Szene an einer Straßenbahn-Haltestelle in Berlin-Lichtenberg überfallen und verletzt. Die 17-und 18-jährigen Täter beschimpften ihr Opfer als "Zecke". Jermak wurde bereits am frühen Morgen des 27. November 2006 von Unbekannten überfallen und verletzt.
Quelle: Tagesspiegel online v. 22. Januar 2007

Frankfurt / Brandenburg
Rechtsextreme Jugendliche haben am 25. Januar in Frankfurt/Oder antisemitische Parolen und "Sieg Heil"-Rufe skandiert. Nach Polizeiangaben drohten sie zudem, ein Wohnhaus zu stürmen, um dort lebende Lehrlinge "aufzumischen". Vor dem Haus warfen sie Feuerwerkskörper.
Quelle: ddp v. 26. Januar 2007 / Märkische Allgemeine v. 26. Januar 2007

Bad Freienwalde / Brandenburg
Drei als "Intensivtäter" polizeibekannte Neonazis im Alter von 20 und 21 Jahren haben am 27. Januar aus einer mehrköpfigen Gruppe heraus drei 18-und 19-Jährige angegriffen und schwer malträtiert.
Quelle: Märkische Oderzeitung v. 30. Januar 2007

Langenau / Baden-Württemberg
In den frühen Morgenstunden des 27. Januar 2007 lockte ein Rechtsextremist durch braune Parolen drei Gäste aus einer Gaststätte in Langenau. Sie wurden dann von einer mehrköpfigen masskierten Personengruppe angegriffen, wobei sie sich zurück in das Lokal retten konnten. Kurz darauf wurden vier andere Gäste beim Verlassen der Gaststätte durch die rechtsextreme Personengruppe unvermittelt angegriffen. Dabei wurden drei dieser Personen verletzt.
Quelle: Baden-Württembergischer Landtag, Drucksache 14/969 v. 27. Februar 2007

Leipzig / Sachsen
Etwa ein Dutzend Neonazis haben am 30. Januar eine antifaschistische Veranstaltung im Leipziger Kino Cineding überfallen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Neonazis waren mit Videokameras, Zahnschutz, Handschuhen und CS-Gas ausgerüstet.
Quelle: junge Welt v. 31. Januar 2007

FEBRUAR

Bitterfeld / Sachsen-Anhalt
Zwei 24 und 26 Jahre alte Männer haben am Abend des 05. Februar in Bitterfeld einen 18-jährigen Punker zuerst beleidigt, dann geschlagen und getreten. Das Opfer wurde im Gesicht verletzt und musste ambulant behandelt werden.
Quelle: ddp v. 06. Februar 2007

Poischwitz / Sachsen
Unbekannte haben in der Nacht zum 10. Februar die Giebelseite des Wohnhauses von Olaf B., FDP-Kreisvorsitzender, in Poischwitz mit einem Öl-Diesel-Gemisch besudelt. Bonk, ein engagierter Politiker gegen Rechtsextremismus, wurde zuvor in einem Szene-Flugblatt als "Nestbeschmutzer" verunglimpft. Mehrfach wurde B. in der Vergangenheit durch Neonazis attackiert.
Quelle: Leipziger Volkszeitung v. 09. Februar 2007

Leipzig / Sachsen
Beim Fußballspiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen die zweite Mannschaft von Erzgebirge Aue im sächsischen Landespokal am 10. Februar in Leipzig skandierten Lok-Fans "Juden Aue!".
Quelle: TAZ v. 13. Februar 2007

Döbeln / Sachsen
Mehrere Rechtsextremisten haben am Abend des 10. Februar das vom soziokulturellen Verein "Treibhaus" betriebene Cafe Courage in Döbeln überfallen. Dabei wurden zwei Frauen durch umher geworfene Gegenstände verletzt und Teile der Einrichtung zerstört. Die Polizei geht davon aus, dass vor dem Cafe weitere 10 bis 15 Rechtsextremisten zugegen waren.
Quelle: Döbelner Anzeiger v. 13. Februar 2007 / Sächsische Zeitung v. 13. Februar 2007

Zwickau /Sachsen
Eine Gruppe von Ausländern ist in der Nacht zum 11. Februar in der Innenstadt von Zwickau angegriffen worden. Dabei wurde ein 24-jähriger Pakistani verletzt. Die fünf mit Tarnjacken bekleideten Täter sollen bei der Aktion "Sieg Heil" gerufen haben.
Quelle: dpa v. 11. Februar 2007

Dresden / Sachsen
Eine ca. 20-köpfige Gruppe von Rechtsextremisten hat am Abend des 12. Februar den linksalternativen Szenetreff AZ Conni in Dresden angegriffen. Nach Polizeiangaben warfen die Unbekannten mehrere Scheiben ein.
Quelle: ddp/Freie Presse v. 13. Februar 2007

Heinersdorf / Brandenburg
Ein 28-jähriger Rechtsextremist hat in der Nacht zum 15. Februar einen Brandsatz auf ein von einem Deutschen türkischer Abstammung betriebenes Eiscafe in Heinersdorf verübt. Dabei ist es zu Brandspuren und Verrußungen an der Fassade gekommen. Der Täter ist wegen Propagandastraftaten einschlägig bekannt.
Quelle: ddp v. 23. Februar 2007

Potsdam / Brandenburg
Ein 22-jähriger dunkelhäutiger Deutscher wurde in der Nacht zum 17. Februar in Potsdam brutal angegriffen. Angaben der Potsdamer Staatsanwaltschaft zufolge sollen vier Männer eine Gruppe von linksgerichteten Jugendlichen attackiert haben, zu der auch der dunkelhäutige Potsdamer gehörte. Die Angreifer sollen ihr Opfer zunächst als "Scheiß Nigger" beschimpft und dann mit Füßen getreten und zu Boden gedrückt haben. Ein 29-jähriger aus der Gruppe habe einen Tritt ins Gesicht erhalten.
Quelle: ddp v. 19. Februar 2007

Apolda / Thüringen
Beim Faschingsumzug in Apolda am 17. Februar haben sich Jugendliche und Polizei stundenlang eine Straßenschlacht geliefert. Die Polizei sprach von einschlägig polizeibekannten, gewaltbereiten Personen. Zumindest bei einem Teil der Randalierer soll es sich um Personen aus dem rechtsextremen Spektrum handeln.
Quelle: Spiegel online v. 18. Februar 2007

