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Roland Koch

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Hessens scheidender Ministerpräsident im Interview
Hessens scheidender Ministerpräsident im Interview
Was Roland Koch jetzt lernen muss

Zum Abschied wünscht er sich Songs von Udo Jürgens, Memoiren will er nicht schreiben. Im stern.de-Interview spricht Roland Koch über seine Zukunft und seinen größten politischen Fehler.

Roland Koch im Wahlkampf
Roland Koch im Wahlkampf
Der Mann, der die Löschtaste fand

Anti-Ausländerwahlkampf? Verkorkste Bildungsreform? Studiengebühren? Alles vergessen. Roland Koch gibt den besorgten Landesvater, den Kümmerer, dem die Jobs in Hessen am Herzen liegen. Und der fast Totgeglaubte hat gute Chancen, damit seine politische Wiederauferstehung zu feiern.

Wulffs politische Karriere
Wulffs politische Karriere
Von Osnabrück ins Schloss Bellevue

Er galt als Schwiegermutterliebling und ewiger Oppositionsführer: Christian Wulff blickt auf eine bewegte politische Karriere zurück, die eher unvermittelt mit dem höchsten deutschen Staatsamt gekrönt wurde.

Hessens Ministerpräsident verlässt die Politik
Hessens Ministerpräsident verlässt die Politik
Zehn Jahre Roland Koch - eine Bilanz

Roland Koch verlässt die politische Bühne. Was hat der CDU-Ministerpräsident dem Land Hessen in den zehn Jahren gebracht? Wo hat er brilliert, wo versagt?

Wirtschaft
Wirtschaft
Bilfinger Berger erzielt Rekordergebnis

Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hat unter seinem neuen Chef Roland Koch 2011 ein Rekordergebnis erzielt. «Das ist ein Anspruch, den wir öfter erfüllen wollen», sagte der ehemalige hessische Ministerpräsident (CDU) bei einer Telefonkonferenz in Mannheim.

Rückzug von Roland Koch
Rückzug von Roland Koch
Herr Koch, Sie werden uns fehlen!

Er war umstritten, aber auch verkannt. Denn in Roland Koch steckte immer mehr als nur der kaltblütige Machtmensch. Das zeigte auch sein Abgang.

Roland Koch bestätigt Rückzug
Roland Koch bestätigt Rückzug
"Politik ist nicht mein Leben"

Paukenschlag in der CDU: Hessens Ministerpräsident Roland Koch zieht sich aus der Politik zurück, wie er am Mittag bestätigte. Schon kursieren erste Namen für seine Nachfolge.

Neuer Job für Roland Koch
Neuer Job für Roland Koch
Bald Bilfinger-Boss mit Millionengehalt?

Roland Koch hat sich aus der Politik zurückgezogen, um in die Wirtschaft zu wechseln. Nun scheint er einen Arbeitgeber gefunden zu haben. Laut "Focus" heuert Hessens Ex-Ministerpräsident schon bald beim Bauriesen Bilfinger Berger an - als Chef mit einem fürstlichen Gehalt.

Nachrichten-Ticker
Roland Koch übernimmt am Freitag Chefposten bei Bilfinger Berger

Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) übernimmt am Freitag den Chefposten des Bauunternehmens Bilfinger Berger.

Gerüchte um Job für Roland Koch
Gerüchte um Job für Roland Koch
Roland, der Baumeister?

"Bild" meldet exklusiv: Hessens Ministerpräsident Roland Koch wird Chef des Baukonzerns Bilfinger + Berger. Der Konzern und Koch dementieren. Es darf munter spekuliert werden.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Furor auf den Fluren des Zweiten

