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Das Bundesinnenministerium hält die Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz für vollkommen legitim. Die Überwachten sind empört - und erhalten selbst aus Koalitionskreisen Unterstützung.
Sie streiten oft wie ein Ehepaar um die offene Zahnpastatube: Gesine Lötzsch und Klaus Ernst stehen der Linkspartei vor. Das Sagen aber hat ein anderer: Gregor Gysi darf während des politischen Jahresauftakts der Partei nicht nur doppelt so lange reden, sein Wort hat auch doppeltes Gewicht.
Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wird nicht mit Parteichefin Gesine Lötzsch um den Vorsitz konkurrieren.
Mit Gesine Lötzsch und Klaus Ernst hat die Linkspartei zwei designierte Parteivorsitzende. Damit ist die Personaldebatte vom Tisch. Und wieder da - denn in Lafontaines Liga spielt keiner der Neuen.
Ehemalige DDR-Helden pfeifen auf Hartz IV. Altlasten wie Gesine Lötzsch wollen nicht mehr so richtig von Kommunismus reden. Und ich verschwende hier meine revolutionäre Energie für westdeutsche Medienkonzerne? Eine Selbstkritik.
Wie viel Kommunismus darf's sein für Deutschland? Seitdem Gesine Lötzsch sich scheinbar als Sympathisantin geoutet hat, steht sie am Pranger. Im ZDF kam es jetzt noch schlimmer für die Linken-Chefin: Sie musste sich von dem rüpelhaften Theatermann Peymann verteidigen lassen.
Alarm bei der Linken: Die Führung zerfleischt sich, Parteichefin Lötzsch hantiert mit dem K-Wort. Im stern.de-Interview erklärt Oskar Lafontaine, was er vom Kommunismus hält.
Die vom Verfassungsschutz beobachtete Linke-Chefin Gesine Lötzsch sieht sich nicht als verfassungsfeindlich an. Sie habe die Aufgabe, die Verfassung zu verteidigen und die nehme sie auch sehr ernst. Das sagte Lötzsch im ZDF-«Morgenmagazin».
Es ist vollbracht: Die Bundesversammlung hat Christian Wulff im dritten Anlauf zum Bundespräsidenten gewählt. Der Sieg des Regierungskandidaten war am Ende doch noch deutlich.
Der Verfassungsschutz beobachtet nach «Spiegel»-Informationen 27 Bundestagsabgeordnete der Linken, darunter Fraktionschef Gregor Gysi und Parteichefin Gesine Lötzsch. Hinzu kämen 11 Mitglieder der Linksfraktionen verschiedener Landtage, berichtet das Magazin.
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