Dessau / Sachsen-Anhalt
Zwei Rechtsextremisten griffen am 18. Februar in Dessau drei alternative Jugendliche an.
Quelle: http://www.kanal8-anhalt.de eingesehen am 23. Februar 2007

Springe / Niedersachsen
Am 19. Februar berichtete die Neue Deister-Zeitung über einen rechtsextremen Übergriff am Ende des Konzerts "Kein Bock auf Nazis". Veranstalter des Konzerts in Springe war das Jugendzentrum "Plan B". Ein 24-Jähriger geriet beim Verlassen des Jugendzentrums in einen Hagel aus geworfenen Flaschen. Mindestens 15 Personen hatten sich mit Knüppeln, Eisenstangen und Zaunlatten vor dem Jugendzentrum positioniert. Mindestens zwei der Konzertbesucher landeten im Krankenhaus. Weitere Verletzte wurden vor Ort von einem Krankenwagen versorgt.
Quelle: Neue Deister-Zeitung v. 19. Februar 2007

Erding / Bayern
In der Nacht zum 20. Februar Quelle: Faschingsdienstag versuchte eine rechtsextreme Faschingsgesellschaft bestehend aus 30 Frauen und Männern in ein Lokal in Erding zu gelangen. Als diese abgewiesen wurden, griffen sie die Türsteher an und riefen volksverhetzende Parolen. Danach wurden von den Rechtsextremisten unbeteiligte Jugendliche angegriffen.
Quelle: Erdinger Anzeiger v. 28. Februar 2007

Dortmund / Nordrhein-Westfalen
In der Nacht zum 20. Februar griffen ein 31-Jähriger und ein 23-Jähriger in Dortmund einen Somalier und einen Deutschen an, schlugen auf beide ein und beschimpften sie mit ausländerfeindlichen Sprüchen.
Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 21. Februar 2007

Grünau / Sachsen
In der Nacht zum 21. Februar wurden in Grünau die Büros von Landtagsabgeordneten der SPD und PDS beschädigt. Unter anderem wurden Scheiben zerschlagen. Die PDS geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus.
Quelle: hhtp://mephisto976.uni-leipzig.de/artikel,20096.html / eingesehen am 21. Februar 2007

Krefeld / Nordrhein-Westfalen
Zwei NPD-Sympathisanten, ein 22-jähriger Mann und eine 17-jährige Frau, haben am 22. Februar einen 29 Jahre alten Schwarzafrikaner als "Nigger" und mit anderen rassistischen Parolen beschimpft. Später kam es in der Straßenbahn zu einer Rangelei, bei der die 17-Jährige mit einer halbvollen Weinflasche auf den Studenten eingeschlagen haben soll. Die Täter sind polizeibekannt und waren am 13. Februar 2007 Teilnehmer der NPD-Demonstration.
Quelle: WDR v. 25. Februar 2007

Berlin
Sieben rechtsextreme Jugendliche randalierten am 24. Februar im Berlin-Lichtenberger Cafe "Piccolo". Sie zertrümmerten Stühle und Tische, bewarfen den Wirt mit Bierflaschen und einer Sitzbank. Dann flüchteten sie mit "Heil Hitler"-Rufen.
Quelle: Berliner Kurier v. 25. Februar 2007 / Tagesspiegel v. 25. Februar 2007

Minden / Nordrhein-Westfalen
Drei antifaschistische Jugendliche wurden am 24. Februar von Neonazis im Regionalexpress kurz nach der Abfahrt aus dem Mindener Bahnhof verprügelt. Die Heranwachsenden im Alter zwischen 15 und 18 Jahren wurden von den Schlägern vor allem im Kopfbereich getroffen und mussten noch am Abend im städtischen Klinikum behandelt werden.
Quelle: Neue Westfälische v. 26. Februar 2007

Plauen / Sachsen
Zwei rechtsextreme Schläger haben am 25. Februar einen 41-Jährigen in der Innenstadt von Plauen zusammengeschlagen. Der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Quelle: Freie Presse v. 24. Februar 2007

MÄRZ

Wismar / Mecklenburg-Vorpommern
In Wismar wurde am 01. März ein 28-jähriger Student aus dem Sudan auf der Straße beschimpft und tätlich angegriffen.
Quelle: ddp v. 03. März 2007

Berlin

Am 02. März wurde im Berliner Bezirk Wedding ein Mann aus Uganda in der U-Bahn rassistisch beleidigt und beraubt.
Quelle: Tagesspiegel Online v. 03. März 2007

Berlin
Vier junge Italiener, drei Touristen und ein in Berlin lebender Landsmann im Alter zwischen 21 und 26 Jahren, wurden am 03. März im Berliner Bezirk Lichtenberg von mehreren der rechten Szene zuzuordnenden Personen beleidigt und geschlagen.
Quelle: Tagesspiegel Online v. 03. März 2007

Zittau / Sachsen
Auf das Büro der PDS in Zittau wurde am 03. März ein Anschlag verübt. Zwei Schaufenster wurden mit Steinen beworfen, eines davon ging zu Bruch. In dem eingeworfenen Fenster hing das Plakat "Nazis raus aus den Köpfen".
Quelle: Presseerklärung von Jens Thöricht, Sprecher für Antifaschismus und Jugendpolitik in der "Linkspartei.PDS" Regionalverband Oberlausitz v. 03. März 2007

München / Bayern
Am 05. März beschimpften rund 20 Rechtsextremisten eine 15-köpfige Gruppe ausländischer Jugendlicher vor der Disco "Millenium" in München. Sie riefen "Scheiß-Kanaken" sowie "Ausländer nach Auschwitz". Polizisten konnten in der Gruppe den bundesweit bekannten Neonazi Hajo Klettenhofer, der seine Begleiter zu Gewalttaten gegen die Ausländer aufforderte, ausmachen. Als ein Kamerad Klettenhofers einen Metallgegenstand hervorholte, um auf einen Kontrahenten einzuschlagen, gab sich einer der Zivilpolizisten zu erkennen. Sofort versuchte der Neonazi, mit seiner Stahlrute den Polizisten zu treffen. Als die Beamten Klettenhofer und den Angreifer festnehmen wollten, flohen beide.
Quelle: Süddeutsche Zeitung v. 06. März 20007

Ludwigsfelde / Brandenburg
Ein 30-jähriger Mann aus Sierra Leone wurde am 10. März in Ludwigsfelde Quelle: Kreis Teltow-Fläming von fünf Männern im Alter zwischen 19 bis 24 Jahren beleidigt und angegriffen.
Quelle: ddp v. 11. März 2007