"Zentrum der Freude" so nennen die Mitarbeiter des Zweiten Deutschen Fernsehens ihre Sendeanstalt mit einer liebevollen, einer augenzwinkernden und einer spitzen Nuance. Rund 3600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hält das öffentlich-rechtliche Programm auf dem Mainzer Lerchenberg beschäftigt. Man kennt sich untereinander recht gut; die Abgeschiedenheit auf dem Acker oberhalb der Bischofsstadt am Rhein befördert das. Man kommt in der Mittagspause zusammen. Eine wirkliche Ausweichmöglichkeit zur hauseigenen Kantine gibt es nicht, wenn man einmal vom Landwirt Appel Happel absieht, der im Sommer Leckeres fünf Autominuten "vom Sender" entfernt im Freien auftischt. Personalentscheidungen und Beförderungen spielen bei den mittäglichen Unterhaltungen, wie vielen anderen Orts auch, eine nicht unbedeutende Rolle. Schon seit geraumer Zeit kam dabei die Frage auf, wie es wohl um eine weitere Amtszeit für Chefredakteur Nikolaus Brender bestellt sein würde. Sein Vertrag läuft Anfang 2010 aus. Hinter den Kulissen bastelten politische Interessensvertreter, die bei der Bestellung des hohen Personals auf dem Lerchenberg immer mitsprechen, an Allianzen. Öffentlich wurde dieses Geschacher um den journalistischen Chefposten des ZDF nun erstmals durch einen Brief, von heute-journal-Moderator Claus Kleber. Darin monierten er und andere prominente Gesichter des Senders die Einmischung von Hessens Ministerpräsident Roland Koch in dieser Personalentscheidung. Über seine Position im ZDF-Aufsichtsrat hat der CDU-Mann zu beginnen versucht, eine weitere Amtszeit für Nikolaus Brender zu verhindern. Die Verquickung von Politik und Fernsehen ist in der über 45-jährigen Geschichte des ZDF schon häufiger ein Thema gewesen. Die Bestellung von Intendant Markus Schächter ist ein Kapitel in diesem Buch: Das Gezerre der Parteien um die Besetzung des höchsten Postens des Hauses Anfang 2002 war so peinlich, dass sich nicht wenige auf dem Lerchenberg geschworen haben, so eine Posse nie wieder zuzulassen. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Furor erst richtig deuten, der sich derzeit auf den Fluren des Zweiten Bahn bricht. Der Proporz beim Personal des Senders ist der Politik wichtig: Einem CDU-Mann entspricht ein SPD-Mann auf derselben Ebene an einer anderen Stelle. So ging das, und so würde es wohl auch weitergehen, wäre es, wie gesagt, einigen Journalisten jetzt nicht zu bunt geworden. Parteipolitisch pikant ist an der Causa Brender, dass nach alter Lehre der Intendant des ZDF eher der CDU, der Chefredakteur eher der SPD zuzuneigen habe. Der CDU-Frontmann Koch macht also Stimmung für eine Neubesetzung, die auf keinen Fall von einem seiner Getreuen wird ausgefüllt werden können. Umso mehr fragen sich die Beobachter, warum Roland Koch die Auseinandersetzung um den Chefredakteursposten im Zweiten Deutschen Fernsehen sucht. Geht es Roland Koch um einen anderen Deal? Wird er am Ende einer weiteren Amtszeit für Nikolaus Brender zustimmen und sich im Gegenzug Zugeständnisse bei der Besetzung anderer Posten sichern? In einem großen Interview mit der FAZ gibt Roland Koch darauf seine Antwort: Es gehe ihm um die Qualität des ZDF-Programms. Die Quoten der von Nikolaus Brender verantworteten Sendungen der Aktualität seien seit dessen Amtsantritt stetig gesunken und hinter Konkurrenzprodukte der ARD und, was in Roland Kochs Augen noch viel schlimmer wirkt, von RTL gefallen. Via Süddeutsche Zeitung kontert Brender, Koch vergleiche Äpfel mit Birnen: Das ZDF-Auslandsjournal und die ARD-Tagesthemen könnten nicht direkt miteinander in Bezug gesetzt werden. Beide Formate haben in den vergangenen Jahren in der Tat ihre Gestalt und ihren Sendeplatz verändert. Roland Kochs zweites Argument gegen Nikolaus Brender ist, dass die Journalisten sich unter seiner Ägide nicht in dem von ihnen gewünschten Maße entfalten könnten. Dies wird als Chiffre dafür gesehen, dass Koch sagen möchte, dass Brender nicht beliebt sei bei den Kollegen. Wenn dem so wäre, müsste doch eigentlich vielen der ZDF-Journalistinnen und -Journalisten die Offerte aus Wiesbaden, das viele mondäne Jung- und Altredakteure aus unerfindlichen Gründen der schönen Stadt Mainz als Wohnstatt vorziehen, gerade recht sein. Ist es aber nicht. Denn die Journalisten vom Lerchenberg möchten bei einer solch wichtigen Personalfrage keine Einmischung der Politik. Roland Koch hingegen lässt das nicht gelten: Er vermutet, dass diese Sympathiebekundungen für Nikolaus Brender einem Gruppenzwang geschuldet seien. Die Befürworter Nikolaus Brenders kontern: Geht es dem politischen