Die Bilanzsaison, in der Firmen ihre Geschäftszahlen vorlegen, startet durchwachsen: Zwar hat der US-Aluhersteller Alcoa mehr verdient. Doch die Aktie fällt.
Das Millionenspiel im Schmiergeldskandal bei Siemens geht weiter. Nun ist der Elektrokonzern am Zug. Er zwingt zwei ehemalige Vorstandsmitglieder vor Gericht und fordert insgesamt 20 Millionen Euro Schadenersatz.
New York wählt einen neuen Bürgermeister. Es wird der alte sein: Amtsinhaber Michael Bloomberg hat eine respektable Bilanz, aber vor allem die nötigen Wahlkampf-Millionen. Und neue Feinde unter den Autofahrern.
Heinrich von Pierer soll für den Schmiergeldskandal bei Siemens büßen: Einem Zeitungsbericht zufolge muss der ehemalige Vorstandschef mit einem Bußgeld von bis zu einer Million Euro rechnen.
Es wäre ein Novum in der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Falls Heinrich von Pierer in der Schmiergeldaffäre nicht einlenkt und die von ihm geforderten sechs Millionen Euro an Siemens bald zahlt, will das Unternehmen seinen Ex-Chef auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagen.
Fast im Alleingang haben Gerhard Cromme und Peter Löscher bei Siemens aufgeräumt. Doch jetzt keimt Kritik am Vorgehen des Aufsichtsratschefs und des Vorstandsvorsitzenden auf. Und die Zweifel wachsen, wie das Duo den Konzern durch die Rezession führen will.
Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer soll laut einem Zeitungsbericht wegen des Korruptionsskandals sechs Millionen Euro Schadenersatz an das Unternehmen zahlen. Von zehn weiteren Ex-Vorstandsmitgliedern verlange Siemens jeweils zwischen einer Million und fünf Millionen Euro, darunter auch von Pierers Nachfolger Klaus Kleinfeld.
Der frühere Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hat gefasst auf die Ankündigung des Elektronikkonzerns reagiert, Schadenersatz gegen ihn geltend machen zu wollen. Er setze dagegen lieber auf das deutsche Rechtssystem, so Kleinfeld.
Siemens verlangt von elf ehemaligen Zentralvorständen im Zuge der Korruptions- und AUB-Affären Schadenersatz - ein einmaliger Vorgang in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. stern.de erklärt die Hintergründe der Klage und was sich das Unternehmen davon erhofft.
Siemens verlangt wegen des milliardenschweren Schmiergeldskandals Schadenersatz von ehemaligen Zentralvorständen. Neben den Ex-Konzern-Bossen Heinrich von Pierer und Klaus Kleinfeld will der Technologie-Konzern neun weitere Spitzenmanager verklagen.
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