Magdeburg / Sachsen-Anhalt
Zwei polizeibekannte Männer im Alter von 28 und 47 Jahren haben am 13. März in Magdeburg einen 33-Jährigen aus Kamerun mit rassistischen Sprüchen beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Quelle: AP v. 14. März 2007

Wildau / Brandenburg
Zwei rechtsextreme Jugendliche haben am 14. März in einer S-Bahn zwischen Königs Wusterhausen und Wildau eine 21-jährige Frau zunächst durch Worte provoziert und daraufhin geschlagen.
Quelle: ddp v. 15. März 2007

Hildburghausen / Thüringen
In der Nacht zum 15. März verübten Unbekannte einen Anschlag auf die Geschäftsstelle der PDS. Ein Schaufenster an dem ein Plakat hing, das Werbung für eine antifaschistische Informationsveranstaltung machte, wurde eingeworfen.
Quelle: Freies Wort online v. 15. März 2007

Magdeburg / Sachsen-Anhalt
Ein 33-jähriger Mann aus Kamerun wurde am 17. März in Magdeburg in einer Straßenbahn von zwei Männern im Alter von 28 und 47 Jahren zunächst als "Nigger" beschimpft. Nachdem alle drei Personen die Bahn an einer Haltestelle verlassen hatten, hat einer der Männer dem Kameruner mit einer Faust ins Gesicht geschlagen.
Quelle: ddp v. 18. März 2007

Zittau / Sachsen
In der Nacht zum 18. März wurde erneut ein Anschlag auf das Büro der PDS in Zittau verübt. Eingeworfen wurde die Schaufensterscheibe.
Quelle: dpa/Leipziger Volkszeitung v. 18. März 2007

Leipzig / Sachsen
In der Nacht zum 18. März haben Unbekannte zwei Fensterscheiben des Leipziger Büros des PDS-Landtagsabgeordneten Dieter Pellmann eingeworfen.
Quelle: Mephisto 97.6 v. 19. März 2007

Wismar / Mecklenburg-Vorpommern
Stadtbekannte Personen aus der rechtsextremen Szene haben in der Nacht zum 18. März eine Musikveranstaltung in Wismar überfallen. Mehrere Personen mussten mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Quelle: ddp v. 21. März 2007

Laupheim / Baden-Württemberg
Sechs polizeibekannte Aktivisten aus der rechtsextremen Szene, so ein Polizeisprecher, haben am 18. März eine Zirkusfamilie in Laupheim überfallen. Zuvor verteilten sie Flugblätter mit der Internetadresse einer Gruppierung namens "Nationale Sozialisten - AG Tierrecht". Der Zirkuschef vermutet, dass der Überfall nicht wegen der Tiere verübt wurde, sondern weil den Rechtsextremisten die Nicht-Deutschen, die für ihn arbeiten, ein Dorn im Auge waren.
Quelle: Schwäbische Zeitung v. 20. März 2007

Zossen - Blankenfelde / Brandenburg
Im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming sind am 3. März-Wochenende mehrere Menschen Opfer rechtsextremer Gewalt geworden. In Zossen wurden ein Punker und zwei alternative Jugendliche von Neonazis überfallen und verletzt. In Blankenfelde wurden drei Punker angegriffen.
Quelle: TAZ v. 20. März 2007

Neukloster / Mecklenburg-Vorpommern
Gemeinsam mit bis zu 20 weiteren Angehörigen der rechtsextremen Szene hat ein 20-Jähriger am 18. März das Haus eines Gleichaltrigen in Neukloster aufgesucht. Die Gruppe sei mehrheitlich in schwarzer Montur aufgetreten und mit Baseballschlägern und Axtstielen bewaffnet gewesen. Als der Mann trotz mehrmaliger Aufforderungen nicht vor die Tür trat, soll der 20-jährige Haupttäter mit einem in Stacheldraht eingewickelten Schlagwerkzeug auf ein abgestelltes Auto eingeschlagen haben. Ein weiterer Beteiligter schlug ein größeres Loch in die Hauswand. Den Sachschaden bezifferte die Staatsanwaltschaft auf rund 5.000 Euro.
Quelle: ddp/e110.de v. 24. März 2007

Berlin
Am 21. März wurde auf die Moscheebaustelle der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde in Pankow-Heinersdorf ein Brandanschlag verübt. Ein Baufahrzeug wurde angezündet. Die Moschee soll das erste als solches erkennbare islamische Gotteshaus im Ostteil der Stadt werden.
Quelle: Tagesspiegel v. 22. März 2007

Neuruppin / Brandenburg
Am 22. März attackierten drei junge Männer den Besitzer eines Dönerladens in Neuruppin. Einer der Täter verletzte das Opfer am Kopf. Zuvor wurde ein Bewohner des Vereins Mittendrin von zwei Männern attackiert und geschlagen. Das Opfer konnte sich in einen Hauseingang retten, wo ihm zwei Besucherinnen des Cafes zu Hilfe kamen. Auch die Frauen wurden von den Rechten attackiert und gewürgt. Mit Hilfe von weiteren Cafe-Besuchern konnten die Schläger nach draußen gedrängt werden. Nach einem Versuch, die Tür einzutreten, verabschiedeten sich die Täter mit einem Hitler-Gruß.
Quelle: Märkische Allgemeine v. 24. März 2007

Berlin
Zwei offenbar der linken Szene angehörende Personen wurden in der Nacht zum 23. März im Berliner Bezirk Lichtenberg angegriffen. Ein Mann ging auf einen 26-Jährigen und dessen 22-jährige Begleiterin los.
Quelle: Tagesspiegel Online v. 23. März 2007

Köln / Nordrhein-Westfalen
In der Nacht zum 24. März trat ein 22-jähriger Rechtsextremist einem 29-jährigen Polizisten mit einem Schuh ins Gesicht. Der Polizeibeamte erlitt Verletzungen im Gesicht und Mundbereich sowie eine Zahnfraktur. Zuvor hatte Polizisten die Personalien von vier Anstiftern, darunter der spätere Täter, einer Schlägerei aufgenommen. Die 21, 22 und 23 Quelle: 2 Jahre alten Personen stiegen daraufhin in ein Taxi. Ein Mitglied der Gruppe rief lauthals "Sieg Heil - Heil Hitler" aus dem Auto und zeigte den Hitlergruß. Als die Polizisten die Personen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen wollte, ereignete sich der Übergriff auf den Polizeibeamten.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln v. 25. März 2007