Strippenzieher Koch wirklich um die Qualität und den Erfolg des Programms oder nutzt er diese Argumente, um Brender loszuwerden? Immerhin sei er in der Vergangenheit bei den Sitzungen nicht gerade durch eine prägnante Analyse der ZDF-Quoten aufgefallen. Und: Ist das Credo der Politik nicht, dass Quote eben doch nicht alles sei gerade bei den Öffentlich-Rechtlichen? Politische Informationssendungen sind auf dem Sendeplan des ZDF in einem Maße zu finden, wie es sich die Politik von einem gebührenfinanzierten Haus nur wünschen kann. Die Politik erwartet auch, dass diese Formate erhalten werden, selbst wenn sie mit der Quote der Dschungel-Camps und Superstarsuchen nicht mithalten können. Ist das Argument von der freien Entfaltung der Journalisten ein Anzeiger für die Beliebtheit des Chefredakteurs? Umgekehrt fragen die Koch-Kritiker zurück, woran sich genau die Beliebtheit eines Ministerpräsidenten ablesen lässt? Roland Koch zumindest steht nicht in dem Ruf, der beliebteste CDU-Politiker zu sein. Kompetenz bescheinigen ihm seine Kontrahenten innerhalb und außerhalb der Union dennoch. Letztendlich müssen beide Seiten zu einem Kompromiss finden. Ohne das Einvernehmen mit dem ZDF-Aufsichtsrat wird Intendant Markus Schächter keine Lösung in der Causa herbeiführen können. Eine erfreuliche Nebenwirkung hat die Auseinandersetzung: Sie wird nicht mehr in Hinterzimmern ausdiskutiert und gelöst, sondern coram publico, vor der Allgemeinheit. Anders als bei Kontroversen in der Vergangenheit ist der Streit durch den Schritt Klebers und seiner Kollegen an die Öffentlichkeit getragen worden. Die größere Frage, die durch die Personaldebatte illustriert wird, ist die nach dem Zueinander von Politik, Gesellschaft und Journalismus in den öffentlich-rechtlichen Medien in der Zukunft. Die Politik hat in den öffentlich-rechtlichen Sendern Ansprechpartner, die das Handeln der Regierenden erklären, die aber auch aufklären. Eine Nähe zwischen Journalismus und Politik ist deshalb nicht zu begrüßen. Schon gar keine strukturelle, die durch Gremien geprägt ist, in denen zuvor kritisch interviewte Politiker über die berufliche Zukunft des Journalisten entscheiden, der sie im Sinne und Interesse der Allgemeinheit vor der Kamera zur Brust genommen hat. Öffentlich-rechtliche Medien erfüllen einen Auftrag in einer demokratischen, offenen und pluralistischen Gesellschaft. Sie erfüllen keinen Auftrag einer bestimmten Partei oder anderer gesellschaftlicher Interessengruppen. Natürlich muss sich das ZDF die Frage gefallen lassen, warum jetzt erst der Klüngel zwischen parteipolitischer Zugehörigkeit und Karrierechance aufgebrochen wird, ein Proporzdenken, das lange nicht nach journalistischer Begabung sondern nach Lagerzugehörigkeit gefragt hat. Die Informationssendungen, deren schwindenden Quoten Herr Koch beklagt, haben einen schweren Stand in einer Gesellschaft, die es sich abgewöhnt hat, politisch zu sein und zu denken. Abgewöhnt hat sie es sich zum Teil auch deshalb, weil Politikberichterstattung ein langweiliges, absehbares und bisweilen auch abgekartetes Spiel ist. Zum einen, weil die Verquickung von Politik und Berichterstattung bekannt ist, zum anderen, weil die Qualität der Darbietung leidet, wenn nicht das journalistische Talent maßgeblich für den Einsatz von Redakteuren und Hauptredaktionsleitern ist. Der Sender und seine Journalisten werden aus dieser Kontroverse etwas für die Zukunft ableiten im Hinblick auf ihr Selbstbild und ihre Aufgaben. Wenn mittags der Tross aus dem Sendebetriebsgebäude und dem Hochhaus in Richtung Kantine über einen Gang, der gemeinhin als Schnitzelpiste bekannt ist zieht, wird es wohl weiterhin um Personalgeschichten und Beförderungen gehen, aber nicht mehr um Parteizugehörigkeit. Zumindest, wenn das ZDF nun in der Sache Brender gewinnt und nicht Roland Koch. Mehr Infos auf www.cicero.de Mehr über den Autor: www.a-goerlach.com Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Thomas Schuler: Die im Zweiten sieht man nicht Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Interview mit Markus Schächter: Ein Bildschirm für alles Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Alexander Kissler: Die Kernerisierung des Fernsehens Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Cicero-Bildergalerie: Der Streit ums Netz Cicero-Dossier: Die klassischen Medien Cicero-Dossier: Die digitalen Medien

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Roland Koch ist ein deutscher Politiker und seit 1999 Ministerpräsident des Landes Hessen.

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