Katja Kipping

Pragmatisch und zielstrebig sei sie, sagt man über Katja Kipping. Genau die richtige Chefin also für eine Partei wie die Linke, die sich im Richtungsstreit selbst zu zerfleischen droht. Vielleicht ha...

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Artikel zu: Katja Kipping

Menschen auf einer Straße

Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat

Angesichts aktueller Zahlen zur wachsenden Armutsgefährdung in Deutschland sind Forderungen nach einer Stärkung des Sozialstaats laut geworden. So warnte etwa der Sozialverband Deutschland vor Kürzungen im sozialen Bereich, während der Paritätische Gesamtverband einen "Armutsvermeidungs-Check" bei sozialpolitischen Reformen forderte. Hintergrund ist eine Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts vom Dienstag, wonach der Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland 2025 auf 16,1 Prozent stieg. 2024 lag der Anteil noch bei 15,5 Prozent. 
Windräder in Brandenburg

Klima-Allianz zweifelt an Versprechen von Union und SPD zur Emissionssenkung

Die Deutsche Klima-Allianz sieht den Koalitionsvertrag von Union und SPD mit Sorge. "Die Vereinbarungen orientieren sich nicht daran, was eigentlich notwendig wäre, um die Klimaziele einzuhalten", sagte die Geschäftsleiterin Politik des Dachverbands, Stefanie Langkamp, am Montag in Berlin. Kritisch äußerte sie sich vor allem dazu, dass diverse klimapolitische "Rückschritte" sehr konkret, mögliche Fortschritte hingegen eher vage formuliert seien.

Pragmatisch und zielstrebig sei sie, sagt man über Katja Kipping. Genau die richtige Chefin also für eine Partei wie die Linke, die sich im Richtungsstreit selbst zu zerfleischen droht. Vielleicht haben die Genossen sie deswegen 2012 zur Co-Vorsitzenden gewählt. Kipping ist schnell aufgestiegen: In nur fünf Jahren schaffte es die Dresdnerin nach ihrem Eintritt in die PDS von der Stadträtin zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden, zwei Jahre später saß sie im Bundestag. Eine Frau, die sich keiner Strömung ihrer Partei unterordnen will - weder den Ost-Reformern noch West-Gewerkschaftern. Katja Kipping, geboren 1978, ist inzwischen Mutter einer kleinen Tochter. Eines ihrer wichtigsten politischen Projekte ist das bedingungslose Grundeinkommen. Außerdem unterstützt sie sich für Inge Hannemann, einer Arbeitsamtsmitarbeiterin, die gegen Hartz-IV-Sanktionen kämpft.