Rieseby / Schleswig-Holstein
Am Abend des 25. März wurde dem ortsbekannten Neonazi John R. der Eintritt in den örtlichen Jugendklub in Rieseby verweigert. Anderthalb Stunden später versuchten etwa 20 Neonazis ins Gebäude zu gelangen, verzogen sich jedoch wieder. Auf dem Nachhauseweg wurden Besucher des Jugendzentrums von Neonazis unter anderem mit Teleskopstöcken geschlagen. Die Neonazis setzen auch CS-Gas ein. Die Verdächtigen, so die Staatsanwaltschaft, seien "polizeilich bekannt".
Quelle: TAZ v. 31. März 2007

Berlin
In der Nacht vom 30. auf den 31. März 2007 wurde ein in Burundi geborener Mann in Berlin von mehreren Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zusammengeschlagen. Der Witwer erlitt einen Schädelbruch und musste ins künstliche Koma versetzt werden.
Quelle: junge Welt v. 28./29. April 2007

Halberstadt / Sachsen-Anhalt
Rund 20 Jugendliche der rechtsextremen Szene haben am 31. März versucht, einen linken Jugendklub in Halberstadt zu stürmen. Obwohl Polizei vor Ort war, kam es zu Rangeleien.
Quelle: dpa/Mitteldeutsche Zeitung v. 01. April 2007

Berlin
Ein 22-jähriger Asylbewerber aus Kamerun wurde am 31. März in Prenzlau von zwei Männern durch ausländerfeindliche Sprüche beleidigt und geschlagen.
Quelle: ddp v. 05. April 2007

APRIL

Dortmund / Nordrhein-Westfalen
In der Nacht zum 2. April wurde die Glasfront des Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke Quelle: PDS mit Pflastersteinen zerstört. Unter den zerstörten Fenstern wurde ein Aufruf zu einer Antifa-Demo vom Wochenende angebracht.
Quelle: Junge Welt v. 03. April 2007

Berlin
Neonazis haben in der Nacht zum 04. April das von der SPD-Jugend "Die Falken" betriebene Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus unter anderem mit einem Hakenkreuz und dem Zeichen ANB Quelle: für "Autonome Nationalisten Berlin beschmiert.
Quelle: Berliner Zeitung v. 04. April 2007

Potsdam / Brandenburg
In der Nacht zum 05. April wurde ein 21-jähriger Mann in einem Jugendtreff von einem 22-jährigen Neonazi zusammengeschlagen. Das Opfer soll einen Nasenbruch, eine Kieferprellung sowie ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Zuvor hatte das Opfer dem Neonazi zu verstehen gegeben, dass er sein rechtsextremes T-Shirt "Scheiße" findet.
Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten v. 07. April 2007

Mittweida / Sachsen
Eingangstür und Fensterscheiben des Mittweidaer PDS-Büros wurden in den frühen Morgenstunden des 09. April eingeworfen. Angaben der PDS zufolge war dies bereits der fünfte Anschlag auf das Büro seit Dezember 2006.
Quelle: Chemnitzer Morgenpost v. 10. April 2007 / MDR v. 09. April 2007

Haldensleben / Sachsen-Anhalt
Rechtsextreme Jugendliche attackierten nach dem Ende des Osterfestes am 07. April in Haldensleben andersdenkende Heranwachsende unter anderem mit Teleskopschlagstöcken.
Quelle: Mut gegen rechte Gewalt v. 10. April 2007

Schwerin / Mecklenburg-Vorpommern
Zwei 16 und 44 Jahre alte Iraker wurden am 10. April in Schwerin von zwei 20 und 21 Jahre alten polizeibekannten Männern zunächst mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt und schließlich auch tätlich angegriffen. Gegen den 20-Jährigen wurde in der Vergangenheit bereits wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Quelle: dpa/Lübecker Nachrichten v. 11. April 2007 / Spiegel online v. 11. April 2007

Mittweida / Sachsen
Die Scheiben von drei Dönergeschäften wurden am 11. April 2007 in der Innenstadt von Mittweida zerschlagen. Der Sachschaden beträgt 8.000 Euro.
Quelle: Chemnitzer Morgenpost v. 12. April 2007

Wolfen / Sachsen-Anhalt
Während des sachsen-anhaltinischen Landtagswahlkampfes wurde in der Nacht zum 12. April 2007 ein Brandanschlag auf das Haus der Bitterfelder Stadträtin Ina K. in Wolfen verübt. Im Hausflur zündeten Unbekannte gestohlene Wahlplakate der MLPD an. K. gehört der MLPD an und ist Kreisvorsitzende ihrer Partei für Dessau-Wolfen-Bitterfeld.
Quelle: Pressemitteilung der MLPD v. 06. Juni 2007 / dpa/Mitteldeutsche Zeitung v. 06. Juni 2007

Mittweida / Sachsen
Am 12. April wurde eine Fensterscheibe des PDS-Büros in Mittweida mit einem Gullydeckel eingeworfen.
Quelle: Chemnitzer Morgenpost v. 13. April 2007

Wismar / Mecklenburg-Vorpommern
Bei einer Antifa-Demonstration am 14. April in Wismar wurde ein Demonstrant von einer offenbar mit einem Katapult abgeschossenen Stahlkrampe am Kopf getroffen und verletzt. Auch ein Polizist wurde getroffen, der jedoch dank seines Helms unverletzt blieb. In dem Haus, aus dem geschossen wurde, dem "nationalen" Wohnprojekt "Wolfshöhle II", hielten sich 35 Rechtsextremisten auf. Die Polizei stellte zehn mit Stacheldraht umwickelte Axtstiele sicher.
Quelle: Lübecker Nachrichten online v. 15. April 2007 / Pressemitteilung der Polizei Schwerin v. 14. April 2007

Bitterfeld / Sachsen-Anhalt
Am 17. April kam es in Bitterfeld zu mehreren rechtsextremen Übergriffen nach einer NPD-Kundgebung. Rund 12 Rechtsextremisten versuchten einen türkischen Imbiss zu stürmen, in dem sich Gegendemonstranten aufhielten. Bei einem weiteren Vorfall wurde ein 18-jähriger alternativer Jugendlicher von vier Neonazis angegriffen und aus dem Stand gegen den Hals getreten.
Quelle: Kanal8 v. 20. April 2007

Mittweida / Sachsen
Sechs der rechtsextremen Szene zugeordnete Frauen und Männer haben am 19. April in Mittweida einen 39-jährigen aus Kamerun stammenden Mann und seine 43-jährige deutsche Ehefrau auf dem Parkplatz eines Einkaufzentrums beleidigt und bedroht. Die Eheleute schlossen sich im Auto ein und informierten per Handy die Polizei. Einer der Tatverdächtigen hinderte das Ehepaar am Wegfahren und zeigte den Hitlergruß.
Quelle: AP v. 20. April 2007

