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Die Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre kann das Gefängnis verlassen. Das Landgericht Augsburg setzt den Haftbefehl gegen den schwerkranken Karlheinz Schreiber unter Auflagen aus.
Roland Koch hat seine schwindende Gestaltungsmacht als Grund für seinen Rückzug aus der Politik genannt. In einem Interview übt der hessische Ministerpräsident außerdem Kritik an seiner Partei zu Zeiten der CDU-Spendenaffäre.
Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber kommt wegen gesundheitlicher Probleme unter strengen Auflagen auf freien Fuß. Voraussetzung ist, dass er eine Sicherheitsleistung von 100 000 Euro in bar hinterlegt, wie ein Sprecher des Augsburger Landgerichts am Dienstag erklärte.
Die Anklage gegen den früheren Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber hat es in sich: Die Staatsanwaltschaft wirft der Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre Betrug, Steuerhinterziehung und Bestechung vor. Wenn Schreiber verurteilt wird, drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Allerdings startet der Prozess nicht vor der Bundestagswahl. So gaben sich Vertreter der Parteien betont gelassen.
Kaum in Deutschland gelandet ging es für Karlheinz Schreiber ab nach Augsburg in den Knast: Der frühere Waffenlobbyist, der als Schlüsselfigur der Spendenaffäre der CDU gilt, wird sich dort auf einen anderen Lebensstil einrichten müssen, als er ihn von Kanada gewohnt war.
Karlheinz Schreiber, Rüstungslobbyist und Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre, wird vermutlich bald nach Deutschland ausgeliefert. Die Augsburger Staatsanwaltschaft, die seit Jahren hinter Schreiber her ist, reibt sich schon die Hände.
Die Wiedervereinigung war auch sein Verdienst: Altkanzler Helmut Kohl wird heute nach langer Zeit wieder eine Rede halten. Als er an die Macht kam, nannten sie ihn "Birne", er stieg auf zum "Kanzler der Einheit" und als er ging, stand sein Name für die CDU-Spendenaffäre. Testen Sie Ihr Wissen!
Die Union ist im Stern-RTL-Wahltrend erstmals seit zehn Jahren unter die 30-Prozent-Marke gefallen.
Was für eine Groteske: Waffenhändler Schreiber, der nach Kanada geflüchtet ist, hat jahrelang keine Beiträge für den Wirtschaftsbeirat der Union bezahlt. Die Union beschwerte sich bei Schreiber. Schriftlich.
In den Wirren der CDU-Spendenaffäre stiegen Friedrich Merz und Angela Merkel in die Führungsspitze der Union auf. Doch das schweißte die beiden nicht zusammen. Im Gegenteil: Sie wurden zu erbitterten Gegnern.
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