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Während des US-Wahlkampfes wurde sie von Talk-Ikone Oprah Winfrey ignoriert. Jetzt aber hat Sarah Palin ihre Autobiografie "Going Rogue" geschrieben, war bei der TV-Queen zu Gast - und wurde überraschend freundlich behandelt.
Es war vielleicht die letzte Chance des Kriegers John McCain. Und er hat sie nicht genutzt. Denn der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat das zweite TV-Duell nach Punkten für sich entschieden. Die Finanzkrise spielte auch dabei eine wichtige Rolle.
Bei den US-Vorwahlen ist alles ist wieder offen: Die Bürger von New Hampshire haben Hillary Clinton und John McCain zu unerwarteten und wichtigen Siegen verholfen. Die Kommentatoren der US-Medien schreiben nun von der Rückkehr der Totgesagten. Eine Presseschau.
Um die Wirtschaftskompetenz der Republikaner John McCain und Sarah Palin ist es nicht gut bestellt - sagt zumindest John McCains Beraterin. Beide könnten keine große Firma leiten, so Carly Fiorina. Sie muss es wissen: Fiorina hat den Computergiganten Hewlett Packard geleitet.
Sie hielt den Erwartungen stand: John McCains Vizewahl Sarah Palin gab sich auf dem Parteitag der Republikaner als Kämpferin, als Bannerträgerin konservativer Werte. Zum Abschluss ihrer Rede gab es Familie satt, und selbst ein Überraschungsgast aus Alaska wurde präsentiert.
Die Wahl Barack Obamas zum neuen US-Präsidenten lässt die Welt in Verzückung geraten: Selbst die amerikakritischen Franzosen werfen ihre Vorurteile über Bord, wie die Zeitung "Liberation" schreibt. Und der "Daily Telegraph" aus London schiebt den Erfolg auf Obamas schwarze und weiße Wurzeln.
Er hat verloren, und er hat in Ehren verloren. John McCains Auftritt nach seiner Niederlage war der beste seines Wahlkampfs. Doch er zeigte auch, wie sehr McCain das Gestern der Republikaner verkörpert - anders als seine Vizekandidatin, die ahnungslose Sarah Palin.
Vietnam-Veteran, Haudegen und gescheiterter republikanischer Präsidentschaftskandidat: Testen Sie Ihr Wissen über John McCain.
Senator John McCain inszeniert sich gern als Haudegen - gibt den Kämpfer mit Ecken und Kanten. Im Rennen um die US-Präsidentschaft setzt der Mann aus Arizona auch auf seine Vergangenheit als Vietnam-Veteran. Wahlkampftaktik, hinter der sich eine spannende Geschichte verbirgt.
Ein ordentliches Make-up ist den Republikanern offenbar mehr Wert als politische Expertise. Wie US-Medien berichten, hat die Partei für die Visagistin der Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin mehr Geld ausgeben als für den außenpolitischen Berater John McCains - die Wähler aber schätzen derlei Großzügigkeit für Palins Äußeres nur wenig.
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