Prenzlau / Mecklenburg-Vorpommern
Am 20. April kam es aus einer 4-köpfigen Gruppe heraus zu einem ausländerfeindlichen Angriff in Prenzlau Quelle: Uckermark. Zwei 23 und 25 Jahre alte Männer, einer davon bereits wegen Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen polizeibekannt, pöbelten und attackierten aus Anlass des Hitler-Geburtstages Ausländer in der Innenstadt. Ein Opfer, ein Inder verlor das Bewusstsein, nachdem er auf dem Boden liegend gegen den Kopf getreten wurde.
Quelle: ddp v. 27. April 2007 / dpa/Hamburger Abendblatt v. 27. April 2007

Berlin
Zwei alternative Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden am 20. April in Berlin-Marzahn von unbekannten Tätern als "Punks" beschimpft und dann ins Gesicht geschlagen. Der 16-Jährige wurde zudem mit einer Bierflasche am Kopf verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle: ddp v. 21. April 2007

Berlin
In der Nacht zum 22. April wurden in einer S-Bahn im Berliner Stadtteil Lichtenberg drei alternative Jugendliche von sechs vermummten Neonazis angegriffen und erheblich verletzt. Nach einer weiteren Reizgasattacke verließen die Neonazis die S-Bahn. Die Jugendlichen mussten mit gebrochenen Nasen, Platzwunden am Kopf und Augenreizungen im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle: BnR v. 27. April 2007

Büren / Nordrhein-Westfalen
Ende April wurde bekannt, dass der 36-jährige Frank Gockel, Träger des Aachener Friedenspreises und Vorsitzender des Vereins "Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren", von Neonazis mit dem Tod bedroht wird und untertauchen musste. Mehrfach sind vor seinem Haus auch Neonazis aufmarschiert. Auf Plakaten gegen Gockel heißt es: "Sinnvolle Arbeit schaffen. Der Arbeitslosigkeit entgegentreten. Kapitalismus abschaffen und den >Antifaschistischen Gockel von der Strasse fegen<". Seit Jahren erhält Gockel und sein politisches Umfeld Drohanrufe. In einem Anruf bei einem Detmolder Kulturzentrum wurde mitgeteilt: "Gockel ist nicht mehr am Leben - und mit Ihnen machen wir bald das Gleiche."
Quelle: TAZ v. 27. April 2007

MAI

Dortmund / Nordrhein-Westfalen
In der Nacht zum 01. Mai durchschlugen zwei große Steine den gläsernen Eingangsbereich des Dortmunder Kreisverbandsbüros der GRÜNEN. Die Täter sollen, so die Grünen-Kreisverbandssprecherin Hilke Schwingeler, aus Neonazi-Kreisen stammen.
Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 02. Mai 2007, Lokalausgabe Dortmund

Mainz / Rheinland-Pfalz
Neonazis, die vermutlich von einer NPD-Kundgebung in Rüsselsheim kamen und im Mainzer Bahnhof nur kurz Zwischenstation machen mussten, überfielen am 01. Mai eine Gruppe von Menschen, die am Bahnsteig auf ihren Zug warteten. Die Attackierten konnten fliehen, nur ein 18-jähriges Mädchen nicht. Die Neonazis griffen sich die Frau, warfen sie auf die Bahngleise und schlugen auf sie ein. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf und Prellungen am ganzen Körper.
Quelle: Mainzer Allgemeine Zeitung v. 03. Mai 2007

Fürth / Bayern
Nach dem NPD-Aufmarsch am 01.Mai in Nürnberg randalierten rund 25 Neonazis in der Innenstadt von Fürth. Ausländerfeindliche Parolen wurden gebrüllt, zwei Polizisten massiv beleidigt und an eine Hauswand gedrückt.
Quelle: dpa/Frankenpost Online v. 02. Mai 2007

Schwerin / Mecklenburg-Vorpommern
25 Personen aus dem rechtsextremen Lager, darunter polizeibekannte Rechtsextremisten aus dem Raum Schwerin und Lübeck, wurden am 01.Mai in Schwerin von der Polizei festgenommen. Die Rechtsextremisten hatten in der Schweriner Innenstadt Passanten geschlagen und getreten sowie in einem Lokal die Zeche geprellt.
Quelle: ddp v. 02. Mai 2007

Erfurt / Thüringen
Bei der NPD-Demonstration in Erfurt am 01. Mai griffen Anhänger der Partei Autos an und beschädigten Häuser. Ein 26-jähriger Volontär der Thüringischen Landeszeitung wurde am Rande der Demonstration von den Neonazis brutal zusammengeschlagen und seine Fotoausrüstung geklaut.
Quelle: MDR 1 Radio Thüringen v. 02. Mai 2007 / Thüringer Allgemeine v. 03. Mai 2007

Magdeburg / Sachsen-Anhalt
Am 01. Mai wurde ein 44-jähriger Mann aus Ecuador in Magdeburg von einer Gruppe Rechtsextremisten im Alter zwischen 21 und 33 Jahren mit ausländerfeindlichen Sprüchen beschimpft und später getreten.
Quelle: AP v. 02. Mai 2007

Viersen/ Niedersachsen
Am 04. Mai meldete der Express, dass eine 18-jährige Frau von drei Skinheads auf offener Straße verschleppt, geschlagen und gedemütigt wurde. Die Frau befand sich stundenlang in der Hand der Täter.
Quelle: Express v. 04. Mai 2007

Berlin
Ein 67-jähriger Mann wurde am 05. Mai an einem Infostand der NPD in Berlin-Hellersdorf tätlich angegriffen, nachdem er eine zuvor ausgehändigte NPD-Broschüre zerrissen und die Rechtsextremisten beschimpft hatte.
Quelle: ddp v. 06. Mai 2007

Dresden / Sachsen
In der Nacht zum 07. Mai wurde ein 26-jähriger Türke in einer Straßenbahn in Dresden mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft und angegriffen. Zwei der Männer hielten ihr Opfer fest, Das Opfer erlitt einen Knochenbruch im Gesicht und Prellungen.
Quelle: ddp v. 07. Mai 2007

Leipzig / Sachsen
In der Nacht zum 11. Mai wurde im Leipziger Stadtteil Connewitz eine Schaufensterscheibe des Büros der PDS-Landtagsabgeordneten Heike Werner eingeworfen.
Quelle: dpa/Leipziger Volkszeitung v. 11. Mai 2007

