Andrea Nahles
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) spricht am 22.04.2015 bei der Auftaktveranstaltung "Arbeiten 4.0" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin. Fachvertreter, Experten und Sozialpartner diskutieren bei der Konferenz über die Gestaltung der Arbeitswelt im digitalen und globalisierten Zeitalter. 

Andrea Nahles

Ihr Berufswunsch, niedergelegt in ihrer Abi-Zeitung 1989, war eine kühne Alternative: "Hausfrau oder Bundeskanzlerin". Beides ist Andrea Nahles nicht geworden. Als SPD-Generalsekretärin ist sie derze...

Mehr anzeigen

Artikel zu: Andrea Nahles

Logo der BA

Zahl der Arbeitslosen bleibt im März über Drei-Millionen-Schwelle

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung nur leicht gesunken und bleibt über der Drei-Millionen-Schwelle. Sie nahm im Vergleich zum Februar um 49.000 auf 3,021 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zurück und lag demnach auf Vorjahresniveau. 
Logo der BA

Lage am Arbeitsmarkt im Februar unverändert schlecht - drei Millionen Arbeitslose

Die Lage am Arbeitsmarkt ist im Februar nahezu unverändert schlecht geblieben. Weiterhin waren etwas mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank demnach um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat legte sie um 0,1 Prozentpunkte zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sprach von einer "Arbeitsmarktkrise".

Ihr Berufswunsch, niedergelegt in ihrer Abi-Zeitung 1989, war eine kühne Alternative: "Hausfrau oder Bundeskanzlerin". Beides ist Andrea Nahles nicht geworden. Als SPD-Generalsekretärin ist sie derzeit vollauf damit beschäftigt, den Wahlkampf ihres Genossen Peer Steinbrück zu organisieren. Der aufreibende Parteijob ließ ihr 2011 kaum Zeit für den Mutterschaftsurlaub, schon acht Wochen nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie wieder an den Schreibtisch zurück. Nahles, die zum linken Flügel der Partei zählt, galt als zentrale Widersacherin von Kanzler Gerhard Schröder, ihre Kampfkandidatur 2005 für das Amt des Generalsekretärs führte zur Resignation des damaligen Parteichefs Franz Müntefering. Ihre zentralen politischen Projekte sind die Bürgerversicherung und der flächendeckende, gesetzliche Mindestlohn. Letzteres konnte sie in den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2013 durchsetzen. Wobei der Mindestlohn erst Anfang 2017 wirklich flächendeckend sein soll. Andrea Nahles übernahm 2013 die Leitung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von Ursula von der Leyen.