Ein Grüner der ersten Stunde: Jürgen Trittin trat 1980 der neu gegründeten Partei bei und saß bereits 1985 als Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag. Dort trifft Trittin erstmals auf Gerhard Schröder (SPD), der ihn 1990 zum Minister für Bundes- und Europaangelegenheit macht. Gemeinsam mit Schröder sitzt Trittin 1998 in der ersten rot-grünen Bundesregierung. Als Bundesumweltminister brachte er das Kyoto-Protokoll auf den Weg, etablierte das Dosenpfand und setzte sich für die Förderung der erneuerbaren Energien ein. Früher als linker Provokateur verschrien, entwickelte sich Trittin zum ministrablen Strategen. Die Grünen wählten ihn 2012 in einer Urwahl zu ihrem Spitzenkandidaten. Im Fall einer rot-grünen Mehrheit dürfte Trittin das Amt des Vize-Kanzlers und Finanzministers anstreben.
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Sind die Steuerpläne der Grünen ein "Jobkiller" oder nicht? Der Streit zwischen dem Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags und Jürgen Trittin geht in die nächste Runde.
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vorgeworfen, bei dem Rüstungsprojekt "Euro Hawk" gegen das Gesetz verstoßen zu haben.
Jürgen Trittin sei ein "böser Räuber Hotzenplotz": Mit viel Polemik schoss sich FDP-Chef Philipp Rösler auf dem FDP-Parteitag gegen die Grünen ein. Via Twitter spottet Trittin zurück.
Klaus Trittin, Vater des Grünen-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin, kämpfte im Zweiten Weltkrieg bis zur letzten Minute - und zeigte seinen Kindern später und voller Reue ein KZ.
Jürgen Trittin hat sich in der Debatte um Altmaiers Strompreis-Bremse zu Wort gemeldet. Er hält die Pläne der Regierung für ungeeignet und will die Befreiungsregeln von der EEG-Umlage abschaffen.
Im Streit über die Steuerpläne der Grünen wehrt sich die Partei vehement gegen Vorwürfe aus der Wirtschaft. Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin wandte sich dazu in einem Brief an den Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer.
Die Grünen kommen wegen ihrer geplanten Steuererhöhungen nicht aus der Defensive. Trittin widerspricht den Vorwürfen aus der Wirtschaft sogar schriftlich - in einem Brief an Eric Schweitzer.
Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin sind zwei Kandidaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite die ostdeutsche Theologin mit guten Drähten zu den Konservativen, auf der anderen Seite der altgediente Haudegen vom linken Parteiflügel aus dem Westen.
Es war eine faustdicke Überraschung, als Grünen-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke am Samstag das Ergebnis der Urwahl zur Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl präsentierte: Neben Fraktionschef Jürgen Trittin, der schon zuvor als gesetzt gegolten hatte, machte ausgerechnet Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt das Rennen.
Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin sind zwei Kandidaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite die ostdeutsche Theologin mit guten Drähten zu den Konservativen, auf der anderen Seite der altgediente Haudegen vom linken Parteiflügel aus dem Westen.
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Jürgen Trittin ist ein deutscher Politiker. Er ist seit 2005 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Von 1990 bis 1994 war er niedersächsischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und von 1998 bis 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.