Burgstädt - Rochlitz / Sachsen
50 Neonazis, darunter Mitglieder der verbotenen Neonazi-Gruppierung "Sturm 34", haben am 17. Mai Quelle: Himmelfahrtstag in Burgstädt auf einem Radiofest eine Massenprügelei angezettelt. Erst kurz zuvor hatten Neonazis in Rochlitz zwei Männer Quelle: 18, 19 mit Bierflaschen und Fäusten angegriffen. Einer musste mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Danach schlugen die Neonazis die Scheiben der Jugendclubs "Alte Schmiede" und "Szene Rochlitz" ein.
Quelle: Chemnitzer Morgenpost v. 19. Mai 2007

Salzwedel / Sachsen-Anhalt
Mehrfach grölten am 17. Mai Neonazis in Salzwedel rechtsextreme Lieder und Parolen. Später trafen Neonazis in einem Park auf Linke und lösten eine Schlägerei aus.
Quelle: dpa/Mitteldeutsche Zeitung v. 18. Mai 2007

Apolda / Thüringen
In der Nacht zum 18. Mai wurden zum vierten Mal seit 2006 dem Bestattungsunternehmen von Sigrun H. in Apolda die Scheiben eingeworfen. Die Geschäftsfrau engagiert sich im Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus.
Quelle: Pressemitteilung der Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus Weimar v. 18. Mai 2007

Dortmund / Nordrhein-Westfalen
Vier Rechtsextremisten im Alter zwischen 19 und 24 Jahren haben in der Nacht zum 18. Mai in der Dortmunder Innenstadt zwei Männer und eine Frau aus der linken Szene beleidigt, geschlagen und die schließlich am Boden liegenden Opfer mit Fußtritten attackiert.
Quelle: dpa/Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 18. Mai 2007

Nauen / Brandenburg
In der Nacht zum 19. Mai wurde ein 22-jähriger Schwarzafrikaner aus Ghana in Nauen Quelle: Havelland von drei Jugendlichen angegriffen und mit einem Messer verletzt. Zuvor fielen rassistische Beleidigungen.
Quelle: e110/ddp v. 21. Mai 2007

Berlin
Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden am 20. Mai in einem S-Bahnzug zwischen den Bahnhöfen Unter den Linden und Friedrichstraße von mehreren Jugendlichen beleidigt und geschlagen. Der 16-Jährige, der die jüdische Kopfbedeckung Kippa trug, wurde antisemitisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei v. 21. Mai 2007

Dortmund / Nordrhein-Westfalen
Acht Wochen nach dem letzten Anschlag auf das Wahlkreisbüro von Ulla Jelpke Quelle: PDS klirrten in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai erneut die Scheiben. Quer über die Frontscheibe läuft nun ein langer Riss. In der Eingangstür prangt ein Loch.
Quelle: Wahlkreis-Pressemitteilung von Ulla Jelpke v. 22. Mai 2007

Arnstadt / Thüringen
Beim ersten Arnstädter Bierfest am 26. Mai griffen mehrere Neonazis linke Jugendliche mit Baseballschlägern und Eisenstangen an. Unter den Angreifern sollen auch die Neonazis Marcel Unger und Steve Heerdegen gewesen sein.
Quelle: http://de.indymedia.org/2007/05/178800.shtml / eingesehen am 29. Mai 2007

JUNI

Hamburg
In der Nacht zum 1. Juni schoss der 46-jährige Hafenarbeiter Andreas H. wegen "Ruhestörung" einem 26-Jährigen in St. Pauli in die Beine. Das Geschoss durchschlug beide Beine. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung entdeckte die Polizei eine Hakenkreuzflagge, ein Hitlerbild und an der Tür den Szene-Aufkleber "Odin statt Jesus" in Runenschrift.
Quelle: Hamburger Morgenpost v. 02. Juni 2007

Berlin
Ein 33-jähriger Afrikaner und seine 43-jährige Freundin wurden am 01. Juni in Berlin-Treptow von vier Männern zunächst rassistisch beschimpft und dann angegriffen.
Quelle: Tagesspiegel v. 04. Juni 2007

Dresden / Sachsen
Ein dunkelhäutiger US-Student und sein deutscher Dozent wurden am 02. Juni in einem Bus in Dresden von zwei Schlägern verletzt. Der Student wurde beschimpft und geschlagen. Der Dozent, der eingreifen wollte, wurde auch geschlagen.
Quelle: TAZ v. 08. Juni 2007

Oranienburg / Brandenburg
In der Nacht zum 05. Juni wollten fünf junge Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren auf die PDS-Kreisgeschäftsstelle in Oranienburg ein Brandanschlag verüben. Durch einen couragierten Spaziergänger wurden sie in die Flucht geschlagen und später von der Polizei gestellt. Eine Kiste mit Brandbeschleunigern wurde vom Staatsschutz vor Ort sichergestellt. Der mutmaßliche Initiator der Tat, Patrick Schulz, ist wegen Verwendens von NS-Symbolen vorbestraft.
Quelle: Märkische Allgemeine v. 06. Juni 2007 / ddp v. 06. Juni 2007 / Indymedia v. 08. Juni 2007

Wolfen / Sachsen-Anhalt
In der Nacht zum 06. Juni haben Unbekannte das Auto der Bitterfelder Stadträtin Ina K. in Wolfen angezündet. K. gehört der MLPD an und ist Kreisvorsitzende ihrer Partei für Dessau-Wolfen-Bitterfeld.
Quelle: dpa/Mitteldeutsche Zeitung v. 06. Juni 2007

Berlin
Ein 60-jähriger Mann hat am 05. Juni in Berlin-Hohenschönhausen einen 14-jährigen Jungen rassistisch beschimpft und mit einem Messer bedroht.
Quelle: Berliner Zeitung v. 07. Juni 2007

Berlin
Ein dunkelhäutiges Mädchen wurde am 06. Juni in einem Jugendclub in Berlin-Hohenschönhausen von einem 33-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Eine Zeugin, die der 13-jährigen Deutschen helfen wollte, wurde von dem Mann mit Reizgas und Pfefferspray bedroht.
Quelle: Tagesspiegel v. 08. Juni 2007

