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Er hat eine Frau auf der Skipiste zu Tode gefahren, wurde dafür verurteilt und ist selbst noch vom Unfall gezeichnet. Trotzdem will Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus wieder mit aller Macht in die Politik. Ein Wagnis.
Ministerpräsident Dieter Althaus eine Woche vor der Thüringen-Wahl: Ihm droht nicht nur der Verlust der absoluten Mehrheit, sondern sogar die Opposition. Doch er findet nicht in den Kampf.
Knapp drei Jahre nach dem tödlichen Skiunfall des damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) sind die Schadenersatzverhandlungen zwischen der Althaus' Versicherung und den Hinterbliebenen der bei dem Unfall getöteten Frau abgeschlossen.
Das Schnellverfahren gegen Dieter Althaus ist auf Kritik gestoßen. Ein Sprecher der österreichischen Strafverteidiger sprach von einer "keineswegs üblichen Vorgehensweise". Die Thüringer CDU hält trotz Althaus' Verurteilung an ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl fest - obwohl er auch in Deutschland als vorbestraft gilt.
Was geschah wirklich auf der Riesneralm? Der Ski-Unfall von Dieter Althaus wird immer rätselhafter. Der CDU-Politiker sieht sich "Geisterfahrer"-Vorwürfen ausgesetzt. Bewohner des Skiorts Donnersbachwald wundern sich darüber, dass der Zusammenstoß ausgerechnet an der Kreuzung passierte. Ein Zeuge könnte für Aufklärung sorgen.
Nach dem Rücktritt von Dieter Althaus scheint bei der Regierungsbildung in Thüringen wieder alles möglich zu sein. Nur kein linker Ministerpräsident. Sagt zumindestens der Sprecher der thüringischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Carsten Schneider.
Der Rücktritt von Dieter Althaus als Ministerpräsident von Thüringen kam plötzlich. Noch nicht einmal der engere Führungskreis rund um den CDU-Landeschef war eingeweiht. Wie konnte es dazu kommen? Eine Rekonstruktion.
Die politische Karriere des Dieter Althaus ist beendet. Wahlpleite, Rumoren in seiner Thüringer Fraktion, persönliche Verfassung - es gibt viele Gründe. Aber er stand auch der Bundes-CDU im Weg.
Überraschend schnelles Urteil im Prozess gegen Dieter Althaus: Das Bezirksgericht Irdning hat den thüringischen Ministerpräsidenten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 33.000 Euro verurteilt. Althaus und seine Partei reagierten prompt.
Der Skiunfall von Dieter Althaus hat ein juristisches Nachspiel: Sieben Wochen nach dem Zusammenstoß, bei dem eine 41-Jährige starb, hat die österreichische Staatsanwaltschaft Anklage gegen Thüringens Ministerpräsidenten erhoben. Althaus hatte zuvor die Verantwortung für den Tod der Frau übernommen.
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