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Nicht nur Wulff ließ sich von Partymacher Schmidt einladen: Ex-Gesundheitsministerin Schmidt feierte ihren 60. Geburtstag in Schmidts "Residenz" - bei "Heinecken for free".
Acht Jahre hat sie im Gesundheitswesen gekämpft, dann fuhr sie mit dem Dienstwagen ins politische Aus: Ulla Schmidt, 60, wird nicht im Kompetenzteam des SPD-Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier vertreten sein. Und zwar nicht nur "vorläufig", wie es jetzt heißt. Denn der Schaden für ihre Partei ist weit größer als der Schaden der Affäre selbst.
Keiner der Anwesenden hat im Dezember 2009 wohl damit gerechnet, dass der "Nord-Süd-Dialog" zwei Jahre das Bundespräsidialamts erschüttert. Alle waren damals gut gelaunt, die Gästeliste war erlesen. Wer sich in Hannover alles tummelte.
Unsere Freunde vom Verfassungsschutz haben sich in die Linken verbissen. Doch da ist nichts zu holen, außer ein bisschen Ostalgie. Es gibt lohnenswertere Ziele.
Wahlkampftermin in Aachen: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt kämpft in ihrem Wahlkreis um ihr Direktmandat und gegen den Fluch der Dienstwagen-Affäre. stern.de hat sie begleitet.
Die Gesundheitsreform ist Flickwerk. Doch Ministerin Ulla Schmidt verkauft sie überall als großen Wurf - zäh, penetrant, lächelnd.
Es ist ein Fall besonderer politischer Naivität: Ulla Schmidts Ausflug mit dem Dienstwagen nach Spanien. Sie reiht sich damit ein in die lange Reihe von Selbstbedienern im Staatsamt. Der Wahlkampfauftakt der SPD sollte diese Woche eigentlich anders aussehen - Frank-Walter Steinmeier dürfte das Grauen gepackt haben.
Superministerin Ulla Schmidt soll jetzt ihr Meisterstück abliefern: die Reform des Gesundheitssystems. Ihre Schwester glaubt, in zehn Jahren könnte die Sozialdemokratin sogar Kanzlerin sein. Zweifel sind erlaubt.
CDU und FDP rufen "Rücktritt!". Doch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hält an Gesundheitsministerin Ulla Schmidt fest und nennt die neuen Dienstwagen-Vorwürfe "scheinheilig". Der Bund der Steuerzahler gibt ihm recht.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt steht knöcheltief in der Dienstwagen-Affäre - die FDP fordert ihren Rücktritt. Unsinn, schreibt Lutz Kinkel. Völlig richtig, meint Sebastian Christ.
Wegen des im Urlaub geklauten Dienstwagens gerät Gesundheitsministerin Ulla Schmidt immer stärker unter Druck. Der Wagen sei auch privat genutzt worden, erklärte das Ministerium, die Fahrten würden aber separat abgerechnet. Schmidt könne in Spanien nicht "mit einem Kleinwagen vorfahren", sagte ein Regierungssprecher.
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Ulla Schmidt ist eine deutsche Politikerin. Schmidt ist seit 2001 Bundesministerin für Gesundheit (2002 bis 2005 auch für Soziale Sicherung) und mit bisher acht Jahren die dienstälteste für das Ressort Gesundheit zuständige Ministerin auf der Bundesebene.