Halberstadt / Sachsen-Anhalt
Mitglieder des Nordharzer Theaterensembles sind in den frühen Morgenstunden des 09. Juni in Halberstadt von einem mehrköpfigen rechtsextremen Schlägertrupp brutal verprügelt worden. Mehrere Personen wurden schwer verletzt. Zu dem möglichen Motiv der Täter erklärte ein Polizeisprecher, dass einer der Künstler im Zusammenhang mit einer Theateraufführung eine Punkfrisur hatte.
Quelle: dpa v. 09. Juni 2007 / AP v. 09. Juni 2007

Cottbus / Brandenburg
Am 09. Juni wurde der Jugendclub "Fragezeichen e.V." in Cottbus von Neonazis überfallen. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.
Quelle: Pressemitteilung der Vereinten Linken Lausitz v. 11. Juni 2007

Winnenden / Baden-Württemberg
In der Nacht zum 12. Juni wurden Fensterscheiben des durch den Streit um Anti-Nazi-Symbole bekannt gewordenen Unternehmens "Nix Gut" im schwäbischen Winnenden mit rechtsextremer Schmiererei besudelt. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden die Schaufenster mit einem Hakenkreuz, dem Schimpfwort "Rote Sau", dem Begriff "raus" und einem Judenstern beschmiert. Die Firma "Nix Gut" vertreibt unter anderem Produkte mit durchgestrichenem Hakenkreuz.
Quelle: ddp v. 12. Juni 2007

Hamburg
Unbekannte warfen in der Nacht zum 16. Juni einen Stein in das Schaufenster der Geschäftsstelle der Hamburger GRÜNEN im Stadtteil Harburg und beschmierten die Eingangstür mit antisemitischen Parolen. Die Grünen gehen davon aus, dass es sich dabei um eine unmittelbare Reaktion auf eine antifaschistische Veranstaltung gehandelt habe.
Quelle: ddp v. 18. Juni 2007

Apolda / Thüringen
Am 16. bzw. 17. Juni 2007 wurde erneut das Bestattungsunternehmen von Sigrun H. in Apolda von Rechtsextremisten angegriffen. Die Geschäftsfrau engagiert sich im Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus.
Quelle: Thüringische Landeszeitung v. 18. Juni 2007

München / Bayern
Am 17. Juni beleidigte eine 20-jährige polizeibekannte Rechtsextremistin einen 37-jährigen Äthiopier mit deutscher Staatsangehörigkeit in einer U-Bahn in München mit volksverhetzenden Äußerungen. Daraufhin kam es zu einer Rangelei der Rechtsextremistin und ihres ebenfalls polizeibekannten rechtsextremen Begleiters mit dem Opfer.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei München v. 18. Juni 2007

Opladen / Nordrhein-Westfalen
Ein 80-Jähriger hat am 19. Juni 2007 in Opladen drei spielende Kinder mit der Waffe bedroht, weil er sich gestört fühlte. Er soll auch in die Luft geschossen haben. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei rechtsextremes Propagandamaterial.
Quelle: Rheinische Post online v. 19. Juni 2006

Halberstadt / Sachsen-Anhalt
In Halberstadt wurde am 20. Juni 2007 ein Jugendlicher von Rechtsextremisten zusammengeschlagen.
Quelle: Welt online v. 22. Juni 2007

Berlin
Vor einer jüdischen Einrichtung in Berlin-Schöneberg äußerte sich am 22. Juni 2007 ein Mann lautstark judenfeindlich. Später beschimpfte er eine Frau, die aus dem Gebäude kam, ebenfalls judenfeindlich. Ein 24-jähriger Mann, der der Frau zu Hilfe eilte, wurde von dem Täter mit dem Auto umgefahren.
Quelle: Tagesspiegel online v. 24. Juni 2007

Giesing / Bayern
Zwei 16- und 17-jährige Schüler wurden am 23. Juni 2007 in Giesing von Neonazis angepöbelt und dann verprügelt. Ein dunkelhäutiger 29-Jähriger, der den Schülern zu Hilfe kommen wollte, wurde ebenfalls angegriffen. Dabei zeigten die Neonazis den Hitlergruß und riefen "Heil Hitler". Die Neonazis waren zuvor auf einer Sonnwendfeier.
Quelle: Süddeutsche Zeitung v. 25. Juni 2007

Bad Neustadt an der Aisch / Bayern
Bei einer konspirativ angelegten Sonnwendfeier in der Nähe von Gottesgab bei Bad Neustadt an der Aisch am 24. Juni 2007 wurden Polizisten von randalierenden Neonazis angegriffen.
Quelle: http://www.br-online.de / eingesehen am 25. Juni 2007

Jena / Thüringen
Ein 32-jähriger Student aus Nigeria wurde am 29. Juni 2007 am Rande des Jenaer Brückenfestes von einem unbekannten Mann angegriffen und geschlagen.
Quelle: Thüringische Landeszeitung v. 02. Juli 2007

Pölchow / Mecklenburg-Vorpommern
Laut einem Bericht der Opferberatungsstelle Lobbi e.V. griffen am 30. Juni 2007 NPD-Anhänger in der S-Bahn von Güstow auf dem Weg nach Rostock mitreisende Erwachsene und Kinder am Haltepunkt Pölchow brutal an. Beide Gruppen waren auf dem Weg nach Rostock, um entweder an einer NPD-Demonstration oder der Gegen-Veranstaltung teilzunehmen. Zugscheiben wurden von den Neonazis zerschlagen, Opfer aus dem Zug gezerrt und mit Zaunlatten verprügelt. Mehrere Personen sollen bewusstlos geschlagen worden sein. Im Zug befanden sich auch mecklenburg-vorpommersche NPD-Landtagsabgeordnete.
Quelle: Pressemitteilung von Lobbi e.V. v. 30. Juni 2007

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KOMMENTARE (10 von 13)
 
noizboiz (23.07.2007, 17:18 Uhr)
Lachhaft
Ich bin von ausländisch anmutende Gruppe angepöbelt und verprügelt worden. 2 Rippenbrüche, schwere Gehirnerschütterung mit Komagefahr.
Hab noch nichts darüber in der Zeitung gelesen !!! Strafverfolgung = 0 .
Also bitte.
German_by_nature (19.07.2007, 22:34 Uhr)
http://www.auslaenderkriminalitaet.info/
Gerecht wäre es wenn der liebe Stern auch einmal offen über die alltägliche Gewalt durch Ausländer berichten würde.
Man gewinnt den Eindruck, dass das Leben eines deutschen Familienvaters weniger wert ist als das eines Ausländers. Oder wer kennt noch das Schicksal des Mannes aus Köln welcher von jugendlichen Ausländern ins Koma geschlagen wurden
So etwas passt nicht in das Bild der politisch korrekten multikulti Berichterstattung ...
Kohli68 (19.07.2007, 10:54 Uhr)
@Raknarak
nazis beleidigen, überfallen oder ermorden menschen aus anderen ländern aufgrund rassistischer motive.
hingegen deppen, die andere dumm anmachen, oder aufgrund von nichtigkeiten gewaltätig werden, gabs schon immer und in jeder nation. auch deutsche machen deutsche dumm an oder werden gewaltätig.
Der vergleich von "Ausländer"-Gruppen, welche provozierend auftreten oder auch mehr und Neonazis hinkt jedoch ganz gewaltig aufgrund des politisch bzw. rassistisch motivierten hintergrund bei Neonazis.
Raknarak (18.07.2007, 08:50 Uhr)
....und von hannover - braunschweig
müssen sich deutsche von ausländischen gruppen drangsalieren lassen ohne sich in einer gruppe gegen diese wehren zu können da man dann sofort als nazi bezeichnet wird..........ach die lieben ausländer.......... lieber sternreporter "mach mal die augen auf und zähl mal auf was sich deutsche alles in deutschland gefallen lassen müssen" und bis dahin einfach mal die schnauze halten
Xyloss (18.07.2007, 07:57 Uhr)
Bildung hilft
Rassismus ist KEINE politische Auissage sondern ein Verbrechen. Und irgendwelche glatzkoepfigen Hools, die sich verzweifelt das Maentelchen des politischen ueberwerfen werden dadurch nicht politischer! Straftaeter gehoeren in den Knast! Gewalt ist keine Politik (mehr)! Hoert endlich auf die rassisten zu politisieren, saufen und Auslaender zusammenschlagen hat aber auch gar nichts mit einer politischen Meinung zu tun!!!
Prometheus90 (17.07.2007, 23:39 Uhr)
Hartz 4
Diese Wort "Prekariat" ist SUPER, mann kann alle Probleme des Landes auf "ES" schieben, die Hartz 4 "Untermenschen". Woher haben Sie alle denn ihr wissen über RTL 2, oder über die Talkshows?, keiner will es gesehen haben, doch jeder kennt es.
sachsenwini (17.07.2007, 17:07 Uhr)
Die sieben Randalierer, die an einem Strand in Mecklenburg mit einer Maschinenpistole in die Luft geschossen hatten, sind wieder auf freiem Fuß.

Der Rostocker Oberstaatsanwalt Peter Lückemann betrachtet es als um keine Haftsache. Die angetrunkenen Männer im Alter von 21 bis 29 Jahren sind nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler auch keine Neonazis oder Rechtsextreme, obwohl sie Nazi-Symbole verwendeten, Heil Hitler schrieen und mit einer Maschinenpistole 17 Mal in die Luft geschossen haben.
Das wird weitere Mitbürger künftig davon abhalten, einzuschreiten oder Anzeige zu erstatten.
Die Randalierer und Neonazis wird es ermutigen noch terroristischer aufzutreten, und noch mehr Menschen werden weggucken.
Wer hat schon Lust sich in Gefahr zu begeben und gegen Gewalttäter vorzugehen, wenn diese Stunden später schon wieder auf freiem Fuß sind?
Während friedliche Demonstranten und Reporter misshandelt und unter katastrophalen Bedingungen eingepfercht werden, erhalten bewaffnete Nazis Sonderrechte.
Die Ursache für den rechtsextremen Terror sitzt in unseren Behörden.
opf85 (17.07.2007, 15:45 Uhr)
Oh mein Gott....
Um meinem Kommentar eins vorweg zu nehmen: Ich bin weder Nazi, noch wähler einer rechten Partei.
Ich finde es erschreckend, mit was für einer Art und Weise hier in den Kommentaren auf rechts gerichtete Personen abgeziehlt wird. Hier wird öffentlich von erschießen gesprochen... wo sind wir hier! Ihr seit doch keinen deut besser! Wenn hier nun eine Statistik über Opfer Gewalten von Bürgern außländischer Herkunft währe, würde keiner mit Mord oder so kommen! Ehr mit Verständniss! Und dann die Meinung, dass in einer Demokratie die rechte Seite verboten gehört... Es ist eine DEMOKRATIE, da haben auch rechte Gruppen ein recht drauf! Wer nicht deren Meinung ist, braucht sie ja auch nicht zu wählen (wie ich z.B.)! Hier wird von "Umerziehungsmaßnahmen" für Rechte gesprochen... HALLO? Wo sind wir denn? In einem Land, dass seinen Bürgern seine Meinung aufzwingen darf? Hier drängt sich mir der gedanke auf, wer ist mehr Radikal, die Nazis, oder die Personen in unserem Land, die für die Ausrottung der Nazis sogar unsere Verfassung und somit ihr eigenes Rechtsverständniss aufgeben würden... Es gibt auch genung rechte Personen, die nicht zu diesen Schlägern gehören, die ein normales Leben führen und außländische und jüdische Bekannte, Verwante und Freunde haben! Genau wie es gute linke und schlechte linke, gute Außländer und schlechte Außländer etc..... gibt! Jedlicher Verallgemeinerung läßt nur einen Weg offen, den einer radikalen Partei/Gruppe, egal welcher Richtung!
Roy05441 (17.07.2007, 14:49 Uhr)
Sollte dieser braune Sumpf.....
innerhalb der deutschen Justiz so viele Sympathieträger haben?
Da gäbe ich dem Wolfgang recht!
Da muss ein Scharfschütze her!
Ich konnte zwar mit gesammelten Phosphor-Bombensplittern zwar nicht überleben, jedoch, abgegeben beim Schrottsammler war es im Jahre 46 möglich, ein Pfund Mehl zum Brotbacken zu erstehen. Dies waren der Nazis bürgerlichen Nachwehen!
Was Adolf in seiner Zeit nicht hat gebracht, wird heutzutage von Lobbyisten erbracht!
tagora-sagittara (17.07.2007, 14:40 Uhr)
wollt ihr euch nicht endlich...
ernsthaft um diese Leute bemühen,... oder glaubt hier irgend jemand, daß diese Leute als Nazis geboren wurden?,... nein meine Damen und Herren Gesellschaftspolitiker,... die habt Ihr euch geschaffen und ich bezweifle daß ihr sie loswerden wollt. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß passt euch in euer "Panik-Kalkül".
Tut endlich mal was für`s Volk und nicht nur für eurer "Auto-Yacht-Geliebte" Universum!!